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pfennig

nhd. bis spez. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

pfennig m.

Bd. 13, Sp. 1665
pfennig, m. II. Formen, verbreitung und mutmaszungen über die herkunft. I@11) ahd. phantinc, pfentinc, phending, fending, phendic, pending, pendig, assimiliert phenning, fenning (Graff 3, 342 f.); mhd. phenninc, phennic; md. penninc, pennic, pennec; alts. penning; mnd. pennink, pennik; nl. penning; ags. pending, penning (davon mlat. penningus, peningus Du Cange 3, 1, 197), penig, peneg; engl. penny; altfries. panning, penning, pannig, pennig; altn. penningr, neuisländ. peningr; n. penge. — im nhd. ist pfennig durchgedrungen, daneben auch bis ins 18. jahrh. die vollere form pfenning (auf preuszischen münzen bis zur einführung der markwährung) im gebrauch, unverschoben pening österr. weisth. 6, 135, 36 (s. Weinhold bair. gramm. § 123), mit ableitung auf ung pfennung. Frankfurts reichscorrespondenz 2, 120 (vom j. 1452). österr. weisth. 6, 173, 22, pfenung Baumann quellen 2, 454, verkürzt pfenng (: weng). Edelpöck weihnachtskomödie v. 1079. I@22) die deutsche ableitung ing (wie in schilling, ahd. cheisuring kaisermünze) ist an ein fremdes stammwort getreten, das zur zeit mit sicherheit nicht ermittelt und deshalb auch die ursprüngliche bedeutung des auch im kelt., lith. und slav. nachweisbaren wortes (s. Leo ags. glossar 518 f.) noch im unklaren ist. Stieler 1434 leitet es von pfanne ab und diese etymologie scheint heute noch verbreitet zu sein, da es in Meyers konvers.-lex.3 12, 818a heiszt: 'pfennig, ursprünglich s. v. w. brakteate, weil eine solche von ausgehöhlter form, also einem pfännchen ähnlich, war.' Frisch 2, 52a hält sich an die form pending und vermutet herkunft vom lat. pendo, während schon vorher (1728) Schilter in seinem thesaurus die jetzt ziemlich allgemein gültige ansicht vertreten hat, ahd. phantinc u. s. w. sei abgeleitet von dem seinem ursprunge nach auch noch unklaren worte phant (s.pfand), so dasz darnach pfenning ursprünglich etwas zum pfande gehöriges, als pfand oder zur lösung des pfandes gegebenes bedeuten würde. s. Schm.2 1, 433. Weigand2 2, 336. Schade2 2675. über die von Kluge 352a bestrittene angleichung von nt, nd zu nn s. Braune ahd. gramm. § § 99. 127. Weinhold mhd. gramm. § 216, bair. gramm. § 171, alemann. gramm. § 204. Leo a. a. o. 519 hält es für ein zur zeit noch unerklärtes wort. IIII. Bedeutung und gebrauch. II@11) in ahd. glossen wird phantinc u. s. w. durch denarius, nomisma, nummus und stater wiedergegeben; im Tatian 193, 1 wird damit das lat. argenteus verdeutscht, also der silberdenar, jene alte zahlungs- und rechnungsmünze, die im 8. jahrh. beim übergange von der gold- zur silberwährung aufgekommen ist und nach zeiten und orten verschiedene werte aufzuweisen hat. zunächst gingen 12 pfennige (denarii) auf einen schilling (solidus) und 240 auf ein pfund (libra); im 14. jahrh. nach neuerer rechnung 40 pfennige oder 80 haller auf ein pfund haller (d. i. 240 haller altes geld, so dasz also ein neues pfund haller gleich 3 pfunt alt war) s. Hegel in chron. d. d. städte 1, 225. 238. Schm.2 1, 428. neben den silbernen oder weiszen pfennigen wurden im 15. jahrh. an verschiedenen orten auch schwarze (mit mehr kupferzusatz) geprägt, was endlich im 17. jahrh. zur ausmünzung ganz kupferner pfennige führte, s. Schm.2 1, 429 f. in der neuen deutschen markwährung ist der pfennig der hundertste theil einer mark; in der früheren südd. guldenwährung bildete er den vierten theil eines kreuzers, in der mittel- und norddeutschen thalerwährung den zehnten oder zwölften theil eines groschens. II@1@aa) einige ahd. und mhd. belege: siê thô brâhtun imo phending (denarium). Tatian 126, 2; riwâ gileitit widarbrâhta thiê drîʒʒug pfenningô (argenteos). 193, 1; ni wirdit thiu salbâ forcoufit widar thriuhunt pfennigon (denariis). 138, 2; (er gebot, dasz sie) ni fuartin in thiu thingmit in niheinan pending. Otfrid 7, 14, 92; funf schillingeguoter phenninge die sint der wert sîn. Milstäter exodus 157, 31; schiere wart er verchouffot umbe zweinzich phenninge. genesis 76, 21; man gît uns von dem pfunde (gleich 240 pfennigen) niuwan vier pfenninge. Iwein 6399; die pfenninge sint alle gezalt. meier Helmbrecht 355; ich wil daʒ silber bringen beidiu an phenningen (gemünzt) und ouch harte wîʒ gebrant (ungemünzt). Stricker pfaffe Amis 1818; mit pfenningen, alse sie genge und gæbe sint. Kulmer recht 2, 36; ein valscher schilling pfenninge 5, 19; Berner pfenninc, denarius Veronensis. minnesing. 3, 64b; md. noch drûg di frouwe reine penninge ettelîcheʒ punt. Elisabeth 3019; waʒ pennege ouch di frouwe drûg. 8587. II@1@bb) nhd. argenteus, ein silberin pfennig Murmelius 173; men koufte und verkoufte mit vihe, alse men duot mit pfenningen. Königshofen 318, 18; ein priester, der warf dem volk stäteklich pfenning an die strauszen. Richental chron. 128; der wird ... fur jenem niderfallen umb einen silbern pfennig. 1 Sam. 2, 36; kauft man nicht zween sperlinge umb einen pfennig? Matth. 10, 29 (umb einen helbling cod. Tepl., goth. assarjau gleich griech. ἀσσαρίου); zwei hundert pfennig werd brots (s. pfennigwert) ist nicht genug unter sie. Joh. 6, 7 (prot um cc phennig benugt in nit cod. Tepl., goth. tvaim hundam skattê hlaibôs, griech. διακοσίων δηναρίων ἄρτοι); hundert pfenning, centussis Aventin. 1, 390, 18; die alten Regenspurger pfenning 165, 3; Augsburger, Münchner, Öttinger u. s. w. pfenning Schm.2 1, 429; Judas verriet um drissig pfenig (: wenig). Murner narrenbeschw. 31, 58; ir koufent senf um kupfre pfennig. 5, 108; der weiszen (silbernen) pfenninge hastu nit vil, der roten (kupfernen) kanstu nit überkommen. Liliencron volksl. 512, 5 (vom j. 1545); ein scherer ... schar alwegen ein bart umb ein pfennig (¼ kreuzer). Pauli 334 Öst.; im abschaiden hat man ir ain reinischen pfenning zu lohn geben. Zimm. chron.2 4, 118, 12; erlittener schaden, welcher sich auf eilf gülden, siebenzehen groschen, acht pfennige belauffen hat. Weise erzn. 199 neudruck; und hat dem churfürsten versprochen von einer jeden ell barchen einen pfenning zu geben. Schuppius 57; aber esz werden gleich die alte tribut eingefordert oder neue gemacht, so geben doch die bettler nit ein eintzigen pfenning 695; wo mein pfennig junge heckt (s. heckepfennig), da ruhet mein vertriebner sinn. Stoppe ged. 1, 5; hätte gerne für zwei pfennig (ohne flexion wie bei masz und gewicht) schwefel und zunder. Göthe 13, 60; (man) läszt kaffee öffentlich bereiten, dasz für drei pfennig jedermann sich seinen magen verderben kann. so theilt man nun den leserschmaus liebhabern für sechs pfennig aus. 13, 46; bis zum letzten pfennig, bei heller und pfennig bezahlen u. dergl.: hierausz schlossen sie, das kein mittel noch raht einiger bezalung ... zu finden ist, dann das man bisz zum letzten pfenning zu bezalt. Fischart bienenk. (1580) 94b; alles bei heller und pfennig berechnen. Schiller an Göthe 239 (2, 261); es dauerte sie jeder baare pfennig, den sie aus der hand geben wollte. Göthe 22, 202. Sprichwörtlich: wer keinen pfenning achtet, der wirt nimmer eins gulden herr. Agricola sprichw. nr. 70; pfenning ist pfennings bruder. Agricola 71; ein freund, der freund sein soll, der soll demut pflegen, und deinen pfennig dir so hoch wie seinen legen. Logau 1, 10, 31; ein gestolner pfennig nicht mehr gilt, dann sonst einer von gleichem bild. Eyering 2, 491; so hiesz es, wie das sprichwort sagt: armer pfennig troll dich weg, lasz den groschen niedersitzen! Stoppe ged. 2, 133; der pfennig den du giebst, trägt seinen thaler. d. j. Göthe 1, 209. oft dient pfennig zur bildlichen verstärkung der negation (schon mhd., s. Zingerle 458): ich acht auf in nit meher dann auf einen pfennig. Aimon bog. b; die der scham und schand den kopf abgebissen haben, und für alle scham nit ein plenning geben. Kirchhof wendunm. 212a. II@22) der silbergehalt eines pfennigs: disz (von silber gereinigte) kupfer heiszet nun gar oder fein kupfer, darumb dasz es lauter und klar kupfer ist, obwol one das der centner noch bisz in 3 oder 4 pfenning helt. Mathesius Sar. 71b; verallgemeinert zur bezeichnung des wievielten theiles vom vermögen, vom wert einer sache: auf welches stücke (pfand) nicht wohl mehr der dritte pfennig geliehen war worden. Schweinichen 2, 52; dasz der taglöhner .. den vierten pfennig von seinem erwerb steuern musz. Möser 1, 204; ohne die auflage des zehenten und zwanzigsten pfennings (var. pfennigs) hätte der stuhl zu Rom nie die vereinigten Niederlande verloren. Schiller 8, 6; vorschlag, eine auflage auf den hundertsten pfenning (var. pfennig) zu machen. 9, 41; bergmännisch der neunte, der achtzehnte pfennig (theil der gewonnenen mineralien nach abzug des zehnten) Veith 351; vierter pfennig, der vierte theil der kosten 544. II@33) überhaupt ein münzstück von verschiedenem gehalte oder gepräge: guldîner phenninc (s.gulden) Lohengrin 6511; römische pfenning Aventin. 4, 736, 7. 18; alte heidnische pfenninge von gold, silber und metall. Seuter rossarzn. 6; pfennig von goldt. F. Platter 335 B.; daselbst ist der kaiser von den bergherrn ehrlich empfangen und mit einem silbern dicken pfennig, hundert gülden werth, verehret, der wunderbarlich mit einem adler in der mitte und mit aller seiner königreichen und land wappen auszen herumb gepregt gewesen ist. Kirchhof wendunm. 2, 59 (2, 29) Öst.; allerlei güldene, silberne, grosze und kleine groschen, pfenning und haller. Mathesius Sar. 160b; silberne und güldine pfenning. Schuppius 703; weil er den pfenning (vorher silberin müntz) von mir annam. Rauwolff reise 123; ein dicker pfennig, grossus numus Murmelius 173 (s.groschen); zwen silber groschen, das ist ein dicken pfenning .. bezalen. Micyllus Tacit. 66b; und der geistliche zog ein goldstück ... und er reicht' es dem schulzen und sagte: theilet den pfennig unter die dürftigen aus. Göthe 40, 298. II@44) ausgedehnt auf geld, bares geld, vermögen überhaupt (wofür schon lat. denarius, span. dinero, ital. denaro gebraucht wurde Schm.2 1, 431, vergl.geld 4), mhd. im gegensatze zu phant (s.pfand I). II@4@aa) im singular: ze pfenninge bringen (zu geld machen). pass. 154, 29 K.; (man) vint minne umb pfenninc veile. Reinfr. von Braunschweig 16893; personificiert: pfenninc hât manegern dienstman, denne künec oder keiser ie gewan, pfenninc kan übel oder guot .. pfenninc vergiʒʒet sêle und des lîbes .. pfenninc lêrt predigen manegen man, der wênic der heiligen schrift kan u. s. w. Renner 18838 ff.; waʒ den pfenning treffen (das geld anlangen) mag. städtechr. 9, 939, 31 (vom jahre 1371); die schulden des pfennigs (geldschulden) bezalen. Keisersberg pred. (1510) 39a; seinen pfenning zern (auf eigene kosten leben). Baumann quellen 1, 68. 76 f. 482 u. oft; begerten, sy ainzelassen, essen und trinken geben umb iren pfenning. 72. 74; so soll er daʒ der herrschaft .. ze kaufen geben umb ainen billichen pfenning. österr. weisth. 6, 65, 38 (16. jahrh.); umb einen zimlichen pfennig den (dienst) thun. Luther 3, 112b; und diese sollen on solche mühe den gleichen pfennig (lohn) kriegen. 203a; leute, die nichts darnach fragten, ob die löbliche stad Nürmberg ehre oder schande uberkeme, wann sie allein ihren pfennig hetten. 5, 172a; (wenn sie) gute werk thun sollen, sehen sie genaw auf iren pfennig. 410b; bœser pfenninc (accise). Mone zeitschr. 8, 416 (vom jahre 1451); dann heischen sie den bösen pfenig. Murner narrenbeschw. 33, 40; was soll uns der pfenning, wann wir nimmer sein? Hoffmannswaldau gesellschaftsl. 140 (16. jh.); der abt het .. etliche höf und güeter .. dem spitl zu Rotweil verkauft umb ein spot und todten pfenning, wie man sagt. Zimm. chron.2 3, 394, 22, vgl. 2, 156, 13; lebe froh das kind des balles, froh des pfennigs mann und greis! Voss poet. werke (1835) 151b; ich bin um den blutigen pfennig (vgl. rother, blutiger heller) gekommen, mit dem ich hätte auswandern können. G. Keller Seldwyla4 1, 104; ich habe mir einen pfennig erworben durch fleisz und rührigkeit. 201. vgl.noth-, sparpfennig. II@4@bb) im plural: daʒ wær gar vil an im verlorn, hete er niht pfenninge (wäre er nicht reich). minnes. 2, 382a; ich müest hân pfenning oder pfandt. Boner 35, 15; bare pfennige, bares geld Closener 74, 8. G. Keller Seldwyla4 1, 224, ebenso bereite pfennige Meraner stadtbuch 416. 428; etwas zu pfenningen (zu geld) machen. monum. boica 10, 167; Joseph gap sinen brdern korn, kleider und pfennige. Königshofen 259, 23; do wart ouch vil keliche .. zerbrochen und zuo pfennigen gemaht zuo Rom. 599, 1; und het ich ein peutel pfenning vol, so wolt ich auch vil eren bejagen. fastn. sp. 105, 7; und er gert auch nicht grosz gut, wann er hat selber pfennig vil. 498, 30; er sei lam krump oder schlecht, hat er pfennig, er ist gerecht. 652, 27; das wir zu pfenning kommen (geld verdienen) möhten. 680, 11; wol dem der vil pfening hat (reich ist)! wer da hat pfening vil, der kauft im lieb, wie vil er wil. Keller alte gute schwänke 26; darumb dasz er viel pfenning hat. Kirchhof wendunm. 160a; sie hatte nit ful pfenninge (war arm). Baumann quellen 1, 216; die pfennige werden alle. Schuppius 548; der alte verläszt pfennige. Rabener 3, 359.
13169 Zeichen · 328 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Pfènnig

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Der Pfènnig , des -es, plur. die -e. 1. Ein Nahme einer Münze und eines Gewichtes. 1) Einer Münze. Ehedem wurde eine jed…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Pfennig

    Goethe-Wörterbuch

    Pfennig häufig ‘Pf.’, ‘Pfg.’ u ‘(.)’; auch ‘Pfenning’ (zB 52,68,26 ) u in Rechtsanwaltschriften; etwa die Hälfte der Bel…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Pfennig

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Pfennig ( Pfenning , althochd. phantinc, phenninc ), ursprünglich gemünztes Geld überhaupt (so noch jetzt in Ausdrücken …

  4. modern
    Dialekt
    Pfennigm.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Pfennig m. : 1. Münze von bestimmtem Wert, gegenwärtig der hundertste Teil der Deutschen Mark (DM), Pennich, Penning usw…

  5. Sprichwörter
    Pfennig

    Wander (Sprichwörter)

    Pfennig 1. An einem Pfennig sieht man wie ein Gulden gemünzt (geschlagen) ist. – Simrock, 7836. Holl. : Aan een' penning…

  6. Spezial
    Pfennig

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Pfen|nig m. (-[e]s,-e) 1 (ehemalige Münzeneinheit) pfennig m. , zentejm de march m. 2 ‹fig› (Geld) scioldo (-di) m. ▬ ke…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit pfennig

507 Bildungen · 203 Erstglied · 302 Zweitglied · 2 Ableitungen

pfennig‑ als Erstglied (30 von 203)

Pfennigacker

PfWB

pfennig·acker

Pfennig-acker m. : Pennichackeʳ , ein Acker in BZ-Albw, der einst für einen Pfennig verkauft worden sein soll.

Pfennigamt

DRW

pfennig·amt

Pfennigamt, n. Finanzbehörde, metonymisch auch Amt, Aufgabe im Rahmen der Finanzverwaltung geng dannoch vil jar in keller, darnach gab man i…

Pfennigbann

Campe

pfennig·bann

✱ ✱ Der Pfennigbann , — es, Mz . u. 1) Der Befehl und das Recht dazu, Geldstrafe zu erlegen. 2) Die Gewalt und das Recht eine Abgabe von den…

Pfennigbede

DRW

pfennig·bede

Pfennigbede, f. wie Pfenniggeld (I) dat wi den vromen luden ... habben gelihen ... in dem dorppe zu Sellin penninge bede, corn bede, vleys b…

Pfennigbeschneiden

DRW

pfennig·beschneiden

Pfennigbeschneiden, n. Verkleinerung und damit Wertminderung von Münzen durch Abschneiden der Ränder vgl. kippen, Münzverfälschung d[arumbe]…

pfennigbier

DWB

pfennig·bier

pfennigbier , n. , mhd. phennincbier ( minnes. 3, 299 b ), mnd. penninkbêr, bier, wovon ein bestimmtes masz einen pfennig kostet: frisch auf…

Pfennigbot

DRW

pfennig·bot

Pfennigbot, n.? zu Bot (VI) wie Pfenniggeld (I) sal der [dorffer] gebruͤchin zcuͤ myme nuͤcze, also dach, das ... ydirman by gliche unde rec…

Pfennigbrief

DRW

pfennig·brief

Pfennigbrief, m. Darlehensurkunde, Schuldbrief vgl. Pfennigschuld [wir] geuen ouer jegenwordigk alle ... besegelde breue unde dergeliken pen…

pfennigbrot

DWB

pfennig·brot

pfennigbrot , n. brot das einen pfennig kostet, pfenningbrot Closener 53, 11 . vgl. pfennigsemmel, pfennigweck.

Pfennigbuße

DRW

pfennig·buße

Pfennigbuße, f. Geldstrafe (im Unterschied zur Leibesstrafe) bdv.: Pfennigbrüche, Pfennigfall, Pfenniggeld (II), Pfennigwette vgl. 1Haar (II…

pfennig als Zweitglied (30 von 302)

Ablaßpfennig

DRW

ablaß·pfennig

Ablaßpfennig I Ablaßdenkmünze benedicirte auch oel, wasser ..., ablasspfennige 1689 Laibach/Valvasor,Krain II 578 Faksimile Schmeller² I 431…

Ableitpfennig

DRW

Ableitpfennig Abfahrtsgeld wenn awch ein newer prior wiͤrt ... der sol die voͤrbenanten taͤg, die wiͤr haben, an dem uͤrfar ... empfahen und…

Abzugspfennig

DRW

abzug·s·pfennig

Abzugspfennig Nachsteuer hingegen ist von immobilibus, welche fremden personen zufallen, ..., kein abzugs-pfennig eher zu fordern, bis sie z…

Achtpfennig

DRW

acht·pfennig

Achtpfennig zu 3Acht Abgabe von Fronpflichtigen sol man geben dem meiger ... der herren von S. Alban 3 d. ze dienst, die da heissent acht pf…

Adlerpfènnig

Adelung

adler·pfennig

Der Adlerpfènnig , des -es, plur. die -e, bey dem großen Haufen, alle diejenigen Pfennige welche in ihrem Gepräge einen Adler führen, deren …

Altpfennig

DRW

alt·pfennig

Altpfennig vier altphening die frisekhin gehaissen 15. Jh. GörzSt. 92 Volltext 1607 FreibDiözArch. 23 (1893) 125 Faksimile

Angsterpfennig

DRW

angster·pfennig

Angsterpfennig Münze 1369 Herrgott,MAustr. IV 2 S. 190 angsterpfenning slachen 1424 GlarusUrkS. I 580 Faksimile – Abgabe SchweizId. V 1120 F…

Anleitpfennig

DRW

anleit·pfennig

Anleitpfennig zu Anleit (I 2 a) 1580 NÖsterr./ÖW. VII 183 Faksimile an- und ableitpfennig 1648 NÖsterr./ÖW. VII 274 Faksimile

Arnpfennig

DRW

arn·pfennig

Arnpfennig Erntelohn in messe ... solvit mansus quisque vi denarios, qui dicuntur arnepheninge oJ. Hanauer,Constd'Alsace 58 Faksimile

Artpfennig

DRW

art·pfennig

Artpfennig Zins von Pflugland vgl. artig (I) iv sollidos grossorum Vribergensium cum tribus grossis dictis artpfenninge 1373 HMeißenUB. II 1…

Asperpfennig

DRW

asper·pfennig

Asperpfennig vgl. Asper, Asperlein sonder den gemeynen czünss und die myll und die asper pfennig sol der ... purgermaster der stat yerlichen…

Ausrufpfennig

DRW

ausruf·pfennig

Ausrufpfennig Gebühr für ausrufen (II 1) es sollen ... alle ausruefpfennig des haer sein, darvon soll er sich gewanten 17./18. Jh. NÖsterr./…

Axtpfennig

DRW

axt·pfennig

Axtpfennig Abgabe für das Recht, Holz zu fällen ihrem fauth alle iahr 3 hlr. axtpfennig (1304) Rheingau/GrW. IV 570 Faksimile dem forstmeist…

Ableitungen von pfennig (2 von 2)

unpfennig

DWB

unpfennig , m. , im sinne von ungeld 6 bei Haltaus 1933 . vgl. überpfennig. unpfenn(ig)wert, m., ' was unter oder über einem billigen geldwe…

verpfennigen

DWB

verpfennigen , verb. zu pfennigen machen, verkaufen, veräuszern. mhd. häufig. so z. b.: wegen einer dem kaufmann Joh. Manhafer zu Nürnberg z…