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knochen

mhd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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22 in 17 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Knochen

Bd. 4, Sp. 970
Knochen Rhfrk -oxə, –u-, –ǫ-; OMosfrk -ǫ-, –o- [w. einschl. Merz-Büding, Saarbg-Nohn Orscholz Faha Sinz u. um May-Kottenh u. südl. einschl. Neuw-Breitschd OWeroth Berod Wahld -a-; n. einschl. Altk-Roth Haderschen Seelb NIrsen zur Sieg hin --]; WMosfrk -xən [Saarl-Diefflen -u-, sonst an der Saar -o-; s. -a- oben; NSaarbg -ō-; um Wittl-Sehlem -ā-] Sg. u. Pl.; von Zell-Trarb über Koch-Laub, Wittl, Bitb, Prüm, Daun, Aden, Schleid, Ahrw Formen ohne -ən, vielfach noch f. -ǫx, –a-, –x, –ǫux; diese -en-losen Formen setzen sich über die Ahr fort in Malm, Monsch, Eusk, Rheinb, Köln-Ld, Bergh, Dür, Jül, Aach als -ǫx, –-, –ǫu- [f. Schleid-Hellenth, MüEif], Pl. -xə(n); sonst Rip -ǫxə, uSieg --, –ǫu- Sg. u. Pl.; OBerg (nfrk.) -ōəkən, –ūə- –-; NBerg, Mülh Ruhr -ō- [Mettm-Haan Wülfr -k, Pl. --; Wermelsk -ǫxən] Sg. u. Pl.; SNfrk -ōək, –ə-, Pl. -kə (MGladb) u. -ək, –ə-; Eup -ōək, Pl. -kə; Klevld -k, Pl. -- [ö. Rees-Brünen Drevenack Damm -ǫk, Pl. --]; Demin. -eχəlχə, –ę-, –E-, –-, –-, –y-; Nfrk -kskə [Aach, Jül -yχsə] m. [f. s. o.]: 1.a. der Kn. im lebenden Körper [im Klevld ist der Bott (s. Butt) grösser als der Kn.]. α. das Knochengerüst. RA.: Er hot dick, grof, schwach, denn Kn.; er hot Kn. wie en Gaul (Perd, Bär) ist grobknochig, robust Rhfrk, Allg., — Knök wie Strikspön (Streichspäne, Zündhölzchen) so zart Mettm-Dellenbusch. He üs nicks es Hut (Fell) un Kn. MülhRuhr, Allg.; de es jet wie Fell en Kn. Aach; es es neeks on em wie Fass (Fachse, Sehne) on Kn. Saarbr-Sulzb. Et as kän Kn. drun er lügt, dass man es merkt Trier-Euren. Wenn me alt werd, werde de Knöək stif Heinsb, Allg. De aul (alte) Kn. wille ni meahr Mülh Ruhr, Allg. Al Kn., möd (müde) Schoche (Beine) Aggert. Gerästete Kn. sind so gut we bar Geld in der Kiste Wippf-Stdt. Et es im en Kn. erusgewasse er hat einen Höcker Rheinb-NCastenholz. Dem sind de Kn. em Weg, er ist unbeholfen Wippf. Dem dunn de Kn. net mih wih er ist gestorben Köln, Allg. Ech hauen dech, dat dir de Kn. em Lif rappele (waggele)! Rip, Allg., — de Knök krake! Mörs, — de Knöckskes sprenge! MülhRuhr. De es su düərn (mager) dat em de Kn. em Lif rappele Rip, — em de Kn. dorch de Backe kicke (schauen) Düss, — öm de Knöək utstonnt Kemp-SPeter, — em de Kn. löchte Sieg-Süchterschd. He hät Kn. (van Iser, Stohl); do han ech Kn. für dieser schweren Leistung fühle ich mich gewachsen Rip, Allg. Der Faule het Kn. im Krütz Mülh-Ruhr, — hot die krumme Kn. Simm-Ebschd. He es su mager, dat mer em de Kn. em Leif zähle kennt Kobl, Allg. En besoppe (besoffener) Mensch on en nöchter Kalf breken ken Knök []Mörs. Der es ze faul, sei eigene Kn. ze drihn (tragen) Westerw. Wen sin Knök verwahrt (um seine Gesundheit sorgt), verwahrt ken dauf (taube) Nöt (Nuss) Mörs. De Kn. binein (beieinander) schmite heiraten MülhRuhr. Sich de Kn. kräche (knicken) hart arbeiten, bes. in der Jugend Birkf. Se Kn. ze Mart drage (reskiere) Mü Eif. Mir hat's de Kn. verschlah sagt der Bergmann, der Knochenbruch erlitt Saarbr; mer männt (meint), e hätt de Kn. verschlah er ist faul Saar-Differten. Ech schlohn dir de (kromm) Kn. kapot (ze Brei, ze Stöpp, ze Mehl)! Drohung Rip, Allg., — kott (kurz)! MülhRuhr; ich zerbrechen im all Knöchelcher em Lif! Köln, Allg.; weil kannste dein Kn. nommerieren! Trier-Stdt; wenn ech dech kregen, kannste der de Kn. em Sackdoch (Säckelchen, Mängchen (Mande), Leindoch) hemdrage! Rip, Allg., — kas dou de Knök tesamenlesen! Mörs; ech hauen dech, datste din Kn. op de angere Sitt (Rheinseite) weddersöke (-suchen) kanns! Düss. E sieht glich Kn. er kriegt es mit der Angst Bergh-Kerpen. Se Kappel (Simm-Kappel) kriet mer die Kn. geflickt, se Klurebach (Kludenbach) kriet mer de Hals zugedrickt Neckspr. De Mull voll Knöək han nichts sagen können auf die schlagenden Beweise, verblüfft sein Kref-Linn; et (ihr) hant äwwer doch gemächliche Kn. en der Mongd ihr könnt viel reden Gummb. — De hät jet an de Kn. ist wohlgenährt Rip. Et lit am Kn. es liegt in der Familie, ist erblich Aach-Eschw. Flöck (gau, flott usf.) op de Kn. sen gelenkig Rip, Allg. Et geiht büs op de Kn. von durchdringendem Schmerz MülhRuhr, Allg. Die send versproəke (verlobt) bis op de Kn. MGladb. He fällt dörch sing Kn. so mager ist er Aach. De hat Botter en de Kn. ist schwächlich Ottw-Uchtelfang, — Mattes (Mackes, Mumm, Mommes, Murr, Murri, Krom, Marich, Hawer; s. d. W.) en de Kn.; de es los en de Kn. gelenkig Köln-Stdt, — is so steif in de Kn. wie en alder Gaul Simm; et en de Kn. han eine Krankheit; ech spüren et en de Kn.; dat hät dem alt lang en de Kn. gesteche; et Wedder stich mer en de Kn.; ech han et Trecken (Ziehen, Rheumatismus) en de Kn. Rip, Allg.; dat blif enne nit in de Kleier setten, mar wäll in de Knök Mörs; he het et in de Kn. es en aul (alte) Kuh MülhRuhr. Hej arbeit bloss met de Knök ohne Überlegung Klev; he kümt (stöhnt) met gesong (gesunden) Kn. MGladb. He schwabbelt van Kn. ist mager Lennep-Radevormwald. — β. bestimmte einzelne Kn.; geckig Knächelchen die empfindliche Stelle am Ellenbogen Simm-Ravengiersbg, Goar, Bernk-Morb Weitersb Woppenr, Wittl, Zell, Koch, Kobl, May, Aden, Daun, Bitb-Ammelding Kyllbg, Prüm, Malm, Schleid, Ahrw, Rheinb, Jül-Kirchbg, Neuw-Datzeroth Wollend, Altk-Helmenzen; et geck Kn. Ahrw-Unkelb, Rheinb-Lüftelbg; närrig Kn. Kreuzn-Hüffelsh, Birkf (u. Jureknächelche), Bernk-Crummenau, Zell (Hunsrück); dorig Kn. Simm, []Bernk-Stipshsn; bes (böses) Kn. Goar; verkihrt Kn. Schleid-Pesch, May-OLützing; roəsend Kn. Heinsb-Millen Scheifendahl; rose Kn. Schleid-Udenbreth, in Eusk, Bo, Köln, Dür, Monsch, Euch, Aach verbr., Geilk-Tripsr (s. rasen); rosements Knöchsje Aach-Brand; dof (taub) Kn. Aden-Manneb; elektrisch Kn. Goar-Salzig, Schleid-Engelgau, Geld; auch einfach et Knöchelche (Knöckske) Zell-Sohren, May-Polch, Schleid-Scheven, MGladb-Geisterbeck; Knöchelchen werpen (hauen) auf den Knöchel zielen beim Klickersp. Gummb; haut (halte) brav het Knöckske an et Moəl (Mal) tue deine Pflicht (RA. aus dem Klickersp.) Heinsb-Karken; Knoəkes! Ruf beim Klickersp., wenn der eiserne Klicker eines Spielers fest an einer Wand liegt, dann ruft der andere Kn.; dann muss der erstere mit durchgedrückten Knochen an der Wand stehn bleiben u. so werfen Erk-Rath; am Knöckske! mit einer Bewegung zum Ellenbogen hin, abschl. Antw. MGladb, Erk; s. auch Arms-, Elends-, Elektrisier-, Jammer-, Juden-, Kirbels-, Kirmes-, Kitzel-, Knibbel-, Knirbel-, Knubbel-, Kribbel-, Krimmel-, Rasel-, Singel-, Tirbel-, Wirbel-, Zitterkn. — RA.: Er horr e Kn. em Reck (Buckel, Kreiz) er kann sich nicht bücken, ist träge Rhfrk, Mosfrk Rip, Elbf. — γ. Pl. verächtl. Gliedmassen, Beine, Hände, Finger; dem stohn de Kn. nom Bejel (Beil) er hat krumme Beine Siegld-Deuz; dohn deng (kromm) Kn. es weg (op Sitt); halt deng Kn. bei der; nemm deng Kn. jet zesamme! sagt man, wenn man über die Beine eines andern gestolpert ist; mer kann sech de Kn. stif stohn Rip, Allg.; de hät ävvel paar Schronkelskn. onger schiefe, ungelenke Beine Heinsb-Erpen; wat häk (habe ich) kolde Knök! Hände Emmerich; loss deng Kn. dervan; do sen mer meng Kn. ze schad für, den Dreck anzepacke; de Kn. wege tüchtig arbeiten Rip, Allg.; de Kn. ens knuze sich recken Köln; de Knök ter Pann (Pfand) setten arbeiten Mörs-Asbg, de het de beste Arbeitskn. inne Mule er ist ein tüchtiger Esser Ess; he sprong rasch op seng Kn. auf die Beine Rip; gau (schnell) op de Kn. sen flink u. gelenkig sein Rip; enen op de Kn. haue auf die Hand; de wet (weiss) nich, wie he op sinen Kn. stoəhn sall Wippf; flöck, möt de Kn. dran! angefasst Rip; de fällt iwer sei eiə Kn. stolpert über seine Beine Mosfrk, Allg.; er stolpert iwer sei eiəne Kn. wie en alder Gaul Simm; eich hon ebbes onner de Kn. Trier, Allg.; vane Kn. af sin schwach auf den Beinen sein SNfrk; dem möch ech net tösche (zwischen) seng Kn. falle Rip, Allg. — b. vom Fleisch gelöste Kn. α. vom Menschen. RA.: Äm (einem) de Kn. unner der Erd verfluche den Verstorbenen verwünschen Saarbr. Met dine Knök schmitt ik noch Appels (Pären, Nött) van de Böm! ich überlebe dich, ich behalte doch Recht Rees-Wesel, Allg.; möt denge Kn. spille ech noch Kegele! Sieg-Ägid. — β. vom Schlachtvieh [] [in der WEif dafür meist Schank Schinken; Kn. im lebenden Körper]. RA.: Hart wie ene Kn. Mörs, Eusk-Dirmerzh, Gummb-Berghsn, May-Kollig; su h. (laut) wie Kn. schreien uWupp; se hon gesong eso hart wie Kn. Birkf-Idar; drüg (trocken) wie ne Kn. Rip, Allg.; mager(ig) wie ene Kn. Schleid-Hellenth, Dür-Gürzenich, Mörs-Neuk; gitzig (geizig) wie ene Kn. Mörs-Neuk; die halde ope (aufeinander) wie ene Kn. halten treu zusammen Monsch-Kalterherbg. Dat ös en harde Kn. ein schwieriger Punkt Trier. We Vieh hät, hät Knöək te verwaute (verwachten, erwarten) das Vieh stirbt oft unversehends dahin Kemp-Grefr. Wann ens de Dier statt Kn.ən Würschte hant, dann kriet jederener sin Flesch! sagt der Metzger zum sich beklagenden Kunden Gummb. We Botter ett (isst), de krit ken Kn. en en Hals Düss. Un om Noken (Ort bei Gummb-Hülsenbusch) fretten se et Flesch met den Kn.ən! Neckspr. En Vouchem (Köln-Vochem) zerschlage se sech met Kn.! De Kn. aflecke mösse keine Kirmes haben, wenn Nachbarorte diese haben Düss-Volmerswerth. För ene afgeleckte Kn. danke kein Mädchen freien wollen, das schon Verhältnisse hatte Düss, Allg.; dat es ene Kn., wo all de Hong (Hunde) dran lecke gonnt von einem leichtsinnigen Mädchen Grevbr; die twie knagen an ene Kn. freien an demselben Mädchen Heinsb. He het al si Lewen en Kn. aftesüken (-suchen) er hat eine magere Frau MülhRuhr. Wat let (liegt) ons an de Knök gelege, wenn dor kin Fleisch dran es! Mörs-Rheinbg. An de Kn. het he lang te biten er hat eine schwierige oder langwierige Sache zu verfechten ebd. De Kn. (die Frau), de anem beschert es, de kriet mer Goar-Weiler. De Kn., de för ene gewassen es, schlef (schleift) enem kene Homgk (Hund) fort Köln-Widdersd, Merz-Lockw. We stell schwig, de iss met; we de Kn. iss, moss dem Hong (Hunde) et Flesch gevve Dür. Wer sich als H. vermet (vermietet), de muss Kn. fresse Köln-Stdt. Wo Kn. sen, de duge (taugen), sen och H., de se muge auf heiratslustige Mädchen bezogen Rip, SNfrk (s. weitere Belege bei Hund). Met dem Kn. nom Schenke werfe mit einer kleinen Gefälligkeit einen grösseren Vorteil erringen wollen Rip. Was haben wir gekocht? Antw.: Flüh met der Kn. Sieg-Eitorf; Zupp met Kn. Köln. Moshenrich, wat hat di Mor (Mutter) gekocht? Jet Röbcher, jet Müəhrcher on och ene fette Kn. Monsch-Witzerath. Adeleid hät Zupp gekockt de ganze Weək (Woche) op (von) iəne Kn. Kref, Rip verbr. — Dat es e Stöckske ohne (sonder) Knöckske eine Erzählung ohne Inhalt, ohne viel Wahres; e St., dat gen Knöək enhät SNfrk, Mörs, Schleid-Hellenth, Zell-Raversbeuren; e Kapp ohne Kn. ohne Federn Saargeb. — Knöchelchen aus dem Beingelenk des Hinterbeines der Ziege, des Schafes, Schweines, zum Fangsteinsp. Allg. (neben besondern Bezeichnungen); Rillenseite des Spielknöchels Sieg-Hangelar. — 2. übertr. []a. sachl. α. Würfelsteine, in der RA.: De bemolte (bemalte) Bladder (Kartenblätter) on de vierkängktigen Kn. hant manchem den Geildbüdel terbroken Sol. — β. verächtl. harte Rindlederschuhe Neuw-Dierd. — γ. et sind Knöək en der Spis Steine im Mörtel Heinsb-Erpen. — δ. mit Quarz verwachsenes Eisenerzstück, in der Bergmspr. Altk, Siegld. — ε. dickes Geldstück, 3-, 5-Markstück Bergh-NEmbt. — ζ. verächtl. e sauere (harter) Kn. sehr saurer Wein Mos, Rhein. — η. scherzh. de blodige Kn. altes Soldatenwirtshaus an der Karthause, bekannt durch Schlägereien Kobl-Stdt. — b. persönl. α. verächtl. starkknochiger, plumper, steifer, ungefälliger, gemütsverhärteter älterer Mensch; ene Kn. van em Kerl; dat ös ene stive (plompe, schwere, ale) Kn. Rip, Allg.; fauler Kn. Faulpelz Goar, Kobl, May; äbscher Kn. verdrehter Mensch Goar-Werlau; ene falsche Kn. schlechter Kerl MGladb-Giesenk; ene wöste Kn. wüster Kerl, wilder Junge Rip; dat Perd (der Ochs) es en verkihrte Kn. nicht lenksam Neuw-Leutesd; ene giere Kn. Knauser, Geizhals Kemp-SPeter; en derer (dürrer) Kn. magere Person Trier-Mettnich, Altk; ene Kn. dass MGladb-Schelsen; so en Ilendskn., Hundskn.! Simm-Laub. — β. e gudder Kn. treuer Freund Saarbr-Sulzb; en echter Kn. dass. Neuw-Asb; ne reinliche Kn. sauberes Weib Köln 1807; ne fine Kn. strenger Evangelischer Mettm; alder Kn. Soldat, vor der Entlassung zur Reserve, im zweiten Dienstjahr Allg. — γ. Knachen Neckn. für die von Daun-Boxbg, wo ǫ > a wird. — Abl.: dat Geknöch(s) die zu vielen Kn., die Gesamtheit der Kn. [die in der Salzbrühe lagernden kleinen Fleischteile des geschlachteten Schweines Simm-Ebschd].
12666 Zeichen · 333 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    knochenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege

    knochen swv. knuffen. ndrh. vaste hey en ouch knochte (: dochte) beneden syme kinne Karlm. 259,25 ;

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Knóchen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Knóchen , des -s, plur. ut nom. sing. Diminut. das Knöchelchen, Oberd. Knöchlein, eine Benennung der festesten inner…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Knochen

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Knochen rund 400 exzerpierte Belege, überwiegend in Studien zur vergl Anatomie (Pkt 1a β) 1 skelettbildendes Stütz- u Bi…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Knochen

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Knochen (ossa) , das solide Gerüste, das den Weichtheilen des thierischen Körpers zur Unterstützung dient. Die Entstehun…

  5. modern
    Dialekt
    Knochen

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    Knoche n [‘ X nòə Pfetterhsn. ; Knòχə Ensish. u. nö. allg. ] m. 1. Knochen: dë r het nüt an si ch a l s Hut un d K. ist…

  6. Sprichwörter
    Knochen

    Wander (Sprichwörter)

    Knochen 1. Aus fremden Knochen ist gut Mark kochen. 2. Besser an einem Knochen klauben, als gar kein Fleisch. Span. : Qu…

  7. Spezial
    Knochen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Kno|chen m. (-s,-) 1 ‹anat› (Teil des Skeletts) os (osc) m. 2 (Knochensubstanz) os m. 3 (Knochenbau) i osc m.pl. , ossad…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit knochen

533 Bildungen · 283 Erstglied · 248 Zweitglied · 2 Ableitungen

knochen‑ als Erstglied (30 von 283)

Knochenarm

SHW

Knochen-arm Band 3, Spalte 1511-1512

Knochenbart

SHW

Knochen-bart Band 3, Spalte 1511-1512

Knochenhand

SHW

Knochen-hand Band 3, Spalte 1511-1512

knochenhart

SHW

knochen-hart Band 3, Spalte 1511-1512

Knochenlips

SHW

Knochen-lips Band 3, Spalte 1511-1512

Knochenmann

SHW

Knochen-mann Band 3, Spalte 1511-1512

Knochenmark

SHW

Knochen-mark Band 3, Spalte 1511-1512

Knochenmehl

SHW

Knochen-mehl Band 3, Spalte 1511-1512

knochen als Zweitglied (30 von 248)

Aasknochen

RhWB

aas·knochen

Aas-knochen :sknǫuxən Sieg-Mühld: -knăkən Barm m.: grobes Schimpfw.

Apfelknochen

RhWB

apfel·knochen

Apfel-knochen RhWBN Simm-Ellern , Zell-Burgen m.: Schenkelknochen, der als A. im Hüftgelenk endet.

Arbeitsknochen

RhWB

arbeits·knochen

Arbeits-knochen Pl.: starke Glieder zur A. RA.: Den hät de beste A.sknök ( -knoken, –knochen) in de Mule (Mull, em Mong) setten er ist reger…

ARMKNOCHEN

DWB2

arm·knochen

DWB2 ARMKNOCHEN m. DWB2 zu arm m. 1 a. knochen des arms: DWB2 1665 es hetten .. die schmerzen .. sich fast gar gestillet, auch der zubrochen…

Ausreibeknochen

Campe

Der Ausreibeknochen , des — s, d. Mz. w. d. Ez. bei den Schustern, ein Werkzeug von Bein, das, wenn es von hartem Holze ist, Ausreibeholz he…

BECKENKNOCHEN

DWB2

becken·knochen

DWB2 BECKENKNOCHEN m. DWB2 anatom. ‘großer, schaufelförmiger zum becken gehörender knochen, hüftknochen ’ ; zu becken 2 c: DWB2 1786 die zei…

Blasenknochen

GWB

blasen·knochen

Blasenknochen nur idVbdg ‘Schlaf-, Stein- und B.’; in Absetzung vom (wie in Verschmelzung mit dem) Schläfen- u eigentl Felsenbein (Steinbein…

Brimsknochen

RhWB

brims·knochen

Brims-knochen , RhWBN Brims-knöchelchen Neuw , Ahr, Rheinb , Bo , Sieg (daneben Rip brimš- ); brim- Gummb-Wiedenest m. (n.): dass.

Bunke (Knochen)

Wander

bunke·knochen

Bunke (Knochen) Bunke (Knochen). De olen Bunken sünt swar. – Eichwald, 231. [Zusätze und Ergänzungen] 2. Das ist ein tüchtiger Bunke 1 . – F…

Ableitungen von knochen (2 von 2)

urknochen

DWB

urknochen (ur- C 4 c) H. Laube 8, 186 . —

verknochen

DWB

verknochen , verb. zu knochen werden, sich in knochen verwandeln. Heinsius 4, 2, 1309 .