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Schön

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Campe
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18 in 15 Wb.
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Schön adj, adv

Bd. 4, Sp. 252a
Schön, — er, — ste, adj. u. adv. im eigentlichsten Verstande glänzend, hell, wie auch rein. So heißt im Schwabenspiegel »by schonem tage,« bei hellem Tage. Bei Schilter heißt es von einem Schwerte »schone als ein Spigelglas.« So wird schön im N. D. und Holländischen noch für hell, rein gebraucht. Ein schönes Hemd anlegen, ein reines. Schön machen, reinigen, putzen. Schön Deck machen, auf den Schiffen, das Deck abspülen, reinigen. Schön Schiff machen, die Seiten des Schiffes über dem Wasser nach einer gemachten Seereise abschrapen, abspülen und aufs neue antheren. Röding. Die Ausdrücke schönes Wetter, ein schöner Tag, können auch hieher gezogen werden, indem man darunter zunächst helles, heiteres Wetter, einen heitern Tag verstehet. Auch »der schöne Glanz Gottes.« Ps. 50, 2, kann für hellen Glanz genommen werden. Da dasjenige was glänzend, reinlich ist, angenehm in die Augen fällt, so wird in weiterer Bedeutung auch Alles, was durch diese und andere Eigenschaften angenehmen Eindruck auf die Sinne macht, Wohlgefallen erregt, schön genannt. Schöne Farben. Schöne Blumen. Ein schöner Anblick. Schön aussehen. Das läßt schön. Schöne Kleider. Schön schreiben, regelmäßig, reinlich und zierlich. Eine schöne Hand schreiben. Eine schöne Wiese. Eine schöne Gegend. »Schön, schön ist die ganze Gegend in des Herbstes feierlichstem Schmucke.« Geßner. »O wie schön bist du Natur, in deiner kleinsten Verzierung wie schön!« Ders. Eine schöne Stimme. Ein schönes Tonspiel. Ein schöner Gesang. Schön singen, spielen. Х Das riecht, das schmeckt schön, besser, gut, angenehm. Schönes Wetter, angenehmes, heiteres und mäßig warmes. Die schöne Jahreszeit, in welcher solches Wetter gewöhnlich ist. »Vielleicht, wenn du wieder kömmst, schöner Herbst, vielleicht seh' ich dich dann nicht mehr.« Geßner. Die schönen Tage, die schöne Zeit des Lebens, die Jugendzeit. Häufig wird schön auch in Verbindung mit Mittelwörtern der vergangenen Zeit gebraucht, die aber nicht als reine Zusammensetzungen zu betrachten sind, wenn sie gleich gewöhnlich zu einem Worte zusammen gezogen werden. Schöngebordete Schiffe,« die einen schönen Bord haben. Voß. Wo die Nimfe wohnte, die schöngelockte. Voß. »Schöngemähnte Rosse.« Ders. »Schöngeräderte Wagen.« Ders. »Unverrenkte schöngegliederte Menschen.« I P. Richter. I engerer Bedeutung nimmt man den Begriff des Schönen höher und versteht dasjenige darunter, was durch seine zu einem Ganzen vereinigte Mannichfaltigkeit, Uebereinstimmung und Vollkommenheit sowol den Sinnen, als auch der Einbildungskraft einen hohen Grad des Wohlgefallens erregt. Eine schöne Gestalt. Ein schöner Körper. Ein Pferd ist ein schönes Thier. Der Mensch ist das schönste der Geschöpfe. So auch von den einzelnen, regelmäßigen und mit verschiedenen angenehm in die Sinne fallenden Eigenschaften versehenen Theilen eines Menschen, die wenn sie alle schön sind, einen vollkommen schönen Menschen machen. Ein schönes Gesicht, eine schöne Stirn, Nase. Schöne Augen, Lippen, Zähne, Haare. Ein schöner Nacken, Arm  Ein schöner Mensch, Mann. Ein schönes Mädchen, Weib; auch eine Schöne. Philipp der Schöne. Das schöne Geschlecht nennt man vorzugsweise das weibliche Geschlecht; auch die schöne Welt. »Wo die schöne Welt beim Spieltische sich sammelt.« Geßner. Ein schöner Bau. Schöne Stellungen und Bewegungen. Ein schönes Haus, Gebäude. Schöne Kunstwerke. Ein schönes Gemählde. Von den sichtbaren oder überhaupt in die Sinne fallenden Gegenständen trägt man den Begriff des Schönen auch auf unkörperliche über, deren Schönheit nur durch die Seelenkräfte erkannt und genossen wird. Ein schöner Gedanke. Ein schönes Buch, in Ansehung seines Ihalts, der Darstellung und Schreibart. Eine schöne Rede. Schöne Handlungen, Thaten. Ach unter schlauen Scherzen Bleibt doch die Liebe schön. Weiße. Eine schöne Seele, deren Kräfte und Vermögen in vollkommener Übereinstimmung sind, und deren Thätigkeit mit Wohlgefallen bemerkt wird. »Bekenntnisse einer schönen Seele.« Göthe. »Welches Lob ist größer, blühende Wangen, oder eine schöne Seele?« Dusch. Ein schöner Geist, der für das Schöne vorzüglich Sinn hat, es zu empfinden, und auch wieder auf eine angenehme Art und mit Geschmack darzustellen versteht; ein Schöngeist. Zuweilen hängt dem Worte Schöngeist ein nachtheiliger Nebenbegriff an, und man versteht darunter einen Geist, welcher sich zwar mit schönen Künsten und Wissenschaften beschäftiget (Bel-esprit oder Belletrist), aber an sich selbst nicht schön ist, kein schöner Geist ist. Nur das Leichtere trägt auf leichten Schultern der Schöngeist; Aber der schöne Geist trägt das Gewichtige leicht! Göthe. Die schönen Künste und Wissenschaften, deren Gegenstand alles Schöne ist, die daher gefallen und vergnügen, den Geschmack für das Schöne und am Schönen bilden und dadurch den Menschen veredeln. Oft wird schön auch sachwörtlich gebraucht. Das Schöne, etwas Schönes, etwas das schön ist. »Hier hat die Natur Alles versammelt, was sie Schönes hat, um deinen Aufenthalt schön zu machen.« Dusch. »Die Natur, die Mahlerei, die Baukunst und die Musik (Tonkunst) geben und das Schöne für die Sinne.« Sulzer. S. auch die Schöne. So auch Х das Schön für Schönheit. Fürstinn! euer reines Schön hat ein Fieber jetzt verhöhnet. Logau. — — — und doppelt theuer Wird äußer's Schön, als innrer Schönheit Schleier. A. W. Schlegel. Uneigentlich gebraucht man schön im gemeinen Leben und in der vertraulichen Schreibart noch auf verschiedene Art. Schön mit einer Person thun, sie streicheln, ihr liebkosen. Einem schöne Worte geben, freundliche, schmeichelnde, bittende. Er konnte schön bitten, da er sah, daß es Ernst war. Einen schön grüßen, einem schön, auf das schönste danken, freundlich, verbindlich. Eine schöne Gelegenheit, eine gute, günstige. Das Schönste bei der Sache ist, daß  Oft gebraucht man es als eine Verstärkung des Begriffes, und als ein Ausdruck der Zufriedenheit, des Beifalles. Ein schönes Alter, ein hohes Alter. Eine schöne Summe, eine große. Х Er ist schön nicht gekommen. F. It es gut? A. Schön, sehr schön! Schön! Das lasse ich mir gefallen. Oft bezeichnet es auch auf eine spöttische Weise das Gegentheil von dem was man sagt. Das würde sich schön schicken. Da würde er schön ankommen. Dafür würde ich mich schön, auch, schönstens bedanken. Sie sind mir ein schöner Herr! wofür man auch sagt, ein sauberer. I der Naturbeschreibung ist schöne Frau ein Name sowol der Tollkirsche (Atropa bella donna L.), als auch der rothen Lilie (Amaryllis bella donna L.). Auch eine Art Fische, der Sternseher (Uranoscopus Scaber L.) wird der Schöne genannt.
6591 Zeichen · 126 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schoensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    schoen , sw. V. Vw.: s. schȫen

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schön

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Schön , -er, -ste, adj. et adv. 1. * Im eigentlichsten Verstande, glänzend, hell, und in weiterer Bedeutung rein, sauber…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    schön

    Goethe-Wörterbuch

    schön vereinzelt -oe- (zB 26,356,21 ) u Großschr (zB B2,75,23 ); selten ohne Umlautstriche (zB B6,430 ); gelegentl in de…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schön

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Schön ist der wichtigste Begriff der Ästhetik und wird in dieser in zwiefachem, nämlich in einem engern und in einem wei…

  5. modern
    Dialekt
    schön

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    schön [én fast allg.; éə Dollern ; ien M. ; ên Str. Lohr ; Steigerung –ər, –t allg.; éənər Dollern ] Adj. Adv. 1. …

  6. Sprichwörter
    Schön

    Wander (Sprichwörter)

    Schön 1. Allzu schön kann nicht lang' bestehn. 2. Allzu schön wird bald vergehn. Holl. : Al te schoon komt tot hoon. ( H…

  7. Spezial
    schön

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    schön I adj. 1 (wohlgefällig) bel (bi, bela) 2 (angenehm) bel (bi, bela) , plajor (-s, -a) 3 (gut, fein) bel (bi, bela),…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schoen

481 Bildungen · 455 Erstglied · 9 Zweitglied · 17 Ableitungen

schoen‑ als Erstglied (30 von 455)

schönabendlich

DWB

schoen·abendlich

schönabendlich , adverbial oder prädicativ-adjectivisch: italischer au'n südspitze schwimmt in dem reinsten zauberduft, verklärt, voll ruhe,…

schönadel

DWB

schoen·adel

schönadel , m. bezeichnung der reben und trauben, die auch gutedel heiszen Adelung. Nemnich, in Grünberg die auch Elbinger genannte frühwein…

schönästig

DWB

schoen·aestig

schönästig , adj. : siehe, wie jener dort den flüchtigen ( Hercules den hirsch ) hascht und hinaufspringt, und mit dem knie ihn beugt und mi…

schönäugig

DWB

schoen·aeugig

schönäugig , adj. schöne augen habend: hier das schönäugige gesichtchen mit den etwas starken, familienmäszigen vorderzähnchen ahnte nicht, …

Schönaich

Meyers

Schönaich , 1) Christoph Otto, Freiherr von , Dichter, geb. 11. Juni 1725 zu Amtitz in der Niederlausitz, gest. daselbst 15. Nov. 1807, wurd…

Schönaich-Carolath

Meyers

schoenaich·carolath

Schönaich-Carolath , Emil, Prinz von , Dichter und Novellist, geb. 8. April 1852 in Breslau, studierte 1870–71 in Zürich, wo Scherr und Kink…

Schönaltertätchen

RhWB

Schön-altertätchen šøna·l.ətE:tχə Dür-Stdt 1880 n.: Rarität.

schönangelegt

GWB

schoen·angelegt

schönangelegt [ zwischen Karlsbad u Engelhaus ] Basalte vom Glasberge auf die s-e Pragerstraße T3,143,19 v 22.7.06 Michael Schilar M.S.

Schönau

Wander

scho·nau

Schönau Man bleibt nicht stets in Schönau, man kommt auch nach Braunau. – Parömiakon, 251. Wortspiel mit zwei Ortsnamen, um zu sagen, dass S…

schönauge

DWB

schoen·auge

schönauge , n. , nd. schônôge, die stechnelke, lychnis coronaria ten Doornkaat Koolman 3, 135 a .

Schönbach

Meyers

schoen·bach

Schönbach , Anton Emanuel , Germanist, geb. 29. Mai 1848 zu Rumburg in Böhmen, besuchte das Wiener Piaristengymnasium, studierte in Wien und…

Schönbach, Ant. Emanuel

DWBQVZ

--- miscellen aus Grazer handschriften. in: mittheilungen des historischen vereines für Steiermark. h. 46: Graz 1898. s. 3—70. ---

schönbad

DWB

schoen·bad

schönbad , n. das in der photographie zum färben der positiven bilder dienende goldbad, tonbad Karmarsch-Heeren 3 6, 694.

schönbar

DWB

schoen·bar

schönbar , adj. , schönlich et schönhaft, pulchellus, bellulus, bellatulus, et idem est quod schön. Stieler 1756 .

schönbart

DWB

schoen·bart

schönbart , m. larve, maske, verderbt aus schemebart, schembart, eigentlich ' bärtige maske ' Lexer mhd. handwb. 2, 698 ( der bart war in al…

schönbartbuch

DWB

schoenbart·buch

schönbartbuch , n. fasti Saturnalium Norimbergensium .. nomina, vestitus, insignia eorum, qui singulis annis decurrerint, quidque portenti s…

schönbartspiel

DWB

schoenbart·spiel

schönbartspiel , n. maskenspiel, vgl. schönbart 2: das jahrmarkts-fest zu Plundersweilern. ein schönbartspiel. Göthe 13, 7 .

schönbaum

DWB

schoen·baum

schönbaum , m. der lärchenbaum, pinus larix Adelung. Nemnich 2, 979 .

schönbefranzt

DWB

schönbefranzt , adj. : schön befranzt bis auf die hüfte reichet ihm die jazerine ( panzerhemd ). Herder 28, 425 ( Cid 15) Suphan.

schönbehelmt

DWB

schönbehelmt , adj. : auch auf der schönbehelmten Pallas speer wirst du mich ( die cicade ) sehn Herder 26, 84 Suphan.

Schönbein

Meyers

schoen·bein

Schönbein , Christian Friedrich , Chemiker, geb. 18. Okt. 1799 zu Metzingen in Württemberg, gest. 29. Aug. 1868 in Baden-Baden, studierte in…

schönbekleidet

DWB

schoen·bekleidet

schönbekleidet , adj. : da nun streichelte sie ( Aphrodite ) die schönbekleidete Griechin. Bürger 226 a ( Il. 5, 424: εὔπεπλος ).

schönbekränzt

GWB

schönbekränzt [ Heldendichter: ] jauchzend folgten wir dem jungen Paare,|Dem frohen s-en, zum Altare 16,219 Maskenz RomantPoesie 16 Michael …

schoen als Zweitglied (9 von 9)

bildschön

DWB

bild·schoen

bildschön , perpulcher: ein bildschönes mädchen; wehmut erweckt Hadrians bildschöner freund. Platen 127 .

Dankeschön

Wander

danke·schoen

Dankeschön »Dankschien« schmesst man unger de Bank, aber »Bezoahl'ch Gôt« nimmt ma mit in Himmel. ( Oberlausitz. )

feldschön

DWB

feld·schoen

feldschön , in der ferne schön: die frau ist feldschön, man darf sie nicht in der nähe sehen, ohne dasz sie einbüszt. s. fernen , fernschön …

glasschön

DWB

glas·schoen

glasschön , adj. , wort des frühnhd., vereinzelt glaserschön P. Ulenberg ursachen (1589) 16 ; ' rein wie glas ( s. d. A 3 a), von makelloser…

klinkschön

DWB

klink·schoen

klinkschön , nordd., ganz klar, bes. von wein, auch klinkklar, ostfries. klinkerklâr, nl. klinkklaar. vgl. klimperklein?

tausendschön

DWB

tausend·schoen

tausendschön , adj. 1 1) tausend, unzählige schönheiten an sich habend ( vgl. hundertschön), virtute insignis Stieler 1755 : wie denn solche…

unschön

DWB

unschön , adj. adv. , gth. von schön, in mundarten ( Staub-Tobler 8, 857 ; 1, 298; Fischer 6, 215 ) auch dessen steigerung ' sehr schön ' ( …

wunderschön

DWB

wunder·schoen

wunderschön , adj. , zusammenrückung aus wunder schön ' sehr schön ' ( s. wunder- komp.-typen A 6), seit dem mhd., doch begegnet getrennte s…

Ableitungen von schoen (17 von 17)

beschœne

BMZ

beschœne swv. 1. mache rein und schön, verschöne, verherrliche. alsus wart er gereinet ( vom aussatze ) und hæte got erscheinet grôʒ wunder …

beschönen

DWB

beschönen , speciosum reddere, ornare, colorare. das goth. skaunjan wäre eine sache schön, wie haunjan hön machen, ahd. scônan und hônan, mh…

beschönlich

DWB

beschönlich , expurgatu facilis; närrisches versehen ist unbeschönlich. Stieler 1756 .

beschönung

DWB

beschönung , f. was beschönigung, vorwand: mit solchem schein und besohönung. Luther 4, 452 a ; mit vorwendung ires eifers und ander beschön…

entschœne

BMZ

entschœne swv. beraube der schönheit. du hast mîne tohter gehœnet, ir schœnen lîp entschœnet U. Trist. 700.

entschönen

DWB

entschönen , pulchritudinem corrumpere, verderben, entstellen.

erschœnen

Lexer

er-schœnen swv. s. v. a. erscheinen. die êhaftigi nôt sölt er erschœnen; sy erschôntind êheftigi nôt Mz. 1,527 s. 447 ( 1410 ).

geschœne

FindeB

* geschœne adj. s.v.a. schœne RWh.

geschœnen

Lexer

ge-schœnen swv. schön machen, beschönigen, rechtfertigen. chan ieman daʒ geschœnen Urst. 110,48.

schöne

DWB

schöne , f. zu schön, das schönsein, mhd. schœne, md. schône Lexer mhd. handwb. 2, 768 ( auch später noch gelegentlich ohne umlaut, so in de…

unschön

DWB

unschön , adj. adv. , gth. von schön, in mundarten ( Staub-Tobler 8, 857 ; 1, 298; Fischer 6, 215 ) auch dessen steigerung ' sehr schön ' ( …

unschöne

DWB

unschöne , f. , gth. d. schöne ( s. d. 3 d): die ( lage ) des Ultnerbades ist die u. selbst Steub drei sommer in Tirol 2, 300 . ahd. unskônî…

unschönen

DWB

unschönen , verb. , in verunschönen F. Dahn urgesch. 1, 371 . mhd. unschœnen, mnl. onsconen. —

urschön

DWB

urschön , adj.; von Campe als neubildung verzeichnet. u., urschöne, urschönheit sind im zusammenhange mit der metaphysischen ästhetik, die a…

verschœne

BMZ

verschœne swv. 1. mache schön, verherrliche. der dich bî küngen krœnet und al dîn art verschœnet MS. 2,217. a. 2. übertreffe an schönheit. d…

verschönen

DWB

verschönen , verb. schön machen, wofür jetzt gewöhnlicher verschönern, mhd. verschœnen, holländ. verschoonen, dän. forskjønne, schwed. försk…

verschönlich

DWB

verschönlich , adj. was verschönert werden kann. Campe.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „schoen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/schoen/campe
MLA
Cotta, Marcel. „schoen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/schoen/campe. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „schoen". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/schoen/campe.
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