lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Schön

mnd. bis spez. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
18 in 15 Wb.
Sprachstufen
7 von 16
Verweise rein
140
Verweise raus
157

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Schön

Bd. 17, Sp. 945
Schön ist der wichtigste Begriff der Ästhetik und wird in dieser in zwiefachem, nämlich in einem engern und in einem weitern Sinne gebraucht: in dem letztern ist s. gleichbedeutend mit ästhetisch; unter dieses Schöne im weitern Sinne fallen also auch z. B. das Tragische, Erhabene, Satirische, Humoristische etc. (s. den Artikel »Ästhetik«). Im engern und ursprünglichen Sinn ist aber s. ein auszeichnendes Prädikat besonders wertvoller und anziehender Eindrücke der ästhetischen Wahrnehmung, solcher nämlich, die in dem Auffassenden das Gefühl ausgesprochener Befriedigung erwecken. Das Wort s. hängt etymologisch mit »schauen« zusammen: es ist das, was den Sinnen sich darbietet, dann das die Sinne Erfreuende, und hieraus entwickelt sich die Grundbedeutung des Wortes, die noch jetzt überall durchschimmert: s. ist das, was so ist, wie es sein soll. Diese etymologische Betrachtung zeigt bereits, daß das Schöne in der Anpassung der Eindrücke an unser Ich besteht, in der Harmonie, die sich zwischen ihnen und den ursprünglichen Eigenschaften unsrer Natur sowie den Forderungen, die wir an die Dinge heranbringen, geltend macht; eine Erklärung, die zugleich auch die historische Wandelbarkeit und die örtlichen Verschiedenheiten der Vorstellungen über s. und häßlich verständlich macht. Dieses Prinzip der Übereinstimmung des Gegenstandes mit unserm Ich läßt zugleich die Anwendbarkeit des Begriffes s. auf die verschiedensten Lebensgebiete, auf Erscheinungen der Natur wie des Geisteslebens, als einleuchtend erkennen. Schon die einfachen Sinnesempfindungen, Licht, Farbe, Ton, Duft, Wärme etc., können den Bedingungen unsers Ich besonders angepaßt sein und Elemente des Schönen enthalten. Aber in bedeutsamerer Form tritt das Schöne erst bei den zusammengesetzten Eindrücken hervor: bestimmte Anordnungen der Gesichts- und Gehörswahrnehmungen (Harmonie der Farben, Formen, Klänge und die rhythmische Folge der Tonvorstellungen) sind unsrer Natur wohlgefällig. Bei allen komplexern Eindrücken liegt aber der Grund der wohltuenden Gefühlserregung darin, daß sie den Bildern, die wir von ihnen in der Seele tragen, entsprechen, daß sich also z. B. ein Eichbaum oder ein menschliches Antlitz den Ideen, die wir uns von ihnen gebildet haben, oder die als Typen in unsrer Seele schlummern, wohl angepaßt erweisen. Bei mannigfaltig zusammengesetzten Wahrnehmungen, wie z. B. einer Waldlandschaft, wird sich der Totaleindruck des Schönen aus dem Wohlgefallen an dem Ganzen und vieler Einzelheiten vereinigen. Die hohe Befriedigung, die wir von einem solchen Anblick gewinnen können, wird sich dadurch erklären, daß wir die schaffenden Kräfte der Natur in normaler Weise, so, wie es uns richtig erscheint, sich auswirken und betätigen sehen, von innen heraus, frei und ungehemmt, daß also das, was die Natur geplant hat, restlos in die Erscheinung tritt. – Nach demselben Prinzip beurteilen wir auch das Schöne der innern Welt. Ein Denken, Fühlen, Wollen und Handeln ist s., wenn es gewissen Anschauungen, die unverlierbar in unsrer Seele wohnen, gemäß ist. Dabei kann das Schöne in vielen Fällen mit dem sittlich Guten zusammenfallen; aber der Maßstab der Beurteilung ist doch hier und dort ganz verschieden. Zunächst ist das Gebiet des Schönen viel weiter als das des Sittlichen: das sittliche Urteil erstreckt sich immer auf die Betätigung des Willens und dessen Motive; s. können aber auch viele Vorgänge unsers Vorstellungs- und Gefühlslebens sein, die ganz und gar jenseits von Gut und Böse verharren. Aber auch da, wo es sich um Willensbewegungen der menschlichen Seele handelt, also um Vorgänge, die Gegenstand sittlicher Beurteilung werden können, wird das ästhetische Urteil von einem ganz abweichenden Gesichtspunkt aus und daher auch vielfach in ganz anderm Sinn als das sittliche gefällt. Sittlich sind diejenigen Handlungen und diejenigen Motive von Handlungen, die sich mit dem Sittengesetz, mit den Normen der Sittlichkeit in Übereinstimmung befinden; über die Art und Weise, wie sich diese Handlungen aus der Seele des Menschen herausbilden, sagt das sittliche Urteil nichts aus. Das Urteil über s. und häßlich der Willensimpulse bezieht sich dagegen gerade auf die Art und Weise der Betätigung; s. ist dasjenige Handeln, das sich frei und ungehemmt entfaltet, das aus dem Urgrund der Seele mit innerer Notwendigkeit aufsteigt, das ganz der Natur des Menschen entspricht; freilich aber der Natur, von der uns ein typisches Bild in der Seele wohnt. Gerade an dieser Stelle zeigt sich die Wandelbarkeit des Schönheitsbegriffes, von der auch die ästhetischen Kundgebungen der Kulturvölker die deutlichsten Zeugnisse ablegt, ganz zu geschweigen von denen der Naturvölker. Bei diesem Maßstab des Urteils über das Schöne der innern Welt ist es zu verstehen, daß manche Forderungen der Sittlichkeit, z. B. einige, die das sexuelle Leben betreffen, mit den Forderungen des Schönen nicht zusammengehen; man denke etwa an Gretchen im »Faust«, der wir Schönheit der Seele im höchsten Grade zusprechen werden, während das bloß sittliche Urteil manches an ihr auszusetzen findet. Aber in den wesentlichen Zügen stimmen die Forderungen der Sittlichkeit und des Schönen überein, und die Künstler und Dichter aller Zeiten haben in der Ausdeutung solcher Willensregungen, die auch dem sittlichen Fortschritt dienten, ihre höchste Aufgabe gefunden. Nur ist die Forderung, daß das Schöne dem Sittlichen dienstbar gemacht werden solle, theoretisch unhaltbar und durch die besten Muster der Kunst aller Zeiten widerlegt. – Die Vermischung des engern und weitern Begriffes s., die in der modernen Ästhetik so überaus häufig hervortritt, erklärt sich nun in letzter Linie dadurch, daß wir in der Regel von den Werken der Künstler und Dichter selbst verlangen, sie sollen s. im engern Sinne des Wortes sein: es soll sich in dem Kunstgebilde, abgesehen von seinem Inhalt, das Schöne offenbaren, d. h. der Schaffende soll die Dinge der Welt an dem Ideal des Schönen abmessen, und er soll in seiner Schöpfung, in seiner Darstellung selbst eine Kraft an den Tag legen, der wir das Prädikat des Schönen beimessen können. Diese Forderung ist jedoch keine unverbrüchliche, und neben der Kunst, die überall dieses Ideal des Schönen erkennen läßt, steht eine solche, die das Charakteristische, die treue Wiedergabe des Wirklichen und Möglichen, in den Vordergrund stellt. Vgl. Stil.
6362 Zeichen · 50 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schoensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    schoen , sw. V. Vw.: s. schȫen

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schön

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Schön , -er, -ste, adj. et adv. 1. * Im eigentlichsten Verstande, glänzend, hell, und in weiterer Bedeutung rein, sauber…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    schön

    Goethe-Wörterbuch

    schön vereinzelt -oe- (zB 26,356,21 ) u Großschr (zB B2,75,23 ); selten ohne Umlautstriche (zB B6,430 ); gelegentl in de…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schön

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Schön ist der wichtigste Begriff der Ästhetik und wird in dieser in zwiefachem, nämlich in einem engern und in einem wei…

  5. modern
    Dialekt
    schön

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    schön [én fast allg.; éə Dollern ; ien M. ; ên Str. Lohr ; Steigerung –ər, –t allg.; éənər Dollern ] Adj. Adv. 1. …

  6. Sprichwörter
    Schön

    Wander (Sprichwörter)

    Schön 1. Allzu schön kann nicht lang' bestehn. 2. Allzu schön wird bald vergehn. Holl. : Al te schoon komt tot hoon. ( H…

  7. Spezial
    schön

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    schön I adj. 1 (wohlgefällig) bel (bi, bela) 2 (angenehm) bel (bi, bela) , plajor (-s, -a) 3 (gut, fein) bel (bi, bela),…

Verweisungsnetz

223 Knoten, 224 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 8 Hub 2 Kompositum 205 Sackgasse 8

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schoen

481 Bildungen · 455 Erstglied · 9 Zweitglied · 17 Ableitungen

schoen‑ als Erstglied (30 von 455)

schönabendlich

DWB

schoen·abendlich

schönabendlich , adverbial oder prädicativ-adjectivisch: italischer au'n südspitze schwimmt in dem reinsten zauberduft, verklärt, voll ruhe,…

schönadel

DWB

schoen·adel

schönadel , m. bezeichnung der reben und trauben, die auch gutedel heiszen Adelung. Nemnich, in Grünberg die auch Elbinger genannte frühwein…

schönästig

DWB

schoen·aestig

schönästig , adj. : siehe, wie jener dort den flüchtigen ( Hercules den hirsch ) hascht und hinaufspringt, und mit dem knie ihn beugt und mi…

schönäugig

DWB

schoen·aeugig

schönäugig , adj. schöne augen habend: hier das schönäugige gesichtchen mit den etwas starken, familienmäszigen vorderzähnchen ahnte nicht, …

Schönaich

Meyers

Schönaich , 1) Christoph Otto, Freiherr von , Dichter, geb. 11. Juni 1725 zu Amtitz in der Niederlausitz, gest. daselbst 15. Nov. 1807, wurd…

Schönaich-Carolath

Meyers

schoenaich·carolath

Schönaich-Carolath , Emil, Prinz von , Dichter und Novellist, geb. 8. April 1852 in Breslau, studierte 1870–71 in Zürich, wo Scherr und Kink…

Schönaltertätchen

RhWB

Schön-altertätchen šøna·l.ətE:tχə Dür-Stdt 1880 n.: Rarität.

schönangelegt

GWB

schoen·angelegt

schönangelegt [ zwischen Karlsbad u Engelhaus ] Basalte vom Glasberge auf die s-e Pragerstraße T3,143,19 v 22.7.06 Michael Schilar M.S.

Schönau

Wander

scho·nau

Schönau Man bleibt nicht stets in Schönau, man kommt auch nach Braunau. – Parömiakon, 251. Wortspiel mit zwei Ortsnamen, um zu sagen, dass S…

schönauge

DWB

schoen·auge

schönauge , n. , nd. schônôge, die stechnelke, lychnis coronaria ten Doornkaat Koolman 3, 135 a .

Schönbach

Meyers

schoen·bach

Schönbach , Anton Emanuel , Germanist, geb. 29. Mai 1848 zu Rumburg in Böhmen, besuchte das Wiener Piaristengymnasium, studierte in Wien und…

Schönbach, Ant. Emanuel

DWBQVZ

--- miscellen aus Grazer handschriften. in: mittheilungen des historischen vereines für Steiermark. h. 46: Graz 1898. s. 3—70. ---

schönbad

DWB

schoen·bad

schönbad , n. das in der photographie zum färben der positiven bilder dienende goldbad, tonbad Karmarsch-Heeren 3 6, 694.

schönbar

DWB

schoen·bar

schönbar , adj. , schönlich et schönhaft, pulchellus, bellulus, bellatulus, et idem est quod schön. Stieler 1756 .

schönbart

DWB

schoen·bart

schönbart , m. larve, maske, verderbt aus schemebart, schembart, eigentlich ' bärtige maske ' Lexer mhd. handwb. 2, 698 ( der bart war in al…

schönbartbuch

DWB

schoenbart·buch

schönbartbuch , n. fasti Saturnalium Norimbergensium .. nomina, vestitus, insignia eorum, qui singulis annis decurrerint, quidque portenti s…

schönbartspiel

DWB

schoenbart·spiel

schönbartspiel , n. maskenspiel, vgl. schönbart 2: das jahrmarkts-fest zu Plundersweilern. ein schönbartspiel. Göthe 13, 7 .

schönbaum

DWB

schoen·baum

schönbaum , m. der lärchenbaum, pinus larix Adelung. Nemnich 2, 979 .

schönbefranzt

DWB

schönbefranzt , adj. : schön befranzt bis auf die hüfte reichet ihm die jazerine ( panzerhemd ). Herder 28, 425 ( Cid 15) Suphan.

schönbehelmt

DWB

schönbehelmt , adj. : auch auf der schönbehelmten Pallas speer wirst du mich ( die cicade ) sehn Herder 26, 84 Suphan.

Schönbein

Meyers

schoen·bein

Schönbein , Christian Friedrich , Chemiker, geb. 18. Okt. 1799 zu Metzingen in Württemberg, gest. 29. Aug. 1868 in Baden-Baden, studierte in…

schönbekleidet

DWB

schoen·bekleidet

schönbekleidet , adj. : da nun streichelte sie ( Aphrodite ) die schönbekleidete Griechin. Bürger 226 a ( Il. 5, 424: εὔπεπλος ).

schönbekränzt

GWB

schönbekränzt [ Heldendichter: ] jauchzend folgten wir dem jungen Paare,|Dem frohen s-en, zum Altare 16,219 Maskenz RomantPoesie 16 Michael …

schoen als Zweitglied (9 von 9)

bildschön

DWB

bild·schoen

bildschön , perpulcher: ein bildschönes mädchen; wehmut erweckt Hadrians bildschöner freund. Platen 127 .

Dankeschön

Wander

danke·schoen

Dankeschön »Dankschien« schmesst man unger de Bank, aber »Bezoahl'ch Gôt« nimmt ma mit in Himmel. ( Oberlausitz. )

feldschön

DWB

feld·schoen

feldschön , in der ferne schön: die frau ist feldschön, man darf sie nicht in der nähe sehen, ohne dasz sie einbüszt. s. fernen , fernschön …

glasschön

DWB

glas·schoen

glasschön , adj. , wort des frühnhd., vereinzelt glaserschön P. Ulenberg ursachen (1589) 16 ; ' rein wie glas ( s. d. A 3 a), von makelloser…

klinkschön

DWB

klink·schoen

klinkschön , nordd., ganz klar, bes. von wein, auch klinkklar, ostfries. klinkerklâr, nl. klinkklaar. vgl. klimperklein?

tausendschön

DWB

tausend·schoen

tausendschön , adj. 1 1) tausend, unzählige schönheiten an sich habend ( vgl. hundertschön), virtute insignis Stieler 1755 : wie denn solche…

unschön

DWB

unschön , adj. adv. , gth. von schön, in mundarten ( Staub-Tobler 8, 857 ; 1, 298; Fischer 6, 215 ) auch dessen steigerung ' sehr schön ' ( …

wunderschön

DWB

wunder·schoen

wunderschön , adj. , zusammenrückung aus wunder schön ' sehr schön ' ( s. wunder- komp.-typen A 6), seit dem mhd., doch begegnet getrennte s…

Ableitungen von schoen (17 von 17)

beschœne

BMZ

beschœne swv. 1. mache rein und schön, verschöne, verherrliche. alsus wart er gereinet ( vom aussatze ) und hæte got erscheinet grôʒ wunder …

beschönen

DWB

beschönen , speciosum reddere, ornare, colorare. das goth. skaunjan wäre eine sache schön, wie haunjan hön machen, ahd. scônan und hônan, mh…

beschönlich

DWB

beschönlich , expurgatu facilis; närrisches versehen ist unbeschönlich. Stieler 1756 .

beschönung

DWB

beschönung , f. was beschönigung, vorwand: mit solchem schein und besohönung. Luther 4, 452 a ; mit vorwendung ires eifers und ander beschön…

entschœne

BMZ

entschœne swv. beraube der schönheit. du hast mîne tohter gehœnet, ir schœnen lîp entschœnet U. Trist. 700.

entschönen

DWB

entschönen , pulchritudinem corrumpere, verderben, entstellen.

erschœnen

Lexer

er-schœnen swv. s. v. a. erscheinen. die êhaftigi nôt sölt er erschœnen; sy erschôntind êheftigi nôt Mz. 1,527 s. 447 ( 1410 ).

geschœne

FindeB

* geschœne adj. s.v.a. schœne RWh.

geschœnen

Lexer

ge-schœnen swv. schön machen, beschönigen, rechtfertigen. chan ieman daʒ geschœnen Urst. 110,48.

schöne

DWB

schöne , f. zu schön, das schönsein, mhd. schœne, md. schône Lexer mhd. handwb. 2, 768 ( auch später noch gelegentlich ohne umlaut, so in de…

unschön

DWB

unschön , adj. adv. , gth. von schön, in mundarten ( Staub-Tobler 8, 857 ; 1, 298; Fischer 6, 215 ) auch dessen steigerung ' sehr schön ' ( …

unschöne

DWB

unschöne , f. , gth. d. schöne ( s. d. 3 d): die ( lage ) des Ultnerbades ist die u. selbst Steub drei sommer in Tirol 2, 300 . ahd. unskônî…

unschönen

DWB

unschönen , verb. , in verunschönen F. Dahn urgesch. 1, 371 . mhd. unschœnen, mnl. onsconen. —

urschön

DWB

urschön , adj.; von Campe als neubildung verzeichnet. u., urschöne, urschönheit sind im zusammenhange mit der metaphysischen ästhetik, die a…

verschœne

BMZ

verschœne swv. 1. mache schön, verherrliche. der dich bî küngen krœnet und al dîn art verschœnet MS. 2,217. a. 2. übertreffe an schönheit. d…

verschönen

DWB

verschönen , verb. schön machen, wofür jetzt gewöhnlicher verschönern, mhd. verschœnen, holländ. verschoonen, dän. forskjønne, schwed. försk…

verschönlich

DWB

verschönlich , adj. was verschönert werden kann. Campe.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „schoen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/schoen/meyers?formid=S05693
MLA
Cotta, Marcel. „schoen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/schoen/meyers?formid=S05693. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „schoen". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/schoen/meyers?formid=S05693.
BibTeX
@misc{lautwandel_schoen_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„schoen"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
  url          = {https://lautwandel.de/lemma/schoen/meyers?formid=S05693},
  urldate      = {2026-05-09},
}