Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gaufe f.
gaufe , f. die hohle hand, besonders die doppelte, ein altgermanisches wort in reicher formentwickelung noch in den heutigen mundarten, aus der schriftsprache verbannt. I I. Form, nebenformen, verbreitung. I@1 1) neben dem vorhergehenden fem. ein m. gauf ( s. das vor. ), das nur zufällig erst nhd. bezeugt sein musz, und ein f. mit weiterbildendem -n das bei uns nur ahd. einmal zufällig auftaucht im dat. pl., von kriegern die am fluszrande niederkauernd trinken flexo poplite, kifaldanem fingarum edo ( oder ) coufanom, s. Graff 4, 177 ; das f. ist wahrscheinlich, und zwar in der form goufana, na…