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Pfennig

nhd. bis spez. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Pfennig

Bd. 6, Sp. 701
Pfennig das Wort, in echter MA. auf penning zurückgehend, ist allg., u. zwar Rhfrk pęniŋ Sg. u. Pl.; steht ein Zahlwort vor P., so ist auch sonst das Wort unflektiert [-nĭχ Kreuzn-Böckelh Dhaun Oberhsn, Birkf-Stdt, Simm-Kellenb, Zell-Trarb]; Mosfrk durchweg pę·n.ək [Mos ö. Trier pE- bis Bernk], Pl.- ·n.əgə(n); doch Trier-Stdt u. westl. Trier, Bitb, Prüm, also am WRande fę·n.ĭχ, Pl. -ijən [Bitb-Dahlem daneben pEnĭk; mē:tp·ęn.ik Prüm; die alte Form pę·n.ək in der Bed. ‘Medaille’ da, wo diese nicht Geldchen heisst; uMos u. Neuw vielfach schon fe·n.ĭχ]; Westerw, Siegld pę·n.iŋ, –eŋ, dies auch Berg, Köln-Stdt, Ruhr, n. Ruhr [Dinsl auch -nĭx], Klev, Geld, Mörs, SNfrk [Heinsb-Millen pEŋ], Jül, Dür-Ellen, Bergh-OEmbt, Eusk, Schleid [im OBerg auch -nək], Pl. -ŋə, im Berg auch -ŋkər, in Mörs -nəgə; Rip pę·n.ək, Pl. -əgə u. -əgər, doch am WRande, das fę·n.ĭχ der WEif fortsetzend, fę·n.ək Malm, Monsch, Aach-Stdt (u. pę-) Merkst Stolbg [fę·n.eŋ(k) Schleid-Hellenth, Ahrw-Ramersb, auch MGladb-Rheind (neben pę·n.eŋ), Erk-Doveren, Heinsb-Erpen Breberen; der WRand unterscheidet die alte Form pę·n.ək ‘Medaille’ von fę·n.ək ‘Geld’ in Monsch, Aach-Merkst; pę·n.iŋ ‘Medaille’ von fę·n.iŋ ‘Geld’ Heinsb-Breberen; pę·n.eŋM.’ von pę·n.ək ‘Geld’ Heinsb-Karken]; Gummb-Bergneustdt, Lennep-Hückeswg, Kemp-Brüggen, Geld-Aldekerk Kevelaer, Klev-Warbeyen pęnĭχ; Grevbr bis MGladb-Liedbg, Neuss fę·n.ə Sg. u. Pl. m.: 1. wie nhd. u. schlechthin Geld; twelf alde P. = 10 Pfg.; dartig (30) alde P. = 25 Pfg. Geld; enkele (lousse) P. einzelner Pf. Eup; ene schääle P. falsches Geld; ene rude (roter) P. Kupfergeld; der letzt P.; op Heller on P. Allg. RA.: En Gesit (Gesicht) wie ne Fenneng auffallend klein Schleid-Hellenth. En P. es och Geld! achte auf den Pf. Sieg-ODollend. Vell Fennenge mache ne Grosche Schleid-Hellenth. Wor et drei P. dohn, do wend ken vier an! Bo-Dransd. Do wäre mir zwei P. lever wie de Schämb (Scham) ein Geschenk, Almosen wäre mir lieber als die Scham über die Annahme Sieg-ODollend. Die twee P. halen ous (uns) anen (aneinander) gesagt, wenn man zwei Pf. schuldig blieb Gummb-Berghsn. Dem wüərd kennen P. warm en der Täschen er gibt sofort alles Geld aus Wermelsk, Allg. De Fennege schlönnt af gesagt, wenn Geld auf die Erde rollt Aach. En (und) de anger F.ə wiər (wieder) das Gesagte bezweifele ich ebd. Zo nem goden Hushalt gehöre ver P., ne Zehr-, ne Nähr-, ne Nut- un ne Wehrp. Köln-Stdt. Dat kostet zeh Mark we än P. bestimmt 1 Pfg. Siegld. Wieviel Uhr ist es? Antw.: Drei Groschen, nöng (9) P. Waldbr-Obernau. Ber de P. net oicht (ehrt), kret de Daler net broicht (gebracht) Koch-Laub, — hät an den D. genn Macht Geld, SNfrk, — krit de D. nit en de M. Köln, — krit üvver der D. kenn M. SNfrk, — es den D. net weərt Rip, Allg., — net ən at (achtet), dem der D. net ən bat (nützt) Monsch. Mer moss de P.er beiənen (zesamme, te Hop) hale Rip, Allg., — langseən leəge Aach, — ze Roət (Rat) haue ebd., Saarbg-Wellen, — in Ocht nehme Goar-Weiler. Mer soll jeden P. bützen (küssen) on lecken, ih mer en usgit Bergh-Heppend. Gej mott ene P. drimol (tiehn-) ömdrähje, ehr dat gej öm utgeft Klev, Allg., — zengmol rongk (dörch jen Fengere) dr., iəhr ... Aach-Stdt; de dräht ene P. zehmol un fönf P. hondertmol öm, wann er se us well gevve, un da stecht en se wedder en Schleid-Blumenth. Jedder Dag ene P. gespart es op et Johr ene Daler verwahrt Aach. Wenn ömmes ene Fennek verschleckt hat, de moss bei N. (Name eines Geizigen) gonn, de kann alles eruskrieə Monsch-Witzerath. De (Geizhals) bisst ene F. övver Aach-Merkst, — dörch Schleid, Allg.; he bitt sich liewer en Finger af, es dat he em P. utgif MülhRuhr, Allg. Esu wörpt me de Fennege net fut; esu hengere (hindern) mich de F.ə net! für Entbehrliches habe ich kein Geld Aach, Allg. Ech gen dir zwei P., dat de stell bös! zu einem, der Unsinn spricht Rip; ech gen em Judd drei Fennig, de schamt sech e ganz Johr Ausrede, wenn man sich einer Sache nicht schämt Prüm; lofir gen ech noch känen (raden) P. Merz, Allg.; für dem si Leəve gef ech ken twiə P. miəh MGladb, Allg. De muss och emmer seng fenf Fennig beilegen das Seinige dazu sagen Prüm; ich let (legte) ken zwin Fennek van enem op den annern einer ist nicht besser wie der andere Malm-Weywertz; wo du e P. hinlescht (-legst), do le ich e Daler hin ich habe mehr Geld als du Saarbr. Enem de P.ə afduəhn ihm alles Geld abgewinnen MGladb. Den scheut de leste P. nit er wagt Mörs. Wenn de zwei Fenne en der Hals kris, dann kächste (keuchst) för Geld! du bist kein Geld gewohnt Neuss. Ver kriege Pänge, de Ferkes laupe met langk Ströh! gesagt, wenn man jmd. begegnet, der eine lange Pfeife raucht Heinsb-Millen. En Mennig (May-OMendig), do kreit mer ne P. Neckspr. De hät en Paar Leppe (so gross), doə kann mer für enen Daler P.ə drop tälle Kref. Dat kos P.ər! viel Geld Rip, Allg.; dat kost soa gott drei Daler äs ene P. ist nicht feil Elbf. Mannich ener sicht (sucht) e P. on verbrennt loriwer drei Lichter Eif (o. O.). P.ə maken Geld verdienen, reich werden Berg, Rip; sich jet Fennengelcher mache eine Kleinigkeit verdienen Schleid-Hellenth; de Fennege vermache an unnütze Dinge ausgeben Aach-Stdt. — Karlemann, de alles kann, well su gern ne P. han! Sol-Wald. Die Glocken von Bo-Merten beiern: Hat er ne P., dann brängk en no Berg (Walberbg). De hät P.ə ist reich Rip, Allg., — all de schemmelig P.ə Aden-Borler; de hät kene (rude, schääle) P. mih Rip, Allg., — rossige Fenne miəh Grevbr, — genge lous P.ə Aach-Stdt, — gene P. op gene Röbbe (Rippen) Eup, Aach, — noch P. im Arsch Rhfrk, Mosfrk; kennen P. en den Täsch on kenn Dröppken en den Fläsch! Mörs-Hombg. Dat (der) es noch kenen (ken drei) P. wert Rip, Allg. Dau kreischt noch rude P. meih vu mir! Merz, Allg. Du kanns mer noch kenen P. wessele (wechseln)! Sieg. Me kann em op der Kopp stelle, dann fällt noch kene P. erut! MGladb, Allg. — De es (arg, doll) op de P.ə geizig Berg; he mott op jeder P. kike Kref, Allg.; den as op ene Fennig wie der Deiwel op en orm Siel Bitb, Allg., — wie der Dud op en al Au (Mutterschaf) Altk-Birken. He hät op (bi) Heller on P. betahlt Nfrk, Allg. Dat geiht mer durch Mark un P. scherzh. durch Mark u. Bein Köln-Stdt. Met dene por P. kann aner kan grusse Spring mache Koch, Allg. We möt P.ə gut te hüsen wet, kann ok gut möt Grossen h.; we möt de P. gut ömgeht, kömmt op den Daler üt Klev-Kessel. Der hat meme Daler nome P. geworf er hat einen schlechten Kauf gemacht Ottw-Uchtelfang. De Frau es (üəver ) kene Fennek Mester Aach, MGladb, Erk. Et geht öm de P.ər ums Geld Elbf, Allg. Wat mer nit bruch, es öm ne P. zo dör (teuer) Köln-Stdt. Ich hon's em gesat vor finf P. gründlich die Meinung gesagt Rhfrk. Geh emol vor f. P. Naseweis kafe! zu einem Neugierigen Birkf-Brücken. Den hät för twee P. Wichtig Einbildung Geld-Weeze. De dög för kenen P. Duisb. Dem Angreifer sät me för zwei Fenne Besched Neuss. De schleht ene für ene P. dut der Rohling Rip, Allg. Fir e P. liess den (der Geizhals) sech en horig Säl (Seil) dorch den Orsch zeihen Saarbg, Mosfrk, — en Briəm (Brombeerdorn) dörch jen Fott trecke Aach, SNfrk, — ene Rem (Droht) dörch de F. tr. Monsch, — ene Bohnestak (Tunpohl) op de Kopp (an) spetzen Nfrk, — dör et Knej bohre, dat hej för enen Daler Pinn hät Klev, Rees, Ess; de lef (liefe) fir zwing P. dreimol om et Dorf erom Bitb-Dahlem. Wat zom P. geschlage es, werd nie ne Grosche Köln-Stdt. Do hesch (heisst) et zom leiste F. in der Wirtschaft wird den Gästen das Geld aus der Tasche gelockt Schleid-Hellenth. — Im Kinderld. Do buten steht en Beədelmann. Wat well he dann, wat w. he dann? En P. han, en P. h.! Wat well he met dem P.? Säcke kopen, S. k.! Wat well he met den Säcken? Vögel fangen, V. f.! Wat well he met den Vögeln? Broden, br., de Huppe es geroden! Bastlösespr. Wermelsk (u. so mit zahlreichen Var. Rhfrk, Mosfrk, Westerw, Siegld, Berg verbr.; s. Huppe). Modder mott mech P. geəve, P. mott ech Möller g., M. mott mech Meəhl g., Meəhl mott ech Modder g., M. mott mech Koke backe, K. mott ech Mitzke (Katze) g., M. mott mech Ratte fange, R. weərde opgehange! MGladb-Neuwerk. — Im Siegld setzt man den Jan, den Haubergsanteil, einer beliebig gewählten Grösse gleich, die man durch ein Geld- oder Flächen- oder Getreidemass bezeichnet; im grössten Teil des Sieglds rechnet man nach Weisspenningen (Albus) u. P.ən (der W. zu 8 P. gerechnet), wobei man dem Jan mit Vorliebe die ideelle, vielfältig teilbare Grösse von 24 W.ən beilegt. — Volksgl. Findet man einen Pf., so stirbt baId jmd. aus der Familie Mörs, Koch. Wer en P. fengt (findet) (op der Stroten), den mott me behalen, dat es en Glöcksp., en Heckp. (der mehr Pf. heckt) Gummb. — 2. übertr. a. der pę·n.ək ein auf den Boden geritzter Kreis, in den die Klicker eingesetzt werden u. aus dem sie herausgeschossen werden; Knekele en den P. ensette; en ne P. schesse; P. schete (haue, kneckele, pecke) Grevbr-Hochneuk Priesterath; Wickrathbg Wickrathhahn Jüchen, MGladb-Odenk, Geilk-Üb, Aach-Merkst, Jül-Kirchbg, Stetternich, Dür-Pier; pę·n.eŋ Grevbr-Wanlo, Erk-Körrenz KlBouslar, Geilk-Prummern Randerath; benannt ist diese Einsatzstelle nach dem Spiele Pennek hauen (spillen), Penningske ömschiete, ömhauen, wobei es gilt, die in den Kreis oder auf Linien (Schromen) eingebohrten Pfennige durch Schnellen mit einem Klicker umzuwerfen oder herauszuschiessen Verbr. im SNfrk, Berg, Rip [Penningske schete Düss; Penninge haue Mülh-Rh; Pennek kneckele Malm-Mürring]; s. Pfand 2 a γ. — b. stets mdl. Form, geweihte Medaille, Denkmünze Prüm (wo nicht Geldchen), Malm, Monsch, Eup, Eusk-Zülp, MüEif (Donates-, Hubertes-, Antoniəsp.), Bo-Walberbg, Köln-Stdt, Aach-Eschw Merkst Stdt, Heinsb-Breberen Karken, MGladb-Liedbg; Mottergoddesp., Kanonep. (Denkmünze) Köln-Stdt; we de hellege P. net hält, hürt bau (bald) de Dudepus (Totengeläute) luə Aach-Stdt. — c. pęnĭχ Kerngehäuse des Obstes Kreuzn-Oberhsn, Simm-Kellenb, Zell-Traben. — d. ruə (rote) Pennike Rotlauf beim Schweine MGladb-Giesenk. — e. scherzh. Gesäss, in Wend. wie: Enem de P. tätsche aufs Gesäss hauen Dür-Ellen; du kanns mich ens der P. pütsche (küssen)! abschl. Antw. Aach. — f. Ohrfeige; du kris ene P., dat de mens, du hätts e Kastemännche (25-Pfg stück); ich gevve dir ne P., dat de dich dreimol rongk (rund) schlehs! Köln, Bergh-Grefr. — S. Miet-, Mutter-, Glücks-, Heckp.
10415 Zeichen · 296 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Pfènnig

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Der Pfènnig , des -es, plur. die -e. 1. Ein Nahme einer Münze und eines Gewichtes. 1) Einer Münze. Ehedem wurde eine jed…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Pfennig

    Goethe-Wörterbuch

    Pfennig häufig ‘Pf.’, ‘Pfg.’ u ‘(.)’; auch ‘Pfenning’ (zB 52,68,26 ) u in Rechtsanwaltschriften; etwa die Hälfte der Bel…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Pfennig

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Pfennig ( Pfenning , althochd. phantinc, phenninc ), ursprünglich gemünztes Geld überhaupt (so noch jetzt in Ausdrücken …

  4. modern
    Dialekt
    Pfennigm.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Pfennig m. : 1. Münze von bestimmtem Wert, gegenwärtig der hundertste Teil der Deutschen Mark (DM), Pennich, Penning usw…

  5. Sprichwörter
    Pfennig

    Wander (Sprichwörter)

    Pfennig 1. An einem Pfennig sieht man wie ein Gulden gemünzt (geschlagen) ist. – Simrock, 7836. Holl. : Aan een' penning…

  6. Spezial
    Pfennig

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Pfen|nig m. (-[e]s,-e) 1 (ehemalige Münzeneinheit) pfennig m. , zentejm de march m. 2 ‹fig› (Geld) scioldo (-di) m. ▬ ke…

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit pfennig

507 Bildungen · 203 Erstglied · 302 Zweitglied · 2 Ableitungen

pfennig‑ als Erstglied (30 von 203)

Pfennigacker

PfWB

pfennig·acker

Pfennig-acker m. : Pennichackeʳ , ein Acker in BZ-Albw, der einst für einen Pfennig verkauft worden sein soll.

Pfennigamt

DRW

pfennig·amt

Pfennigamt, n. Finanzbehörde, metonymisch auch Amt, Aufgabe im Rahmen der Finanzverwaltung geng dannoch vil jar in keller, darnach gab man i…

Pfennigbann

Campe

pfennig·bann

✱ ✱ Der Pfennigbann , — es, Mz . u. 1) Der Befehl und das Recht dazu, Geldstrafe zu erlegen. 2) Die Gewalt und das Recht eine Abgabe von den…

Pfennigbede

DRW

pfennig·bede

Pfennigbede, f. wie Pfenniggeld (I) dat wi den vromen luden ... habben gelihen ... in dem dorppe zu Sellin penninge bede, corn bede, vleys b…

Pfennigbeschneiden

DRW

pfennig·beschneiden

Pfennigbeschneiden, n. Verkleinerung und damit Wertminderung von Münzen durch Abschneiden der Ränder vgl. kippen, Münzverfälschung d[arumbe]…

pfennigbier

DWB

pfennig·bier

pfennigbier , n. , mhd. phennincbier ( minnes. 3, 299 b ), mnd. penninkbêr, bier, wovon ein bestimmtes masz einen pfennig kostet: frisch auf…

Pfennigbot

DRW

pfennig·bot

Pfennigbot, n.? zu Bot (VI) wie Pfenniggeld (I) sal der [dorffer] gebruͤchin zcuͤ myme nuͤcze, also dach, das ... ydirman by gliche unde rec…

Pfennigbrief

DRW

pfennig·brief

Pfennigbrief, m. Darlehensurkunde, Schuldbrief vgl. Pfennigschuld [wir] geuen ouer jegenwordigk alle ... besegelde breue unde dergeliken pen…

pfennigbrot

DWB

pfennig·brot

pfennigbrot , n. brot das einen pfennig kostet, pfenningbrot Closener 53, 11 . vgl. pfennigsemmel, pfennigweck.

Pfennigbuße

DRW

pfennig·buße

Pfennigbuße, f. Geldstrafe (im Unterschied zur Leibesstrafe) bdv.: Pfennigbrüche, Pfennigfall, Pfenniggeld (II), Pfennigwette vgl. 1Haar (II…

pfennig als Zweitglied (30 von 302)

Ablaßpfennig

DRW

ablaß·pfennig

Ablaßpfennig I Ablaßdenkmünze benedicirte auch oel, wasser ..., ablasspfennige 1689 Laibach/Valvasor,Krain II 578 Faksimile Schmeller² I 431…

Ableitpfennig

DRW

Ableitpfennig Abfahrtsgeld wenn awch ein newer prior wiͤrt ... der sol die voͤrbenanten taͤg, die wiͤr haben, an dem uͤrfar ... empfahen und…

Abzugspfennig

DRW

abzug·s·pfennig

Abzugspfennig Nachsteuer hingegen ist von immobilibus, welche fremden personen zufallen, ..., kein abzugs-pfennig eher zu fordern, bis sie z…

Achtpfennig

DRW

acht·pfennig

Achtpfennig zu 3Acht Abgabe von Fronpflichtigen sol man geben dem meiger ... der herren von S. Alban 3 d. ze dienst, die da heissent acht pf…

Adlerpfènnig

Adelung

adler·pfennig

Der Adlerpfènnig , des -es, plur. die -e, bey dem großen Haufen, alle diejenigen Pfennige welche in ihrem Gepräge einen Adler führen, deren …

Altpfennig

DRW

alt·pfennig

Altpfennig vier altphening die frisekhin gehaissen 15. Jh. GörzSt. 92 Volltext 1607 FreibDiözArch. 23 (1893) 125 Faksimile

Angsterpfennig

DRW

angster·pfennig

Angsterpfennig Münze 1369 Herrgott,MAustr. IV 2 S. 190 angsterpfenning slachen 1424 GlarusUrkS. I 580 Faksimile – Abgabe SchweizId. V 1120 F…

Anleitpfennig

DRW

anleit·pfennig

Anleitpfennig zu Anleit (I 2 a) 1580 NÖsterr./ÖW. VII 183 Faksimile an- und ableitpfennig 1648 NÖsterr./ÖW. VII 274 Faksimile

Arnpfennig

DRW

arn·pfennig

Arnpfennig Erntelohn in messe ... solvit mansus quisque vi denarios, qui dicuntur arnepheninge oJ. Hanauer,Constd'Alsace 58 Faksimile

Artpfennig

DRW

art·pfennig

Artpfennig Zins von Pflugland vgl. artig (I) iv sollidos grossorum Vribergensium cum tribus grossis dictis artpfenninge 1373 HMeißenUB. II 1…

Asperpfennig

DRW

asper·pfennig

Asperpfennig vgl. Asper, Asperlein sonder den gemeynen czünss und die myll und die asper pfennig sol der ... purgermaster der stat yerlichen…

Ausrufpfennig

DRW

ausruf·pfennig

Ausrufpfennig Gebühr für ausrufen (II 1) es sollen ... alle ausruefpfennig des haer sein, darvon soll er sich gewanten 17./18. Jh. NÖsterr./…

Axtpfennig

DRW

axt·pfennig

Axtpfennig Abgabe für das Recht, Holz zu fällen ihrem fauth alle iahr 3 hlr. axtpfennig (1304) Rheingau/GrW. IV 570 Faksimile dem forstmeist…

Ableitungen von pfennig (2 von 2)

unpfennig

DWB

unpfennig , m. , im sinne von ungeld 6 bei Haltaus 1933 . vgl. überpfennig. unpfenn(ig)wert, m., ' was unter oder über einem billigen geldwe…

verpfennigen

DWB

verpfennigen , verb. zu pfennigen machen, verkaufen, veräuszern. mhd. häufig. so z. b.: wegen einer dem kaufmann Joh. Manhafer zu Nürnberg z…