machen Zusammenschr ‘machts’, vereinzelt ‘mach(t)ens, machstu, maches’; in Vbdg mit Infinitivkonstruktion (Pkt A2c) statt PartPrät überwiegend Ersatzinfinitiv ‘machen’; häufige Verwendung von ‘m.’ anstelle eines spezifischeren Verbs, vgl besonders Pkt B1. A
etw zum Sein bringen, werden lassen, bewirken, in etw resultieren 1
in Bezeichnung eines Erzeugens 2
im Ausdruck des Veränderns von etw Gegebenem B
tun, tätigen 1
in Bezeichnung eines bestimmten Handelns 2
im Bezug auf jds Handeln allgemein 3
für das Durchlaufen einer Wegstrecke C
refl in speziellen Verwendungen 1
werden, entstehen, sich einstellen 2
gedeihen, sich (in bestimmter Weise) entwickeln, (seiner Natur gemäß) vorankommen 3
sich ausnehmen, in bestimmter Weise erscheinen 4
mit Richtungsangabe: sich nach einer bestimmten Richtung hin in Bewegung setzen, sich (der Behandlung) einer Sache zuwenden A
etw zum Sein bringen, (zu etw) werden lassen, bewirken, in etw resultieren 1
in Bezeichnung eines Erzeugens, Hervorbringens, Verfertigens, Zustandebringens a
herstellen, bereiten, (er)schaffen Die Leute [
im Tal Valorbe] .. haben kleines Vieh und
m. gute Käse GWB19,234,2 BrSchweiz II~B4,104,23 ChSteinCharlotte Albertine Ernestine v. Stein, geb. v. Schardt 28.10.79 Wenn aber an Feyerabenden und an Sonn- und Festtagen der Müßiggang mehr Getöse macht, als die sämmtlichen thätigen Leute zusammen in ihren Arbeitsstunden GWBB22,158,5 Fritsch 27.8.11 [
Sammler:] Eine alte Sage berichtet uns daß die Elohim einst unter einander gesprochen: Lasset uns den Menschen
m., ein Bild das uns gleich sei, und der Mensch sagt daher mit vollem Recht: lasset uns Götter
m., Bilder die uns gleich seien GWB47,171,22u24 Samml 6 Aus dem Stegreif die Reime zu
m., wie leicht war das! GWB13
1,261,5 Götz
3 III 6 Du wirkest nicht, alles bleibt so stumpf. | Sei guter Dinge! | Der Stein im Sumpf | Macht keine Ringe GWB2,240 Sprichw 391 GWB2,232 Sprichw 202 GWBB9,143,15 AnnaAm 22.7.89 GWB4,323 Auf die Geburt dApollo 71 GWB32,184,24 ItR Moritz alsEtymolog
[] GWB44,305,14 CellAnh III
uö(sehr häufig) mit Angabe einer Ausgangssubstanz, einer Eigenschaft des Erzeugten od eines Zweckes des Erzeugens Ich .. machte vom feinsten Stahl ein Eischen, womit er [
der Chirurg] hernach mit solcher Leichtigkeit arbeitete GWB43,136,19 Cell I 10 [
Gottfried:] Glück zu, brave Jäger. [
Georg:] Das sind wir aus braven Reutern geworden, Aus Stiefeln
m. sich leicht Pantoffeln GWB39,136,26 Götz
1 IV~8,137 Götz
2 Aus dem Häßlichen läßt sich viel
m., aus dem Schönen nichts GWB18,280,6 Gut Weiber Gott hat den Menschen einfach gemacht, aber wie er gewickelt wird und sich verwickelt ist schweer zu sagen GWBB3,261,13 ChStein 11.12.78 Die schönen Frauen jung und alt, | Sind nicht gemacht sich abzuhärmen GWB5
1,100 ZXenNachl VII 228 GWBB33,27,6 Zelter 3./11.5.20 GWB46,244,2 Hackert Wohlleben GWB21,130,1 Lj II 2~51,124,4 ThS II 3 GWB8,180,8 Egm I
uö mit Betonung des Prozesses, der Art u Weise des Schaffens, auch iUz Fertigsein od iUz bloßem Denken, Planen; in Berührung mit B2 Bisher .. hat man .. immer in den Künsten gesprochen, wie die Sachen erscheinen müssen, nicht wie sie sein müssen, und wie man sie machen soll .. so, wie die Leute reden und schreiben, das heißt meistenteils, ein Stück als Zuschauer schreiben; hinter die Bühne muß man, und muß die Maschinen und die Leitern kennen Gespr(He1,575) Veit 21.10.94 [
nach Ovid] Zwar ich besitz’ es gegenwärtig, | Doch soll ich mir nur selbst gestehn: | Ich wollt’ es wäre noch nicht fertig, | Das
M. war doch gar zu schön! GWB24,307,19 Wj II 4 Mann v50Jahren es kommt nicht auf’s Denken, es kommt auf’s
M. an GWB32,29,13 ItR GWBB8,235,23 CarlAug 6./[7.]7.87
uö in vielen Fügungen wie ‘Feuer, Licht, Essen, Heu, Effekte, Kosten, Sensation m.’, ‘jdm Arbeit, Freude, Mut, Komplimente, Schwierigkeiten, Langeweile, Umstände, Platz, ein Geschenk, ein Opfer m.’, ‘sich/jdm eine Bewegung, Illusion, Sorgen, Mühe, Gedanken, einen lustigen/guten Tag, eine glückliche/böse Stunde m.’, ‘Ordnung m.’, auch in Wdgn wie ‘Epoche, Mode m.’, ‘jdm gutes Spiel m.’ GWB30,257,5 ItR~B8,141,12 ChSteinCharlotte Albertine Ernestine v. Stein, geb. v. Schardt 18.1.[87] GWB5
1,170 Journal dModen 16
uö(vgl auch die entspr Subst u Adj) b
ausgehend von Pkt a in Sonderbedeutungen α
bildl für: sich prägend auf jdn auswirken [
Prz Reuß] war sehr verwundert als ich, anstatt von Tragödien und Romanen zu vermelden .. von der Farbenlehre .. zu sprechen begann. Denn es ging mir mit diesen Entwickelungen natürlicher Phänomene wie mit Gedichten, ich machte sie nicht, sondern sie machten mich GWB33,31,19 Camp [
Wirt zu Wilhelm:] ihr bewundert die Übereinstimmung dieses Gebäudes mit seinen Bewohnern .. Sie ist aber vielleicht noch sonderbarer, als man vermuthen sollte: das Gebäude hat eigentlich die Bewohner gemacht. Denn wenn das Leblose lebendig ist, so kann es auch wohl Lebendiges hervorbringen GWB24,16,15 Wj I 2 StJoseph II
uö(selten) β
‘etw aus jdm m.’: jdn etw Bestimmtes werden lassen, ihn dazu heranziehen, ausbilden ich .. blies .. auf der Flöte und dem Hörnchen .. mein Vater .. hatte große Freude an mir und sagte: Ich will doch einen großen Musicus aus dir
m. GWB43,28,24 Cell I 2 ich fühle schon recht gut daß sie [
Julie] alles aus mir
m. kann was sie will GWB47,178,26 Samml 6 GWB45,129,14 RamNeffe
uö mit indefinitem Obj ‘etwas aus etw/jdm m.’: etwas damit/mit ihm anfangen, es/ihn etwas werden lassen, auch: Nutzen aus etw ziehen; es zur Geltung bringen Übrigens ist die Tochter von Spitzeder ein recht hübsches Mädchen geworden, aus der wohl etwas zu
m. wäre GWBB19,355,13 Christiane 24.6.07 [
JMRLenz] In dem Umgang mit seinen Freunden, Eleven und Bekannten war es seine Art sich die närrischesten Irrwege auszusinnen, um aus Nichts etwas zu
m. GWB36,230,2 BiogrEinzh [
mit Bezug auf die Münzsammlung des Bonner Canonicus Pick] Seine Sammlung .. vom Platze rücken hieße sie zerstören, wie man umgekehrt die Wallrafische translociren muß um etwas daraus zu
m. GWBB26,168,4 Schuckmann [vor 29.]11.15 [
EWBehrisch] Er war einer von den Menschen, die eine ganz besondere Gabe haben, die Zeit zu verderben, oder vielmehr die aus nichts etwas zu
m. wissen, um sie zu vertreiben GWB27,131,25 DuW 7 GWBB27,287,16 Zelter 26.12.16 GWB42
2,248,13 MuR(1039) Gespr(He3
2,162) FJFrommann [22.8.]27
uö γ
‘etw aus etw/jdm m.’, übertr ins Geistige: etw/jdn ansehen, hinstellen als, etw in bestimmter Weise deuten ich habe meine Tante gesprochen, und habe bey weiten das böse Weib nicht gefunden, das man bei uns aus ihr macht AA2,4,5 Werth
1~Werth
2 Die Kehle nämlich war mir ganz wund geworden .. ich konnte nur mit großen Schmerzen etwas schlingen, und die Ärzte wußten nicht, was sie daraus
m. sollten GWB27,214,4 DuW 8 GWB25
1,289,27 Wj III 16 GWB25
1,71,24 Wj III 1 GWBB43,47,2 Zelter 1.9.27
uö ‘etwas aus etw m.’ iSv einer Sache Bedeutung zuschreiben, Aufhebens davon machen der löbliche Gebrauch .. bei dem Todtenamte .. eine kurze Nachricht von des Abgeschiedenen Leben mitzutheilen .. je mehr man Ursache hat, aus den Todten etwas zu
m. .. desto mehr werden solche Personalien aufgeschmückt GWBN4,121,22 FlH VI DjG
31,362 Mitsch
2 83
uö ‘sich aus etw nichts/wenig/nicht viel m.’ iSv etw nicht/wenig wichtig nehmen, ihm gegenüber gleichgültig sein [
Gnomen:] Und wer die drei Gebot’ veracht’t | Sich auch nichts aus den andern macht GWB15
1,53 Faust II 5861 Sie [
die Natur] scheint alles auf Individualität angelegt zu haben, und macht sich nichts aus den Individuen. Sie baut immer und zerstört immer, und ihre Werkstätte ist unzugänglich GWBN11,5,17 Natur [Tobler?] er .. sagte mir: es schien, daß ich mir aus einem Papste wenig mache, der mir schon dreimal habe angelegentlich schreiben lassen GWB43,124,2 Cell I 9 GWB25
1,146,19 Wj III 6 Die neueMelusine GWB43,161,10 Cell I 11
uö δ
derb iSv zeugen: ‘(jdm) ein Kind m.’ uä Hatte einer denn Überfluß an Säften, machte er den Weibern so viel Kinder als sie begehrten, auch wohl ungebeten GWB38,34,4 GöttHeldWieland [
satirische Frage zwischen Wachposten] warum er ihnen [
Napoleon den Franzosen] nicht ein Kaiserchen machte GWBT3,193,2 v 12.2.07 GWB39,422 Götz
1 III Var GWBB24,286,19 Knebel 23.5.14 Gespr (He5,96) Falk undat
uö(selten) c
mit Richtungsangabe: etw unter Bewegung in eine bestimmte Richtung erzeugen Hinter einem Rand gesehene Lichter
m. in den Rand einen scheinbaren Einschnitt GWBN1,7,7 FlD 17 [
antizipierte Resonanz des Publikums auf die ‘Farbenlehre’] Wie wir die Menschen kennen, besonders unsre Zeitgenossen, so macht sich doch jeder zuletzt seine eigene Sauçe dran GWBB19,228,15 Knebel 5.11.06 GWBN5
2,45,10 Üb dBlau
uö d
eine bestimmte Rolle einnehmen, spielen, auftreten als α
schauspielerisch darstellen Sah ich an das Kind und dachte heimlich: | Will das Bübchen doch den Meister
m.! GWB2,182 Amor als Landschaftsmaler 11 Unsre Helden
[] sind gewöhnlich schüchtern, | Auch spielen wir unsre Trunckne nüchtern. | So macht man Schelm und Bösewicht | Und hat davon keine Ader nicht AAJw1,191 JahrmPlund
1 53~16,11 JahrmPlund
2 53 [
Crugantino zu Basko:] ich steck’ mich in die Allee .. Und du, klettre auf einen Kastanienbaum. Wenn jemand kommt, so mach’ deine Nachtigall GWB38,139,16 Claud
1 GWB22,120,4 Lj IV 18 GWB21,279,1 Lj III 7~52,134,20 ThS V 6 GWB51,250,13 ThS III 10
uö β
fungieren als, sich betätigen als Hudhud, sagt’ ich, fürwahr! | Ein schöner Vogel bist du. | .. Hast du doch auch | Zwischen Salomo | Und Saba’s Königin | Ehemals den Kuppler gemacht! GWB6,59 Div Gruß 20 Die widersprechenden .. Vorstellungsarten der Collegiorum die hier sehr zur unrechten Zeit den Sachwalter der Contribuenten
m. A2,378,11 Münzgutachten Schema [8./23.11.93] Mir ist das liebe Wertherische Blut | Immer zu einem Probir hengst gut | Den lass ich mit meinem Weib spazieren | .. Das giebt Jungens Leibseelig brav | Allein macht ich wohl ein Schweinisch Schaf GWB38,448 Vs 10 HanswurstsHochz Plp GWB39,162,12 Götz
1 V GWB44,418 CellAnh Schema
uö e
etw bilden, verkörpern, mit Sachobj; auch ‘den Anfang/Beschluß von etw m.’ Ein großer mit Säulen umgebener Platz machte den Vorhof GWB18,268,21 Märchen Das Theater ist als ein figurloses Tableau anzusehen, worin der Schauspieler die Staffage macht GWB40,166,23 Regeln fSchausp [G/Eckerm] Heute hab ich mich leidend verhalten das macht nichts ganzes, also meine liebste ist mir’s auch nicht wohl GWBB4,286,2 ChStein 9.9.[80] So würde z. B. Eurydice, die im Moment, da sie .. fröhlich über die Wiese geht, von einer getretenen Schlange in die Ferse gebissen wird, eine sehr pathetische Statue
m. GWB47,111,4 ÜbLaokoon Maskenzug zum 30. Januar 1810 .. Eine Partie Zwerge .. machten wie billig, den Anfang des Ritterwesens. Ihrer sechse könnten ein unendlich großes Schwerdt tragen GWBB51,272 Fritsch 22.1.10 GWBB21,226,18 Hoftheater-Kommission 10.4.10 GWBN4,261,23f FlH VI Hoffmann GWB37,287,15 FGA Geßner,Idyllen DjG
35,399,1 RAnw [7.8.75]
uö f
eine bestimmte Form einnehmen, ausbilden, sich zu etw formieren; auch in zT übertr Fügungen wie ‘Face, Front, Partei, bunte Reihe m.’ [
Fußpfad nach Stanz] Er geht unmittelbar am See hin .. Der See macht nun hier einen Busen gegen ein niedriges Land zu GWB34
1,404,27 ReiseSchweiz 1797 [G/Eckerm]~T2,181,10 v 6.10.97 Eine Colonnade .. ging vom Thore durch die Stadt [
Palmyra] bis zum Sonnentempel, nicht in ganz gerader Linie, sie macht in der Mitte ein sanftes Knie GWB32,87,28 ItR Der Schloßhof macht ein Rund von einstöckigen Häusern, wo Gesinde und Arbeitsleute wohnen GWB31,110,23 ItR GWBN9,18,22 JMüller Sammlg [1807] GWB19,277,20 BrSchweiz II GWB9,288 Mahomet 266 GWB1,307 Vs 3 VenEpigr 1
uö g
etw äußern, sagen, erklingen lassen [
Thomas:] Wie die Capitulation um war, Adieu, Herr Hauptmann, macht’ ich, und ging nach Hause GWB12,10,21 JeryBätely [
Mephisto zum Herrn:] Verzeih, ich kann nicht hohe Worte
m. | .. Mein Pathos brächte dich gewiß zum Lachen GWB14,20 Faust I 275 Der Papst und Kaiser und Klerisei! | Haben lange Mäntel und lange Schwänz [
Schleppen], | Paradiren mit Eichel- und Lorbeerkränz, | Trottiren und stäuben zu hellen Schaaren, |
M. ein Gezwatzer als wie die Staaren GWB16,3 NeueröffnPuppensp Prol 10 Mittags ward etwas Musik gemacht GWBT9,24,13 v 16.3.23 GWB8,218,10 Egm II GWB30,126,13 ItR~T1,269,4 v 5.10.86 GWB34
1,444,8 ReiseSchweiz 1797 [G/Eckerm] GWB2,201 Séance 6
uö h
(zum Ausdruck von Emotion, Befinden) eine bestimmte Miene, Geste zeigen, Haltung einnehmen [
Stella zum Bedienten:] Was hast du? Du machst ein verdrießlich, ein kaltes Gesicht; du weißt die Gesichter sind mein Tod wenn ich vergnügt bin GWB11,158,18 Stella III Ich verzieh es allen, die in Neapel von Sinnen kommen .. Ich bin nun nach meiner Art ganz stille und mache nur, wenn’s gar zu toll wird, große, große Augen GWB31,18,8 ItR [
Elmire zu Bernardo:] das unerträgliche Alletagsgesicht, das ihr macht GWB38,80,14 ErwElm
1 seine bürgerliche Schüchternheit hielt ihn ab .. sich ihr zu nähern .. er machte gewiß immer einen schiefen Bückling GWB51,47,23 ThS I 14 Da that der Herzog einen großen Ausruf, und machte mit dem Munde ein O, größer als die Öffnung eines Brunnens GWB44,168,17 Cell IV 3 GWB9,125,21 Geschw GWB8,243,12 Egm III
uö i
mit Adj iSv eine bestimmte Empfindung hervorrufen: ‘jdm bang, wohl m.’, auch (nach frz Sprachmuster) ‘es macht warm’ [
Iphigenie:] die Meinigen | Seh’ ich in dringender Gefahr. Doch ach! | Mein eigen Schicksal macht mir bang und bänger GWB10,73 Iph
2 1691 Jacobi “von den göttlichen Dingen” machte mir nicht wohl GWB36,71,27 TuJ 1811 [
Jesus setzt dem allgemeinen Schmähen ein Wort der Güte entgegen] Dieß Wort macht den Umstehenden, | Durchglühten Muscheln ähnlich, heiß GWB7,73,3 DivNot [Hammer] es macht warm in der Nähe, und wir stehn da, wie Butter an der Sonne GWB39,98,24 Götz
1 III~8,98 Götz
2 GWB16,4 NeueröffnPuppensp Prol 52 GWB11,246 Claud
2 958
uö j
etw ausmachen, konstitutiv dafür sein Herr laß dir gefallen | Dieses kleine Haus | Auf die Größe kommts nicht an, | Die Frömmigkeit macht den Tempel GWBB31,230,24 Kosegarten 16.7.19 Nicht die Talente, nicht das Geschick zu diesem oder jenem
m. eigentlich den Mann der That, die Persönlichkeit ist’s, von der in solchen Fällen alles abhängt GWB7,181,5 DivNot Israel iWüste Daher muß das Wirkende trefflicher sein als das Gewirkte. Denn nicht die Unmusik macht den Musiker, sondern die Musik GWB48,198,8 MuR(639) Das über Felsstücke rauschende Wasser und der Weg gehen neben einander hin und
m. .. die ganze Breite des Passes GWB19,223,16 BrSchweiz II~B4,70,1 ChSteinCharlotte Albertine Ernestine v. Stein, geb. v. Schardt 3.10.[79] GWB39,50,4 Götz
1 I~8,50 Götz
2~13
1,228 Götz
3 GWB4,265 Daß man in Güter 6
uö(selten) k
als (bezifferbares) Resultat ergeben [
betr reale Mischung in der Malerei] Daß alle Farben zusammengemischt Weiß
m., ist eine Absurdität, die man .. schon ein Jahrhundert gläubig und dem Augenschein entgegen zu wiederholen gewohnt ist GWBN1,225,3 FlD 558 Herr Cotta wird hiermit ergebenst ersucht nachstehende Zahlungen .. zu leisten: | An Herrn Isopi, Bildhauer Fl. 473.- | An den Hofbildhauer Berrein .. | An .. | Macht 81 Karolin und 3 Gulden GWBB14,123,19 Cotta 30.6.99 Ein Narr macht hundert! GWB44,197,23 Cell IV 5 “Irr- Thümer sollen uns plagen? | Ist nicht an unser Heil gedacht?” | Halb-Thümer solltet ihr sagen, | Wo halb und halb kein Ganzes macht GWB3,274 Xen III 651 GWBB15,3,8 Knebel 1.1.00 GWB52,8,21 ThS IV 1 GWBN4,363,12u17 FlH Taf 9 A(Tümmler 95) ÜbEisenindustr iIlmenau [Anf Feb 95] K
uö l
(durch Geschäfte oä) gewinnen, erwerben, erzielen; auch in Vbdgn wie ‘Proselyten, Gefangene m.’, ‘Erfahrungen, Schulden, Profit m.’, ‘sich Freunde, Feinde,[] Kunden m.’ Der Schiffer hat eine große Beute gemacht; er fand sehr viel Geld und Waaren GWB32,20,14 ItR Tischbein an G Proselyten zu
m. ist der natürlichste Wunsch eines jeden Menschen GWB26,124,11 DuW 2 [
Genugtuung, einen riskanten Verkauf von Statuen unterlassen zu haben] Wenn beide [
LVenuti u Hackert] nicht ehrlich handelten, so konnten sie sich bei dem Verkauf viele tausend Scudi
m. GWB46,265,25 Hackert FarnesVerlassenschft Nachdem wir an obgedachtem Orte angekommen waren, zog ich nach Tische die Börse die wir gemeinschaftlich gemacht hatten, aus der ich die Auslage bestritt, und gab dem Boten .. einiges Geld aus diesem gemeinschaftlichen Beutel GWB43,295,15 Cell II 9 GWB33,19,5 Camp GWB30,217,11 ItR~B8,55,14 ChSteinCharlotte Albertine Ernestine v. Stein, geb. v. Schardt 18.11.86 GWB51,184,3 ThS II 8
uö etw (Gewinn) einbringen über den poetischen Werth eines Stükes hörte er sie [
die Schauspieler] niemals reden .. es war immer nur die Frage: Was wird das Stück
m.? Ist es ein Zugstück? GWB21,89,17 Lj I 15
iSv beschaffen, sich/jdm etw verschaffen bis ich Ihnen Dank gesagt .. für die Bekanntschaften die Sie mir gemacht, für den guten Willen den Sie mir versichert GWB17,184,13 GrCoph III 6 Wir schickten einen deßwegen voraus, daß er .. uns Quartier
m. sollte GWB19,293,2 BrSchweiz II
uö m
verursachen; häufig ‘m., daß’ α
mit persönl Subj: etw veranlassen, bewerkstelligen, auch mit dem Nebensinn der Beeilung [
Zigeunerin:] Das ist mein Sohn! .. Künste kann er wie der ältste. Er macht dass dem Jäger die Büchs versagt dass’s Wasser nicht löscht dass Feuer nit brennt GWB39,145,4 Götz
1 V [
Werther zu Lotte:] Küss mich, Weibgen, und mach dass wir zu Nacht essen GWB38,43,12 AnekdoteWerth [
Cellini zu Albertaccio:] mache daß du fortkömmst GWB43,208,16 Cell II 3 GWB23,149,2 Lj VIII 2
uö β
mit Sachsubj: zur Folge haben, nach sich ziehen; mehrfach ‘das macht’, mit nachgestelltem Subjekt(satz), iSv die Ursache hiervon ist [
Egmont:] Würden aber neue Menschen .. sich zum zweitenmale auf Unkosten der Nation bereichern .. sähe man sich einer strengen, kühnen, unbedingten Habsucht ausgesetzt; das würde eine Gährung
m., die sich nicht leicht in sich selbst auflös’te GWB8,269,24 Egm IV Die Lage von Palermo gegen Norden macht, daß sich Stadt und Ufer sehr wundersam gegen die großen Himmelslichter verhält, deren Widerschein man niemals in den Wellen erblickt GWB31,89,16 ItR [
Jery:] du hast dich gestreckt; du siehst vornehmer aus. [
Thomas:] Das macht das Soldatenleben; ein Soldat sieht immer vornehmer aus als ein Bauer; das macht, er ist mehr geplagt GWB12,10,15u17 JeryBätely [
Georg:] er hatte kaum das Herz mich anzusehen, Mich einen schlechten Reutersiungen. [
Selbiz:] Das machte [macht GWB8,71 Götz
2], sein Gewissen war schlechter als dein Stand GWB39,77,7 Götz
1 II GWBT1,166,13 v 9.9.86 GWBB13,43,12 Unger 30.1.98 GWB21,187,10 Lj II 9 GWB45,305,1 Diderot,Malerei Farbe
uö n
sich auf etw vertraglich festlegen [
Kohl:] Auf ein Vierteljahr wenigstens mußt du uns zusagen. [
Stumpf:] Macht vier Wochen, damit könnt ihr beide zufrieden sein GWB8,144,27 Götz
2 V~13
1,329,5 Götz
3 V 2 2
im Ausdruck des Veränderns von etw Gegebenem a
etw ordnend bearbeiten, (baulich) ausgestalten, in guten Zustand versetzen Unserer alten Wirthin schleicht gewöhnlich, wenn sie das Bett zu
m. hereinkommt, ihre vertraute Katze nach GWB30,239,19 ItR Sobald ich gekehrt hatte, machte ich mein Bett auf’s zierlichste GWB43,327,16 Cell II 11 wo die Wege gemacht sind, habe ich sie vortrefflich gefunden, wie alle gemachten Wege im ganzen Königreich; da, wo man sie noch nicht angefangen hat zu
m., sind sie .. schlecht GWB46,282,9u10u12 Hackert Wegebau
uö b
etw/jdn in einen bestimmten Zustand bringen; mit zahlreichen Ergänzungen: durch Subst in der Fügung ‘etw/jdn zu etw m.’, auch durch Prädikativ, zB ‘notwendig m.’, ‘sich nützlich m.’, ‘sich (über etw/jdn) lustig m.’, ‘sich mausig m.’, ‘sich anheischig, verdient m.’, ‘sich Meister m.’ [
Christus] Besonders durch Gleichniß und Exempel | Macht’ er einen jeden Markt zum Tempel GWB16,117 Legende 12 denn der Ernst, der heilige, macht allein das Leben zur Ewigkeit GWB23,258,24 Lj VIII 8 Die Sehnsucht macht mich bleich, | Warum bin ich denn reich! | Dein Vater ist vielleicht schon bleich. | Du Kind, du machst mich weich GWB5
1,41 O Magdeburg 17u20 eine künstliche Grotte, wo ehemals Wasser gesprungen hatte, wovon aber die Röhren in Unordnung gekommen .. Solches wieder in Ordnung zu
m., hatte Werner .. GWB51,176,24 ThS II 8 da Sie denn nach abgehaltenen Vorlesungen sich schon des ganzen Feldes Meister gemacht hätten GWBB36,73,12 Henning 13.6.22 GWB39,18,24 Götz
1 I GWB6,16 Div Erschaffen u Beleben 2 GWB4,29 Tadelt man 6 GWB23,185,6 Lj VIII 4 GWB40,155,9 Regeln fSchausp [G/Eckerm]
uö(häufig) mit PartPräs als Prädikativ, in Nähe zu Pkt c; öfter ‘etw geltend, jdn rasend m.’ An Julie Gräfin Egloffstein, die ein seltenes Talent zur bildenden Kunst mit manchem andern und überdieß mit persönlichen Eigenschaften verbindet, welche allein hinreichend wären sie als höchst vorzüglich in der Welt auftretend zu
m. [
&spiklzu;auftreten zu lassen GWB4,81,28] GWB5
2,63 AufklBem Var Dieses alles zusammen macht mich wünschend, daß .. GWBB51,441 CarlAug [21.7.18] GWBB3,152,21 ChStein 1.5.77 GWBB51,334 Seebeck 22.12.12 GWB50,175 ReinF XII 78
uö(häufig) interpretierend, etw in einen subjektiven Zshg rückend: iSv etw/ jdn zu etw erklären, etw (jdm) auslegen als; mehrfach ‘etw dringend m.’, ‘jdm etw zur Pflicht, zum Vorwurf m.’ [
Lotte zu Werther:] ich fürchte, es ist nur die Unmöglichkeit mich zu besizzen, die Ihnen diesen Wunsch so reizend macht AA130,16 Werth
1 II~Werth
2 Man hat es mir zum Vorwurf
m. wollen, daß ich nicht auch, indem ich die Metamorphose der Pflanzen behandelte, auf die Wurzel Rücksicht genommen habe GWBN6,331,17 UnbillForderg GWB18,89,21 MädchOberkirch I 2 GWBB20,152,13 Christiane 19.8.08
uö mit unbestimmter Ergänzung ‘etw/jdn zu etwas m.’ iSv in etw Bedeutendes verwandeln od als solches werten; auch verneint: ‘zu nichts m.’ Es ist da viel Zeug unserer geläuterten Sinnlichkeit zuwider, das man nur durch den Begriff zu etwas
m. kann GWBB26,288,25 Zelter 11.3.16 Verzeih dass ich die Kleinigkeit [
daß sie ihn gesiezt hat] zu etwas mache! GWBB5,238,4 ChStein 12./13.12.81 [
Armidoro:] Aber dieses [
das Schöne] macht uns zu etwas, jenes [
das Häßliche] vernichtet uns! GWB18,280,7 GutWeiber GWB42
2,248,14 MuR(1039) GWBB13,60,24 Schiller 10.2.98 GWB31,109,15 ItR
uö c
jdn/etw zu etw veranlassen, ein bestimmtes Geschehen bewirken, mit Akk (bisweilen Dat) u Inf; auch in Fügungen wie ‘etw gelten m., von sich reden m.’ [
Faust:] Das also war des Pudels Kern! | Ein fahrender Scolast? Der Casus macht mich lachen GWB14,66 Faust I 1324 [
Gottfried:] Sie sitzt, das arme Mädgen, und verjammert und verbetet ihr Leben. [
Sickingen:] Wir wollen sie zu singen
[] m. GWB39,86,13 Götz
1 III [
Bilder von Tizian] Sie haben mich .. viel zu dencken gemacht GWBT1,236,20 v 26.9.86 [
Minerva:] Jupiter hat dir entboten | Ihnen allen das Leben zu ertheilen, | Wenn du seinem Antrag | Gehör gäbst. [
Prometheus:] Das war das Einzige was mich bedenken machte GWB39,202 PromethFragm 1773 Vs 191 Dem Domherrn mach’ ich glauben, die Prinzessin wünsche das Halsband zu besitzen GWB17,146,5 Gr Coph II 2 Haar wachsen m-de Pomade GWBB2,251,7 Johanna Fahlmer Ende März 75 GWBB3,40,13 Johanna Fahlmer 18.3.76 GWBB45,218,14 Zelter 28.3.29 GWB11,73,6 Clav II
uö(häufig) B
etw (für jdn) tun, tätigen 1
in Bezeichnung eines bestimmten Handelns, mit vielfältigen Subst, zB ‘Hochzeit, Promenade, Visiten, Torheiten, Hokuspokus, einen Versuch, einen Abschnitt, ein Ende m.’, ‘Spekulation auf etw, Prätension(en), Reflexion, einen Schluß m.’, ‘(eine) Mitteilung, Einwendungen, Schilderungen, jdm seine Aufwartung, den Krieg, den Prozeß, einen Streich m.’, ‘Pause m.’; auch in Wdgn wie ‘Mäuse m.’ (s ‘Maus’ 4), ‘Honneurs m., die Ehre des Hauses m.’ (s ‘Ehre’ A1aβ )
, ‘Ernst m.’; oft für ein spezielleres Verb wie begehen, verrichten, verüben, vollführen, leisten, anstellen daß Tischbein und Monti einen Concurs [
Wettbewerb]
m. mußten mit einem aufgegebenen historischen Süjet .. Der Concurs ward gemacht GWB46,294,1u6 Hackert [
Würzkrämer:] Er hat mir’s aber auch gedacht | Und mir einen verfluchten Streich gemacht GWB16,60 PaterBrey 36 Sendung, die ich .. gemacht habe GWBB21,331,16 Christiane 27.6.10 [
Herzog zu Bernardone:] Hebe dich weg! Gott möge dich zeichnen! gehe und mache den Handel, ich bin alles zufrieden, was meine Gemahlin wünscht GWB44,230,10 Cell IV 7 GWB17,285,28 Bürggeneral 9 GWB8,216,20 Egm II GWB19,269,5 BrSchweiz II
uö(sehr häufig) 2
im Bezug auf jds Handeln allgemein a
in Kennzeichnung der Art u Weise des Handelns, meist in Vbdgn wie ‘es genau, gut, recht, so m.’, ‘es wie jd m.’, ‘wie man es macht’, ‘jd macht, was er will’, ‘mit jdm gemeine Sache m.’ (s ‘gemein’ 1bα )
, ‘seine Sache(n) gut m.’; auch iSv sich beeilen: ‘mach!’, ‘jd macht, daß er fortkommt’ uä Das ist eben das hohe der Mathematiker, daß sie es genau
m., daß ihre Methode gleich zeigt wo ein Anstoß ist GWBN11,367 MuR(1390) Korr N13,471f [
Narr:] Machts wie der Narr so seyd ihr gescheid GWB13
2,306,26 Götz
3 I Var [
Cliton zu Dorant:] Das lernt sich bald, mein Herr, wie man’s mit Mädgen macht GWB37,51 Lügner 31 [
Mephisto zu Faust:] Ruhig! still! | Laß das Gespenst doch
m. was es will GWB15
1,86 Faust II 6515 [
Gott zum Teufel, der Napoleons Untaten vorzulesen beginnt:] Wir wissen alles, mach’ es kurz! GWB5
1,141 ZXenNachl IX 806 [
Märten:] Röse! Röse! Wo bleibt das Frühstück? .. mach nur, Röse GWB17,259,9 Bürggeneral 3 GWBB20,196,5 Christiane 31.10.08 DjG
31,315 Mitsch
1 61 GWBB1,125,4 Behrisch 24.10.67 GWB1,142 Rechenschaft 54 Gespr(FfA II 12,144,27) Eckerm 24.2.25
uö b
in Frage u Verneinung: ‘was macht .. , was mag .. m.’ auch als Frage nach dem Wohlbefinden einer Person (iSv wie geht es .. ), nach dem Stand, Gelingen einer Sache (iSv wie steht es um .. ); vereinzelt in Aussage über die Möglichkeit: ‘es ist nichts zu m.’, ‘es läßt sich m.’ drängte sich ein Mann zu mir, nicht von dem besten Ansehen, und fragte, was ich da mache? GWB30,44,15 ItR [
Lersee über Georg:] Er starb einen Reutertodt .. [
Marie:] Weis es Gottfried? [
Lersee:] Wir verbergens vor ihm. Er fragt mich zehenmal und schickt mich zehenmal des Tags zu forschen was Georg macht. Ich fürchte seinem Herzen diesen letzten Stos zu geben GWB39,181,17 Götz
1 V~8,168 Götz
2~13
1,358 Götz
3 [
Alcest:] was macht mein Geld? .. [
Söller:] Ich wusste keinen Rath, ich stahl und zahlte Schulden DjG
31,425 Mitsch
2 1001 [
Lotte zu Werther:] Was
m. deine Augen, mein Bester? GWB38,42,18 AnekdoteWerth Das macht nichts zur Sache Gespr(He3
1,315) Grüner 1.9.21 GWB36,253,15 BiogrEinzh GWB46,289,8 Hackert GWBB21,151,9 CarlAug 25.12.09
uö c
‘jdn m. lassen’ iSv ihn in seinem Tun gewähren lassen Amine steht mit niedergeschlagenen Augen, und läßt Egle
m. GWB9,27 LauneVerl Regiebem vor 370 Gespr(He2,1036) Boisserée 4.8.15
uö(selten) d
verhüllend für: seine Notdurft verrichten Ich geh .. im Land auf und nieder | Caper immer neue Schwestern und Brüder | Und gläubige sie alle zusammen | .. Geh dann davon in stiller Nacht | Als hätt ich in das Bett gemacht AAJw1,234 JahrmPlund
1 278~16,405 JahrmPlund
2 Var Vs 27
uö 3
für das Durchlaufen einer Wegstrecke, auch in übertr Zshg Ottilie .. hatte den Weg schon gemacht GWB20,382,23 Wv II 15 es ist .. ein großer Weg zu
m. bis der hohe Begriff von Freiheit der menschlichen Vollkommenheit, auch im Sinnlichen, die Krone aufsetzen kann FfA I 18,312,31 Schönheit Vollkommenh mitFreih GWB12,265 VereitelteRänke 266 [G/Vulpius?] GWBB15,122,11 Schiller 28.9.00
uö C
refl in speziellen Verwendungen, ausgehend von Bed B 1
werden, entstehen, sich einstellen; auch: zustande kommen, sich ergeben Von Tischbein kann ich lernen, er nicht von mir und was in mir sich macht, das ist in ihm schon geworden GWBB8,149,10 ChStein 25./27.1.87 [
Regentin zu Machiavell über die Beziehungen zu Oranien:] was man abzuwenden sucht das macht sich erst recht GWB8,191,10 Egm I [
Melina zu Laertes:] Sie wissen wohl noch nicht .. daß sich indessen auch unter uns eine Heirath gemacht hat? GWB23,91,1 Lj VII 8 Daß doch dein Reiseglück nicht beständiger war! Möge sich eine neue Epoche
m.! GWBB9,33,17 Herder 22.9.88 Thu’ nur das Rechte in deinen Sachen; | Das Andre wird sich von selber
m. GWB2,225 Sprichw 54 GWB20,277,20 Wv II 7 GWB9,136,22 Geschw AA136,26 Werth
2 II
uö 2
gedeihen, sich (in bestimmter Weise) entwickeln, (seiner Natur gemäß) vorankommen, auch mit Anklang an die nachfolgende Bed 3 [
Nymphe der Saale:] Vor allem erzähl’ ich mit fertiger Zungen | Wie meine Deutschen den Sieg errungen, | Und daß sich alles so schickt und macht, | Wie er’s gewünscht, und wie er’s gedacht GWB13
1,106 Was wir bringen Halle [1814] Vs 259 [G/Riemer] die Blumenbeete vor meinem Fenster .. bis jetzt schadete der Frost nicht und sie
m. sich in der hellen Sonne recht strack und lustig GWBB36,210,17 Marianne 18.11.22 Meine eignen Arbeiten
m. sich auch recht hübsch; und ich brauche nach meiner Berechnung hier nicht viel mehr dafür zu thun GWBB23,138,7 Christiane 13.11.12 GWB23,54,3 Lj VII 6 GWB31,78,15 ItR
uö 3
sich ausnehmen, in bestimmter Weise erscheinen; mit präd Ergänzung ‘schön, rührend, so’ uä, einmal mit persönl Subj u DatObj Auch das räuspern, schneizen, ausspucken pp macht sich nichts weniger als gut, auf der Bühne, man verrichte dergleichen Bedürfniße vor dem heraustretten, u. verschone so viel als möglich die Zuschauer mit dergleichen Schaubühne 36,21 Regeln fSchausp [G/Wolff] Das nah gelegene Capitol war mit erleuchtet und die Feuerwerke auf dem Platz des Capitols abgebrannt. Das Ganze zusammen
[] machte sich sehr schön GWB32,31,12 ItR Ich .. sehe .. deutlicher, warum ich mit so viel guten und vorzüglichen Menschen niemals eigentlich übereinstimmen konnte. Jetzt .. kommen sie mir vor wie Menschen, die sämmtlich Eine Sprache sprechen, aber in den verschiedensten Dialekten, und jeder glaubt, auf seine Weise drücke man sich am besten aus .. die Zuversicht auf das bißchen, was man ist oder sein möchte, beseelt einen jeden, und so möcht’ er sich auch dem andern
m., eigentlich den [dem
Var, so lesen auch FfA u MA] andern sich gleich
m. .. zuletzt aber, wenn jeder ehrlich wird und seine Individualität herauskehrt, fahren und bleiben sie aus einander GWB42
2,85,3 Üb:Jacobi,Briefw GWBB4,58,18 ChStein 7.9.79 GWB18,336,7 Novelle GWBN1,129,14 FlD 312
uö 4
mit Richtungsangabe: sich nach einer bestimmten Richtung hin in Bewegung setzen, sich (der Behandlung) einer Sache zuwenden; auch ‘sich auf die Beine, auf den Weg, auf die Reise, m.’, ‘sich an, über jdn/etw m.’ iSv sich heranmachen an, sich hermachen über Link, nur frisch! Mache dich zum großen Haufen und hetz’ ihn auf GWB13
1,331,4 Götz
3 III [
Götz zum Brautvater:] Macht euch [Macht euch auf GWB8,79 Götz
2] nach Speyer GWB13
2,308,36 Götz
3 Var Die Berggeister
m. sich mit ihren Werkzeugen an den Stein und trennen ihn von einander GWB16,451,24 Maskenz PantomimBallett III Regiebem [
Reineke:] es müssen doch alle zuletzt die Zeche bezahlen, | Die sich an Reineken
m. und ihm zu schaden gedenken GWB50,80 ReinF VI 209 [
Würzkrämer über Pater Brey:] Da macht er sich an meine Frauen GWB16,60 PaterBrey 31 GWB52,185,25 ThS V 14 GWB51,58,2 ThS I 16 GWB50,156 ReinF XI 50 GWB31,78,10 ItR GWB17,302,5 Bürggeneral 13
uö Herbert Küstner, Undine Kramer H.K./U.K.