Eintrag · Frühneuhochdeutsches Wb. (FWB)
sudeln
sudeln
- ›heiß sein, aufwallen‹ (intrans.); in der Form südeln mit inchoativer / diminutiver Nuance: ›leicht aufwallen; aufzuwallen beginnen‹; trans.: ›etw. (Wäsche) zum Kochen bringen‹
- ›etw. unrein machen, beschmutzen‹ (im eigentlichen Sinne); dazu in verschiedene Richtungen ütr. oder bildlich: ›sich die Finger (z. B. mit wucher) schmutzig machen; unsauber arbeiten, drauflos pfusche