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gips

ahd. bis spez. · 21 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gips m.

Bd. 7, Sp. 7536
gips, m. herkunft und form. lehnwort aus lat. gypsum (< gr. γύψος); zur weiteren herleitung vgl. Lokotsch et. wb. (1927) nr. 716. mlat. gypsum; hieraus entlehnt frz. gips Godefroy 4, 279 (seit 1464); ndl. gips woordenbook 4, 2387 (seit 1573); engl. gipsum Murray 4, 2, 530 (seit 1646, als gypsus schon 1387). im deutschen seit dem 12. jh. belegt: gipsum gîps gíps gips ahd. gloss. 3, 119, 48 (summ. Heinr.) St.-S. (die accente sind keine längezeichen; vgl. P. Sievers acc. in ahd. und as. hss. [1908] 80; 94). im mhd. des 13./14. jh. nur spärlich belegt auf obd. gebiet (s. u. 2; 2 b); häufig erst als gybsz, gybs, gipsz in frühnhd. glossaren d. 15. jh. bei Diefenbach gloss. 263b; Rynmann gemma (1510) l 5a; Frisius dictionariolum (1536) 340 u. s. w. mnd. nicht vor dem 16. und 17. jh. nach Lasch-Borchling 1, 2, 116. schwed. gips ordbok 10, 416 (seit 1578), n. gips ordbog 6, 961 (seit d. 18. jh.) stammen aus dem deutschen (vgl. Hellquist svensk etym. ordbok 187). im obd. neben gips auch jips und ips, vgl. jips Staub-Tobler schweiz. id. 3, 56 (seit 1595); ips Fischer schwäb. 4, 46 (seit 1473); ips Lenz Handschuhsheim 28a, z. t. auch mit bedeutungsunterschieden (vgl. gips zum gebrauch der maurer, ips zum düngen der felder Schmeller-Frommann bair. 1, 929; gips für ungebrannten gips zum düngen, jips für gebrannten gips Martin-Lienhart elsäss. 1, 228). zu ips vgl. im schwäb.-alem. ilge neben jilge und gilge oben sp. 7504. jips ist vom romanischen her zu verstehen (vgl. Heusler alem. cons. 89; Jutz alem. gr. 229). für das md. und nd. seltener verzeichnet (vgl. Jos. Müller rhein. wb. 2, 1242; Bauer-Collitz waldeck. 56a) und oft nur in niederen sprachsphären (vgl. Müller-Fraureuth erzgeb.-obersächs. 1, 422), aber vorhanden ist das wort heute wohl in allen maa.vereinzelt als giebs Ercker mineral. erzt (1580) 135a. — das geschlecht ist m., n. nur bei Nüscheler (1608) nach Staub - Tobler 3, 56 und vereinzelt neben sonstigem m. das gyps bei Göthe IV 23, 234 W. (wohl schreibfehler). bedeutung und gebrauch. 11) gips als naturwissenschaftliche sachbezeichnung. fest umrissen als chemischer fachausdruck für reinen schwefelsauren kalk: als ihr dann sehen an den mineralien, die geben metall, ... spatt, gips, tryfel, rötel Paracelsus opera (1616) 1, 903c Huser; dise drey und zwentzig stück sind dem saltz zugeeignet in seiner art: ... alabaster, gibs, zin Thurneiszer von wassern (1572) 7; bringt man ein stück solchen steines (kalkstein) in verdünnte schwefelsäure, so ergreift diese den kalk und erscheint mit ihm als gyps Göthe I 20, 53 W.; der chemiker befindet sich in seinem recht, wenn er z. b. das küchensalz oder den gips in ihre stoffe zerlegt Hegel werke 6, 255. mineralogisch für den gipsstein, auch gipslager, gipsschicht, gipsformation: gypsum wisz erd oder gipsz Murmellius pappa (1513) 17; gyps 'kreyden, ein weisz, weisz erdtrich' Rot teutscher dictionarius (1571) g 8b; darinn (in bunten mergeln) liegt gyps in mandeln, knollen, nestern in groszen stöcken eingelagert Oken allg. naturgesch. (1839) 1, 712; bei Monte Allegro ist alles gyps: dichter gyps und fraueneis, ganze felsen vor und zwischen dem kalk Göthe I 31, 158 W.; gedachtes mineral hat sich in einem lettenartigen trumm, welcher durch den gips des rechten ufers der Saale streicht, gefunden IV 13, 160; ich hielt mich für überzeugt, ... dasz die salzquellen ... aus dem gipse entspringen H. Steffens was ich erlebte (1842) 5, 70. 22) als bezeichnung für den künstlich zubereiteten, den gebrannten gips in mannigfaltiger verwendung. allgemein: daz sibende fleuma daz ist also der gyps, daz wirt, so von dem naturlichin, swaz dinnes an im is, gesceiden wirt, unde blibit groz unde dicke (dickflüssig wie angerührter gips?) (14. jh.) Breslauer arzneibuch 3 Külz-Trosse; weisz der herr denn nicht, dasz die kinder dem nassen gipse gleichen, welchem man gleich seine gestalt geben musz: weil er gar geschwind trocken und zum verarbeiten unbrauchbar wird H. Lindenborn der die welt beleuchtende Diogenes (1742) 1, 55. 2@aa) als werkstoff des bauhandwerks: ein pflaster oder geschlagen gyps so glatt gestrichen und so gleyssend als ein verglasurter ziegel aus zerstosznen kiszlingen, vnd andern steinen Seb. Münster cosmographia (1550) 487; wer halt gut will bauen, musz mehrer gibs als stein brauchen Abr. a s. Clara Judas, der ertzschelm (1699) 2, 121; eine mauer, so vom gips, ziegel oder kalck gemacht H. v. Fleming d. teutsche soldat (1726) 57. als mittel der flächenverkleidung: die obere ausz gips gekräuselte bühne blanckete gleichermassen so schneeweisz als die wenden französ. kriegssimplicissimus (1683) 1, 158; dasz ... Virginiens verbrannte pflanze sich an den gips der decke wagt Kästner verm. schr. (1755) 1, 128. zum abdichten: alle spelt an den fenstern mit kalck oder gips verstrychen lassen, daz kein lufft usz oder in mög Murner bei Hutten opera 5, 420 Böcking; die röhr ... bissweilen mit gypss ... uberfahren Guarinonius greuel der verwüstung (1610) 614; in ein anderen tiegel auszgossen, der inwendigen mit unschlit oder gypsz uberstrichen ist Ph. Bech Agricolas bergwerckbuch (1621) 378. in bildlichem gebrauch: wie er will berg und thal vergleichen, alles rauhe mit gips verstreichen Göthe I 16, 65 W. 2@bb) als stoff, aus dem man gegenstände und skulpturen formt. früh, aber selten belegt für gegenstände des täglichen gebrauchs: din schamel niht gemachet ist von holze noch von gipse Konrad v. Würzburg gold. schmiede 1843 Schröd.; irdine nästkästlin mit stro auszgefüllt oder auszgeflochten sein den tauben allwegen bequemer dann die ausz gips gemacht sein Sebiz feldbau (1580) 120. vgl. gipsern. meist für erzeugnisse der bildenden kunst, darstellungen, büsten, abdrücke: den man von yps an dem rauthus (v. j. 1473) zeitschr. d. hist. ver. für Schwab. 23, 2; von auszen hat er schier die gestalt eines bildes, inn gipsz getruckt, oder in ein stein gehawen Schweickhart von Helffenstein Basilius magnus (1591) 58; diese götzenkammer war ein behältniss aller würklich noch aus dem heydenthum herstammender bilder von holz, stein, thon und gips Leipziger aventurieur (1756) 1, 90; ich besitze ... 1 profil in gips (1820) schr. der Göthegesellsch. 17, 97; der forscher (münzforscher) wird überdies stücke, die er nicht selbst besitzt, in form von abdrücken (siegellack, gips ...) zu rate ziehen müssen Luschin v. Ebengreuth münzkunde u. geldgeschichte (1904) 104. häufig in abschätzigem sinne gebraucht im gegensatz zur marmorplastik, vgl. auch gipsabdruck, -abgusz. habt ihr das götterwerk von Glykon je gesehen ... im urbild, oder nur in gypse nachgemacht Wieland werke (1796) 22, 110 Göschen; gips aber ist kein material, ein negativer, todter stoff, der statt der weichen, durchsichtigen, fast bewegten oberfläche des marmors, nur eine starre lastende ruhe giebt H. Grimm Michelangelo (1890) 1, 159. daher symbolisch im titel einer programmschrift im kampf um das humanistische gymnasium: hie marmor, hie gips! A. Trendelenburg (1916). vgl. hierzu das compositum gipsmädchen (übersetzt aus fille de plâtre) freudenmädchen niederer schicht im gegensatz zu den filles de marbre Th. Mundt Paris und Louis Napoleon (1854) 2, 11. 2@cc) der aus gips hergestellte gegenstand selbst, besonders die statue, hier auch pluralisch gebraucht. so schon: die steinkohlen, wie auch diejenigen stein, darausz gips, trinckgeschirr und anders gemacht wird Wehner observationum liber (1624) 234a; gyps gypsum (von einer statue) teutschlat. wörterbüchlein (1713) 109; wenn Mengs werke, sein altarblatt in Dresden, seine gemählde in Rom und Spanien dahin seyn werden und die trefliche sammlung seiner gipse seinen namen auch nicht mehr erhält Herder 24, 347 S.; die armseligen schelme, die weiter nichts als ihr handwerk nach gipsen erlernt haben und treiben Heinse w. 4, 11 Schüddekopf; (er zeichnete) nach gips und anatomie Göthe I 48, 71 W.; diesz ists, mein freund, was mich zwischen wachs und gips gebannt hat I 25, 98; gypse sind hier nicht mode (1788) schr. der Göthegesellsch. 5, 68; ein neues haus, das vorzüglich den zweck hat, unsere marmor und gipse zu stellen W. v. Humboldt an Welcker (1859) 66. bildlich: ich könnte hierüber so grosze beyspiele anführen, dasz sie vor erstaunen zu stein oder gyps werden müszten v. Ayrenhoff werke (1814) 3, 285. 2@dd) als weiszer farbstoff, schminke verwandt: gypso ich weisze, bestreiche mit gipsz oder zeichne Dasypodius dict. (1537) m m 2b; des gifftes braune flecken (am leichnam) sol mahlerey und gips verdecken Lohenstein Agrippina (1685) 57; zog gips und talch heraus und strich sein antlitz ein und lasz die predigt her Günther gedichte (1735) 498; die sitte, dasz die bacchantinnen an den trieterischen orgien sich das gesicht mit gyps weisz tünchten C. A. Böttiger kl. schriften (1837) 1, 262. 2@ee) gipspulver als heilmittel: ad sananda gravia vulnera ... nim mirram ... harz ... aloe gips ... mach ein pulver dannân uz unde sâe ez dar ane (12. jh.) zwei dt. arzneibücher 15 Pfeifer; nim die grosz walwurtz gepulvert, und nim gallas, ... gybs, colofonien, (das findest du in der apothecken), weyrouch, ... disz mach alles undereinander Gersdorff wundarzney (1517) 30b; nimb ... gips ... saltz unnd saiffen Seutter hippiatria (1588) 194; so einer frawen die mutter herab in leib were kommen, nim gestosznen gips unnd 2 eyerklar, mach ein pflaster darausz Gäbelkover artzneybuch (1596) 2, 66. 2@ff) jung als düngemittel: ich streue ips auf meinen kleeacker J. P. Hebel werke (1853) 2, 216; denn de professor Liebig hadd för de herrn landlüd en ganz entfahmtes bauk schrewen, dat krimmelt und wimmelt vull kahlen und zapeter un swewel un gips F. Reuter werke 2, 182 Seelmann; gips und asche empfahl man im 18. jahrhundert, nachdem das gipsen von äckern schon im frühesten mittelalter in übung war Wimmer gesch. d. deutschen bodens (1905) 199. 33) als bezeichnung für geld, brot u. s. w. meistens in niederen sprachsphären: im wortspiel mit gibs von geben: dann bey ihnen denari do die beste karten, bey ihnen der dativus der stette casus, bey ihnen liberalis ein groszer patron: bey ihnen der gibs ein vornehmer stein, bey ihnen die stadt Helffenburg ein angenehme wohnung Abr. a s. Clara etwas für alle 1 (1699) 269; gips geld, brot Bächthold-Stäubli soldatensprache 22; er hat gips er hat geld rhein. wb. 2, 1242; Fischer 4, 46; Hertel Thür. 111; gips mittagessen Imme soldatensprache 105; gipstrog esznapf ebda 105. 44) zusammensetzungen vereinzelt seit dem spätmhd. belegt, s. u. gipsgieszer. aus dem 16. jh. gibsvergifftung Wirsung artzneybuch (1584) reg. d 2; -grube Boterus allg. weltbeschreibung (1596) 1, 10, -kalk, -stein s. u. im 17. jh. gipsarbeit, -arbeiter s. u., gipsweisz gypseus Stieler stammbaum (1691) 2487, -werk s. u. erst seit dem ende des 18. jh. mehren sich die composita infolge des aufschwunges der naturwissenschaften. die zusammensetzungen sind fast ausschlieszlich dingworte; adj. sind selten. vgl. z. b. gipsweisz (s. o. Stieler 2487), -artig (D. W. Triller poet. betrachtg. [1750] 4, 35), -farbig (Göthe I 47, 370 W.), -frei (J. Liebig hdb. d. chem. [1843] 848).
11169 Zeichen · 282 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    gipsst. (n.?)

    Althochdeutsches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    gips st. ( n.? ) , mhd. nhd. mnd. gips m. ; aus lat. gypsum. — Graff IV,129. gips: nom. sg. Gl 3,119,48 ( SH A, 7 Hss., …

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    GIPSstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    GIPS ( Gr. 2,264. Graff 4,129 ) stm. gips, lat. gypsum . dîn schamel nicht gemachet ist von holze noch von gipse g. sm. …

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gipsM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    gips , M. nhd. Gips Hw.: vgl. mhd. gips, mnl. ghips E.: ahd. gips 4, st. M. (a?, i?), Gips; s. lat. gypsum, N., Gips; gr…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    GipsDer

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    Der Gips , des — es, Mz . von mehrern Arten, die — e , eine gewöhnlich weiße Erd= oder Steinart, die mit den Säuren nich…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gips

    Goethe-Wörterbuch

    Gips überwiegend -y-; erkennbar neutr B23,294,23 Trebra 6.1.13 1 Kalziumsulfat, gesteinsbildendes Mineral [ Geognosie: ]…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gips

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Gips (aus mittellat. gypsum , griech. gýpsos ), Mineral, wasserhaltiger schwefelsaurer Kalk, CaSO 4 +2H 2 O, mit 32,55 K…

  7. modern
    Dialekt
    Gips

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Gip , Gips [Kep Wh. ; Keps Su. ] m. ( f. Wh. ) ungebrannter Gips zum Düngen ( gebrannter heisst Jips). ‘Gypss’ Dasyp. — …

  8. Spezial
    Gips

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Gips m. (-es,-e) 1 (Material) ghips (-sc) m. 2 (Statue) figöra de ghips f. , statua de ghips f. ▬ mit Gips überziehen gh…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gips

173 Bildungen · 170 Erstglied · 0 Zweitglied · 3 Ableitungen

gips‑ als Erstglied (30 von 170)

Gipsauge

SHW

Gips-auge Band 2, Spalte 1367-1368

Gipsbein

SHW

Gips-bein Band 2, Spalte 1367-1368

Gipsei

SHW

Gips-ei Band 2, Spalte 1367-1368

Gipsfigur

SHW

Gips-figur Band 2, Spalte 1367-1368

Gipsklicker

SHW

Gips-klicker Band 2, Spalte 1367-1368

Gipskopf

SHW

Gips-kopf Band 2, Spalte 1367-1368

Gipskugel

SHW

Gips-kugel Band 2, Spalte 1367-1368

Gipsnase

SHW

Gips-nase Band 2, Spalte 1367-1368

Gipsverband

SHW

Gips-verband Band 2, Spalte 1367-1368

Gipswurm

SHW

Gips-wurm Band 2, Spalte 1367-1368

gipsabdruck

DWB

gips·abdruck

gipsabdruck , m. : der gipsabdruck ( Höltys ) war doch so überaus treu (1777) Bürger br. 2, 158 Strodtmann; eine sammlung von gipsabdrücken …

Gipsabgießen

GWB

gips·abgiessen

Gipsabgießen -y- sehr glücklicher Gedanke, das .. G. auch auf Naturgegenstände auszudehnen B44,272,26 Kanzl Müller [13.8.28] Brigitte Mattau…

Gipsabguß

Campe

gips·abguss

○ Der Gipsabguß , des — sses, Mz. die — güsse, s. Gipsabdruck .

gipsabgusz

DWB

gips·abgusz

gipsabgusz , m. : alles ... erwart ich von den so leicht möglichen charakteristischen gipsabgüssen Lavater physiognom. fragmente (1775) 3, 1…

Gipsanwurf

Campe

gips·anwurf

Der Gipsanwurf , des — es, Mz. die — anwürfe , ein Anwurf von Gips.

gipsarbeit

DWB

gips·arbeit

gipsarbeit , f. , ornamentale wand- und deckenverkleidung aus gips: er ( der gang ) würde schöner von einer flachen decke von gipsarbeit (16…

gipsarbeiter

DWB

gips·arbeiter

gipsarbeiter , m. , verfertiger der gipsarbeit: Mathias Schmuzer von Wessesbrunn aus Bayern gibs- oder stuckatorarbeiter (1664) zs. d. hist.…

Gipsartig

Campe

gips·artig

Gipsartig , adj . u. adv . die Art des Gipses habend, dem Gipse ähnlich. Gipsartige Erde, gipsartige Steine.

gipsas

MLW

gipsas v. dipsas. Orth-Müller

Gipsauge

RhWB

gips·auge

Gipsauge (s. S.) Kreuzn , Kobl-Arzh n.: geschwollenes A. RA.: Ich rotz dir e G.! Drohung Kreuzn , Jül .

Gipsausguß

GWB

gips·ausguss

Gipsausguß -y- Hier übersende einen G. der Gemme .. Der Stein wird .. immer besser, je mehr man Ausgüsse davon macht B33,127,22 Meyer [21.7.…

Gip(s)berg

PfWB

gips·berg

Gip(s)-berg m. : FlN in IB-Eschring, Geppbeʳg. Rhein. II 1242 . —

gipsbild

DWB

gips·bild

gipsbild , n. , gipsstatue; vgl. Kramer teutsch-ital. 1 (1700) 526 b : gips- oder romansche bilder seynd allerhand klein oder grosze von tho…

Gipsblättchen

GWB

gips·blaettchen

Gipsblättchen einmal -y- Plättchen von glasklarem, fein spaltbarem Gips (Fraueneis); iZshg mit entopt Versuchen N5 1 ,281,16 EntoptFarb 24 u…

Gipsblume

Campe

gips·blume

Die Gipsblume , Mz. die — n , ein strahliger, blättriger und etwas durchsichtiger Gipsspath; gemeiner Gipsspath .

Gip(s)-Börstler

PfWB

Gip(s)-Börstler m. : Übername eines Mannes namens Börstler, der in LU-Maud eine Gipsmühle betrieb, Ipsbörstleʳ [ LU-Muttstdt ]. —

Ableitungen von gips (3 von 3)

begipsen

DWB

begipsen , mit gips bewerfen, dealbare. Henisch 1802 .

urgips

DWB

urgips , m. : urgyps wurde ... sonst bezweifelt, aber seitdem ihn v. Humboldt und Freyesleben aufgefunden haben, unterliegt er keinem zweife…

vergipsen

RhWB

ver-gipsen: etwas v., nach dem Nhd.