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kerze

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

kerze f.

Bd. 11, Sp. 614
kerze, f. candela, mhd. kerze, ahd. cherzâ, aber auch charza und charz (chärz), diesz wol m., nach Adelung gäbe es noch jetzt ein südd. masc. kerz (vgl.karz m.). mit md. i aus umgelautetem e kirz Alberus, kirze, kirz Dief. 94b. 589c. mnd. kersche cereus Dief. 114b, kerse candela 94b, wie mnl. keersse und noch bei Kil.; nnd. kêrs Fromm. 6, 286, kars Brem. wb. u. a., nnl. kaars. nd. aber auch kartse (als ältere form kartise) Dähnert 219b, älter kertsche, kertische 224b, es sieht aus wie aus dem hd. übernommen (ts, tsch, sch als versuche das hd. z wiederzugeben). auszerdem nur noch altn. kerti n., davon kertihialmr kronleuchter ('kerzhelm') u. a.;n. kerte. es könnte gleichfalls entlehnt sein, mit rückverschiebung des z, wie hd. stolz schon im 13. jh. ins isl. kam als stoltz, nachher zu stoltr rückverschoben (Vigfusson Eyrbyggja saga s. xviii). 11) Das wort bedeutete urspr. auch den dacht nach den ahd. glossen 'linteolo charza' Haupt 10, 367. Graff 4, 497, 'fungus charza' Haupt 5, 331a (vgl. fungos tâht 209a unten); auch mit lichnum (aus ellychnium) carz bei Graff ist der dacht gemeint, und davon wird die bed. licht ausgegangen sein. diesz charza, charz dacht aber ist offenbar eins mit charz stuppa (werch) Diut. 2, 313, das seinerseits trefflich zusammenstimmt mit einem heutigen landsch. verkarzen, (fäden) verwirren (s.karzen); man drehte also den dacht aus werch, das man ja im hause hatte, und er hiesz daher auch selbst stuppa: tâht, stuppa lucernarum. Graff 5, 379. nach ahd. 'charz lucerna' scheint auch der lampendacht so geheiszen zu haben. Die bed. dacht musz aber auch noch mhd. bestanden haben nach folg. (und dann wol auch länger): diu kerze lieht den liuten birt, unz daʒ si selbe ze aschen wirt. Freidank 71, 7; daʒ si (die kerze) zeiner eschen wirt enmitten dô si lieht birt. arm. Heinr. 103, denn nicht das wachs oder unschlitt wird zu 'asche', nur der dacht. Diese benennung der kerze nach dem dachte deutet an, dasz man kerzen machte, die wesentlich eben aus werch bestanden, [] das man zusammendrehte und mit talg oder wachs tränkte, wie ähnlich noch jetzt die fackeln mit pech (pechkerze noch bei Stieler, Steinbach, Schiller 1075a). daraus wird sich auch erklären der ausdruck gewunden kerze leseb. 931, 26, kerzen grôʒ gewunden Wigal. 190, 16, noch im 15. 16. jh.: funalium, gewunden kerz. Dief. 252a; geflochtene kerze funalia, candela torta ad modum funis. voc. inc. teut. h 4a; tortinum, torsum, ein gewunden kerz. gemma Straszb. 1518 CC 4a, torticium, ein gewunden licht, kerze ader fackel. voc. opt. Lpz. 1501 EE 5b (s. mehr bei Dief. 589c), es war mehr fackel als kerze, mehr dacht als wachs (vgl. portug. torcida zugleich dacht und fackel). Im mlat. heiszt die 'gewundene kerze' torticium, torcium u. a. (s. Dief. 589c, von tortus gedreht, torquere), daher franz. torche fackel (vgl.dorsche, tortsche), s. Diez 348. dasselbe meint mhd. von kleinen kerzen manec schoup (als beleuchtung eines saales) Parz. 82, 26, kerzîner schoup 641, 16, kerzen die schoup sind 191, 18; der schoup ist sonst von stroh, und jenes franz. torche bezeichnet selbst auch strohwisch. auf bildern des 15. 16. jh. sieht man kerzen die einem seil ähnlich sehen, wie mehrere wachsstöcke zu éiner kerze zusammengewunden. Was dabei auch noch aufzuklären bleibt, die ableitung von kerze aus lat. cera wachs war ein misgriff, jene gewundenen kerzen aus werch aber sind wol alteinheimisch, man mochte sie im hause selbst fertigen; ist es mit der entlehnung des nl. nd. wortes richtig, wie ich glaube, so wäre diese art lichter zu fertigen von Oberdeutschland ausgegangen. die formen mögen urspr. so vertheilt sein, dasz charz das werch war, charza, cherza aber das daraus gefertigte, eig. charzia, und Schmeller 2, 334 gibt auch ein ahd. kherzia. 22) Jetzt wird kerze als gewählterer ausdruck für licht empfunden, man denkt dabei vorwiegend an dichterische auffassung des lebens, oder an feierliche gelegenheiten, an die kirche, an wachskerzen; im hause dagegen herscht licht, talglicht, wachslicht, und kerze ist da eig. ungebraucht; so wenigstens in meiner heimat (auszer in räucherkerze und kerzengerade). schon Steinbach gibt es geradezu als 'terminus ecclesiasticus pro licht'. seit wann und warum ist das so? es kann nicht ursprünglich sein (das sprichwort aus Freidank z. b. u. 1 zeigt den gebrauch im hause) und ist noch heute nicht allgemein. denn 2@aa) aus Baiern z. b. bemerkt Schmeller 2, 334, dasz auch talglichter im dialekt kerzen heiszen; also dachte auch er dabei als hd. wachslicht (wie schon Frisch 1, 511c unten), kerze musz aber dort volkswort sein (vgl.kerzler). aus Tirol gibt Schöpf 314 'schusterkerzn, kleine unschlittkerze', das wort wie die erklärung wären sächs. mit kerze unmöglich. aus Ulm gibt Schmid 311 kerze als 'unangezündetes licht', also auch allgemein; ebenso ist schweiz. chêrz volkswort, auch für talglicht. Und ebenso im nd., z. b. nach dem oldenb. sprichw. he söcht nâ'n örtje (pfennig, viertelstüber) un verbrennt der'n kêrs bî. Lübben bei Fromm. 6, 281; de nig sên will, dem helpt nog kars nog brill. Brem. wb. 2, 743, in beiden fällen würde md. licht gesagt werden. nicht anders nl., z. b. bei lichte arbeiten heiszt bij de kaars werken, der lichtdieb (s. dieb 7) een dief aan de kaars, ein irrlicht stalkaars; man sieht den hausgebrauch. im kloster Tegernsee brauchte man auszer herrenkerzen, mettenkerzen auch laternkerzen, pfisterkerzen (in der bäckerei), stallkerzen. Birlinger Augsb. wb. 275b (16. jh.). in Holstein dagegen ist das wort unbekannt. 2@bb) ein anderer an kerze allgemein geknüpfter begriff ist der des geraden. Frisch 1, 511c bemerkt, es gelte 'an einigen orten für ein geradstehendes licht, es sei von wachs oder unschlitt' (er meint, nicht blosz für wachslichter); daher allgemein kerzengerade u. ä.: grade wie eine kerze. Musäus volksm. 4, 118; nl. regt als eene kaars, altn. rètt sem kerti Egilsson 461a (holst. aber grad as'n licht). das mag von der fackelartigen kerze u. 1 herrühren, etwa im gegensatz zu dem früher gebrauchten kienspan, der schief aufgesteckt wird? noch Stieler 954 erklärt kerz auch mit fax (fackel) überhaupt, vgl. kerzenträger. 2@cc) der begriff des wachses dagegen ist auch früher nicht notwendig an kerze geknüpft. wie es schon mhd. unslitkerzen gab (Haupt 6, 413), auch schon pechkerzen (s. u.kerzenträger), so wird im 15. jh. cereus mit wechsen kerze, kerzliecht von wachs erklärt (Dief. 114b), ahd. mit wähsîn kerza, einmal allerdings auch mit kerze allein im 15. jh., und schon ahd., das werden kirchenkerzen sein. was ist bewunden kerze cereus Dief. 114b ? neuerdings auch stearinkerze, paraffinkerze u. a. 2@dd) kerze in feierlichem gebrauch. so in der kirche, altarkerze, osterkerze, als dargebrachtes opfer, opferkerze, bei processionen; da ist wol immer wachskerze, wachsfackel gemeint, am wachs als solchem hieng eine gewisse meinung kirchlichen, heiligen wesens: [] das volk lif an groszen houfen usz allen bisthum (pl.) und landen mit banirn und fanen kein Nickelshusen und trugen mit on (d. i. in) grosze mechtige lichte und kerzen von wachse, also grosz das drie adir vier mann kume eine konden ertrage. Stolle Erf. chr. 216a (Haupt 8, 313, man bemerke den zusatz von wachse); innen (in den heiligenbildern) mit prennenden kerzen zünden (leuchten). Fischart bienenk. 149b; geschmückt ist der altar, die kerzen leuchten, die glocke tönt, der weihrauch ist gestreut. Schiller 442b. von einem kirchlich abergläubischen gebrauch der kerze s. z. b. Mones anz. 6, 460. Haupt 7, 137. 8, 116; s. auch myth. 380. Rochholz Schweizersagen 1, 350. 351. 2@ee) hochzeitkerze, leichenkerze, lebenskerze auf dem geburtstagskuchen (Göthe 31, 116), überhaupt im höheren stil: besser ists die fackel meines traurigen daseins umzustürzen als die kerzen unserer hochzeitfeier in blut zu tauchen. Gotter 3, 98; wie sorglos schläft der sichre musensohn, wann er bei kerz und nacht in dichterischen stunden nun wie er glaubt den einfall ausgefunden, den er gesucht, der ihn zu sehr geflohn. Hagedorn 1, 129; es ward nacht, die kerzen wurden angezündet. Göthe 17, 135; und wankt der kerze flatternd licht, das ist mein geist, o zweifle nicht. Matthisson (1797) 156. 2@ff) nach kerzen wird jetzt die leuchtkraft, lichtstärke z. b. des gases gemessen: dieses gas hat die lichtstärke von 9 kerzen u. ä. 33) bildlich bei dichtern, wo denn kerze meist in den begriff der kerzenflamme übertritt. 3@aa) von den lichtern des himmels: der sonne göldne kerze. Logau 3, 5, 4; wenn der mond erwacht und seiner stralen kerz im wolkenhaus anstecket. A. Gryphius (1663) 684, sonn. 1, 42; wie des mondes kerze zärtlich aus den wolken bricht. Günther 273; wie der schnitter frohlockt, wenn er hinter dem hain dich (mond) am saume des himmels mit der blinkenden kerze sieht! Hölty (1858) s. 216; im wiederschein himmlischer kerzen feirt liebe den schönsten triumph. str. 6 des liedes 'willkommen o seliger abend' von Fr. v. Ludwig. 3@bb) von funkelnden augen: deiner augen reine kerzen. Hoffmannswaldau in Neukirchs sammlung 1, 367; ich hab ein liebchen lieb recht von herzen, hellfrische augen hats wie zwei kerzen. Eichendorff ged. 258. 3@cc) vom 'feuer' von empfindungen, dem 'licht' des geistes: sie zündet ihm der andacht kerze zu seiner ehr in ehrfurcht an. Brockes 2, 150 (1727); ich sehe mit schmerzen, du kennest die kerzen Kupidens noch nicht. Fr. L. v. Stolberg ged. (1779) 143; wird er mit des witzes kerze je die nacht auf deiner stirn zerstreun? Gökingk lied. zw. lieb. (1777) 104; ihr müszt sie bei der liebe kerzen und nur bei Amors fackel sehn. Schiller 99a, es ist nicht durch einen reim herbeigezogen, 'im licht der liebe', vgl. 10a das. des himmels flammenkerzen, begeisterung der liebe. 3@dd) selbst von personen, wie licht der tugend u. ä.: (hier liegt) der frommkeit, gottesforcht und guter thaten khärz. grabschrift bei Rompler 122; du aller schönen kerze (die unter allen vorleuchtet), so ie gewesen sein. Fleming 330; o du mein phosphor (morgenstern), meine kerze, du meine sonne, du mein licht. Göthe 5, 184 (westöstl. divan). anders von einem leicht in liebe entflammten: du kerze, wetterfahne du! 10, 224. In edlem sinne schon mhd. von der Maria, sie heiszt gotes kerze Kolm. meisterl. 166, 26; der heiligen drivaltigkeit kerz und fackel. Rosenblüt fastn. sp. 1133. 44) Redensarten. 4@aa) 'dem teufel eine kerze anstecken', ihm zu diensten sein, einer bösen sache einen dienst leisten (s. myth. 962): auf das wir auch dem teufel zwo kerzen aufstecken. Luther 3, 143; man musz dem teufel oftmahl zwo kerzen anzünden, da man unserm herrn gott nur ein anzündet. Weidners Zinkgref 3, 40; sie wissen wie ich die Franzosen lieb habe, können sich also leicht denken, in welcher stimmung ich bin, da ich immer unter ihnen sein und noch dazu dem teufel eine kerze anstecken musz. general York (briefl. i. j. 1807 aus [] Elbing) bei Droysen leben Yorks 1, 177. Fischart spielt darauf an: solten solche .. ceremonien (im ritus) ausz dem teufel sein, dem man doch kein kerz stecket (anbrennt)? bienenk. 1588 8b. 4@bb) ein eigenthümlicher rechtsgebrauch erzeugte eine andere redensart: das gut an die kerze bringen. Möser phant. 4, 264, wie 'unter den hammer'. eine brennende kerze ward nämlich und wird noch, z. b. in England, bei versteigerungen gebraucht, um den zuschlag zu bestimmen; wer zuletzt geboten hat, wenn die kerze verlischt, dessen gebot gilt. daher bei der kerz verkaufen Stieler 954, Frisch 1, 511c (aus Westfalen). über die symbolische bedeutung vergl. Wackernagel bei Haupt 6, 282. Die kerze so als zeitmasz scheint auch sonst gebraucht zu sein, so beim beten: dasz sie ire gezeiten, siben psalmen (buszps.) und paternoster nach der zal ... mit prennenden kerzen auszmummelen. Fischart bienenk. 1588 52b.
11944 Zeichen · 282 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    KERZEswf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    KERZE swf. kerze, licht. von lat. cera . ahd. charz, charza, cherza Graff 4,497. tûsent kerze (: herze) MS. 1,31. b. — d…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    kerzeF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    kerze , F. Vw.: s. kerse (3)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Kêrze

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Kêrze , plur. die -n, Diminut. das Kerzchen, Oberd. das Kerzlein, im Oberdeutschen und der höhern Schreibart der Hoc…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Kerze

    Goethe-Wörterbuch

    Kerze a das Leuchtobjekt; öfter iZshg mit spezifischen Stimmungswerten od Empfindungen wie Stille, Geborgenheit, Sehnsuc…

  5. modern
    Dialekt
    Kerz(e)

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Kerz(e) [‘ X êrtsə Fisl. ; Khêrtsə Hi. Banzenh. ; Khèrts Dü. U. W. ] f. Wachskerze zu kirchlichem Gebrauch. Zss. Kerze n…

  6. Sprichwörter
    Kerze

    Wander (Sprichwörter)

    Kerze 1. Besser Eine Kerze vor mir, als zwei nach. – Simrock, 5562; Eiselein, 371. Lat. : Praevia lucidior multo candela…

  7. Spezial
    Kerze

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ker|ze f. (-,-n) 1 ciandëra (-res) f. 2 (Zündkerze) ciandëra (-res) f. 3 ‹sport› (Nackenstand) ciandëra (-res) f. ▬ Kerz…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kerze

324 Bildungen · 187 Erstglied · 137 Zweitglied · 0 Ableitungen

kerze‑ als Erstglied (30 von 187)

Kerze(n)garn

Idiotikon

Kerze(n)garn Band 2, Spalte 421 Kerze(n)garn 2,421

Kerze(n)guldin

Idiotikon

Kerze(n)guldin Band 2, Spalte 228 Kerze(n)guldin 2,228

Kerze(n)gëlt

Idiotikon

Kerze(n)gëlt Band 2, Spalte 253 Kerze(n)gëlt 2,253

Kerze(n)hūs

Idiotikon

Kerze(n)hūs Band 2, Spalte 1715 Kerze(n)hūs 2,1715

kerzelieht

Lexer

kerze·lieht

kerze-lieht stn. das licht von einer kerze od. die brennende kerze selbst Elis. 8584. kerzlieht Krone 14841. kerzenlieht Hpt. 1,286. j.Tit. …

kerzelîn

Lexer

kerz·elin

kerzelîn stn. kleine kerze Renn. 17995. Ga. 2. 119,368. kirzlein Chr. 2. 28,11 ;

Kerzeltag

PfWB

 Kerzel-tag s. + Kerzentag;

kerzelîn

MWB

kerzelîn stN. Dimin. zu kerze . ‘(kleine) Kerze’ nu was ein cleinez keertzelin / vorborgen gesetzet verre hin dan. / daz selbe lucht unde br…

kerzelīn

KöblerMhd

kerze·līn

kerzelīn , st. N. nhd. „Kerzlein“, kleine Kerze Vw.: s. wahs-* Hw.: vgl. mnd. *kerselīn? Q.: BMisstr, Chr, Renner (1290-1300) E.: ahd. karzi…

kerzen,

FWB

1. ›etw. mit Kerzen schmücken‹; 2. ›Kerzen herstellen‹

Kerzengote

SHW

Kerzen-gote Band 3, Spalte 1267-1268

Kerzenlicht

SHW

Kerzen-licht Band 3, Spalte 1267-1268

Kerzenputz

SHW

Kerzen-putz Band 3, Spalte 1267-1268

Kerzentag

SHW

Kerzen-tag Band 3, Spalte 1267-1268

Kerzenbaggler

Idiotikon

Kerzenbaggler Band 4, Spalte 1073 Kerzenbaggler 4,1073 u.

kerze als Zweitglied (30 von 137)

abendkerze

DWB2

abend·kerze

abendkerze f. : ⟨1836⟩ bei dem lichte seiner abendkerze Immermann 6,93 B.

ADVENTSKERZE

DWB2

advent·s·kerze

DWB2 ADVENTSKERZE f. DWB2 in der adventszeit, bes. auf dem adventskranz brennende kerze: DWB2 1964 die adventskerzen anzünden WDG 1,95 a . 1…

Allerseelenkerze

RhWB

allerseelen·kerze

Aller-seelen-kerze f.: an einem Hausaltärchen im Hause angezündete Kerze auf A.abend Köln-Flittard , Dür-Pier Morschenich , Neuw-Linz , Trie…

Brautkerze

RhWB

braut·kerze

Braut-kerze RhWBN f.: die vom Br.paare gestiftete u. während des Trauamtes brennende K.; sind es zwei, so ist die eine für die Braut, die an…

bârkerze

MWB

bârkerze stF. ‘Kerze bei einer Totenbahre’ man schol auch di tôten chint, di nicht siben jâr alt gewesen sint, nimêr mit schulern noch mit g…

bārkerze

KöblerMhd

bār·kerze

bārkerze , sw. F., st. F. nhd. „Bahrkerze“, Kerze bei einer Totenbahre Q.: StREger (1352-1460) E.: s. bāre, kerze W.: nhd. DW- L.: MWB 1, 43…

Donnerkerze

RhWB

donner·kerze

Donner-kerze f.: 1. geweihte Kerze, die bei Gewitter angezündet wird Verbr. — 2. zum Krautwisch gehörige Pflanze, Königskerze, verbascum nig…

ehrenkerze

DWB

ehren·kerze

ehrenkerze , f. veronica, ehrenpreis, gamander ( vgl. DWB ehre 3): wir verpfänden dir die herzen, dein befehl ist unsre lust, wir eröfnen di…

Eiskerze

RhWB

eis·kerze

Eis-kerze RhWBN (s. S) Saarl-Ensd , Saarbg , Daun-OEhe , Aden-Engeln , May-Bell , Schleid-Marmag , Erk-Wegbg f.: -zapfen.

feldkerze

DWB

feld·kerze

feldkerze , f. verbascum thapsus, königskerze, himmelskerze, himmelbrand, candela regia, mit gelben, leuchtenden blumen auf hohem stengel.

feuerkerze

DWB

feuer·kerze

feuerkerze , f. cereus, was das einfache wort: die wange weisz und roth, umschattet von der schwärze der locken, jedes auge eine feuerkerze.…

flammenkerze

DWB

flammen·kerze

flammenkerze , f. stein und felsen ihre herzen, ihre seelen nacht, von des himmels flammenkerzen nie in glut gefacht. Schiller 10 a .

freudenkerze

DWB

freude·n·kerze

freudenkerze , f. freudenlicht, laetitiae index: der menschen tadelei sind seine freudenkerzen. Adelgunde Gottschedin kleinere ged. (1763) s…

gewitterkerze

DWB

gewitter·kerze

gewitterkerze , f. : gewitterkerze, wollkraut, verbascum Fischer Schwäb. wb. 3, 636 . vgl. DWB wetterkerze ( Baiern ), verbascum Pritzel u. …

gildekerze

DWB

gilde·kerze

gildekerze , f. , dass. wie gildelicht ( s. d. ): welk man, de tho Bergen stervet unde in de gilde höret, den schall man hahlen mit alle den…

glaubenskerze

DWB

glauben·s·kerze

glaubenskerze , f. , zu glaube I A 1 c γ , vgl. DWB glaubensfackel , DWB glaubenslicht : erleuchte mein gesicht, steck an die glaubenskertz …

Hauptkerze

RhWB

haupt·kerze

Haupt-kerze h:tkEəts Bergh-Blatzh f.: grösste, meist bis zu 3 Pfd. schwere K. am Katafalk beim Trauergottesdienste.

himmelskerze

DWB

himmels·kerze

himmelskerze , f. 1 1) von der sonne und den sternen: dort jener theure mann, das ädle Föbusherze sol stehen wo die sonn, die grosze himmels…

hochzeitkerze

DWB

hochzeit·kerze

hochzeitkerze , f. kerze die bei der vermählungsfeier brennt: sie wären denn nun zwei, doch zwei mit einem herzen, und feilte ( fehlte ) wen…