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geweber

mhd. bis nhd. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
3 in 3 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

geweber n.

Bd. 6, Sp. 5393
geweber, n. , verbalsubstantiv zu weberen (s. d.), vgl. auch geweberen. wie in der iterativbildung zu weben (weberen) die ursprüngliche bedeutung des verbums ('sich hin und her bewegen') am anschaulichsten zur geltung kommt, so hält auch das verbalsubstantiv diese bedeutung fest. erst in abgeleiteten verwendungen nähert auch dieses sich der sachbedeutung. 11) Berhter und Berhtwin und der küene Albrant, die falten manigen toten nider uf daʒ lant; also die wilden eber sach man sie howende gan, in dem strit was gros geweber, do starb manig man. d. grosze Wolfdietrich 1988, 4 Holtzmann; ich trug das gerint Welsch gepent, das must ich ir geben, das geleisent mit dem geweber, und must ir das aufsezen und ein samet anlegen. Anna v. Brandenburg an ihren gemahl (1475) bei Steinhausen privatbriefe 1, 141; gewebe, gewebber, das hin- und herfahren, geläufe, gewimmel (Aschaffenburg. Schmeller 22, 830; geweber (rhein.) thätigkeit Kehrein volkssprache in Nassau 1, 162. 22) übergang zur sachbedeutung. knäuel in der verbindung schlangengeweber, vgl. schlangengewinde: so wern wir itz noch wie die heiden, wurden vergleicht den frummen leutten, die bei des herren Christi zeiten angesehen wurden fur ein wunder, nit waren, wie die andern, sunder, und wurden doch vil anderst gnent von dem, der alle hertzen kent, als heuchler, gleiszner, gtonchte greber, ottern gezicht und slangen gweber. blinden leitter, gotlosz buben, die alles furn ins teuffels gruben. B. Waldis streitgedichte 21 neudr.
1505 Zeichen · 20 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gewëberstn.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg

    ge-wëber stn. bewegung hin u. her. in dem strît was grôʒ geweber Wolfd. 1988. s. wëberen.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    gewebern.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    geweber , n. , verbalsubstantiv zu weberen ( s. d. ), vgl. auch geweberen. wie in der iterativbildung zu weben (weberen)…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit geweber

2 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von geweber 3 Analysen

ge- + weber

geweber leitet sich vom Lemma weber ab mit Präfix ge-.

Alternativen: gewebern+-er ge-+web+-er

Zerlegung von geweber 2 Komponenten

gewe+ber

geweber setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

geweber‑ als Erstglied (1 von 1)

geweberen

KöblerMhd

gewe·beren

geweberen , sw. V. nhd. „gewebern“, sich hin und her bewegen Q.: Lanc (1240-1250), Urk E.: s. ge, weberen W.: nhd. (ält.) gewebern, sw. V., …

Ableitungen von geweber (1 von 1)

Gewebere

GWB

Gewebere Iterativbildung zu webern, wohl dialektal (frankf) das Gewimmel, Durcheinander, die lebhafte Unruhe, Geschäftigkeit (ohne Sinn u Zw…