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Laub

nhd. bis spez. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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19 in 14 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Laub

Bd. 5, Sp. 170
Laub das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk lāp [an der uNahe innerh. Kreuzn-Monzing Langenth Auen Bockenau Mandel SKatharinen Wallhsn Gutenbg Hüffelsh Traisen -E-; ausserhalb --, –ā-; sö. Wend-Sienhoppstädten Ilgesh Ronnenbg -E-; Erzw -Eă-; NJeckenb Langw Merzw -E-]; Saargeb. -ā-; Saarl lāf [doch -äu- im weitern Primst; lEp, lEf Hostenb Schaffhsn Bous u. w. einschl. Überherrn Bisten Berus Altforw Felsbg Kerling. Leiding; läf Ihn Rammelfang Guising]; die übrige Saar, Hochw, Trier-Stdt lāf; WEif -ō-; uMos --, –ā-; OEif --; Westerw -ā-, –-, –ǫu-, –au-, –ō-; uAhr, gegenüberliegender Westerw, Sieg-Honnef, Köln-Stdt -ou-; Siegld -au-; sonst -ō- [NBerg -ō-, –ou-, –ū(ə)-; Mörs -o·u.-; Eup -ou-] Dat. im Geb. der Schärfung mit dieser, also lō:f usf. [in Trier-Ld, Bitb zu lōf Nom. der Dat. l:f, –ā:-] Sg. t. [doch für die Bed. ‘dürres Laub, auf dem Boden liegend’ ein Pl. t. lōvər in Monsch-Mützenich, Aach-Merkst, Erk, Heinsb, MGladb, Kemp (--), Geld, Klev, Rees, Dinsl; vielfach entwickelte sich daraus ein Sg. n. dat lōvər, Pl. -rə Rheydt, oder f. die lōvər, Pl. -rə Erk-Rath Keyenbg, Aach-Merkst] n. [Wend-Dörrenb f.]: 1.a. das L., noch an den Gewächsen [das frische, junge Baumlaub heisst Mai; in Elbf bedeutet L. nur das dürre L.]; Eichen-, Büchen-, Birken-, Haselterl. usf.; Erdäppels-, Knollen-, Röbenl. usf. (hierfür auch Geläube, Rhfrk dafür nur Blire(r) ‘Blätter’); et (jong, fresch) L. küt bal; et L. wiərd welch (geəl gelb); et L. fällt Rip, Allg.; dof (taubes) L. welk Kemp-Hüls; en et L. gonn in den Wald Grevbr-Frimmersd; op et Fröhchjoəhr gönnt de Bäum en et L. Aach; de Erdäppel sen en et L. geschosse Rip, Allg. RA.: Su dönn we e Löfche (sonst kein Demin.) Dür-Langerwehe. Et wor kan L. on kan Staf (Staub) me van en ze gesinn nichts mehr Merz-Becking. Deə spüərt och alt (schon) heröm (wiederum), dat et L. bal heruskömmt von nervenschwachen Menschen Malm. Et L. hollt en mit wenn das L. kommt oder fällt, stirbt der Schwindsüchtige Saarl. Bleif et L. lang an de Äs, küt de Wenter möt starke Frös (Frösten) Neuw-Weissenfels, Allg. En Dimer (Gewitter) iwer en deren Ast, da wesst (wächst) weder L. noch Gras Bitb. Wann dat L. op Leodegar van de Bemen fällt, dann as dat anner Johr e fruchtbor J. Prüm-Steinmehlen. Fällt et L. matenaner vun de Bämen, dann dauert den Hers (Herbst) net lang Bernk-Schönbg. Wenn et L. fällt, sall er auch nofalle Selfk, Allg., — dann hölt et em met er stirbt Allg. — Ein weisses, blattgrünfreies L., im jungen Haubergsgesträuch gefunden, deutet Tod an Siegld. — L. mache das zu üppige L. an Rebstock ausbrechen Siebengeb. — b. das abgefallene, faulende L.; der ganze Bösch (Weg, Hoff usf.) lig voll L.; kehr et L. beiənen; L. beiənenmache gohn im Walde zusammenscharren, als Streu benutzt (L. scheren, machen Rhfrk, Mosfrk; L. schare SNfrk); L. (met L.) streue Rip, Allg. [s. o. die Bemerkung zu Lover]. RA.: Mos (Moos) micht et Feld los, L. m. et daf (taub), Stroh m. et froh nach dem Nhd. Mos, Verbr. Far (Farn) on L. m. dat Land dof, Brimmen (Ginster) on Stroh m. dat L. froh Bernk-Talling. Dem send er paar (es er en) Lover schare gegange er ist nicht recht gescheit MGladb-Holt Rheind. Do es gut, drü (trocken) L. hinger laən (laden) dem kann man nur leichte Arbeit geben, er ist zaghaft, verwöhnt; dem kamme blos dr. L. oplaən Gummb-Berghsn. — Im Rätsel von der Wiege: Jutschderjatsch (Jickjack, Wickeldiwackel, Rubbeldibubbel u. ä.) hat L. gedrohn; eweil (jetzt) dreht se əs ken mih, eweil dr. se Leif on Sil (Seele); wat os dat? Prüm, Allg. verbr. — 2. übertr. a. Schale der Erbse, die grüne Schale der Walnuss Meiderich. — b.Geld am Zahltag, in der Bergmspr. Saargeb.
3689 Zeichen · 115 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Laub

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Das Laub , des -es, plur. inus. die Blätter der Bäume und Sträuche. 1. Eigentlich, als ein Collectivum und ohne Plural, …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Laub

    Goethe-Wörterbuch

    Laub a die Blätter eines Baumes, Strauchs; als kollektiver Sg; häufig als Charakteristikum üppiger Vegetation u hinsicht…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Laub

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Laub , die Gesamtheit der Blätter einer Pflanze (die Belaubung); auch soviel wie Lager, Thallus (s. d.).

  4. modern
    Dialekt
    Laub

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    Laub I [Làip Obhergh. Bf. Rapp. ; Lòip Logelnh. Dü. ; Loip M. ; Làyp Scherw. ; Laùp Str. ; Lp K. ; Lœyp Dunzenh. Z. ; L…

  5. Sprichwörter
    Laub

    Wander (Sprichwörter)

    Laub 1. Bleibt das Laub im October lange auf den Bäumen, so folgt ein harter Winter und kommendes Jahr gibt es viel Unge…

  6. Spezial
    Laub

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Laub n. (-[e]s) 1 fëia f. , foliam m. 2 (im Kartenspiel) fëia (fëies) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit laub

455 Bildungen · 397 Erstglied · 41 Zweitglied · 17 Ableitungen

laub‑ als Erstglied (30 von 397)

Laubauge

SHW

Laub-auge Band 4, Spalte 171-172

Laubbarn

SHW

Laub-barn Band 4, Spalte 171-172

Laubbock

SHW

Laub-bock Band 4, Spalte 171-172

Laubbrett

SHW

Laub-brett Band 4, Spalte 171-172

Laubdiel

SHW

Laub-diel Band 4, Spalte 171-172

Laubfrosch

SHW

Laub-frosch Band 4, Spalte 171-172

Laubgatter

SHW

Laub-gatter Band 4, Spalte 171-172

Laubhecke

SHW

Laub-hecke Band 4, Spalte 171-172

Laubhorde

SHW

Laub-horde Band 4, Spalte 173-174

Laubkorb

SHW

Laub-korb Band 4, Spalte 173-174

Laubköze

SHW

Laub-köze Band 4, Spalte 173-174

Laublaus

SHW

Laub-laus Band 4, Spalte 173-174

Laubmande

SHW

Laub-mande Band 4, Spalte 173-174

Laubmist

SHW

Laub-mist Band 4, Spalte 173-174

Laubrausch

SHW

Laub-rausch Band 4, Spalte 173-174

Laubrecher

SHW

Laub-recher Band 4, Spalte 173-174

Laubsack

SHW

Laub-sack Band 4, Spalte 173-174

Laubschild

SHW

Laub-schild Band 4, Spalte 173-174

laub als Zweitglied (30 von 41)

Badeurlaub

RDWB1

Badeurlaub m (Lakune) отпуск на море; отпуск, проводимый главным образом на пляже

Verlaub

RDWB1

Verlaub m mit ~ fest. с Вашего позволения устойч. ; с Вашего дозволения устойч., устар. или шутл. ; с Вашего разрешения устойч. ; если не во…

Buebe(n)laub

Idiotikon

Buebe(n)laub Band 3, Spalte 956 Buebe(n)laub 3,956

eichenlaub

DWB

eichen·laub

eichenlaub , n. folium quernum: es sollen unsre frauen vom ersten eichenlaub am schönsten morgen geflochten dir sie ( die bürgerkrone ) um d…

espenlaub

DWB

espen·laub

espenlaub , n. dasselbe: mhd. ër bibent unde wagete vor sorgen als ein espîn loub. tr. kr. 20697 ; nhd. ein kind, dem man einen gülden neme …

Espeⁿlaub

Idiotikon

Espeⁿlaub Band 3, Spalte 956 Espeⁿlaub 3,956

Etzlaub

Idiotikon

etz·laub

Etzlaub Band 3, Spalte 956 Etzlaub 3,956

Frau(w)e(n)laub

Idiotikon

Frau(w)e(n)laub Band 3, Spalte 956 Frau(w)e(n)laub 3,956

Garbeⁿlaub

Idiotikon

Garbeⁿlaub Band 3, Spalte 956 Garbeⁿlaub 3,956

Geisse(n)laub

Idiotikon

Geisse(n)laub Band 3, Spalte 956 Geisse(n)laub 3,956

gelaub

Idiotikon

gelaub Band 3, Spalte 957 gelaub 3,957

hauslaub

DWB

haus·laub

hauslaub , n. sempervivum, hauswurz. Nemnich 4, 1277 .

herzlaub

DWB

herz·laub

herzlaub , n. laubwerk an gesimsen, das dem herzen einigermaszen gleicht. wenn es einschnitte hat, heiszt es aufgeschlitztes oder gespaltene…

Hüenerlaub

Idiotikon

Hüenerlaub Band 3, Spalte 956 Hüenerlaub 3,956

rebenlaub

DWB

reben·laub

rebenlaub , n. laub der reben, weinlaub: ich will ein dach von rebenlaube wölben, dich zu erfreun. Hölty 166 Halm; unterm schatten üppigen g…

Rëblaub

Idiotikon

Rëblaub Band 3, Spalte 956 Rëblaub 3,956

Rērlaub

Idiotikon

Rērlaub Band 3, Spalte 956 Rērlaub 3,956

schaflaub

DWB

schaf·laub

schaflaub , n. getrocknetes laub, das als schaffutter dient. öcon. lex. (1731) 2144. Adelung.

Ableitungen von laub (17 von 17)

belauben

DWB

belauben , 1) fronde vestire: der mai, der lenz belaubt den wald. 2) sich belauben, frondem agere: der major, der so viele alte bäume sich w…

belaubung

DWB

belaubung , f. foliatio: die zeit der belaubung.

entlauben

DWB

entlauben , fronde nudare, gegenüber belauben, engl. unleave, nnl. ontlooveren: der baum hat sich entlaubet, posuit arbor comas. Maaler 104 …

erlaub

DWB

erlaub , m. venia, ein gutes wort, besser als erlaubnis, und gebildet wie verlaub, urlaub ( die man beide vergleiche ): und obs uns die conc…

erlauben

DWB

erlauben , concedere, permittere, lassen, zulassen, gestatten, bei Luther und Opitz erleuben, goth. uslaubjan, ahd. arloupan, mhd. erlouben,…

erlaublich

DWB

erlaublich , concessus, zulässig, unverwehrt, mhd. erlouplich. wb. 1, 1017 b : es ist in rechten nicht erlaublich. Stieler 1080 . erlaublich…

erlaubung

DWB

erlaubung , f. was erlaubnis: nach verendung der werbung und mit erlaubung Reinharts und seiner brüder antwort er. Aimon t 4 b ; er hette de…

gelaub

Idiotikon

gelaub Band 3, Spalte 957 gelaub 3,957

Gelaube

Campe

○ Das Gelaube , des — s , o. Mz . Laubwerk, laubige Gänge, Lauben. Sondern lasset sie irren Durch lichtes webendes Gelaube . Grohmann.

gelauben

DWB

gelauben , 1 1) ältere form für glauben, noch im 15. jh. auch gelauben credere Dief. 156 a , md. geleubin das.; vergl. im subst.: gelauben a…

laube

DWB

laube , f. , lauben , m. der weiszfisch, cyprinus leuciscus. Nemnich 2, 1364 ; bair. die lauben Schm. 1, 1405 Fromm.; bei Hohberg öfter erwä…

urlaub

DWB

urlaub , m. , erlaubnis, abschied, zu got. uslaubjan, ahd. irlouben, mhd. erlouben, nhd. erlauben. im präfix glaubte Jac. Grimm ( gramm. 2 ,…

urlauben

DWB

urlauben , v. , mit erlauben ursprünglich identisch, ist erst seit mhd. zeit aus dem subst. urlaub zurückgewonnen und mit dessen bedeutungen…

urlaubung

DWB

urlaubung , f. , erlaubnis; mnl. orlevinge. für dimission S. Roth e 8 b ; Heupold 139 . urlaub A 1 entsprechend: ain gesecz, durch das sie u…

verlaub

DWB

verlaub , m. 1 1) erlaubnis, im hd. im ganzen selten, mhd. nicht nachgewiesen, häufiger das mnd. vorlôf Schiller-Lübben 5, 398 ; nl. verlof,…

verlauben

DWB

verlauben , verb. erlauben, mhd. verlouben ist in der bedeutung ' erlauben ' nur selten, reichlichere belege finden sich für sich verlouben …

Verlaubung

Meyers

Verlaubung , s. Phyllodie und Anamorphose .

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „laub". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/laub/rhwb
MLA
Cotta, Marcel. „laub". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/laub/rhwb. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „laub". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/laub/rhwb.
BibTeX
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