Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
Schwabe
Schwabe, m.
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ewelk inkomen man untveit erve binnen deme lande to Sassen na des landes rechte unde nicht na des mannes, he si beier oder svaf oder vranke1224/35 Ssp.(Eckh.²)LR. I 30 Textarchiv: SspLR. I 30
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schilt en svave enes sassen ordel oder en sasse jenes, dat muten sie vor me koninge besceden1224/35 (Hs. 1369) SspLR. II 12 § 12 Textarchiv: SspLR. II 12
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die svave ne mach ok von wifhalven nen erve nemen, wende de wif in irme slechte als ervelos sint gemaket dur iir vorvaren missedat1224/35 SspLR. I 17 § 2 Textarchiv: SspLR. I 17
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die svavee sceldet wol ordel under en selven binnen svavischer art, unde tiet des an den elderen svaf, den muten se aver benomen, unde an de meren menien to echteme dinge an de hogesten dingstat. svevisch recht ne tveiet von sessischeme nicht, wende an erve to nemene unde ordel to scelden1224/35 (Hs. 1369) SspLR. I 19 § 2 Textarchiv: SspLR. I 19
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scelt die zwaf des zassen ordel of die zasse des zwaven ordel, dat moeten si voer die coninghe besceidenAnf. 15. Jh. NlSsp. I 50 Faksimile
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der Eckart gern zu schand unß brecht; / den sachsenspiegel, schwäbisch recht, / das lasset fraw nit für sich gehn. / er nimpt auch für, als wir verstehn, / der mann der sei eyn freier schwab1453 HomeyerFestgr. 51
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herwiderumb wenn mann vil ding bestimbt, vnnd doch wenig oder ein einigs meint, als spraͤch er: alle schwaben seindt grob vnd vngeschickt, vnnd hett doch nur einen vorhand, dem ers zu vnglimpff redt1568 Zwengel 10v Volltext (und Faksimile)