Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
saufen n.
saufen , n. sorbitium, mhd. sûfen, mnd. supent, supen Schiller-Lübben 4, 477 b ; in einzelnen formen schwer zu unterscheiden von dem fem. saufe ( s. d. ). 1 1) als bezeichnung für schlürfbare flüssigkeiten, ein gebrauch, der auf die alte bedeutung von saufen als schlürfen zurückgeht, glossiert durch ableitungen von sorbere: sorbicium, sorbellum, sorbillus, sorbillum, eyn suffen, sauffen Dief. 543 a ; Thamar halede dat suppen, dat se bereyt hadde. Schiller-Lübben 4, 447 ; ein supent brachte he ( der wirt ) om do van berensape unde van mele. Gerh. v. Minden 86, 62 ; ostfr. sûpen (supen), auch di…