Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gelübden
gelübden , zeitw. zu gelübde, im 15. jh.: da stund einer in Lauf ( das belagert wird ) auf, sagt: hört auf des schieszens, wir wollen uns auf gnad ergeben, leib und gut. da hort man auf und Endres Tucher der liesz ( wol für liesz's) im glübden und schweren ( als hauptmann der belagernden Nürnberger ). Nürnb. chron. 4, 677, 14. auch refl., wie sich geloben ( s. d. 2, h ): da ergab sich der bischof und die stat ( Eichstedt ). darnach musten sie sich zu im ( dem belagernden herz. Ludwig ) glübden und sweren zu ewigen tagen zu dem haus von Bayrn. 248, 3, beidemale vom unterthaneneid. im 18. jh. na…