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Gesang

mnd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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18 in 17 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Gesang

Bd. 7, Sp. 672
Gesang ist Steigerung des musikalischen Elements (der Vokalisation, des Tonfalles) der Rede. Dasselbe Organ, das der Rede dient, dient auch dem G., nämlich der Kehlkopf mit den Stimmbändern in Verbindung mit den Respirationsorganen und dem Resonanzapparat (vgl. den Artikel »Stimme«). Je geringer der Affekt ist, den der G. zum Ausdruck bringt, desto mehr wird er der wirklichen Rede noch nahestehen, so im Parlando, im Rezitativ, überhaupt in einer schlichten erzählenden oder beschreibenden Vortragsweise. Dagegen wird der gesteigerte Affekt die Melodie immer mehr vom Wort und seinem Rhythmus emanzipieren und charakteristische, rein musikalische Ausdrucksformen annehmen, so im wortlosen Jodler des Naturgesanges, so im kolorierten G. der Kunstmusik. Darum ist es ein Fehlschluß, im strengsten Anschluß an die Wortbetonung das höchste Ideal des Gesanges zu sehen, so berechtigt die ästhetische Forderung ist, daß in der Verbindung von Poesie und Musik die letztere die erstere nicht in Schatten stellen dürfe. Vielmehr ist das Rezitativ nicht die höchste, sondern die niedrigste Stufe wirklichen Gesanges. Die Melodie, die erst zu den höhern Stufen des Gesanges überführt, ist selbständiger musikalischer Ausdruck des im Text poetisch ausgedrückten Inhalts; dieselbe darf zwar nicht den Anforderungen der korrekten Deklamation widersprechen, ist aber aus dieser heraus nicht zu entwickeln. Die Bedeutsamkeit des melodischen Ausdrucks ist eine viel allgemeinere und ursprünglichere als die der konventionellen Symbole der Worte, die ja in den verschiedenen Sprachen verschieden sind. Deshalb ist wirklicher G., melodischer Liedgesang, sogar wahrscheinlich die älteste Gattung aller Musik und erst in Nachahmung desselben entwickelt sich Instrumentalmusik (vgl. Musik, Geschichte). Wenn auch schon das Altertum Gesangsvirtuosen kannte, dann die Kirche im Mittelalter zur Ausführung der reich mit Verzierungen ausgeschmückten liturgischen Gesänge in besondern Gesangsschulen geeignete Kräfte ausbildete, und auch die Gesänge der Troubadoure und Minnesinger mit ihren Melismen auf eine kunstvolle Gesangsübung hinweisen, so ist doch die Gesangskunst besonders seit dem Ende des 16. Jahrh. zum Gegenstand einer weitschichtigen Lehre geworden. Den Anfang machen ausführliche Anweisungen zur Ausschmückung der Melodien mit allerlei Passagen, Trillern etc. von G. B. Bovicelli, Regole, passagi di musica (Vened. 1594); Lud. Zacconi, Pratica di musica (das. 1596) u. a. Vgl. H. Goldschmidt, Die italienische Gesangsmethode des 17. Jahrhunderts (Bresl. 1891); Chrysander, Ludovico Zacconi als Lehrer des Kunstgesanges (»Vierteljahrsschrift für Musikwissenschaft«, Leipz. 1891). Auch die Vorreden von Caccinis »Nuove musiche« (Flor. 160 1) und Durantes »Arie divote« (Rom 1608) stehen in der Hauptsache noch auf diesem Standpunkte. Die menschliche Stimme ist das allein von der Natur direkt gegebene, aber zugleich das vollendetste und höchststehende Musikinstrument; aber nur wenige Stimmbegabte haben von der Natur gleich die rechte Art des Singens mit erhalten, und auch die beste Stimme ist nichts wert, wenn sie schlecht behandelt wird. Das Singen ist eine Kunst, die außer natürlicher Begabung auch Schule voraussetzt. Die verschiedenen, bei der Ausbildung der Stimme für kunstmäßigen G. in Betracht zu ziehenden Momente sind: 1) Bildung des richtigen Ansatzes (s. d.), der für den G. geeigneten Resonanz der Vokale; 2) Schulung des Atemholens und Atemausgebens (mittels der messa di voce), also Kräftigung der Respirationsorgane, welche die erste Vorbedingung einer Kräftigung der Stimme ist; 3) Übung im Festhalten der Tonhöhe (zugleich eine Übung der beteiligten Muskeln und Bänder und des Gehörs, ebenfalls mittels der messa di voce); 4) Ausgleichung der Klangfarbe der Töne (wobei zu beachten ist, daß manchmal ein einzelner Ton schlecht anspricht); 5) Erweiterung des Stimmumfanges (durch Übung der Töne, die dem Sänger bequem zu Gebote stehen); 6) Übung der Biegsamkeit der Stimme (zunächst langsame Tonverbindung in engen und weiten Intervallen, später Läuferübungen, Triller, Mordente etc.); 7) Ausbildung des Gehörs (systematische Treffübungen, Musikdiktat); 8) Übungen in der richtigen Aussprache (am besten durch Liederstudium); 9) Übungen im Vortrag (durch geschickte Auswahl von Werken verschiedenartigen Charakters für das Studium). Die ersten wirklichen Gesangsschulen sind die von J. A. Herbst, »Musica practica..., d. h. eine kurze Anleitung zum Singen« (Nürnb. 1642), Joh. Crüger, »Musica practica..., der rechte Weg zur Singkunst« (Berl. 1660), und P. Fr. Tosi, »Opinioni de' cantori antichi e moderni« (1723; Neudruck, Neapel 1904; deutsch von Agricola, 1757) sowie J. A. Hillers »Anweisung zum musikalisch richtigen G.« (Leipz. 1774) und »Anweisung zum musikalisch zierlichen G.« (das. 1780), die zuerst auf die Methode der Stimmbildung selbst eingehen. Berühmte Gesangsschulen waren die des Pistocchi zu Bologna (fortgesetzt durch seinen Schüler Bernacchi, die berühmteste von allen), die des Porpora (der zu Venedig, Wien, Dresden, London und zuletzt in Neapel lebte und lehrte), die von Leo, Feo (Neapel), Peli (Mailand), Tosi (London), Mancini (Wien) etc. Besonders hervorragende Sänger des 18. Jahrh. waren die Kastraten: Ferri, Pasi, Senesino, Cusanino, Nicolini, Farinelli, Gizziello, Caffarelli, Salimbeni, Momoletto; die Tenoristen Raaff, Paita, Rauzzini; unter den Sängerinnen ragen hervor: Faustina Hasse, die Cuzzoni, Strada, Agujari, Todi, Mara, Corona Schröter, M. Pirker, Mingotti. Auch das 19. Jahrh. hat eine Reihe ausgezeichneter Lehrmeister zu verzeichnen, welche die Traditionen der alten italienischen Schule weiter vererbten oder noch vererben, wie: Aprile, Minoja, Vaccaj, Bordogni, Ronconi, Concone, Pastou, Panseron, Duprez, Frau Marchesi, Lamperti, Panofka, M. Garcia. Von deutschen Gesanglehrern der jüngsten Vergangenheit und Gegenwart sind hervorzuheben: Hauser, Engel, Götze, Schimon, Stockhausen, Sieber, Hey etc. Aus der großen Reihe berühmter Sänger und Sängerinnen des 19. Jahrhunderts seien nur noch genannt die Sängerinnen: Catalani, Schröder-Devrient, Sontag, Milder-Hauptmann, Lind, Ungher-Sabatier, Pisaroni, Alboni, Zerr, Viardot-Garcia, Malibran, Pasta, Nan, Nissen-Salomon, Tietjens, Persiani, Artôt, Patti (Adelina und Carlotta), Trebelli, Cruvelli, Nielsson, Mombelli, Alboni, Lucca, Mallinger, Orgeni, Peschka-Leutner, Wilt, Materna, Saurel, Gerster, Thursby, Albani, Vogl, Prevosti, Malten, Sucher, Am. Joachim, Sachse-Hofmeister, Herm. Spies, M. Sembrich, Arnoldson, Beeth, Bellincioni, Lilli Lehmann, Destinn, Herzog, Greeff-Andrießen, Hauck, Gulbranson, Götze, Huhn, Niclaß-Kemptner, Nordica, Renard, Sanderson, Schumann-Heink, Ternina etc.; der Sopranist Velluti (der letzte Kastrat, noch 1825–26 in London); die Tenoristen: Tacchinardi, Crivelli, Ponchard, Braham, Franz Wild, Audran, Reeves, Rubini, Duprez, Nourrit, Tamberlick, Schnorr v. Carolsfeld, Tichatschek, Roger, Martini, Mario, Capoul, Achard, Vogl, Niemann, Sontheim, Wachtel, Götze, Gudehus, van Dyck, Kraus, Winkelmann, I. de Reßke, Wüllner; die Baritonisten: Pischek, Marchesi, Kindermann, J. H. Beck, Betz, Mitterwurzer, Stägemann, Stockhausen, Faure, Gura, Scheidemantel, Andrade, Bulß, Messchaert, Reichmann, van Rooy, und die Bassisten: Agnesi, Battaille, L. Fischer, Lablache, Tamburini, Staudigl, Levasseur, Bletzacher, Scaria, Krolop, E. de Reßke, Sistermans, Planck. Von Schulwerken für das Studium des Gesanges sind besonders die von Panofka, Panseron, Marchesi, Sieber, Hauser, Hey, Stockhausen, H. Goldschmidt, Iffert zu empfehlen unter Zuhilfenahme der Solfeggien und Vokalisen von Vaccaj, Concone, Bordogni etc. – Über den G. der Vögel s. Stimme und Vögel.
7723 Zeichen · 91 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gesangM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    gesang , M. Vw.: s. gesanc

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gesang

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Der Gesang , des -es, plur. die Gesänge, von dem Zeitworte singen. 1. Die Handlung des Singens, das Singen selbst; ohne …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gesang

    Goethe-Wörterbuch

    Gesang g- 15 2 ,178 Gen u Dat ‘G-s’ u ‘G-es’ bzw ‘G.’ u ‘G-e’; ‘G’sang’ B50,3,2 u 4,5 Herder [Sept 71 Korr DjG 3 2,64,13…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gesang

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Gesang , die Verbindung der Poesie und Musik durch die menschl. Stimme; man unterscheidet den natürlichen und künstliche…

  5. modern
    Dialekt
    Gesang

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    G e sang , s. singe n .

  6. Sprichwörter
    Gesang

    Wander (Sprichwörter)

    Gesang 1. Am gesang (federn vnd Nest) kennt man den Vogel. – Lehmann, 916, 3; Eyering, I, 88; Blum, 478; Simrock, 3464. …

  7. Spezial
    Gesangm

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Gesang , m пение , ср [Singen]

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gesang

116 Bildungen · 94 Erstglied · 19 Zweitglied · 3 Ableitungen

Ableitung von gesang

ge- + sang

gesang leitet sich vom Lemma sang ab mit Präfix ge-.

Zerlegung von gesang 2 Komponenten

ges+ang

gesang setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

gesang‑ als Erstglied (30 von 94)

Gesangbuch

SHW

Gesang-buch Band 2, Spalte 1277-1278

Gesangfest

SHW

Gesang-fest Band 2, Spalte 1277-1278

Gesangbauk

MeckWB

gesang·bauk

Gesangbauk n. Gesangbuch; es gehörte neben der Bibel als echtes Trostbuch in jeden Haushalt und bildete in der Dorfschule nach Absolvierung …

Gesangbō¹k

WWB

gesang·bok

Ge-sang-bō¹k n. [verstr.] 1. Gesangbuch. En Līt ūt’m Gesankbauk ( Dor Wl ). — Ra.: Eck woll ock leiwer Gesangbauk bi iäm sin as Piäd behande…

gesangbuch

DWB

gesang·buch

gesangbuch , n. buch, welches eine sammlung von gesängen enthält. 1 1) im allgemeinen, liederbuch: die edlen und kostlichen lieder und gesan…

Gesangbuch(s)lied

PfWB

gesangbuch·s·lied

Gesangbuch(s)-lied n. : 'Kirchenlied', G(e)sangbuch(s)lied, Gsambuch(s)- [verbr.]. Südhess. II 1278 Z. 57. —

Gesangbuch(s)streit

PfWB

gesangbuch·s·streit

Gesangbuch(s)-streit m. : 'der in der Pfalz wegen der Einführung eines strenggläubigen Gesangbuches entbrannte Streit des Jahres 1860', -str…

Gesangbuch(s)vers

PfWB

gesangbuch·s·vers

Gesangbuch(s)-vers m. : 'Strophe eines Kirchenliedes', -veʳsch [WD-Niedkch KL-Gimsb u. Umg.]. Südhess. II 1278 Z. 57; Bad. II 380 Z. 41.

Gesangbuech

ElsWB

gesang·buech

G e sangbuech n. Gesangbuch Dü. Dunzenh. Z. Han. , -buch Betschd. W. ‘I haa jo noch myn Gsangbuech ’rusgenumme’ Pfm. II 6.

gesangbücher

DWBQVZ

gesang·buecher

gesangbücher: die ältesten katholischen gesangbücher von Vehe, Leisentrit, Corner und andern in eine sammlung vereinigt v. J. Kehrein. Würzb…

gesangbüchlein

DWB

gesang·buechlein

gesangbüchlein , n. , dim. zum vorigen, s. die belege dort unter 2, b; ein new geseng buchlen von Mich. Weisze pfarrer der böhm. brüdergemei…

Gesangbücher

Herder

Gesangbücher , Sammlungen geistl. Lieder, zum allgem. Gebrauche durch die betreffenden kirchl. Behörden autorisirt.

gesangdrossel

DWB

gesang·drossel

gesangdrossel , f. oder sangdrossel, eine art drosseln, welche im frühling mit ihrem gesange die nachtigall nachahmt Adelung, turdus musicus…

Gesang(e)sart

GWB

gesang·e·sart

Gesang(e)sart wie Gesangsweise b Volksdichtungen .. wie ich denn auch gar manche Gedichte, dieser Sinnes- und Gesangesart [Gesangs-Art < Ges…

gesangeslust

DWB

gesang·es·lust

gesangeslust , f. die lust zum gesang: durch dies spiel war die gesangeslust der jugend erweckt worden. Freytag handschr. 1, 125 .

gesangeston

DWB

gesang·e·ston

gesangeston , m. , vgl. gesangton: ein heilig säuseln und ein gesangeston durchzittre deine wipfel. Hölty 68 Halm.

gesangesweise

DWB

gesang·es·weise

gesangesweise , f. die weise, die melodie eines gesanges, vgl. gesangs-, gesangweise : sie erweckten mancherlei erinnerungen altdeutscher ge…

gesangeswīse

KöblerMnd

gesangeswīse , Adv. nhd. „gesangsweise“, in Liedform E.: s. gesanc, wīse (3) L.: MndHwb 1/2, 83 (gesanc/gesangeswîse)

Gesangfeªrs

WWB

Ge-sang-feªrs m. Zeile, Strophe eines Liedes, Chorals ( Hal Bh).

gesangfest

DWB

gesang·fest

gesangfest , n. gemeinsames fest der gesangvereine eines landes: thüringische gesangfeste; das erste gesangfest dieser art war das Züricher …

gesanggöttin

DWB

gesang·goettin

gesanggöttin , f. die göttin des gesanges, die muse: altitalische gesanggöttinnen. Voss bei Campe.

Gesanggöttinn

Campe

gesang·goettinn

○ Die Gesanggöttinn , Mz. die — en , die Göttinn des Gesanges, die Muse (Camoene ). »Altitalische Gesanggöttinnen .« Voß.

gesanghaft

DWB

gesang·haft

gesanghaft , adj. 1) zum gesang geeignet, sangbar. 2) dem gesang ähnlich: das gesanghafte sprechen.

gesanghall

DWB

gesang·hall

gesanghall , m. der schall des gesangs: unseres chores gesanghall. Voss Aristoph. frösche v. 214 .

gesang als Zweitglied (19 von 19)

eselsgesang

DWB

esel·s·gesang

eselsgesang , m. sie werden den eselsgesang singen, hoch anfangen, aber niedrig aufhören. Luthers tischr. 329 b .

Figurāl-Gesang

Adelung

figural·gesang

Der Figurāl-Gesang , des -es, plur. die -sänge, in der Musik. 1) Eine Art des Singens, da ein Stück nach Noten von gleichem Werthe, nach man…

freudengesang

DWB

freude·n·gesang

freudengesang , m. jubilum: und der tempel sol stehen und sol von dannen herausgehen lob und freudengesang. Jer. 30, 19 ; ihr bruder, der ch…

jammergesang

DWB

jammer·gesang

jammergesang , m. klaggesang. in der modernen sprache auch ( nach jammer 7) erbärmlicher gesang.

jubelgesang

DWB

jubel·gesang

jubelgesang , m. : und, unterm jubelgesang der jungfraun, die in reihn vor ihnen her den weg mit rosen überstreun, ziehn durch die weite gol…

kirchengesang

DWB

kirchen·gesang

kirchengesang , m. , früher n., hymnus Frisch 1, 516 a , das singen und das gesungene lied; H. Sachs in der ' summa aller meiner gedicht ': …

Kukuksgesang

Wander

kukuk·s·gesang

Kukuksgesang Es ist das alt Guckguckgesang. – Lehmann, 317, 41. Immer dieselbe Sache in derselben Weise, dasselbe Lied. Holl. : Het is koeko…

lobgesang

DWB

lob·gesang

lobgesang , m. n. hymnus, mhd. lopgesanc: lobgesang preconium, hymnus, melos. voc. inc. theut. n 1 b ; meinen lobgesang auf den erzengel Mic…

meistergesang

DWB

meister·gesang

meistergesang , m. ( vgl. meistersang). 1 1) art und kunst der meistersinger. beim frühesten aufkommen des wortes noch nicht in handwerksmäs…

morgengesang

DWB

morgen·gesang

morgengesang , m. gesang zur morgenzeit: Mariens morgengesang ... erhob zuerst mein ganzes innre in das heilige reich der töne. Arnim Hollin…

rabengesang

DWB

raben·gesang

rabengesang , m. schrei des raben als gesang genommen: corvina vox, rappengesang Dief. 153 c ; rappengeschrei oder gesang, crocatio, crocitu…

rundgesang

DWB

rund·gesang

rundgesang , m. gesang, der in einer gesellschaft die runde macht, d. h. bei dem der reihe nach jeder theilnehmer derselben singt, dann auch…

schwanengesang

DWB

schwanen·gesang

schwanengesang , m. , in der ältern sprache neutrum, so das schwanengesang noch bei Boecler Cynosura mater. med. (1731) s. 725. 1 1) eigentl…

Schändgesang

DRW

Schändgesang, m. gebildet aus schändender Gesang wie Schandgedicht wer ein schandbrieff oder schendgesang von einem macht, oder wer die find…

trauergesang

DWB

trauer·gesang

trauergesang , m. u. n., cantus lugubres trauergesänge oder -lieder Reyher thes. (1686) 1497 : wan mein hertz dises leid mit der welt zu bew…

vogelgesang

DWB

vogel·gesang

-gesang , m. ( in älterer sprache auch n. ), mhd. wb. 2, 2, 304 a ; Lexer 3, 426 ; vogelgesang, garritus Diefenrach gloss. 257 c ; das vogel…

wīcgesang

KöblerMhd

wīcgesang , st. M., st. N. Vw.: s. wīcgesanc*

Ableitungen von gesang (3 von 3)

Ungesang

GWB

Ungesang [bisher nicht publizierter Wortartikel]

ungesanglich

DWB

ungesanglich , adj. adv. , gth. v. gesanglich Campe. ebenso ungesanglichkeit. üblicher unsangbar, unsanglich, -keit. —

urgesang

DWB

urgesang , m. , gesang mit ur- C 4 c. a) ursprünglicher gesang. gesang 1 c, der sphärenmusik sich nähernd: Orpheus hymnen ..., was sind sie …