Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kaute f.
kaute , f. grube, loch, abermals ein wort Mitteldeutschlands. 1 1) kaut, fovea. Alberus , Schottel, vgl. Frisch 1, 540 b ; aus dem 15. jh.: leimenkûte lehmgrube. Weigand 1, 572 ; vorago, cute. Dief. 629 b , nrh., strudel, loch im flusse u. ä., wie cuyl ( d. i. kaule) daselbst aus der Cölner gemma 1507; belege des 16. jh. bei Haltaus 1073 , kauten schlagen, graben; bei Frisch wasserkauten, leimenkauten aus Faust Frankenberg. chron. 14. 15 . kaute ist hauptsächlich im westlichen md. heimisch, westerw. kaut, pl. kaute Schmidt 77 , wetterauisch, mittelrh., von groszen wie kleinen gruben; in der We…