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singen

mhd. bis spez. · 26 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
33 in 26 Wb.
Sprachstufen
8 von 16
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212
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153

Eintrag · Rheinisches Wb.

singen

Bd. 8, Sp. 153
singen das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk <em>siŋə, –e-, Part. gəsung, –o-; Mosfrk ze·ŋ.ə(n) [im Geb. tiefster Senkung des i -əę-, –a-, -ę-, –u-, –ǫ-, –-, aber dou zi·ŋ.st], Prät. (wenn vorkommend zo·ŋ., Conj. -e-; Part. gəzo·ŋ.ə(n); Rip, Berg, SNfrk ze·ŋ.ə [im Geb. tiefster Senkung im Rip -ø-, –-, –ǫ-, –ę-, du ze·ŋ.ks; SNfrk hier u. da -ø-, –ę-, auch ze·ŋ., du zø·ŋ.s, zø·ŋ.t; Eup-Stdt -ę-] Prät. zo·ŋ., Conj. -ø-, Part. jəzo·ŋ.ə (Kemp-Dülken -ǫ-); Klevld zeŋə [MülhRuhr -i-], Prät. soŋ [-u-], Part. γəsonge [-u-] st.: 1. wie nhd., von Menschen u. Singvögeln (von diesen auch peifen) (Rhfrk, Mosfrk), flöten (Rip, Nfrk), schlagen Allg.). a. absol.; de kann schen, gut, schlecht, wenig, gar nit s.; er singt nit sauer (sauber) (rein) nicht rein, trifft die Töne, bes. die halben, nicht genau Rhfrk, Allg.; de sengt huh, nidderig, schro (hässlich) Rip, Allg.; de sengt hart (hell) laut Allg., — so h. wie Knoche Birkf, Neuw-NBieber, — knochehart Zell-Enkirch, — net schen, awwer h. Saarl. Verbr., — harthösch (lautleise) Neuss-Dormag; mer sen vom Gesangverein »Apart«, mer s. net schen, awwer hart Birkf, Mettm; erop- on erafs. eintönig s. Schleid-Hellenth. RA.: Der gut, schön Singende sengt wie e Vuəl (Vogel) Bitb, Allg., — en Nachtigall Allg., — en N. op em Kerschenbom Barm-Wichlinghsn, — s., dor ös en N. en Bes (Biest) tegen (auch spöttisch) Mörs, — en Lerch (Livverlingche usf.) Allg., — Droschel Rhfrk, — en Merl (Amsel u. die a. Synon.) Allg., — en Bochfenk Rip, Allg., — en Wachtel Allg., — en Kriəkel (Heimchen) Heinsb, — en Heikrechel (Heide-) Aach, — en Hawermaus (Heimchen) Kobl-Vallendar, — de Engeln em Himmel Saarl-Berus, — e Kroles (Chorsängerknabe) Trier, — en Orgel Heinsb, — en Orgelspeif Bitb-Badem, — dat enem der Oəm (Atem) furt geht, dat mer sech net möd (müde) hürt Rip, Allg., — dat et e wohre Stoot as Bitb, Allg., — zu hih (hoch), wie de Meis (Mäuse) peifen Bitb-Herforst. Der schlecht, zu laut, mit rauher Stimme Singende sengt (kann s.) wie en holländsche Nachtigall Ruhr, — en N., die Käs fress (d. h. eine Krähe) Rheinb-Queckenbg, — en Möschtigall Rip, — en Nachtigallsnest Siegld, Neuw-Dierd, Gummb-Holpe, Düss-Angermund, Elbf, Grevbr-Otzenr, — en Raw (Ramb, Kroh, Kob) (s. d. W.), — en Böschkroh Gummb-Dieringhsn, — e Kob (Krähe), die von der Bubacher Kirw hämgeht Saarbr-Berschw, — en Eil (Eule) Trier, Allg., — en (al) Mösch (Spatz) Rip, — wie en M. on flöt wie en Nachtigall Rheinb-Meckenh, — en Merl (Amsel) on fl. wie en Mösch Eup-Raeren, — en heisere Merl Köln-Stdt, — en Papagei Ruhrort, — en gel Hohn Berg, Sieg, — en Hohn Allg., — en dut H. Eusk-Billig, — en bergschen Kräiher Lennep-Ronsd, — en blechern Ente Siegld-Hilchenb, — en Bär Koch, — ene Oss (Ochse) Grevbr-Wickr, — ene Ösel (Esel) Eusk-Ülpenich, — ne Getebock (Ziegen-) Grevbr-Hülchr, — e Hund, dem mer of de Schwanz tret Saarbr, Ottw, — en Katz, der der Schw. geklemmp wiərd Sieg-Driesch, — en Koh (schreit) Verbr., — wie e jung Kälfche bläzt Bitb-Ehlenz, — en Mus (Maus) en et Döppe Kref-Stdt, — en Kirmeswif Düss-Stdt, — ene Hüldopp (Heulkreisel) Jül, — en Scherwel (Scherbe) Goar, — en (al) Kaffimill May, Ahrw, Kemp-Grefr, — en al Kaffekann Erk-Terheeg, — en terbrokene Kaffetass Elbf, — ene ale Kessel Rip, Allg., — en kapote Teller (Kump, Orgel, Trommel, Klock, e verroscht Peif) Ottw-Illing, — en rostige Ovəspif Düss-Kaiserswerth, — en Orgel op de Mest Bitb-Badem, — als of mer op ene Kessel (Döppe, Pott) schlög Rip, Allg., — als wem et aus em hohle Bom käm Daun, — wie ene, den de Trapp erafgefalle os Prüm-Steffeln, — en Bocks (Hose), die de Tr. ronnerfällt Saarl-Dilling, — als wann en en Schleiter (Splitter) am (im) Hals hätt Bitb-Mettend, — als wenn er Brei (en Erdappel, Grumbir, Kolleraf, Knedel) em H. hätt (s. d. W.), — als of he en Kosch (Kruste) Kies (Käse) en der H. hei Aach-Kohlschd, — en Rif (Reibe) em H. hätt Rip, — dat mer mänt (meint), en hät en Schläf (Schleife) Der (Dörner) am (im) H. stechen Wittl-Dreis, — ment, e Ferke wör mem Stetz zwesche de Dür komme Dür-Gürzenich, — als wenn et üvver en Raspel ging Neuw-Rodenb, — dass mer de Hinkele (Hühner) anbenne moss Ottw-Remmesw, — dass de Meis (Mäuse) fortlafe Saarbr, — dat de Ratte gohn lope Mörs-Wallach, — dat de Kalk von de Wängen (Wänden) fällt Waldbr, Allg., — dat de Engele krische (weinen) Schleid-Glehn, — dat em ganzen Hoff de Melch sur würd OBerg, Aach, Selfk, — dat enem de Buck weh deht Ruhr, Allg., — bie en scharf Messer schneid Neuw-Rengsd, — noch beter as en Hund Gummb-Bergneustdt, — e Kanaljevugel es Dreck dergint (dagegen) Trier-Stdt. De ganze Lif steht em für ze s. bloss de Mul net Dür-Birkesd; de hät gou (gute) Ben, för te s. Kref-Linn. Dau sings got; mach datste neust on't Maul kres! May-Wierschem; der lehrt gut s., wenn er neischt an't Maul kreit Saarl-Wallerfang. De schleiht et S. durein es en Krommen de Hacke MülhRuhr. E singt sich die Scholder usənein, e Loch in de Buch (Bauch) Köln, Verbr. — In Verb. mit andern Zeitw. Er kann net got peifen, awwer schlecht s. Westerw, — net g. s., äwwer schleit flöten Wermelsk. Du mens (meinst) och, wie du sengs, su möt (müsste) ech flöte? abschl. Antw. Rip. Dat elo as ken schwor Orbet (Arbeit), de mache mir mat Peifen un S. Bitb, WMosfrk. Wei de Alen s., esou p. dei Jongen Saar, Rhfrk, Mosfrk, — de Alde songe, so schirpe de J. Geld-Kevelaer. Se sen emmer am s. on sprenge (danze) Rip, Allg. Wie de Ale s., su de Jonge spr. Dür-Morschenich. Des Ovends wellen se s. on spr. (danze on s., flöte on s.) on des Morges konne se de Botz (Hose, Söck) net fenge (finden) können sie nicht aus dem Bette Rip, Nfrk. A.: De denkt wie Goldschmieds Jung! B.: Wie dann? A.: Gepiff is nit gesung! Rhfrk. De Jongen s. ger, de Alen bromme (knottere) g. Saar, Allg.; de J. s., de A. gringe Jül. Hei hölft ken Beden un S., hei muss mer dingen (düngen) bei dem magern Felde hilft keine Prozession, da muss gedüngt werden Trier-Schleidw. S. ös beəter as schänge (schänden, schimpfen) Kemp-SHubert. Wirken (arbeiten) on S., dann lapps du dat Denge unter S. geht die Arbeit flott vonstatten Nfrk (o. O.). He kann bester schlenge (schlingen) as s. MülhRh-Ensen, Mörs; dat S. es förbi, dat Schl. geht noch sagt ein alter Mann Gummb-Berghsn. All sengender kann me neit käue Eup-Stdt. För Geld donzen de Ape (Affen) on s. de Pape Kemp-Amern SAnton. Et könne völ teglick s., mär dit t. spreke Mörs-Rheinbg. — We net vill ka, hät gäng (rasch) gesonge Schleid, Prüm. Wen kes (niemals) s. kan, den as en ormen Man Trier-Schleidw. Ek will ongerhalen (unterhalten) sin, sös sing ek sagt eine Frau, ein Mädchen Gummb-Berghsn. Du kriescht en Backpeif, datsde singscht! Goar-Bacharach. Et gäht wie gesongen flott voran WBitb. Suə s. se net, wenn se von Kewele (Geld-Kevelaer) komme! du irrst, täuschest dich Nfrk, Rip, — wenn se van Aldenovend (Jül-Aldenhv) k.! Aach, — te Halver (Krs. Altena) in de Kerke! Lennep-Radevormwald; su s. se net, zo Freichen s. se ganz andersch! Köln-Frechen. So lang gesung werd, is de Kerch noch nit aus eine strittige Sache verspricht noch Erfolg Kreuzn. Wor me sengt, do lot dech nider, sag den Düwel, dor satt hei sech met den bloten Ächtersten (Hintern) in ennen Bejeschwärm Mörs-Rheinbg. Et es mek nit vam (tom) S. ich bin nicht aufgelegt zum S., bin nicht in Stimmung Elbf, Allg. Et es kei su schön Led (Lied), mer werd des Singens möd (müde) ständige Wiederholungen auch des Schönsten ermüden Köln-Stdt. Se mossen aus einem Gesangboch s. Eheleute müssen denselben Glauben haben Siegld, Allg. (in evang. Geb.). — Jede Vugel singk, we im der Schnabel gewassen es jeder spricht so, wie es ihn drängt Köln-Stdt. De V. singt net mat de Federn, äwwer mat dem Hals es kommt nicht auf das Äussere, sondern aufs Können an Trier-Schleidw (s. weiter bei Vogel). Den hirt de Kuckef net mih s. er stirbt noch vor dem Frühjahr WMosfrk. — Im bes. Mer wellen noch e winnig s. nach Tisch beten Wittl-Binsf; rond s. gohn (för Geld) heischend s. Klevld. he hät an der letzten Dür (Türe) gesonge im Heischegang, mit ihm geht es zu Ende Schleid; Märten s. am Martinsabend um Spenden an den Häusern s. Elbf. — b. mit Obj. wie nhd. RA.: Loss mer enen s.! ein Lied anstimmen Sol, Allg. De s. en Led (Lied) sind einträchtig Rip, Allg. Do kann (wess) ech e Led(che) (Stöckche) va ze s. da habe ich schlimme Erfahrungen gemacht Aach, Allg. Dem si Bruət ich ess, dem si L. ech seng Grevbr, Sol, Daun, Simm. All Lieər könne nit bös an et End gesonge wödde, dor mott ok en Stöck geflött w. Mörs-Rheinbg. Seng ens dat Stöck, wo fröher de Erpele (Kartoffeln) drop stongen (standen)! scherzh. wenn jmd. s. will MGladb-Rheydt. Klen Stöcker sind gau gesongen Geld-Leuth. En korte Mess (Mett) es bal g. Köln-Stdt. He sengt de twedde Stemm em Holtkasten scherzh. Barm, — siwwen (7) Kreuzn-Oberhsn, — zwölf, zwölfte Bröll Ahrw-Gelsd. Der singt en Ton defer (tiefer), be de Ochs brellt May-Trimbs. Se Wischem (Simm-Wüschh) were de Note gesung, se Hundem (Hundh) werd iwer de Donau geschwunnen (gesprung) Neckspr. Der singt de hl. Weis, ach Gott, wie schlecht! Kreuzn-Bretzenh. Du häs wahl lang net miəh gesonge: O Haupt voll Blut u. Wunden! du hast wohl lange keine Prügel mehr bezogen Neuss. Er hat gesung: Vom Himmel hoch! er war in freudigster Stimmung Saarbr-Camphsn. Lihr ne ale Ösel (Esel) et Alleluja s. du kannst mich Erfahrenen nicht belehren Monsch-Kesternich. De sängt Kerchhoff er stirbt bald Eup. Wo et Moden os, do s. se Pomperneckel en der Kerch es herrschen verschiedene Sitten u. Gebräuche Schleid, Allg. Den Sturm s. die Burschen singen den Kameraden, die unverheiratet das dreissigste Jahr erreichen: Schier dr. Jahre bist du alt usf. Aden-Arft. De hat der Kristian gesonge krige ihm ist der Standpunkt klar gemacht worden Bergh-Kirchherten, Heinsb-Erpen, MGladb, Kemp. Der singt en schen Handschrift er versteht es, einen zu ohrfeigen Kobl-Güls. Der sengk et Blaut van der Himmel eraf singt viel u. in hellsten Tönen Aach, Allg.; du söngs dech en Klüər (Farbe) (bejen) zusammen Geilk, Heinsb. Wat der ene flött, dat sengt der aindere sie handeln einträchtig Eup, Monsch, Geld. Of ich dat sag en of ich dat seng, et geschücht evvewall net ob ich das noch so eindringlich sage, es nutzt gleichwohl nichts Aach. Wen et net s. kan, den sät et ewen Trier-Schleidw. Wat nu gesonge, Köster, sät Bestur (Pastor)? was fangen wir nun hierbei an Heinsb-Breberen. Dat han em de Vüəlche net gesunge das Unheil hat er nicht geahnt Sieg. De Hihner s. et of der Gass alle reden davon Trier-Mehring. Dat es em och an der Weg (Wiege) net gesonge wuərde das hat er nicht vorhersehen können Rip. — Dat Led sengk sech got Rip, Allg. — Et Kend en de Schlof s. wie nhd.; mech bruch gener en de Schl. se s. ich habe guten Schlaf, ein gutes Gewissen Rip, Allg.; schlofe ohne gesung Rhfrk. — 2. mit andern Subj. a. von Lebendem. α. vom Huhn, wenn es abends vor dem Schlafengehen eigenartige Töne ausstösst; et Hohn sengk (sech jet) Sieg; auch das einfache »Gackern« wird mit s. bezeichnet verbr. Rip, Grevbr, Neuss, Erk. — β. girren, vom Täuberich Kobl-Niederbg. — γ. quaken, von den Fröschen Allg. (neben besondern Zeitw.). — δ. jaulen, vom Hunde, bes. wenn er Musik hört Rip. — ε. fauchen, von der Katze Aach, Geilk. — ζ. lang anhaltend weinen, von Kindern (ärgerlich, auch scherzh. gemeint) Allg. — b. von Sachen. α. siedend brodeln, vom kochenden Wasser; et Water (em Keətel) sengt, auch de K. (Pott) s. Nfrk, Allg. — β. besonders hell tönen, von der Sterbeglocke; de Klocke s., et sterf bal nouch ene Bergh-Blatzh. — γ. zischen, knistern, vom Feuer; et Für sengk; nass Holz s. em Für Jül-Mersch, Koch-Ernst, Merz-Saarhölzb, Kreuzn-Seelb. — δ. surren, von der versudderten Tabakpfeife Koch-Lutzerath. — ε. knarren, von schlecht geschmierten Geräteteilen, von der Türe, dem Rade usf. Kobl. — ζ. in der scherzh. RA.: Dat Fleiss (Fleisch) moj (musst du) met de Ohre ete, dann köj (kannst du) et s. lehre! Emmerich. — η. et singt mir (em Ohr) es klingt mir im Ohr Bernk-Rhaunen, May, Ahrw, Neuw, Bergh, Dür, Jül, Aach, Heinsb, MGladb, Düss. — Abl.: die Singerei, dat Gesing(s).
12209 Zeichen · 299 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    singenstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +7 Parallelbelege

    singen stn. das singen. der vogele singen Walth. 43,34. hovelîcheʒ singen das. 64,31. daʒ rehte singen stœren das. 65,9.…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    singenN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    singen , N. nhd. Singen, Gesang Hw.: vgl. mhd. singen (2) E.: s. singen (1) W.: nhd. Singen, N., Singen, DW-? L.: MndHwb…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Singen

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Singen , verb. irregul. ich singe, du singest oder singst, er singet oder singt; Imperf. ich sang, Conj. sänge; Mittelw.…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    singen

    Goethe-Wörterbuch

    singen [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Singen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Singen , s. Gesang und Stimme .

  6. modern
    Dialekt
    singen

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    singe n [sìə, seə allg.; Part. ksùə] singen. Rein s. Sopran bezw. Tenor, hoch singen; grob s. Alt bezw. Bass, tief al…

  7. Sprichwörter
    Singen

    Wander (Sprichwörter)

    Singen 1. Allein singen und allein dreschen ist eine langwierige Arbeit. – Simrock, 9546; Steiger, 398; Tappert, 5. 2. B…

  8. Spezial
    Singenn

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    Singen , n пение , ср

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit singen

87 Bildungen · 12 Erstglied · 70 Zweitglied · 5 Ableitungen

Zerlegung von singen 2 Komponenten

sin+gen

singen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

singen‑ als Erstglied (12 von 12)

singende

KöblerMhd

sing·ende

singende , (Part. Präs.=)Adj. nhd. singend Vw.: s. wol- Q.: Tauler (vor 1350) (FB singende) E.: s. singen W.: nhd. singend, Adj., singend

singendlic

KöblerAe

singendlic , Adj. nhd. was gesungen werden kann, singbar ÜG.: lat. cantabilis Gl Q.: Gl I.: Lüs. lat. cantabilis E.: s. singan, -līc (3) L.:…

Singenote

Campe

singe·note

Die Singenote , Mz. — n , Noten, welche gesungen werden, zum Unterschiede von den Noten, welche gespielt werden.

singenēt

KöblerMnd

singenēt , N. Vw.: s. signēt

singen als Zweitglied (30 von 70)

vogelsingen?

KöblerMhd

*vogelsingen? , V. nhd. „als Vogel singen“ Hw.: s. vogelsingen (2) E.: s. vogel, singen

abesingen

KöblerMhd

abesin·gen

abesingen , st. V. nhd. absingen Hw.: vgl. mnd. afsingen Q.: Frl (1276-1318), Kolm E.: s. abe, singen W.: nhd. absingen, st. V., absingen, z…

absingen

DWB

abs·ingen

absingen , decantare, ein lied, das evangelium absingen.

ane singen

MWB

ane singen stV. 1 ‘anfangen zu singen’ 2 ‘durch Gesang beschwören’    1 ‘anfangen zu singen’ ich mag nit tanzen, herre, du enleitest mich. w…

ansingen

DWB

ansin·gen

ansingen , canere incipere, gesang anheben: der übel singet, der singe an. Morolf 70 ; nu dar, sing an! Bon. 54, 17 ; sing an, sing an, frau…

aufsingen

DWB

auf·singen

aufsingen , canere: ein lied aufsingen; sing auf!, lasz dein lied hören; er muste alle kinderspiele mit mir spielen, die ich nur aufsingen k…

aussingen

DWB

aus·singen

aussingen , nnl. uitzingen, 1 1) cantu prodere: ich musz aussingen, was meine brust bewegt; die nachtigall sang lieblich aus. Docen misc. 1,…

besingen

DWB

besin·gen

besingen , mhd. besingen, nnl. bezingen. 1 1) cantu implere, wie man sagt, die wände beschreien, mit geschrei erfüllen. mhd. wæren gewîhet d…

durchsingen

DWB

durch·singen

durchsingen , 1 1. untrennbar, mit gesang erfüllen. er ( der säugling ) bittet nicht um regen oder helle, vom lerchenchor durchsungne luft, …

einsingen

DWB

eins·ingen

einsingen , dän. indsynge, 1 1) crebra exercitatione cantare discere: ein lied einsingen; wann sie ( die sapphischen gesänge ) nicht mit leb…

ersingen

DWB

ers·ingen

ersingen , cantando acquirere: mhd. sol ich niht ersingen wan dër liute haʒ. MSH. 1, 292 a ; nhd. von der wieg an bis zu meinem grabe ist ei…

Fasᵗnachtsingen

Idiotikon

Fasᵗnachtsingen Band 7, Spalte 1205 Fasᵗnachtsingen 7,1205

fortsingen

DWB

fort·singen

fortsingen , canere pergere: wenn die éine stimme fortsingt und die anderen schweigen; wie ihn ( den Hafis ) denn auch noch jetzt unbewust m…

Freysingen

Adelung

frey·singen

Das Freysingen , des -s, plur. ut nom. sing. bey dem Meistersängern in Nürnberg, eine Versammlung in der Singeschule, wo sich ein jeder, auc…

gesingen

DWB

gesin·gen

gesingen , verb. verstärktes singen ( s. d. ), ahd. kasingan, gisingan, mhd. gesingen, z. b.: dô der bischof ( die messe ) gesanc. Ottokars …

hersingen

DWB

hers·ingen

hersingen , verb. : ich kenn ein höllisch volk, die brüder der Erinnen, ein art von auszen gold und lauter koth von innen; von diesen trägt …

Herumsingen

Campe

herum·singen

Herumsingen , v. intrs . unregelm. ( s. Singen ). 1) Singend herumgehen. I der Stadt herumsingen . 2) Nach der Reihe, vom ersten bis wieder …

hinsingen

DWB

hin·singen

hinsingen , verb. flüchtig ohne kunst, oder auch leise singen ( vgl. hin I, 5, a sp. 1375): ein lied hinsingen; er sang vor sich hin; auch s…

hummelesingen

KöblerMnd

hummele·singen

hummelesingen , st. V. nhd. vor sich hin summen, vor sich hin brummen E.: s. hummele, singen (1) L.: MndHwb 2, 347 (hōmelsangen) Son.: örtli…

insingen

MNWB

ins·ingen

insingen , stv. , trans. als Begleitung zum Spiel eines Musikinstrumentes singen, dazu singen.

klagesingen

Lexer

klage·singen

klage-singen stn. dasselbe. des wahters klagesingen mit jâmer in ir herze brach Msh. 2,141 b .

lobesingen

Lexer

lobes·ingen

lobe-singen stv. lobsingen mit dat. Evang. 277 b . lobsingen Jer. 181 d ;

lobsingen

DWB

lob·singen

lobsingen , verb. , zusammenrückung von lob singen ( sp. 1075. 1076), gemeiniglich nur in präsensformen: darumb wil ich dir danken herr unte…

lofsingen

MNWB

lof·singen

° lofsingen , stv. , Preislieder anstimmen (Sehling 4, 434). —

messingen

DWB

mess·ingen

messingen , adj. von messing: auricalceum missinghen Dief. nov. gloss. 43 a ; messingen gefäsz, aeramenta Stieler 1279 ; messingene feilspän…

Ableitungen von singen (5 von 5)

besingen

DWB

besingen , mhd. besingen, nnl. bezingen. 1 1) cantu implere, wie man sagt, die wände beschreien, mit geschrei erfüllen. mhd. wæren gewîhet d…

ersingen

DWB

ersingen , cantando acquirere: mhd. sol ich niht ersingen wan dër liute haʒ. MSH. 1, 292 a ; nhd. von der wieg an bis zu meinem grabe ist ei…

gesingen

DWB

gesingen , verb. verstärktes singen ( s. d. ), ahd. kasingan, gisingan, mhd. gesingen, z. b.: dô der bischof ( die messe ) gesanc. Ottokars …

versingen

DWB

versingen , verb. , als ungebräuchlich bei Frisch 2, 278 c bezeichnet: ein versungenes lied, cantio quam nemo amplius canit. Frisch 2, 278 c…

zersingen

DWB

zersingen , verb. , durch singen beschädigen, zerstören; 1) in spottliedern angreifen: es sei gnug am tage, weil er ( der papst ) durch so v…