Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gefahren
gefahren , verstärktes fahren, d. i. mhd. vâren, gevâren ( vgl. das vorige ), ahd. gifârên, s. unter fahren III, 1256 ff. 1 1) ursprünglich auflauern als feind, d. h. zu gefahr im ursprünglichen sinne ( s. gefahr II, 1), mhd. auch vom ausgeführten überfall ( sp. 2072), dann ins rechtsleben u. a. übertragen. 1@a a) in und aus dem rechtsleben noch nhd.: es könd einer gar leichtlich gefahret werden. Ayrer proc. 2, 2 , sich verfangen, dem gegner eine blösze geben, dasz er ihn ' fange ', vgl. gefähren 1, b und von der gefahr im rechte sp. 2063 fg. von den ' insidiae verborum ' entnommen auch: ich h…