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Loch

ahd. bis spez. · 24 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

PfWB
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39 in 24 Wb.
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Eintrag · Pfälzisches Wb.

Loch n.

Bd. 4, Sp. 1006
Loch1 n.: 1.a. 'natürliche Vertiefung im Boden'. α. 'Senke, enges Tal', Loch [verbr., Christmann Kaulb 73 Mang 102 Müller Dietschw 48 Schneckenburger 53 Lambert Penns 100 Beam Penns 66 verbr. Don Gal (Krämer Gal 143) Buch Rußl], Luch [KU-Dennw/Frohnb HB-Kirrbg], Lorch [Don-Bukin Schowe]; Pl. Lecheʳ [verbr.], Lescheʳ [mancherorts VPf, Schneckenburger 26]; Dim. Sg. Lech(e)lche [verbr. (außer SOPf) Beam Penns 64 verbr. Gal], Lech(e)l [mancherorts VPf verbr. SOPf O-PS, Otterstetter 130], Pl. Lech(e)lcheʳ, Lechlich, Lechle; vgl. K. 27. RA. (Verwünschung): Däschde (tätest du) nore im Binger Loch leie! [KU-Kaulb, KB-Kriegsf]. VR.: Buschper (Boßweiler) leit bei Querem, o jerem, o jerem, / Buschper leit im Loch, Forts. s. Boßweiler. — β. 'kleinere Vertiefung, Spalte im Boden oder im Gestein' [mancherorts]; vgl. Kaule 1, Kaute 1; Zs.: Erd-, Lettenloch. Dort isch e L. im Grawe [LA-Gommh]. RA.: Der sauft wie e L., von einem unmäßigen Trinker [KU-Kaulb, verbr]. VR.: Äne, däne Dore, die Geiß gehrem Kore (geht im Korn) / De Hirt leit em Loch, hat Hals oun Bään gebroch [WD-Niedkch]; einen weiteren VR. s. Trawaldin. — γ. 'sumpfige Vertiefung, Wasseransammlung' [mancherorts]; Zs.: Pfütz-, Binsen-, Bruch-, Topf-, Dreck-, Drill-, Driller-, Tümpel-, Enten-, Gänse-, Gieß-, Gumpen-, Huder-, Krotten-, Mur-, Sappch-, Sudel-, Sumpf-, Suttcher-, Sutter-, Wasserloch. Do is e sumpig L. [FR-Heuchh]. — b. 'künstlich geschaffene Grube oder Vertiefung im Boden'. α. 'Spielgrube beim Hurrsau- und Klickerspiel [mancherorts]; vgl. Hußda1, lafa, Lochherum, Löchelns; Zs.: Kachelloch; VR. s. Hurrsau 1 a. — β. 'Vorratsgrube, in der Futterrüben eingegraben werden' [KB-Orb NW-Weish/S LA-Böbing]; vgl. Kaule 1 a, Kaute 1 a; Zs.: Dickrüben-, Dickwurzel-, Grundbirnen-, Rüben-, Rummeln-, Saurübenloch. — γ. 'Pflanzloch für Bäumchen, Tabakpflanzen, Reben, Bohnen u. a.' [mancherorts]; Zs.: Pflanz-, Stufenloch. — δ. 'Grube, in der Lehm, Sand, Kies gegraben wird' [mancherorts]; vgl. Kaule 1 c; Zs.: Kies-, Leimen-, Sandloch. — ε. 'Schindanger' [LA-Böbing Leinsw Nd'hochstdt]; Zs.: Schinderloch. — ζ. 'Jauchegrube' [vereinzelt]; Zs.: Pfuhl-, Senkloch. — η. 'Grube zur Hanf-, Flachsbearbeitung; vgl. Blauel-, Brech-, Dulf-, Hanfbrechloch. — θ. vgl. Brunnen-, Bohr-, Butter-, Grab-, Schließloch. ι 'von Tieren gegrabene Höhlung' [verbr.]; Zs.: Dachs-, Fuchs-, Hamster, Kornwurms-, Maulwurfs-, Maus-, Wurmloch. BR.: Sunnt sich de Dachs in de Lichtmeßwoch, kriecht er uf vier Woche willer (wieder) ins L. [KU-Bedb, mancherorts], auch: Sieht de Dachs sein Schatte in de Lichtmeßwoch... [LU-Böhl, mancherorts]. — 2. 'Öffnung oder Vertiefung am menschlichen oder tierischen Körper'. a. 'Darmausgang' [verbr.]; Zs.: Arm- 2, Arsch-, Kuharsch-, Scheißloch; RA. für 'den Hintern verhauen': 's L. vergerwe [FR-N'lein], saame (säumen) [KU-Kaulb], treffe [PS-Geisbg NW-Kallstdt]. Er hot 's Lechl g'fitzt kriegt [GH-Leimh]. Dem hert (gehört) e Tritt uf's L. [KU-Schmittw/O]. Drohung: Geh weg, schunscht drer ich (trete ich) der uf's L., daß de Schuk stecke bleibt! [PS-Erfw]. Setz dich uf deiⁿ L.! [LU-Friesh]. Andere RA.: Abschlägige Antwort: Guck de Katz in's L., do siehscht Amerika [LA-Maik]. Du kannscht mich gere han, dart wu de Buckl e Enn hot un die Haut e L., dass. [Don-Schowe]. Der loßt sich liewer e Sääl dorch's L. ziege, als daß er eppes rausgibt, von einem Geizigen [NW-Niedkch]. Der isch so arem, daß em 's Loch staabt (staubt) [LU-Opp]. Der ist geputzt bis auf's L., von einem schlauen und hinterlistigen Menschen [Klein Prov. 72]. VR.: Gille, galle, / Loch verfalle, / Dokder hole, / Loch versohle [LU-Dannstdt]; einen weiteren VR. s. Peter. — b. 'weibliches Geschlechtsteil', auch von Tieren [mancherorts, Beam Penns 66]; Syn. s. Bunz. — c. 'Mund', im Rätsel L. uf L., Hoar ums L., was isch des? Mann mit Bart bläst Trompete [LA-Gommh]. — d. 'Wangen-, Kinngrübchen', meist Dim. [mancherorts]; vgl. Lachlöchelchen. Er hot e Lechelche em Bart (Kinn) [RO-Sippf]. — e. vgl. Augen-, Hunger- 1, Nasen-, Sehloch. — 3. 'Öffnung, Vertiefung an Sachen'. a. an Gebäuden. α. 'Tür' [verbr.], bes. in den RA.: Do hat de Zimmermann 's L. geloß! 'Verschwinde aus dem Haus!' [Pirmas, verbr.], auch: Er dut em weise (zeiche), wu de Zimmermann 's L. geloß hot [Don-Schowe, mancherorts Pf]. Er will naus, wu keeⁿ L. esch, von einem Starrsinnigen [LA-Herxh, mancherorts SOPf, Hebel 22]. — β. 'Fenster, Einschlupf' [mancherorts]; Zs.: Tag-, Dunst-, Eulen- 1, Flug-, Futter-, Gall-, Gerüst-, Guck-, Hünkels-, Kappen-, Katzen-, Keller- 1, Luft-, Ruß-, Schall-, Reff-, Ruten-, Schlitz-, Schwaden-, Seich-, Windloch. RA.: Wann d' Wand nit wär, hätt 's Haus e L. [Rußl-Katht]. — γ. 'Nische in der Kellerwand' [LU-Opp]; Zs.: Ätz-, Betzen- 2, Grütz-, Hehl-, Kellerloch 2. — b. 'L. an Gegenständen' [verbr.]; Zs.: Ärmel-, Feuer-, Kessel-, Knopf-, Ofen-, Schlüssel-, Stiel-, Stoß-, Warzenloch; RA.: den Gürtel e L. enger schnalle 'hungern' [KU-A'glan]. Antwort auf die Frage »Was bekomme ich?«: E Dreckelche mime (mit einem) Lechelche, das hängscht der an dei Hälsche! [mancherorts Gal]. Rätsel: Es ist inwendig hohl und auß voller Lecher? der Fingerhut [Hebel 115]. Riraribbel, geel is de Zippel, / schwarz is 's L., / wo mer de Riraribbel drin kocht Gelbrübe im schwarzen Eisenhafen [KL-Fischb, Hebel 121]. L., L., lauter L. un hält doch? die Kette [Hebel 116]. a. 1570: Der galgen muß ohn Nagl und ohn loch gemacht sein [ABlieskst. 77]. — Im besonderen: α. 'Zapfloch am Faß' [mancherorts]; Zs.: Schlauchzapfen-, Spund-, Zapf-, Zapfenloch. — β. 'Loch an der Flöte' [verbr.]; RA.: in ee L. blose 'immer das gleiche sagen' [NW-Hardbg u. Umg.]; de Finger im rechde L. han 'das Richtige getroffen haben' [KU-Bedb, Diedk]. Er peift uf'm letschde L. 'Er lebt nicht mehr lange' [KU-Herschw/Petth, verbr., auch Auslandspfälzer]. — 4. 'Schadstelle, Lücke' [verbr.]; Zs.: Sackloch. Er horre (hat ein) L. im Kopp 'eine Wunde am Kopf' [RO-Als, verbr.]. Ich han e L. im Zahn [Kus]. Du hascht e L. im Strump [KU-Bedb]. Sie hot e L. im Klääd wie e Kopp [LU-Alsh]. RA.: e L. in de Daach brenne, sagt man, wenn jemand morgens das Licht zu lange brennen läßt [KU-Körbn, verbr., auch Gal]; e L. in de Dag schlofe 'lange in den Tag hinein schlafen' [PS-Schopp, mancherorts]; de Flicke (Placke) newe's L. setze 'etwas verkehrt machen' [BZ-Dierb, mancherorts]; Fachausdrücke beim Kegelspiel: e L. werfe (hiⁿstelle) 'die mittleren Kegel herauswerfen' [LU-Opp, mancherorts]; dem annern 's L. butze 'die restlichen Kegel des Vordermannes wegräumen' [RO-Dielkch]. Mei Geldbeidel hat e L. 'Das Geld ist mir ausgegangen' [Pirmas, verbr.]. Ich han e L. im Mage 'Ich habe Hunger' [ZW-Nd'aub, mancherorts]. Der guckt e L. in die Luft (in die Wand, in de Borrem, in die anner Woch) 'Er starrt, träumt vor sich hin' [BZ-Gossw, mancherorts]. Der schießt (schlagt) e L. in die Luft 'trifft vorbei' [ZW-Battw, mancherorts]. Das is besser wie e L. im Kopp, von einer minderwertigen Sache [mancherorts Gal, Rußl-Katht]. Der macht ee L. zu un 's anner uf 'Er behebt einen Mißstand, indem er einen neuen schafft', bes. 'Er bezahlt Schulden mit geborgtem Geld' [Kaislt, NW-Hardbg u. Umg. Krieger 48]. Die Freindschaft (die Bosse) hat (han) e L. 'ist (sind) zu Ende' [Land, mancherorts]. VR.: Mittwoch, / do hot die Woch e L. [LU-Opp]. Einen weiteren VR. s. Tanz 1 a. — 5. übertr. a. 'Behausung, Zimmer', verächtl. [mancherorts]; Zs.: Bar-, Dreckloch 2; RA.: net var's L. enauskumme 'nicht das Haus verlassen können' [KU-Kaulb, NW-Haßl Spey]. — b. 'Gefängnis, Arrestlokal auf dem Dorfe' [verbr.]; Zs.: Betzen- 1, Bummer-, Damper-, Sitzenloch; Syn. s. Kittchen 1. Er kummt ins L. [LU-Alsh, verbr.]. Der is erscht aus'm L. kumme [NW-Freinsh]. — c. 'Richtung, aus der das Wetter herankommt' [mancherorts]; Zs.: Regen-, Regenwetter-, Wetterloch. De Wind kimmt aus aam L. [KB-Kriegsf]. — d. 'Richtung', bes. 'Blickrichtung', in der RA.: in eeⁿ L. gucke 'nachdenklich in eine Richtung starren' [Kus, mancherorts, Hebel 25]. — e. Personenbez., meist abschätzig; vgl. Pott-, Fixfeuer-, Grau-, Hunger- 2, Saft-, Sauf-, Sauloch. — 6. Pflanzenname, s. Stopf-dirdas-Loch, Stopf-mir-das-Loch. — 7. FlN, Am (Im) L. [PS-Schmalbg KB-Mauchh Zell KL-Wörsb LU-Assh NW-Iggb Speybn LA-Burrw Edk BZ-Ingh], in hist. Quellen auch für viele andere Orte belegt; Zs.: Büchten-, Eulen- 2, Geißen-, Katzen- 2, Krottenloch 2; Am Gerhardsborner L. [PS-Hetths]. Bei der Herleitung der FlN ist nicht immer eindeutig zu entscheiden, welche zu Loch und welche zu mhd. lōch 'lichter Wald' (vgl. Loh) gehören. — Südhess. IV 363 ff.; Rhein. V 507 ff.; Lothr. 342; Els. I 549.
8764 Zeichen · 284 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    lôchmhd. (st. sw.) f. (?)

    Althochdeutsches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    ? lôch mhd. ( st. sw. ) f. ( ? ) , nhd. dial. schweiz. lō f. Schweiz. Id. 3,951, bair. lôh oder lôhen, lôgen f. Schm. 1,…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    lochstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +10 Parallelbelege

    loch stn. 1. verschluß. ahd. loh ; vgl. ags. loc lat. clausura, altn. loc lat. operculum, finis Gr. 2,23. Graff 2,140. 2…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    lochN., M.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    loch , N., M. Vw.: s. lō (1)

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Lóch

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Das Lóch , des -es, plur. die L—cher, Diminut. das Löchelchen, im Plural auch die Löcherchen, Oberd. Löchlein. 1) In der…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Loch

    Goethe-Wörterbuch

    Loch 1 (kleinere, meist rundliche od längliche) Öffnung, Vertiefung, auch Lücke in einem Material a natürlich entstanden…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Loch

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Loch , Nebenfahrwasser oder toter Arm eines versandeten Fahrwassers zwischen Bänken oder Watten.

  7. modern
    Dialekt
    Loch

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Loch [Lòχ, Loχ allg.; Pl. Læχər Su. , sonst Lèχər] n. 1. ganz allgem. wie hochd. Am Loch ewëg genau, gerade ( bei Zahlen…

  8. Sprichwörter
    Loch

    Wander (Sprichwörter)

    Loch 1. A Loch macht a Gannev (Dieb). ( Jüd.-deutsch. Warschau. ) Sinn: Gelegenheit macht Diebe. 2. Altes Loch und neue …

  9. Spezial
    Loch

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Loch n. (-[e]s, Löcher) 1 (Erdloch) büsc (büsc) m. 2 (Riss) büsc (büsc) m. , sfëssa (sfësses) f. 3 (Vertiefung) büja (bü…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit loch

662 Bildungen · 254 Erstglied · 398 Zweitglied · 10 Ableitungen

loch‑ als Erstglied (30 von 254)

Lochacker

SHW

Loch-acker Band 4, Spalte 367-368

Lochbauer

SHW

Loch-bauer Band 4, Spalte 367-368

Lochdarm

SHW

Loch-darm Band 4, Spalte 367-368

Locheiche

SHW

Loch-eiche Band 4, Spalte 367-368

Lochflegel

SHW

Loch-flegel Band 4, Spalte 367-368

Lochgauzer

SHW

Loch-gauzer Band 4, Spalte 367-368

Lochgewann

SHW

Loch-gewann Band 4, Spalte 367-368

Lochhügel

SHW

Loch-hügel Band 4, Spalte 367-368

Lochkuchen

SHW

Loch-kuchen Band 4, Spalte 367-368

Lochkugel

SHW

Loch-kugel Band 4, Spalte 367-368

Lochpfad

SHW

Loch-pfad Band 4, Spalte 369-370

Lochschlag

SHW

Loch-schlag Band 4, Spalte 369-370

Lochstück

SHW

Loch-stück Band 4, Spalte 369-370

Lochsäge

SHW

Loch-säge Band 4, Spalte 369-370

Lochtaube

SHW

Loch-taube Band 4, Spalte 369-370

Lochweg

SHW

Loch-weg Band 4, Spalte 369-370

Lochwiese

SHW

Loch-wiese Band 4, Spalte 369-370

Lochwurst

SHW

Loch-wurst Band 4, Spalte 369-370

loch als Zweitglied (30 von 398)

luftloch

KöblerMhd

*luftloch , st. N. nhd. Luftloch Hw.: s. luvtlöchelīn E.: s. luft, loch W.: nhd. Luftloch, N., Luftloch, DW 12, 1259

Schlüpfloch

RDWB1

Schlüpfloch n убежище, укромное местечко устойч. , укрытие

A(n)richt(i)loch

Idiotikon

A(n)richt(i)loch Band 3, Spalte 1037 A(n)richt(i)loch 3,1037

abbloch

Idiotikon

abbloch Band 5, Spalte 14 abbloch 5,14

abloch

Idiotikon

abloch Band 5, Spalte 14 abloch 5,14

Affenloch

Wander

affen·loch

Affenloch Ihme das affenloch artlich ins Gesicht bringen. – Nas. 296 b .

Arme(n)loch

Idiotikon

Arme(n)loch Band 3, Spalte 1022 Arme(n)loch 3,1022

armloch

DWB

arm·loch

armloch , n. die öfnung im hemd oder kleid, in welche die arme gesteckt werden. ähnlich war das mhd. houbetloch, zum durchstecken des halses…

arschloch

DWB

arsch·loch

arschloch , n. culus, anus. ahd. arsloh ( Graff 2, 141 ); mhd. arsloch. Morolf 1526. musz, wie arsbell, ortsname gewesen sein, bei Pistorius…

arsloch

Lexer

ars·loch

ars-loch stn. BMZ anus Voc. Mor. 2,1466. 1526. Myns. 90.

aschenloch

DWB

aschen·loch

aschenloch , n. öfnung am herd zum durchfall der asche: sie bedeckte also den hafen aufs neue und stiesz ihn in der küche ins aschenloch unt…

astloch

DWB

ast·loch

astloch , n. foramen nodi exemti in asseribus: die sonne scheint durch ein astloch ins dunkle breterhaus; wenn du aus jedem astloch ein auge…

Auge(n)loch

Idiotikon

Auge(n)loch Band 3, Spalte 1022 Auge(n)loch 3,1022

B(e)schüttloch

Idiotikon

B(e)schüttloch Band 3, Spalte 1038 B(e)schüttloch 3,1038

Balkenloch

Wander

balken·loch

Balkenloch Das Balkenloch ist wieder melk. ( Westf. ) Nach der Ernte, wenn der Bauer wieder dreschen und Früchte verkaufen kann.

Bare(n)loch

Idiotikon

Bare(n)loch Band 3, Spalte 1036 Bare(n)loch 3,1036

Bǘttlóch

Adelung

batt·loch

Das Bǘttlóch , des -es, plur. die -l—cher, bey eben denselben, ein breterner Kasten neben der großen Bütte, mit einer Rührstange, welche den…

betebloch

KöblerMhd

bete·bloch

betebloch , st. N. nhd. „Betblock“, Betschemel Q.: Mechth (1343-1345) E.: s. bete, bloch W.: nhd. DW- L.: Hennig (bettebloch), MWB 1, 700 (b…

beteloch

KöblerMhd

bete·loch

beteloch , st. N. nhd. „Betloch“, Betstätte, Gebetsnische, Gebetshöhle, Götzenaltar, Götzentempel Q.: RWchr (um 1254) (FB beteloch), HB E.: …

betteloch

MWB

bette·loch

betteloch stN. ‘Bettgestell’ sponda (betteloch sicut habent monachi vel sponda [ Gestell ] ) dicitur exterior pars lecti. pluteus autem inte…

bindloch

DWB

bind·loch

bindloch , n. den nähterinnen ein rundes, eingefasztes loch.

Blauderfüdloch

Idiotikon

Blauderfüdloch Band 3, Spalte 1029 Blauderfüdloch 3,1029

Ableitungen von loch (10 von 10)

beloch

MNWB

beloch- s. auch beluch-.

belochen

DWB

belochen , forstmännisch, die harzhölzer belochen, beharzen, das harz durch gemachte einschnitte abzapfen. s. lochbaum . mhd. ist belochen p…

entlochen

Lexer

ent-lochen part. s. entlûchen.

erlochen

Lexer

er-lochen part. s. erlëchen.

geloch

DWB

geloch für gelache (gelâche), s. d., grenzzeichen.

gelochen

Lexer

ge-lochen part. s. lûchen.

Loche

Campe

† Die Loche , Mz. — n, s. Lochbaum .

verlôch

Lexer

ver-lôch prät. s. verlîhen.

verlochen

DWB

verlochen , verb. 1 1) mit löchern versehen Adelung 4, 1473 ; die eisenarbeiter verlochen das eisen, wenn sie löcher zu den nägeln und niete…

verlochung

DWB

verlochung , f. verscharren im boden Adelung 4, 1473 .