Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gelübde n.
gelübde , n. subst. verb. zu geloben. 1 1) die form. 1@a a) mhd. giengen neben einander ein fem. und n. gelübede, gelübde, wie in der regel bei diesen bildungen ( auch einfacher gelübe f. und n., s. vorhin ), ahd. ist nur ein f. gilubida bezeugt Graff 2, 65 , ein n. gilubidi daneben doch auszer zweifel. auch nhd. blieb das f., das uns jetzt ganz fremd klingt, bis in neuere zeit: einer gelübd verbunden, damnatus voti. Dasyp. 338 b ; nach der glübd gab er seinem pferd die sporn. Aimon C ij; in summa ich wolt die gelübd nicht geben. Götz v. Berl. 84 ; die gelübd zwang mich, dasz ich .. mich stell…