Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
klauben
klauben , mit den fingern oder zähnen langsam, mühsam, sorgsam losmachen, herausmachen, aufnehmen, aussuchen, sammeln. I I. Die form und verwandtschaft. I@a a) mhd. klûben, aus ahd. zeit einmal in dem Merseburger zauberspruche über die fesseln eines gefangenen, clûbôn: sumâ clûbôdun umbi cuniowidî, einige klaubten nach .., in md. form für rein hd. chlûbôtun. nd. klûven Richey 127 , nl. kluiven ( hier mit klieven klieben vermengt, s. c ), in den andern germ. sprachen fehlend. I@b b) mhd. bestand eine nebenform klouben kindh. Jesu 288 Feif. in zwei hss., vgl. kloubære unter kläubeln 5, es ist wi…