Eintrag · Köbler Mnd. Wörterbuch
schuen sw. V.
schuen , sw. V.
- Vw.:
- s. schȫen
Eintrag · Köbler Mnd. Wörterbuch
schuen , sw. V.
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Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege
schuen , sw. V. Vw.: s. schȫen
Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege
Schün Pl. Schünen, Schüüns Scheune: horreum 'ein Schne' Chytr. 406; Schün Mi 78 a ; min Schüns Luk. 12, 18 1. über die …
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Wortbildung
92 Bildungen · 88 Erstglied · 3 Zweitglied · 1 Ableitungen
ElsWB
Schuenägler m. Nagelschmied, der Schuhnägel verfertigt; Mann, der mit Schuhnägeln handelt Dü.
MeckWB
Schünapp n. Soßennapf Ma Jörd .
MeckWB
Schünbœhn Schünen- m. Bodenraum der Scheune: up 'n hogen Schünenbœhn Pa.
MeckWB
Schündack Schünen- n. Scheunendach; Volksreim: Stäk den Düwel in 'n Sack, Smit em œwert Schünendack Wo. Sa.
MeckWB
Schündäl Schünen- f. Scheunendiele, auf ihr wurde das Getreide gedroschen ( s. döschen 1 a, Bd. 2, 428), der Flachs ge räpelt und geschwunge…
Lexer
schündære , schüntære stm. BMZ antreiber, reizer Lit. Aneg. dâ sîn schuntær ob im stê Erinn. 894 (936) ;
Lexer
schünde , schunde stf. BMZ anreizung. ledige dîne knehte von tûvillîchen schunden Lit. 1356 (= von teuflîchen sunten Fdgr. 2. 234,39 );
LexerN
schündec adj. antreibend, reizend. der Sathanas schündig ist ân underlas Kzm. sp. 240 b .
Lexer
schündegen swv. antreiben, reizen. einen schundegen zû etw. Br. H. 7,5. 109. 133 ;
MeckWB
Schündelkind s. Schünnelkind .
DWB
schünden , verb. antreiben. 1 1) schünden ist ein gemeingermanisches verbum, das sich in allen altgermanischen dialecten auszer dem goth. fi…
MNWB
schünder , m. , Aufhetzer, Aufwiegler.
RhWB
Schünder-mülle šø·n.dərme:l Kobl-Rüber f.: Eidechse.
MNWB
schündigen , swv. , „suggerere, övel raden ”; tõ hôpe sch. aufeinanderhetzen.
MNWB
schündinge „suggestio”.
MeckWB
Schündör f. Scheunentor 1. eig.: is so väl Sünn an 'n Häben, bring' man ne grot Schündör mit scherzhaft, um die Hitze abzuhalten Sta Wulk ; …
MeckWB
schuendoer·en·wit
schündörenwit groß wie ein Scheunentor: dei reet de Oogen schündörenwit up H. Schröd. Buerh. 2, 145.
MeckWB
Schündörklapp f. Hosenklappe Ro, vgl. Schündör 2.
MNWB
schü̂ndörscher , m. , Scheunendrescher, Knecht der in der Scheune drischt.
MeckWB
Schündöscher Schünen- m. Scheunendrescher, vgl. Döscher 1 (Bd. 2, 431): 'Scheundröscher' N. Monschr. 1792, S. 200; ein staffrecht Schündösch…
MeckWB
Schündöscherslagg m. Schlagart beim Flegeldrusch, wie Bummelslagg ( s. d., Bd. 2, 135 ) Wi HWend .
Lexer
schündunge , schüntunge stf. ib. dasselbe Aneg. Gest. R. Br. 24 b . ib. H. 2,79. 28,6. Marg. 512.
MeckWB
Schündur n. Scheunentor, üblich dafür -dör; Rda. wenn jem. beim Essen viel redet: Jung', mak 't Schündur up un führ in Gü Bütz .
MNWB
schü̂nedrift , f. , Auffahrt bei der Scheune.
MNWB
° schü̂negārde , m. , „ de wortstede by S. huse und den nygen sch.n ” (Livl. Ub. I 12, 189).
MeckWB
Schünemann m. Besitzer einer Scheune; PN.: 'iohannes scuneman' (1287) Brockm. 129.
MNWB
schü̂nen , swv. , in die Scheune bringen (SL).
WWB
Schǖnen-deªlen-dōr n. großes Einfahrtstor an der Tenne des Bauernhauses (Frbg.) ( Min Sb).
WWB
Schǖnen-deªrsker m. Gelegenheitsarbeiter, der im Winter von Hof zu Hof zieht, um beim Dreschen mit dem Flegel zu helfen. — Ra.: Heu frätt os…
WWB
Schǖnen-dōr n. [Lippe Wbg Hag] großes Einfahrtstor an der Tenne des Bauernhauses (Frbg.).
MeckWBN
Wossidia Gastenschün f. Gerstenscheune: Gastschün Gü Güstrow@Lübsee Lübs .
MeckWBN
Wossidia Hawerschün f. Haferscheune Gü Güstrow@Lübsee Lübs ; Karch; Ma Malchin@Kastorf Kast .
MeckWBN
Wossidia Heuschün f. Heuscheune Ma Malchin@Kastorf Kast .
MNWB
~schü̑ne, f. , Heuscheune, Feldscheune . —