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Noth

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Noth

Bd. 3, Sp. 524
die Noth, plur. inus. einige aber größten Theils veraltete Fälle ausgenommen, wo es in der ersten Endung die Nöthe heißen müßte. 1. Mühe, Anstrengung der Kräfte so wohl des Leibes als des Gemüthes; am häufigsten in der vertraulichen Sprechart, und auch hier nur mit den Zeitwörtern haben, machen, verursachen. Du wirst Noth haben, in die Stadt zu kommen, es wird dir viele Mühe kosten. Hat man nicht Noth, ehe man dich aus dem Bette bringt? Weiße. Seine Noth mit jemanden haben. Das macht mir viele Noth, hat mir viele Noth verursacht. Thuruh not ist bey dem Ottfried mit Fleiß. 2. Derjenige Zustand, da eine Sache mit Mühe, d. i. genau, kaum, zu einer Absicht hinreicht und dienlich ist; doch nur in den R. A. zur Noth, und mit genauer Noth. Der Zeug reicht zu einem Kleide zur Noth, zur höchsten Noth hin. Er konnte es so zur Noth. Er hat zur Noth zu leben, zu Befriedigung seiner Nothdurft, zur höchsten Noth, zu Befriedigung der äußersten Nothdurft. Mit genauer Noth davon kommen. Mit genauer Noth habe ich ihn gefunden. Die Wachtel, welche der Gefahr Des Garns mit Noth entgangen war, Gell. d. i. mit genauer Noth.[]3. Der Zustand, da man eines Dinges bedarf; nur noch in einigen Fällen. Ich brauche es zur höchsten Noth. Ich habe es aus Noth gethan, weil ich dessen bedurfte. Über Noth essen, trinken, mehr als man zur Nothdurft bedarf, ist nur im Oberdeutschen üblich. S. auch Nöthig und Vonnöthen. 4. In engerer Bedeutung, der Zustand, da man in der Wahl der zur Erreichung einer Absicht gehörigen Mittel eingeschränkt ist. Ich habe es nur aus Noth genommen, weil ich nichts bessers haben konnte. Ich habe es aus Noth gethan. Wenns die Noth erfordert; im gemeinen Leben, wenn Noth an Mann geht. Aus der Noth eine Tugend machen. Jemanden aus der Noth helfen. Einem seine Noth klagen. Ich brauche es zur höchsten Noth. 5. Besonders, äußerer und physischer Zwang; doch am häufigsten in der R. A. aus Noth. Etwas aus Noth thun, weil man dazu von außen gezwungen ist. Wenn es Röm. 13, 5 heißt: so seyd nun aus Noth unterthan, so stehet es daselbst in der veralteten Bedeutung der sittlichen Nothwendigkeit, weil es nöthig und nützlich ist, S. die folgende Bedeutung. Im gemeinen Leben sagt man noch, es thut mir Noth, wenn man den Naturtrieb zur Erleichterung des Leibes empfindet. Ehedem bedeutete es nicht nur Nothzucht, sondern auch ein Hinderniß. 6. Sittliche Nothwendigkeit, gegründete Ursache; nur in einigen bereits eingeführten Fällen. Wenns die Noth erfordert. Im Falle der Noth. Es thut Noth, wird nur in der vertraulichen Sprechart und im Conjunctiv gebraucht. Es thäte Noth, ich ginge selbst hin, es wäre wohl nöthig, beynahe nöthig. Auch im ironischen Verstande. Es thäte wirklich Noth, Du ließest es geschehn, und würdest niemahls roth, Rost. Zur Noth, wenn es nöthig ist, wenn gegründete Ursache dazu vorhanden ist. Ich kann zur Noth auch ein Liedchen davon singen. Ohne Noth, ohne gegründete Ursache. Etwas ohne Noth thun. Ich halte mich nicht gern ohne Noth auf. Wie können sie sich doch ohne Noth traurig machen? Gell. Schon Ottfried gebraucht es häufig für Ursache überhaupt. Bi thera noti, ist bey ihm aus dieser Ursache, und binoti daher. Im Hochdeutschen ist es jetzt nur noch in einigen Fällen üblich. Ehedem war echte Noth auch eine gegründete Entschuldigung, Ehehaften. 7. Derjenige Zustand, da man der Wahl der zur Wohlfahrt gehörigen unentbehrlichsten Mittel beraubt ist, die Gegenwart eines Übels, welches unsern Zustand in einem hohen Grade verschlimmert, und zuweilen auch dieses Übel selbst, wohin den Gefahr des Lebens und der Wohlfahrt, langwierige und gefährliche Krankheiten und Schmerzen, Armut und Mangel an Nothdurft, Verachtung und Schmach, Kummer und Verdruß gehören. Viele Noth haben, empfinden. Viele Noth ausstehen, ausgestanden haben. Noth und Elend, Jammer und Noth. In der äußersten Noth seyn. Jemanden in seiner Noth beystehen. In Noth kommen, gerathen. Jemanden aus der Noth reißen. Einem seine Noth klagen. Noth hat kein Geboth, oder Noth bricht Eisen. Noth lehret bethen. Er weiß nicht, was Noth ist. Die Noth zwingt mich, dringt mich dazu. Ein Freund in der Noth. Leibesnoth, Seelennoth, Hungersnoth, Sterbesnoth. Ehedem war in dieser Bedeutung der Plural sehr üblich, der auch in der biblischen Schreibart, und außer dem in der Dichtkunst noch zuweilen gebraucht, am sichersten aber in der reinen und anständigen Schreibart vermieden wird. Die wollten durch das Schwert sich rächen ihrer Nöthen, Opitz. Ihr Zuflucht meiner Nöthen, ebend. Der Stifter dieser Nöthen, ebend. Am häufigsten mit Vorwörtern. In Nöthen seyn. Ich bin gutes Muths in Nöthen, 2 Cor. 12, 10. Jemanden in seinen Nöthen beystehen. Bringt den Gesalbten nicht in Nöthen, (eigentlich in Nöthe,) Opitz. Ptochus lag in tausend Nöthen, Logau. Welcher Plural denn schon alt ist. In then notin, Ottfried. In nötin, ebend. 8. In engerer Bedeutung, von besondern Arten dieses Zustandes und eines solchen Übels. 1) Die Gegenwart eines Übels, welches das Leben und die Wohlfahrt eines Dinges bedrohet, Anwesenheit einer Leibes- und Lebensgefahr. In Noth seyn. Sich in Noth befinden. Noth leiden. Ein Schiff leidet Noth, wenn es in Gefahr ist, zu scheitern oder unterzugehen. Die Frömmigkeit leidet Noth. Es ist Noth vorhanden. Es ist die höchste Noth. Noth lehret bethen. Es hat keine Noth mit uns, Jer. 7, 10, keine Gefahr. Mit dir hats keine Noth, du bist außer aller Gefahr. Der Plural ist auch hier veraltet. Da das sahen die Männer Israel, daß sie in Nöthen waren, 1 Sam. 13, 6. 2) Krankheit und Schmerzen. Kindesnoth. In Kindesnöthen seyn oder liegen, in den Geburtsschmerzen. Die schwere Noth, eine niedrige Benennung der Epilepsie. 3) Armuth und Mangel der Nothdurft, so wohl überhaupt, als auch in einzelnen Fällen, Mangel der Hülfsmittel in dringenden Bedürfnissen. In Noth seyn oder stecken. Jemanden aus seiner Noth heraus reißen. Noth lehrt Künste. Keine Noth leiden, sich an Essen und Trinken nichts abgehen lassen. Es stößt jemanden eine Noth zu, wenn er zu einer nothwendigen Ausgabe Geld bedarf. 4) Gram, Kummer, Verdruß. Jemanden viele Noth machen. Viele Noth mit jemanden haben. Wer keine Noth hat, macht sich welche. Sie wissen nicht, was Herrschaften für eine Noth mit dem Gesinde haben, Gell. Du wirst keine Noth bey ihm haben, wenn du sie dir nicht selber machst, ebend. Da denn im gemeinen Leben fast ein jeder unangenehmer Vorfall und dessen Empfindung eine Noth genannt wird. Anm. Bey dem Ottfried und seinen Nachfolgern Not, Noti, bey dem Ulphilas Nauth, im Angels. Nead Neod, Nyd, im Nieders. Nood, im Isländ. Neid, im Schwed. d. in der ersten Bedeutung der Mühe gehöret es ohne Zweifel zu dem noch im Oberdeutschen üblichen Zeitworte sich nieten, sich bemühen, bestreben, S. dasselbe; welches ein Abkömmling eines sehr fruchtbaren Stammwortes ist, welches nahen lautet, und eigentlich bewegen bedeutet, und wovon unser nahen, näher kommen, nähen, nare, nere, neiger und viele andere abstammen. In der folgenden Bedeutung tritt, wie schon Wachter eingesehen hat, die Verwandtschaft mit nau, genau ein, welches Wort selbst von nahen, bewegen, abstammen kann, und dessen Begriff in allen folgenden Bedeutungen des Wortes Noth hervorsticht, indem sie alle folgenden besondere Arten der Einschränkung bezeichnen, so wie das Griech. αναγκη, welches gleichfalls eigentlich eine Enge bedeutet.
7329 Zeichen · 143 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    noth(-)

    Althochdeutsches Wörterbuch

    noth ( - ) s. nôt(-).

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Noth

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Noth , plur. inus. einige aber größten Theils veraltete Fälle ausgenommen, wo es in der ersten Endung die Nöthe heiß…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit noth

333 Bildungen · 314 Erstglied · 17 Zweitglied · 2 Ableitungen

noth‑ als Erstglied (30 von 314)

Nothaben

MeckWB

noth·aben

Nothaben m. Hafen, den ein Schiff bei Gefahr anläuft: dor (in Schweden) wiren se för Nothaben inlopen Wo. Seem. 2, 45; dee (die Schiffe) lop…

Noth (Adj.)

Wander

Noth (Adj.) Noth (Adj.). 1. Der's noth hat, soll kein Scham haben. – Schottel, 1131 a . 2. Es ist nicht noth, dass die Pfaffen heirathen, so…

Nothähne

Meyers

Nothähne , s. Hydranten .

nothämmern

RhWB

not·haemmern

not-hämmern Gummb-Berghsn schw.: 1. derjenige beim Kartensp. ‘ Siebenschräm ’ (s. d.), der nur noch einen Strich hat, muss n. klopfen, wenn …

Nothafen

Meyers

not·hafen

Nothafen , im Gegensatz zum Löschungs- (Bestimmungs-) Hafen, ein Hafen, in den ein Schiff einläuft, um einer Seenot oder Seegefahr zu entgeh…

nôthaft

Lexer

noth·aft

nôt-haft adj. BMZ nôt habend, leidend, bedrängt, dürftig Kchr. Exod. Lit. Nib. (2113,1). a.Heinr. Barl. Roth. R. 3712. Bit. 12296. Dietr. 23…

nôthaft(i)

EWA

nôtfangAWB m. a- oder i-St., nur Gl. 2,249, 59 (2. Viertel des 9. Jh.s, alem.): ‚Gefangener, Gefangennahme ?; captivus‘ (zur Stelle vgl. Sch…

nothaften

DRW

noth·aften

nothaften, v. I martern kenôtháftôt uuard pî Pontio Pilato um 1000 Notker/MSD. 250 Faksimile II nothafften, condemnare per sententiam 1728 S…

nôthaftî

AWB

not·hafti

nôthaftî st. f. — Graff II,1041. nôt-hafti: dat. sg. Nb 316,17 [240,28]; acc. sg. 20 [30]. — noth-hafti: gen. sg. Npgl 68,18 ( vgl. S. XXVI,…

nôthaftic

Lexer

nôt-haftic adj. dasselbe Leys. 122,20. nôt heftic Karl 5961 var.

nôthaftichlĩken

MNWB

° nôthaftichlĩken , adv. , notwendig (Braunschweig : Nd. Jb. 47, 63), n. arbê(i)den ‚satagare' (Ub. Goslar 2, 396).

nothaftig

DRW

not·haftig

nothaftig, adj. u. adv., nothaftigen, adv. I eine Gewalttat betreffend vgl. nothaft (II), Notklage (II), notnunftig an nothafteger klage, da…

nôthafto

AWB

nôthafto adv. ; vgl. mnd. nôthaftigen adv. — Graff II,1041. not-hafto: Gl 2,234,61 ( Rc ). gewaltsam: nothafto violenter [ enim exquirunt qu…

nôthaftôn

AWB

not·hafton

nôthaftôn sw. v. — Graff II,1041 s. v. ganothaftit, ganothaftot . ke-not-haft-: part. prt. -ot Np Symb. 4 (-nôt-); gi-: dass. -it Npw ebda. …

Nothaken

RhWB

noth·aken

Not-haken (s. S.) Siegld , Rip, Berg, Mörs m.: 1. –glied (s. d.). RA.: Enne N. ös dürder as en Morschel (Kettenglied) Mörs . Ömmes tem N. br…

nothalben

DRW

noth·alben

nothalben, notshalber, adv. aus ¹Not (II) noitzhalven 1530 VerdamHWB.² Suppl. 221 vonn wegen eines doethslages, szo hie ... vor sziener eige…

nothalbens

MeckWB

noth·albens

nothalbens mit genauer Not, gerade noch: wenn dat noch so nothalbens gahn deit (1890) Lu Polz . Syn. noterwis'.

Nothalsgericht

DRW

not·halsgericht

Nothalsgericht, n. zu Halsgericht wie Notgericht (II) ich [richter] hege heut ... ein peinlich noth halßgericht ... zum ersten mahl 1560/71 …

nothanker

DWB

noth·anker

nothanker , m. oder raumanker, welcher der schwere nach auf den pflichtanker ( hauptanker ) folgt und nur im fall der noth gebraucht wird. J…

nothanspruch

DWB

noth·anspruch

nothanspruch , m. anspruch, anruf in der noth: ein seefahrer, ein in ungewittern verlorner würde seinen gott mit dem treffendsten nothanspru…

notharbeit

DWB

noth·arbeit

notharbeit , f. a work of necessity Ludwig 1339 , besonders an einem deiche bei drohender gefahr. Jacobsson 3, 144 a .

Nothausflut

Campe

noth·ausflut

Die Nothausflut , Mz. — en , im Deichbaue, ein Abfluß eines Deiches an dem der Ausflut entgegengesetzten Ende, welcher im Fall einer zu star…

Nothausten

RhWB

noth·austen

Not-hausten Merz-NLosh m.: vor einem Gewitter zusammengeharkter Heuhaufen auf der Wiese.

nothauswurf

DWB

noth·auswurf

nothauswurf , m. der auswurf von waaren zur erleichterung eines in noth befindlichen schiffes und das recht dazu. Zedler 24, 1419 . Jacobsso…

Nothband

Campe

noth·band

✱ ✱ Das Nothband , — es, Mz. — e , die Fessel, Kette. Schiller. Haltaus.

nothbank

DWB

noth·bank

nothbank , f. : werckleut und taglöner, die täglich etwas auff die liederliche notbank verschieben. Sebiz feldbau (1580) 26 , vergl. auf die…

nothbau

DWB

noth·bau

nothbau , m. nothwendiger bau ( besonders zur erhaltung des baulichen zustandes ) oder ein als nothbehelf dienender bau: wo ein lehnman bawe…

nothbaute

DWB

noth·baute

nothbaute , f. was nothbau: unter ruinen und nothbauten. Freytag bilder (1867) 1, 273 .

nothbedrängt

DWB

nothbedrängt , partic. : die notbedrangt ( nothgedrungene ) hilf wider den Turgken. Dief.-Wülcker 783 vom j. 1526.

noth als Zweitglied (17 von 17)

Winoth

KöblerAs

*Winoth , st. M. (a) nhd. Wende (M.) ne. Slav (M.) Hw.: vgl. ahd. *winōd? (st. M. a) Q.: ON, PN E.: s. germ. *weneþ, *weneþa-, *weneþaz, st.…

Dalles (Armuth, Noth)

Wander

Dalles (Armuth, Noth) Dalles (Armuth, Noth). Der Dalles is Grosshofmeister bei'm. – Tendlau, 203. [Zusätze und Ergänzungen] 2. Ein lustiger …

ertnoth

MNWB

ert·noth

ērtnōt(e) , -nut , nȫte , „fumiterra ertnut vel ertgalle ” ; „cyclamen ertnoth ”, auch „cassianus , tubera” u. a., s. ērtgalle und ērtappel.

feuersnoth

DWB

feuer·s·noth

feuersnoth , f. incendii calamitas, auch bildlich, wen die feuersnoth so plagt, wen nur immer dürsten wil, den führt endlich wassersnoth, wa…

Gêldnoth

Adelung

geld·noth

Die Gêldnoth , plur. car. ein hoher Grad eines dringenden Geldmangels.

hervistmānoth

KöblerAnfrk

hervistmānoth , st. M. (a?) nhd. „Herbstmonat“, November ne. November ÜG.: lat. November EV Hw.: vgl. as. *hėrvistmānuth?, ahd. herbistmānōd…

hungersnoth

DWB

hunger·s·noth

hungersnoth , f. 1 1) quälender hunger ( eines einzelnen menschen ): sone heter keʒʒel noch smalz, weder pfeffer noch salz: sîn salse was di…

Kindesnoth

Adelung

kindes·noth

Die Kindesnoth , ein Wort, welches nur im Plural mit dem Vorworte in ohne Artikel gebraucht wird, den Zustand der Entbindung, der Geburt ein…

leibesnoth

DWB

leibe·s·noth

leibesnoth , f. attenuatissimae fortunae familiares. Stieler 1337 ; corporis infirmitas Frisch 1, 600 c .

mānoth

KöblerAs

mānoth , st. M. (a) Hw.: s. mānuth*

Nagelnoth

Wander

nagel·noth

Nagelnoth Me muess nünt uf d' Nagelnoth achu lo. – Sutermeister, 148. Nicht auf die äusserste Noth.

Schockschwerenoth

Wander

Schockschwerenoth Zum Schockschwerenoth, Junge, fluche nicht. Etwas artiger sagt der Kladderadatsch (1872, Nr. 2) : »Excellenz, fluchen Sie …

sinoth

KöblerAs

sinoth , Sb. nhd. „Send“, Versammlung ne. convention (N.), synod (N.) Hw.: vgl. ahd. *sinod? (Sb.) I.: Lw. lat.-gr. synodus? E.: s. lat.-gr.…

synoth

KöblerMnd

synoth , F. Vw.: s. sindouwe

todesnoth

DWB

tod·es·noth

todesnoth , f. die noth des im todeskampfe liegenden oder in todesgefahr schwebenden, s. theil 7, 911: todesnot wil mir den lon drum geben. …

Wassernoth

Campe

wasser·noth

Die Wassernoth , Mz. — nöthe . 1) Die Noth, welche großes über seine Ufer getretenes Wasser verursacht. 2) Noth, welche aus Wassermangel ent…

Wassersnoth

Adelung

wasser·s·noth

Die Wassersnoth , plur. car. Noth, welche aus reißenden oder übergetretenen Wassern bestehet.

Ableitungen von noth (2 von 2)

nothe

DWB

nothe , adv. , ahd. nôto ( zum adj. nôti und ganôti), mhd. nôte, md. nôde, s. Graff 2, 1041 . Lexer 2, 107 unter genothe, vergl. nöthe bei n…

Unnoth

Campe

Unnoth , adv . 1) Nicht noth, nicht nöthig. — ist unnoth zu erzählen. Wieland. »Bis also die Universitäten (hohen Schulen) sich selbst unnot…