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zuwider

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

zuwider adv.

Bd. 32, Sp. 910
zuwider, adv. , präp., eine erweiterung von wider, wie zugegen sp. 401, zuher, 454, zuhin 455, zuneben 566, ähnlich gebildet wie entgegen th. 3, 526. zu vergl. sind auch zurück sp. 678 und zusammen sp. 729ff. zuwider mhd. noch nicht belegt, aber mnd. towedder, toweddern Schiller-Lübben 4, 603, s. auch Verwijs-Verdam 8, 288. hd. ist zuwider im 16. jh. allgemein bekannt: das ist dem glauben zewider Frisius 5b; die hert und rauch zeyt, der guldinen zewider 53b, doch scheint sich die einführung an das nd. angeschlossen zu haben, wie die festhaltung der form zuwidern zeigt, bes. bei nordd. u. md. quellen: jetzt weigerstu mir mein gemach, ich seh, du bist zuwidern mir B. Waldis Esopus 1, 51 K.; jener form gantz und gar zuwidern Hennenberger preusz. landtaffel (1695) 5; der stadt constitution zuwidern Micrälius Pommerland (1646) 4, 8; das glück zuwiedern haben nomencl. hamb. (1634) 5; er wil sein mütlin an dem kühlen, der ihm nichtes zuwidern gethan 178; einem weibe ist ein alt man zuwidern 239; sie ihr den dacischen könig ... noch mehr zuwidern machte A. U. v. Braunschweig Octavia 5, 138. als präp. wird z. in der regel nach dem subst. im dat. gebraucht, doch kommen einzelne abweichungen vor: z. ihres erlangeten majestätbrieffes acta publ. 1, 221 P.; deiner willen bin ich nie z. gewesen mediz. maulaffe (1719) 18. die verwendung von z. als attributives adj. ist in den österr. u. bair. maa., auch in der literatur, häufig, wo es auch in der prädikativen bed. beliebt ist. präd.: das hinaufsteigen ist mir allezeit z. gewesen Stranitzky ollapatr. 27, 24 Wiener ndr.; dös glatteis is so zwider! K. Stieler 2, 60; herrgott, die hitz is zwider! 3, 57; du, der lieutenant is gar ned zwider Hügel 201. [] attributiv: alte kokette! zwidere person Nestroy ges. w. 4, 223; er ... braucht sich nicht von den zuwideren launen eines bissigen weibes ... malträtieren zu lassen 2, 168; dasz wir einander nicht als zuwidere leute verschreien wollen Anzengruber ges. w. 6, 130; die zuwidere sach Rosegger wildlinge 276; mit einem zuwidern gesicht Ebner-Eschenbach ges. schr. 4, 392; a zwiders bier K. Stieler ged. 3, 50; wo ihr ihnen am zuwidersten seid L. Steub drei sommer in Tirol 2, 143; mir ist auf der welt nichts zuwiderer Grillparzer 16, 109 S. früher auch ostfr. (nürnberg.): die ihm zuwidere reichsstände Harsdörfer gesprächsp. 5, 196; da ist einem ... die schönste musik eine zuwidere verstörung K. R. v. Greiffenberg betrachtungen (1678) 864. anderswo nachgeahmt: die jungfer R. macht gar ein 'zuwidres' gesicht Holtei erz. schr. 4, 12; etwas zuwideres, häszliches Sohnrey im grünen klee 60. die ursprüngliche bedeutung entgegen zeigt sich besonders in der früheren zeit in der befestigung durch verbindung mit bedeutungsnahen wörtern: zuwider und zu entgegen der reynen lauttern ewangelischen lere Hartm. v. Cronberg 1 ndr.; ihren lesterbüchlin ... entgegen und z. Joh. Nas antipap. eins u. hundert 1, vorr. a 3 a; solchen narren nur zu trotz und zuwider Luther 10, 2, 28 W.; den frommen eltern zu verdriesz und zuwidern A. Duncker güldene kleinoth (1612) 33. 11) räumlich entgegengesetzt, bes. vom winde: das die wind beide z. sein Xylander Polybius 228; als uns aber der wind z. ... war Müntzer v. Babenberg reisebeschr. (1624) 9; sollten ihm aber die ostwinde z. sein J. G. Forster s. schr. 4, 103; heute war ihnen die see z. 1, 139; der wind blieb ... westlich, den reisenden z. Ritter erdk. 3, 87. im übr. selten: die hart wüste strasz, die mir allzeit zuwider was H. Sachs 6, 160 K.; ihr schwimmet dieses mahl zuwieder gantz dem strohm Reinicke fuchs (1650) 263; die 2 puncten lauffen einander z. Kramer 1, 907; er bläst und heult und droht sie zu versenken, wenn sie das schifflein ihm zuwider lenken Gries Ariostos rasender Roland 1, 42. 22) dem wesen nach entgegengesetzt: a te totus diversus est er ist gantz wider dich oder dir zewider, er zücht nit zuo dir, er ist nienen deines sinnes Frisius 434b; repugnare, obsidere, resistere, sich weren, widerstehen, widerstreben zuwider sein Bas. Faber (1687) 660b; contrarius ... zuwider, entgegen 203b; dir zu trutz dir zuwider Hulsius (1618) 2, 11a; diese zwei dinge seynd einander z., jemand in etwas z. seyn, es ist (gehet) mir alles z. Kramer 2, 1342a; wie das wasser dem feuer z. also ubermasz des weins Ambach vom zusauffen b 4b; dann ich fuol allweg wider runder; der fürnisz war mir zwider bsunder Fischart flöhhatz v. 110 ndr.; wer der kinder willen und begierden z. ist, den hassen sie Lehmann florilegium polit. (1662) 1, 76; der schiffer war hierinnen auch nicht z., sondern fuhr mit seinem schiffe ans ufer Chr. Reuter Schelmuffsky 81 ndr.; warum ihr alle leute so z. wären Ph. Hafner ges. lustsp. 1, 88; wenn sie sehen, dasz sowohl Frankreich als Österreich nicht z. Leibnitz dtsche schr. 1, 195; die russische kartenzeichnung ist dieser ansicht nicht z. Ritter erdk. 2, 997. für das ggth. auch unzuwider Kramer. 2@aa) feindlich, schädigend: got, der allen secten z. ist, begund auch dise ... in zu machen Seb. Franck chr. zeytbuch 445c; der poet ... will, das alle vätter natürlichen ernst haben gegen den kinden, der doch zwar der jugend allweg gehässig und zewider ist Boltz Terenz (1539) 106a; da ich nicht habe guten wind und richter mir zuwider sind Hayneccius Hans Pfriem 37 ndr.; die händ und füsz und alle glieder, warn auf ein zeit dem bauch zuwider, und wolten ihm kein speisz mehr günnen E. Alberus fab. 43 ndr.; [] den schnecken seind vast z. die schlangen Eppendorf Plinius (1543) 8, 72; im groszen kriege ist sie ... dem orden in die vier jahr z. gewesen Hennenberger preusz. landtaffel (1595) 30; sein euszerlicher lufft ist unsern leibern fast schädlich und z. P. Uffenbach Atlas minor (1609) 592; also hat auch ein jeder mensch einen bösen engel, der ihm z. ist Äg. Albertinus Lucifers königreich 10 L.; seien sie mir im procesz nicht mehr z. Stephanie s. lustsp. 339; sie ... wurden sich unter einander so z. wie drei spinnen in einem netz G. Keller 4, 243. 2@bb) dem natürlichen wesen, dem geschmack entgegen, widerwärtig, widrig: eulen und krähen sind einander z., drumb dienen sie nicht zusammen Petri 2, d d 5a; dann die selbigen (die Marsen) ein sonder volck gewesen, dem gifft zewider Herold-Forer Geszners thierb. (1583) 18; warm wasser trinken war mir bei so warmen tagen fast z. Moscherosch ges. (1650) 2, 283; nicht recht gedörrete fische ... macheten uns den orth z. Volquard Iversen oriental. reisebeschr. (1596) 152 Olearius; die sauren speisen sind mir z., Christus und Belial seynd einander z. Kramer; die lichtstrahlen werden zurückgeworfen, wenn sie auf körper stoszen, die ihrer denkungsart oder ihrem geschmack z. sind F. Th. v. Schubert verm. schr. 3, 93; ausgelassene butter ... ist ihnen z. Ritter erdk. 4, 294; pulver ..., ein ding, das mir seiner natur und wirkung nach in den tod z. ist E. Th. A. Hoffmann 10, 57 Gr. der natur z.: der natur gäntzlich z. Ryff anatomie (1541) h 1b; solches ist ihrer natur gar z. Sebiz feldbau (1579) 347; das spiszglas im bleyertz und der rohe schweffel im kiesz, welche zugleich dem arsenico z. seind Ercker min. ertzt (1580) 19b; dem lauff der natur ... z. Moscherosch ges. (1650) 130; weil dann die trochäi und jambi von natur einander z. seyn Schottel haubtspr. (1663) 917; der ausdruck ist ... der sprache z. Herder 16, 488 S. 2@cc) dem seelischen wesen, der empfindung entgegen: oder, du neidisch teufelsgfider, ist dir die person so zuwider, die damals hilt das regiment Fischart glückh. schiff 53 ndr.; z. oder unangenehm A. Buchner anleit. zur poesie (1665) 20; alle lust ist mir z. Chr. Weise überfl. gedanken 47 ndr.; wenn dir herr D. z. ist, ... so liebe ihn nicht Gellert w. 3, 22; niemanden kann seine eigene gestalt z. sein Göthe 27, 24 W.; pantomimen, die mir in den tod z. sind E. Th. A. Hoffmann 11, 57 Gr.; da ist ein junger mann, der mir nachgerade z. wird, wie die ärgste meiner sünden Stifter 1, 52; manchen scherz, der ihnen nicht z. war G. Keller 6, 156; was mir z. ist, das ist die lüge Fontane I 2, 28. 2@dd) gott und dem göttlichen willen: straff mit dem eisern scepter dein, die deinem reich zuwieder sein Ringwaldt evangelia b 2 a; gott und seinem wort zuwidder Luther 30, 2, 107 W.; (bischöfe) mögen nit ... got z. erhaben ... sein Joh. Dietemberger wider Martin Luther (1526) 6b; gott z. und dem nechsten zur ergernis Musculus hosenteufel 15 ndr.; das allem christengleuben z. sei Herm. Grimm Michelangelo 1, 31. 2@ee) einem gesetz, einer verordnung, einem vertrag u. ä. entgegen: welchs unser regel ist zuwider K. Scheidt Grobianus v. 205 ndr.; seinem ampt z. Hulsius 2, 105; ferner ist bey denen land- und dorfgerichten noch ein dem gemeinen recht z. lauffender gebrauch v. Hohberg georgica cur. aucta 3, 40b; weil es der einheit des plans z. wäre Kant 3, 45 ak. ausg.; dem wohl des hofes z. E. Th. A. Hoffmann 10, 121 Gr.; den grundgesetzen der gemeinde z. Mommsen m. g. 1, 290; den verträgen z. Treitschke dt. gesch. 3, 225. ferner der vernunft, den regeln der kunst, der sprache z.: (gott) schleget ihr der vernunfft zuwidder und trotz solche werck für, die er für nichts helt Luther 24, 448 W.; die gelübten, so der billigkeit nit z. Tschudi chr. helvet. 1, 82; [] zwar deine schriften sind nichts als gemeine lieder, ohn arbeit, ohne kunst und der vernunft zuwider B. Neukirch 167; was ... den regeln der deutschen sprache zuwider ist, gehört zu den barbarismen Kinderling reinigkeit d. dt. sprache 19; eine anstalt, die ich, als dem ernste des stückes z., ungern geschehen liesz Göthe 21, 37 W.; der wahrheit z. bgb. § 109. 33) in ausdrücken des logischen prädikats: die väter unserer ... kirche lieszen es sich nicht z. seyn, gebrauch davon zu machen Lessing 8, 11 M.; wenn er heraufsah, lächelte, nickte, mich grüszte, war es euch z.? Göthe 8, 196 W.; es ist mir recht z.! recht ernstlich z.! 12, 91 W.; doch war es mir äuszerst z., mit irgend einer mich in den geringsten wortwechsel einzulassen G. Keller 4, 39; es war mir recht z., dasz der fremde mensch mein gesicht so auswendig lernte Storm 1, 16. in höflichen wendungen des 17. und 18. jh.: es lasse ihm aber der günstige leser nicht z. seyn dasz ich ... geringe dinge ... mit gedacht A. Olearius verm. reisebeschr. (1696) vorr. 2; wann es ihm aber nicht z. ist, so will ich in seinen brieff ... einen grusz an ihn schreiben Schupp schr. (1663) 286; es soll mir nicht z. seyn, wenn meine leser gedenken wollen, dasz alles, was ich bisher zur vertheidigung des spottens geschrieben habe, meine satyren nicht rechtfertige Liscow sat. u. ernsth. schr. vorr. 57; er möchte ..., wenns ihm nicht z. wäre, mich abholen Göthe IV 3, 154 W.; sie möge ihr doch nicht z. sein lassen, womöglich alsobald aufzustehen br. Grimm dt. sagen 1, 44. 44) z. als präp. dem subst. folgend, kaum noch üblich: diser lugen z. saget Christus Joh. Nas antipap. eins u. hundert 1, 3a; denen er z. ein grosz volck samlet Stumpf Schweizerchr. (1606) 209; etliche werden den jetzt gesagten dingen z. getrieben Ambach vom zusauffen c 1b; sie brechen diesen tempel nieder, und leugnen es doch, mir zuwider Besser schr. (1782) 2, 81 K.; den ... gang, zu welchem sie ihrem eigenen triebe z. gezwungen sind Fichte s. w. 2, 267; was sie gethan, sei nicht dem kaiser z. geschehen Ranke s. w. 3, 109. 55) aus der engen verbindung mit verben entstehen zusammengesetze verben, ohne obj. zuwiderarbeiten, -gehen, -handeln, -kommen, -laufen, -leben, -reden, -sprechen, -streben, -streiten, auch zuwiderheiraten, mit obj. zuwidermachen, -sagen, -setzen, -stellen, -thun. —
11594 Zeichen · 387 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Zuwíder

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Zuwíder , eine Präposition, welche die dritte Endung erfordert, und allemahl hinter ihrem Nennworte stehet. 1. Thätig wi…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    zuwider

    Goethe-Wörterbuch

    zuwider [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    zuwider

    Elsässisches Wb. · +2 Parallelbelege

    z u wider [tswetər Su. Co. ; tswétər Dü. ; tswìtər Bf. ; tsəwetər M. Wh. ] zuwider, verleidet. Das Ding is t m i r efang…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit zuwider

33 Bildungen · 31 Erstglied · 1 Zweitglied · 1 Ableitungen

zuwider‑ als Erstglied (30 von 31)

zuwiderarbeiten

DWB

zuwider·arbeiten

zuwiderarbeiten , v. : grosze feinde, die mir in allem z. J. A. Feszler rückblicke 81 ; ältern, ... die durch eine zu grosze strenge ihren g…

zuwiderdringung

DWB

zuwider·dringung

zuwiderdringung , f. : z. und vortilgung der groszen eingewortzelten ketzerey chr. d. st. ( Magdeburg 1524) 27, 202. —

zuwiderfallen

DWB

zuwider·fallen

zuwiderfallen , v. : solte das urtheil den lehenmann z. Harsdörfer t. secretarius (1656) 1, 575 . —

zuwidergehen

DWB

zuwider·gehen

zuwidergehen , v. : Hintze sah, wies ihm mislungen, wies ihm so gantz zuwider geh Reinicke fuchs (1650) 98 ; um seiner moral nicht zuwider z…

zuwiderhandeln

DWB

zuwider·handeln

zuwiderhandeln , v. : als ser ich ... meinem beruf zuwider gehandelt hett Mich. Herr feldbau (1551) 7 a ; diesem gethanen eydschwur were z. …

zuwiderheiraten

DWB

zuwider·heiraten

zuwiderheiraten , v. , in Österreich id. austr. 131; Castelli 274 ; Unger-Khull 656 : wenn der mann 'zuwiderheiratet', ... die besitzerin ei…

zuwiderig

DWB

zuwiderig , zuwidrig, adj.: was ... meiner ( Mars ) kriegerischen wüte z. ist J. G. Schottel friedenssieg 18 ndr.; dieser ( der bergamtmann …

zuwiderkommen

DWB

zuwider·kommen

zuwiderkommen , v. : die weil ... will ich derhalben solchem meinem fürnemmen nicht z. Sebiz feldbau (1579) 555 ; jedoch weil alles dein wol…

Zuwiderkopf

RhWB

zuwider·kopf

Zuwider-kopf tswadərkōp Kind, das verwirrtes Haar hat Saarbg-Wellen . S. weiter bei Zwadder usf.

zuwiderlaufen

DWB

zuwider·laufen

zuwiderlaufen , v. : was heiliger schrift nicht zuwiderläuft Grimmelshausen 1, 710 Keller; eine art ... die den natürlichen gesetzen zuwider…

zuwiderleben

DWB

zuwider·leben

-leben , v. : es wolt ein mausz zuwidder leben eim frosch Er. Alberus fabeln 22 ndr.; stets ihrem mann zuwider lebte Gabr. Voigtländer oden …

zuwiderling

DWB

zuwider·ling

zuwiderling , m. , widerwärtiger mensch, österr.: Anzengruber ges. w. 9, 40 . —

zuwidermachen

DWB

zuwider·machen

zuwidermachen , v. : man enthalte sich auch, andern leuten das, was sie nun einmal haben und nicht wieder abschaffen können, z. zu machen Kn…

zuwidernis

DWB

zuwider·nis

zuwidernis , f. , hindernis Hügel 201; Stelzhamer ausgew. dicht. 2, 81 R. —

zuwiderreden

DWB

zuwider·reden

zuwiderreden , v. : einem bidermann ist hie rund nichts zuwider geredet Moscherosch gesichte (1650) 4 . —

zuwider sagen

DWB

zuwider·sagen

zuwider sagen , v. : wo jemand in dem hause, wenn ich zu offte schmause, mir was zuwider sagt Chr. Weise grünend. jug. überflüss. ged. 71 nd…

Zuwidersein

Wander

zuwider·sein

Zuwidersein 1. Er ist mir so zuwider wie ein Glas Wasser. Redensart klassischer (Brannt-)weintrinker. 2. Es ist ihm z'wider und unmär wie de…

zuwidersetzen

DWB

zuwider·setzen

zuwidersetzen , v. : und wellichen Ulysses fand ..., der sich zuwider setzet ihm, den schlug er mit dem scepter grim Spreng Ilias 17 a . —

zuwidersprechen

DWB

zuwider·sprechen

zuwidersprechen , v. : die meisten menschen ertragen es leichter, dasz man ihnen zuwider handelt, als dasz man ihnen zuwiderspricht Ebner-Es…

zuwiderstellen

DWB

zuwider·stellen

zuwiderstellen , v. : wie vest sich unser ritter aber dem bösen feind gestellt zuwider Fischart Staufenberg 662 H.; und die mir auch da gefä…

zuwiderstreben

DWB

zuwider·streben

zuwiderstreben , v. : was wil ich armer sündenknecht dir viel zuwider streben P. Gerhardt bei Fischer-Tümpel 3, 389 b ; —

zuwiderstreiten

DWB

zuwider·streiten

zuwiderstreiten , v. : mit dem das glück ... zuwider streit, ... den warnet es Seb. Franck sprüchw. (1541) 152 b . —

zuwiderthun

DWB

zuwider·thun

zuwiderthun , v. : all deine freunde haben mir vom anbegin zuwider than Burkh. Waldis Esopus 1, 17 K.; die andern den zuwider taten, ans ufe…

zuwider als Zweitglied (1 von 1)

unzuwider

DWB

unzuwider , adj. : u. seyn Kramer (1702) 2, 1342 a . —

Ableitungen von zuwider (1 von 1)

unzuwider

DWB

unzuwider , adj. : u. seyn Kramer (1702) 2, 1342 a . —