lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

zappeln

mhd. bis spez. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
11 in 11 Wb.
Sprachstufen
6 von 16
Verweise rein
28
Verweise raus
10

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

zappeln verb.

Bd. 31, Sp. 275
zappeln, verb. , dem hd. sprachgebiet eigen, grundform ahd. zabalôn, welche in der volkssprache als zawweln [] (zabbeln) fast überall fortlebt. die form zappeln in schwäb., els. und rheinfrk. bezirken scheint vom intensivum zappen (s. d.) beeinfluszt zu sein; von diesem zappen ist die umgelautete bildung zäppeln, wie die bedeutung lehrt, abgeleitet. Obersachsen hat zapeln, die nd. grenzstriche noch zabbeln (-ww-). umlaut ist md. häufig. Luther und H. Sachs verwenden bereits zappeln neben häufigerem zabbeln oder zabeln. eine überhd. form zapffeln bei Ringwaldt evang. T 3 a. etymologisch zur weitverzweigten wurzel tab-, wozu u. a. zapfen gehört. II. im perfectum mit haben verbunden. I@11) sinnfällig: mit händen und füszen oder auch mit den füszen allein rasche, kurze bewegungen hin und her machen, aber auch von ganzen körpern, namentlich bei thieren, z. b. fischen. I@1@aa) subject ist ein mensch oder thier: ... hörete sie ... Piramum an dem schwert zabeln Steinhöwel Bocc. de cl. mul. 56 Dr.; die frembden kinder ... zabbeln in iren banden 2. Sam. 22, 46; wie die todten unter einander zabelten und grabelten Fischart Garg. 410 ndr.; wie die seelen (im fegefeuer) schrigen, loufen, grinen, zablen N. Manuel 123 Bächt.; vor edelleüte ist es doch eine heszliche sage (sache) ahm galgen zu zaplen Elis. Charlotte br. 290 Menzel; vergeblich zappelt sie (die jungfrau) in seinen (des räubers) arm geschlossen Wieland ges. schr. I 7, 45 ak.; zappeln wie ein nasser budel Schiller 2, 85 G.; hier schwing ich ihn (den kleinen knaben) am beine hoch, du siehst ihn zappeln maler Müller w. 3, 254; eener der that so zappeln wie a sperling, dem man a kopp wegreiszt G. Hauptmann weber 115; mit zusatz der sich bewegenden glieder: Egg zablet mit füessen und händen N. Manuel 207 Bächt.; diese verbindung sehr üblich, vgl. Cl. Brentano ges. schr. 4, 130; Fouqué alts. bilders. 448; mit den füszen W. Hauff s. w. 4, 171; mit (den) gliedmaszen H. Seidel Leberecht Hühnchen 265; mit allen vieren Pfeffel poet. vers. 4, 93; von fischen: und er zog in (den fisch) auffs land, da zappelt er fur seinen fssen Tob. 6, 5; als der krebs im wasser zu seyn empfunde, zabelt er grillenvertreiber 146; wann die fisch gefangen sind, so ist besser, das sie ein wile zabeln in eynem frischen wasser, ee man sie bereytet Hier. Braunschweig liber pestilentialis 10a; der fisch sasz an der angel und zappelte erbärmlich H. Seidel vorstadtgesch. 180; gern in vergleichen von menschen: er ... zappelte wie ein fisch G. Keller ges. werke 4, 158; von anderen thieren: sahe er einen pracken angebunden und auss der massen sehr zabelen und whten buch der liebe 92a; das thier ... röchelte und zappelte zu den füszen des ritters Chph. v. Schmid ges. schr. 2, 138 und wer (kann) verbieten zu zappeln den schafen unter der schur? Göthe 6, 61 W.; so zappelt das kaninchen in dem netz (York wird zum gefangenen gemacht) Skakespeare 8, 215; häufig von vögeln, vgl. Ramler fabellese 2, 444; die netze ..., unter denen ihre ... kameraden (birkenzeisige) zappeln J. A. Naumann naturgesch. d. vögel Deutschl. 5, 186; auch hier mit zufügung der bewegten gliedmaszen: sie (die mäuschen) ... setzten sich auf die hinterbeine und zappelten mit den vorderpfötchen Cl. Brentano ges. schr. 5, 37. I@1@bb) die bewegten glieder sind subject: ... die zunge ... an dem gaumen herum zappelt Chr. Weise erznarren (1704) 305; den zappelnden fusz Herder 26, 105 S.; tausend hände zappelten augenblicklich in die höhe Göthe 26, 324 W.; ... es zappelt der hals in der schlinge Platen ges. w. (1839) 316; ... das scharfe schwerdt durchdringet des säuglings zappelnd herz Weichmann poesie d. Nieders. 1, 5; Gryphius ged. 573 lit. ver.; nicht nach vorurtheilen handeln musz der edle, dem ein herz an dem rechten flecke zappelt Tieck schrift. 1, 392; [] ungewöhnlich: der puls zappelt Musäus volksmärch. 1, 108; das junge blut zappelt ihm durch alle glieder U. Bräker s. schr. 2, 134. I@1@cc) collective und abstracte subjecte: da zappelt und kriebelt alles vor unterthanen Chr. Weise comöd.-probe (1695) 299; ... die ... erdennatur ... zappeln zu sehen Göthe IV 30, 90 W.; ... wenn ihr vaterland so zappelnd ... da liegt Klinger w. 10, 237; vom heldenmuth Neumark neuspross. teutsch. palmb. 22; galgen ..., an dem ihre genuesische freiheit sich zu todt zappeln soll Schiller 3, 20 G.; von der einbildungskraft Börne ges. schr. 4, 14. I@22) übertragen: in unruhe, verlegenheit sein, vor angst oder erwartung innerlich erregt sein. I@2@aa) persönliche subjecte: als übergang vom anschaulich-körperlichen zappeln zu seelischer bewegung, vgl. es zappelt alles an ihm nach etwas auszer ihm Lavater phys. frgm. 1, 73; bei Luther voll entwickelter gebrauch: (beim gedanken an den tod) mus er zappeln und zagen 14, 43 W.; yhnen schlottert das gehirn; sie zapplen und wissen nicht wohyn 20, 522; ... ainen trost ..., das Christus auch hie zapplet (hat) 10, 3, 76; die glaublosen in der angst hin und her pamplen, zapplen und wollen verzagen Dannhawer catechismusmilch 1, 134; ... die ... im glauben ... zweifelhafftig gezapelt hab S. Franck chronica zeytb. 393b; er hat meinem rath ... nicht gefolgt, nun wird er zappeln Göthe IV 8, 167 W.; die sollte zappeln (vor eifersucht) Fontane ges. w. I 6, 25; häufig wird der anlasz angegeben: die frembden kinder elendiglich verschmachten in der rach mit schanden und zappeln in gefencknuss-banden H. Sachs 18, 87 lit. ver.; er mag in seinen flammen ein wenig zappelen Neumark poet. u. musik. lustw. 156; in der schlinge (bildlich) z. Kotzebue s. dram. w. 5, 140; in einem netze z. G. Keller ges. w. 5, 93; er zappelt schon (vor eifersucht) an der leimruten Nestroy ges. w. 11, 247; vor liebe z. Rabener s. w. 4, 207; vor lust Holtei erz. schr. 13, 151; stark entwickelt und verbreitet ist die verbindung zappeln lassen: ist kein ander radt noch zuflucht denn zu dem, der uns lesset zappeln Luther 24, 571 W.; auch 8, 178; die zwen füren in mit gewalt dahin, lasen in zabeln und schreyen H. Sachs 14, 303 lit. ver.; lasset in (den feind im kampf) nur fechten und zablen, biss er wol md werd buch der liebe 134a; noch von rein körperlichen bewegungen: liesse ihn so lange zappeln (in der heiszen asche) Chr. Weise erznarren 128 ndr.; womit seelische affection verbunden ist: den betretenen ... in verwahrung zappeln zu lassen Göthe 31, 209 W.: wie 'nen maikäfer euch z. lassen am faden W. Alexis hosen 1, 92; meist aufs seelische bezogen: in unwissenheit z. lassen A. U. v. Braunschweig Octavia 3, 513; unter dem joch der ... kriegsinsolentz ... z. zu lassen Chemnitz schwed. krieg 2, 275; in der angst deutsche erzähler d. 18. jh. 63 Fürst; sehr häufig mit zeitangabe oder modalem adverb.: ein wenig z. l. Lessing 1, 357 L.-M.; tüchtig Cl. Brentano 5, 42; eine zeitlang Knigge umgang 1, 150; nicht lange Holtei erz. schr. 4, 246; als übertragen gefühlt: oder willst du mich 'zappeln' lassen und dich an meiner unruhe weiden, tigresse? Bismarck br. a. s. braut 74; sehr frei: Oesterreich läszt uns ganz anders zappeln, wenn wir von ihm etwas fordern Bismarck an Gerlach 85. I@2@bb) sächliche subjecte: zunächst vom herzen, z. th. noch wird die körperliche bewegung mitgefühlt (s. o. 1 b); in reformationsschriften stark verbreitete wendung: si es peccator, wird das cor zappeln Luther 34I, 204 W.; das ist ein hohe temptation, wen einer dohyn kumpt, das yhm seynn hertz zcappelt 11, 27; 8, 483; 16, 72. 186 u. ö.; in erwartung guter botschaft: dann mein hertz im leib zappeln thut, wie ein lausz in eim filtzhut J. Ayrer 3, 2067 lit. ver.; da zappelt und bebet das hertz Spener d. geistl. friede 9; (die schmeichelei) wird ... das hertz also treffen, dasz es zappelt und zittert wie der fisch Abr. a S. Clara [] etw. f. alle 2, 363; Eberl. v. Günzb. s. schr. 3, 239 ndr.; G. Keller ges. w. 6, 92; vom gewissen: ... Carlstads gewissen ... zappelt und ungewis ist Luther 18, 161 W., vgl. 10II, 262; 8, 525; als denn so zappelt ihr gewissen und wird mit grosser angst gebissen H. Sachs 15, 203 lit. ver.; seyn gewissen zappelt allweg fur gott Eberl. v. Günzb. 3, 207 ndr.; vom schwachen glauben: der unglaube ..., der zappelt, zaget und spricht Luther 24, 246 W.; ir kleiner glaube fehet an zu zappeln und wancken Joh. Mathesius Sarepta 3b; mit fragesatz: sein glaube beginnet ... zu zapeln, ob gottes wort war sey ders. ausgew. w. 2, 76 Lösche; auf anderes bezogen: mein' sel, was leist fur laid nider, warum zaplest in mir doch? P. Schede psalm. 164 ndr.; vgl. Heinse s. w. 4, 51 Schüdd.; vom geist Hamann schr. 5, 288; von der natur Tauler sermones (1508) 82b; denck, wie die hoffnung alzeit zabelt, in sorg und forcht auf- und ab-wabelt H. Sachs 22, 239 G.; meine trauer zappelte an widerhaken Cl. Brentano 5, 15; die zappelnde angst Mommsen m. gesch. 4 3, 376. I@33) unruhig, hastig arbeiten, streben: darumb jedermann ... zabelt und grabelt Fischart Garg. 20 ndr.; er nagel, zabel, fredt und schab H. Sachs 5, 253 lit. ver.; vertrauwen gott nitt, maynen, wann sy nitt zableten ..., das koren wyechss nitt Urb. Regius kurtze erkl. f 2; denn wer nicht in dem heumond fleiszig gappelt, und wer nicht in der erndte tüchtig zappelt, ... Cl. Brentano 2, 590; volksläufige fassungen dieses alten spruches u. a. bei Seiler 321, Schmeller wb. 2, 1072, Fischer 6, 1022, Martin-L. 2, 890a; liesz überall den vater sorgen und zappeln U. Bräker s. schr. 2, 283; er (Faust) soll mir zappeln, starren, kleben Göthe 14, 88 W.; streben nach: weller geistlicher man zablet also nach ewigen dingen Keisersberg bei Martin-L.; (mehr im eigentlichen sinne:) die hände ausstrecken und darnach zappeln v. Droste-H. an L. Schücking 333; z. gegen etwas Klopstock an Ebert bei Lappenberg briefe 245. I@44) verbalnomina. I@4@aa) partic. präs., sowohl in verbalem gebrauch: das (täubchen) zappelnd da lag Thümmel reise 7, 127; ... dreytaussent (juden zu pfingsten) ... tzappelnd (unruhig) zu den aposteln sprachen Luther 2, 137 W.; als auch häufig in rein adjectivischer verwendung, wobei sämtliche oben aufgewiesenen bedeutungen erscheinen; zunächst prädicativ: der teüfel ... macht dich zappelnd und zagend Luther 10III, 52 W.; sein flug ist ... z. J. A. Naumann naturgesch. d. vög. 2II, 897; am meisten attributiv: der zappelnden lämmer schaar Freiligrath ges. dicht. 4, 92; von hundert in der luft zappelnden händen G. Keller 3, 117; des ... in den maschen häuslicher sorgen zappelnden künstlers Börne ges. schr. 2, 52; in älterer sprache: mit zappeldem (ungläubigem) hertzen C. Schwenckfeldt apologie der Schlesier D 3 a; des zaplenden gwissens S. Franck chronica zeytbuch (1531) vorr. a 4a; neu bei ausdrücken des affectes u. ä.: zappelnde lebhaftigkeit J. v. Müller s. w. 4, 18, in zappelnder erwartung Jean Paul w. 1, 69 Hempel; auch substantivisch: der in selbstgelegten schlingen zappelnde Holtei erz. schr. 36, 265; sein sprung ... (bekommt) etwas zappelndes (von einem fisch) Brehm thierleben 8, 305 P.-L. I@4@bb) substant. infinitiv: das lange zappeln in den schmertzen Gryphius trauersp. 197 lit. ver.; das schnellende z. eines rebhuhns J. A. Naumann naturg. d. vögel 6, 491; z. ihrer glieder (der opferthiere) Ritter erdk. 11, 313; im sinne von tumult, durcheinanderlaufen: ein zabeln, lauffen und löschen (bei einer feuersbrunst) Fischart binenkorb 22b, vgl. H. Sachs 4, 265 lit. ver.; unruhige arbeit: vor wunder gleich mein hertz thet grüntzen, ob diesem grossen arbeyten und zabeln H. Sachs 3, 480 lit. ver.; [] vgl. A. a S. Clara etw. f. alle 1, 432; für seelische unruhe: durch z. machst du's wahrlich nur ärger U. Bräker s. schr. 1, 137; in älterer sprache meist in verbindung mit synonymen: eyttel z. und zagen Luther 12, 682 W.; ein grosz zagen und z. kam sie an S. Franck chron. Germ. (1538) 136b; dieses z. und zagen und hoffen v. Platen tageb. 2, 245; ein z. und zittern Luther 19, 142 W. I@55) besonderes: I@5@aa) reflexiv; nur in verbindung mit tot oder zu tode: an dem ihre ... freiheit sich zu todt z. soll Schiller 3, 20 G.; H. Heine w. 2, 65 E.; die insecten zappeln ... sich ... todt Fr. Th. Vischer ästhet. 2, 124. I@5@bb) mit innerem object: zum tanze gehen, ... cancan z. Gutzkow ges. w. 7, 368. I@5@cc) technisch vom matten gang des pendels oder der unruhe einer uhr Poppe encyklop. d. ges. maschinenwes. 5, 594, Campe 5, 814a. I@5@dd) lexikalisches und orthographisches: Dief. nov. gl. 277b palpitare; voc. theut. 1482 pp 4a (-pp-); Maaler 510b; aus zabbeln, 2. Sam. 22, 46, (wird) zappeln in den neuen bibeln C. Gueintz rechtschr. (1666) 21; Stieler 2591; Kramer (-pp-); Duez germ.-gall.-lat. nov. (1642) 467a (-b-); Frisch 2, 462b (-b-), 464c (-pp-); Steinbach 2, 1071; Adel., Campe; Schmeller2 2, 1072 (-b-), Seiler 321 (-b-), Stalder 2, 462 (-b-), Tobler 452 (-b-), Fischer 6, 1021 (-b-), Martin-L. 2, 890 (-ww- u. -pp-), Follmann 553 (-ww-), Pfister 344 (-bb-), Crecelius 931 (-ww-), lux. wb. 495a (-bb-), Hönig 206a (-bb-), Bauer-C. wald. 286 (-ww-), Müller - Fr. obers. 2, 691a (-p-). IIII. im perfectum mit sein verbunden: mit kurzen, schnellen schritten gehn: passibus angustis et minutis incedere Stieler 2591; er ist fort gezappelt Adelung wb. 4, 1655; da kömmt er gezappelt Campe wb. 5, 814a; menlein, das ... daher zappelt Vogelgesang heiml. gespräch 5 ndr.; hinauf (auf den berg) zappeln B. Mayr päckch. satiren 70, und so vielfach in der umgangssprache; obd. volkssprachlich dafür zäppeln (als nebenform auch bei Stieler): mit iren füszen zepplende häreyn gond composito gradu incedebant Zürcher bibel (1530) Jesaias 3, 16; du zeppelst um wie a jung's reh Anzengruber ges. w. 5, 152; Schmeller 2, 1141, Unger-Kh. 644b, Hertel Thür. 262.
13753 Zeichen · 505 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    zappelnsw. V.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    zappeln , sw. V. Vw.: s. zabelen

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Zappeln

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Zappeln , verb. regul. neutr. welches auf gedoppelte Art üblich ist. 1. Mit dem Hülfsworte haben, Hände und Füße, oder d…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    zappeln

    Goethe-Wörterbuch

    zappeln [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. modern
    Dialekt
    zappelnschw.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    zappeln schw. : ' sich (ständig) bewegen, unruhig sein, herumhampeln, wuseln ', zawwele (dsawələ) [verbr., Christmann Ka…

  5. Sprichwörter
    Zappeln

    Wander (Sprichwörter)

    Zappeln 1. Da hilft kein Zappeln für 'n Frost. – Klix, 124. 2. Einen zappeln lassen. Einen in peinlicher Verlegenheit au…

  6. Spezial
    zappeln

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    zap|peln vb.intr. 1 (sich unruhig hin und her bewegen) zaporé (-ra) 2 (strampeln) scarpeté (-tëia). ▬ jdn. zappeln lasse…

Verweisungsnetz

43 Knoten, 37 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 3 Kompositum 32 Sackgasse 8

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit zappeln

17 Bildungen · 1 Erstglied · 14 Zweitglied · 2 Ableitungen

Zerlegung von zappeln 2 Komponenten

zapp+eln

zappeln setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

zappeln‑ als Erstglied (1 von 1)

zappeln als Zweitglied (14 von 14)

Abzappeln

Campe

Abzappeln , v. I) intrs. 1) Sehr zappeln. Einen abzappeln lassen. 2) † Mit zappelnden, d. h. kleinen schnellen Schritten sich entfernen. Der…

anzappeln

DWB

anzappeln , motando pedibus adventare, angezappelt kommen.

aufzappeln

DWB

auf·zappeln

aufzappeln , palpitare, pedes jactare: wenn es nicht wieder einmal in lust und freude recht aufzappeln kann. Tieck nov. 2, 111 .

auszappeln

DWB

aus·zappeln

auszappeln , finem facere motitandi, palpitandi: das geschlachtete thier zappelte im hofe aus und die kinder jammerten.

dörchzappeln

MeckWB

doerch·zappeln

Wossidia dörchzappeln refl. sich kümm erlich durchschlagen Ro Rostock@Lichtenhagen Licht ; Schö Schönberg@Schlagsdorf Schlagsd .

erzappeln

DWB

erzappeln , trepidare, mhd. erzabelen ( s. DWB erstrabeln sp. 1019): das arme thier liegt und erzappelt auf dem boden; der wurm erzappelte; …

gliederzappeln

DWB

glied·erzappeln

-zappeln : es ist jetzt nicht mehr ein tanzen, es ist ein rasen, eine arbeit, ein frohndienst, ein gl. F. M. Böhme gesch. d. tanzes (1886) 3…

herumzappeln

PfWB

herum·zappeln

herum-zappeln schw. : 'sich unruhig hin und her bewegen', rumzawwele [ BZ-Stein ]; vgl. PfWB zappeln . SHW Südhess. III 425 herumzabbeln; Rh…

Kienzappeln

PfWB

kien·zappeln

Kien-zappeln Pl. : 1. 'Kiefernästchen', Kienzappele [ BZ-Dernb ]. — 2. 'dürres Kiefernholz', Kieⁿzabble [ Wilde 122 (LA-Wey)]. —

loszappeln

MeckWB

los·zappeln

Wossidia loszappeln sich unruhig fortbewegen, auch hastig arbeiten.

totzappeln

PfWB

tot·zappeln

tot-zappeln schw. : sich t. 'sich abquälen'. Ich loß dich totzappele [ PS-Geisbg ], dotzawwele [ LU-Alsh Muttstdt ]. SHW Südhess. I 1615 .

umzappeln

DWB

umzappeln , vb. , trennbar, herum-, umherzappeln: darin det er im dreck umzablen H. Sachs 22, 320 G.; da der kranck ein lange zeit, vor dem …

verzappeln

DWB

ver·zappeln

verzappeln , vb. , von zappeln, vgl., auch bezügl. d. versch. formen, teil 15, sp. 275. 1 1) allg. ' auszappeln ', ' bis zu ende zappeln ' (…

Ableitungen von zappeln (2 von 2)

erzappeln

DWB

erzappeln , trepidare, mhd. erzabelen ( s. DWB erstrabeln sp. 1019): das arme thier liegt und erzappelt auf dem boden; der wurm erzappelte; …

verzappeln

DWB

verzappeln , vb. , von zappeln, vgl., auch bezügl. d. versch. formen, teil 15, sp. 275. 1 1) allg. ' auszappeln ', ' bis zu ende zappeln ' (…