Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getrauen n.
getrauen , n. , substantivierter infinitiv zum vorigen; er tritt im 14. jahrh. auf und wird bei Luther, über dessen sprache er noch hinausreicht, von dem substantivierten infinitiv von vertrauen durchkreuzt, welch letzterer unserer heutigen sprache eigen ist, während unser wort nur noch versteckt in wenigen verwendungen des substantivs trauen ( s. d. ) vorliegt. unter den verwendungen unseres wortes treten zwei gruppen hervor, die zugleich die bedürfnisse bloszlegen, aus denen die substantivierung des infinitivs gefördert worden war. präpositionalverbindungen kennzeichnen das bestreben, einen …