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Krack

mnd. bis Dial. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
20 in 11 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
Verweise rein
23
Verweise raus
26

Eintrag · Adelung (1793–1801)

Krack

Bd. 2, Sp. 1738
* Der Krack, des -es, plur. die -e, ein in den gemeinen Mundarten einiger Gegenden übliches Wort, eine Höhle, zu bezeichnen. In diesem Verstande kommt es zuweilen im Bergbaue vor. In der Schweiz ist die Krache, dem Frisch zu Folge, ein tiefes Thal. Im Bergbaue hat man auch das Beywort kräckig, mit Höhlen und Klüften versehen. Ein kräckiges Gebirge. Es gehöret zu den Wörtern Kruke, Krug u. s. f. welche überhaupt einen hohlen Raum bedeuten, und scheinet von krachen abzustammen, so fern es, sich mit einem lauten Schalle öffnen, bedeutet. Nimmt man aber die Verwandelung des Gaumenlautes in das f an, welche nicht ungewöhnlich ist, so würde es mit dem Schwed. Kraft, eine Höhle, unmittelbar zu Gruft und Grab gehören. Für unser folgendes Kraft sagen die Niederdeutschen Kracht.
780 Zeichen · 13 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    krackSb.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    krack , Sb. Vw.: s. krak

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Krack

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    * Der Krack , des -es, plur. die -e, ein in den gemeinen Mundarten einiger Gegenden übliches Wort, eine Höhle, zu bezeic…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    krack

    Goethe-Wörterbuch

    krack Interj; einmal -ak das Zerbrechen von Holz od das Fechtgeräusch nachahmender Laut [ Schnaps: ] Das [ der Schrank ]…

  4. modern
    Dialekt
    Krack

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    Krack [Kràk Str. ; Pl. –ə] f. 1. Lüge. Dis is t e K. 2. = Krott; e bösi K. Str. St. — 1. wohl aus der Interjektion, welc…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit krack

60 Bildungen · 59 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

krack‑ als Erstglied (30 von 59)

krackeln

SHW

krack-eln Band 3, Spalte 1721-1722

Krackert

SHW

Krack-ert Band 3, Spalte 1721-1722

Krackes

SHW

Krack-es Band 3, Spalte 1723-1724

Krackarsch

RhWB

krack·arsch

Krack-arsch (s. S.) m.: verächtl. 1. a. -mārš altes Weib Kemp-UWeiden . — b. kleiner Junge Kobl-Bend Vallendar , May-Trimbs . — c. einer, de…

krackbeere

DWB

krack·beere

krackbeere , f. heidelbeere, nl. kraakelbessen pl. Nemnich. vgl. knackbeere .

Kracke II

RhWB

Kracke II das Wort ist im ganzen Geb. allg., u. zwar -ak; doch -ā:- NMerz , Saarbg , Trier , Wittl , Bernk , Daun , Bitb , Prüm , vereinzelt…

Krackelholz

SHW

Krackel-holz Band 3, Spalte 1721-1722

krackelich

DWB

krack·elich

krackelich , krumm, verbogen, z. b. von schlecht gewachsenen jungen bäumen, von schriftzügen ( vgl. krakelig), hess. Vilmar 222 , in Waldeck…

krackelig

SHW

krackelig Band 3, Spalte 1721-1722

krackelisch

DWB

kracke·lisch

krackelisch , zänkisch ( s. krackeln): dasz sie überaus zänkisch und krackelisch ist. Köhler kunst über alle k. 27, 8 ; solche zum zorn gene…

krackeln

DWB

krac·keln

krackeln , kräckeln , zanken, streiten. 1 1) krackeln ist bair., dazu krackler zänker, streiter Schm. 2, 381 . 2 2) kräckeln ist wahrscheinl…

krackeln I

RhWB

krackeln I = sich mühsam aufrecht halten, kränkeln, unzufrieden sein s. bei Kracke II.

krackeln II

RhWB

krackeln II -ag- Neuw , Siegld [ -ę- Fernd ]; -ag- Sieg (u. -ak-, –āk- ), MülhRh , Mettm (u. -ę- ), Barm , Ruhr, Rees , Mörs ( Neuk -ę- ) sc…

Ableitungen von krack (1 von 1)

kracke

DWB

kracke , f. vogelwicke, vicia cracca Nemnich, kärnt. krackerlitzen, grachl, grachalitz Lexer 120 , der sloven. grah erbse, grahóriza wicke v…