Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wi(e)dersehen n.
wi(e)dersehen , n. ( s. unter wi(e)dersehen, vb. 3 a). 1 1) nach vereinzelten mhd. belegen ( s. Lexer 3, 854 ) setzt die kontinuierliche bezeugung erst im 17. jh. ein. 1@a a) die eigentlich-optische bedeutung ' wiederanblick ' tritt ziemlich rein zutage, wenn das objekt sachlicher natur ist ( s. auch die unter f, abs. 1 angeführten belege ): glänzte durch die kronen der pinien uns das rothglühende feuer des Vesuvs entgegen und unsere musik verstummte bei dem wiedersehn Moltke ges. schr. u. denkw. (1892) 1, 152 . 1@b b) namentlich beim einander-wiedersehen ( doch s. Schubart unter c) tritt der …