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Knochen

mhd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
Anchors
22 in 17 Wb.
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Knochen Der

Bd. 2, Sp. 982b
Der Knochen, des — s, d. Mz. w. d. Ez; Verkleinungsw. das Knöchlein, Knöchel, Knöchelchen, des — s, d. Mz. w. d. Ez. die festesten Theile des menschlichen und thierischen Körpers, welche das Gerüst des Körpers gleichsam sind; auch, die Beine, besonders wenn von den größern röhrenförmigen die Rede ist; in Osnabrück Knaken, Knake. Die Knochen des Hauptes, des Rumpfes  Ein Hüftknochen. Ein Röhrknochen, Markknochen  Stark von Knochen sein, starke, große Knochen und Glieder haben. Es ist nichts als Haut und Knochen an ihm, d. h. er ist sehr mager. Х Einem die Knochen im Leibe zerschlagen, ihn sehr schlagen. Х Seine Knochen schonen, sie durch Arbeit nicht zu sehr anstrengen. Bis auf die Knochen naß werden, bis auf die Haut. Bis auf die Knochen war er naß. Phil. Gatterer. I der Zergliederungskunst führen die Knochen von ihrer Gestalt eigene Namen. Rundliche Knochen. Platte Knochen, Knochen, die nur eine geringe Dicke und zwischen ihren beiden breiten Flächen gewöhnlich eine lockere Masse haben. Lange Knochen, welche ungleich länger als dick und an den Enden dicker sind als in der Mitte. Gemischte Knochen, welche mehr dick als lang oder breit sind. Vergl. Gebein.
1187 Zeichen · 29 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    knochenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege

    knochen swv. knuffen. ndrh. vaste hey en ouch knochte (: dochte) beneden syme kinne Karlm. 259,25 ;

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Knóchen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Knóchen , des -s, plur. ut nom. sing. Diminut. das Knöchelchen, Oberd. Knöchlein, eine Benennung der festesten inner…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Knochen

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Knochen rund 400 exzerpierte Belege, überwiegend in Studien zur vergl Anatomie (Pkt 1a β) 1 skelettbildendes Stütz- u Bi…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Knochen

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Knochen (ossa) , das solide Gerüste, das den Weichtheilen des thierischen Körpers zur Unterstützung dient. Die Entstehun…

  5. modern
    Dialekt
    Knochen

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    Knoche n [‘ X nòə Pfetterhsn. ; Knòχə Ensish. u. nö. allg. ] m. 1. Knochen: dë r het nüt an si ch a l s Hut un d K. ist…

  6. Sprichwörter
    Knochen

    Wander (Sprichwörter)

    Knochen 1. Aus fremden Knochen ist gut Mark kochen. 2. Besser an einem Knochen klauben, als gar kein Fleisch. Span. : Qu…

  7. Spezial
    Knochen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Kno|chen m. (-s,-) 1 ‹anat› (Teil des Skeletts) os (osc) m. 2 (Knochensubstanz) os m. 3 (Knochenbau) i osc m.pl. , ossad…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit knochen

299 Bildungen · 283 Erstglied · 14 Zweitglied · 2 Ableitungen

knochen‑ als Erstglied (30 von 283)

Knochenarm

SHW

Knochen-arm Band 3, Spalte 1511-1512

Knochenbart

SHW

Knochen-bart Band 3, Spalte 1511-1512

Knochenhand

SHW

Knochen-hand Band 3, Spalte 1511-1512

knochenhart

SHW

knochen-hart Band 3, Spalte 1511-1512

Knochenlips

SHW

Knochen-lips Band 3, Spalte 1511-1512

Knochenmann

SHW

Knochen-mann Band 3, Spalte 1511-1512

Knochenmark

SHW

Knochen-mark Band 3, Spalte 1511-1512

Knochenmehl

SHW

Knochen-mehl Band 3, Spalte 1511-1512

knochen als Zweitglied (14 von 14)

Bunke (Knochen)

Wander

bunke·knochen

Bunke (Knochen) Bunke (Knochen). De olen Bunken sünt swar. – Eichwald, 231. [Zusätze und Ergänzungen] 2. Das ist ein tüchtiger Bunke 1 . – F…

Márksknóchen

Adelung

marks·knochen

Der Márksknóchen , des -s, plur. ut nom. sing. ein Knochen, welcher Mark, und in engerer Bedeutung, vieles Mark enthält; das Marksbein, derg…

schenkelknochen

DWB

schenkel·knochen

schenkelknochen , m. , wie schenkelbein: der kopf des schenkelknochen hängt in seiner pfanne. Herder z. philos. u. gesch. 4, 135 ; über dies…

todtenknochen

DWB

todt·en·knochen

todtenknochen , m. was todtenbein, mhd. tôtenknoche zeitschr. f. d. alterth. 9, 280: an den wänden ( des zimmers ) sieht man todtenknochen. …

wirbelknochen

DWB

wirbel·knochen

wirbelknochen , m. , was wirbel C 3, der einzelne knochen der wirbelsäule: ( die ) schädelknochen seien aus wirbelknochen entstanden Göthe 3…

Ableitungen von knochen (2 von 2)

urknochen

DWB

urknochen (ur- C 4 c) H. Laube 8, 186 . —

verknochen

DWB

verknochen , verb. zu knochen werden, sich in knochen verwandeln. Heinsius 4, 2, 1309 .