Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
garren
garren , ein klangwort, von mancherlei scharfen oder widerlichen tönen. 1 1) garren selber. 1@a a) mhd. ( s. die wbb. ) z. b. von einem jüngling ohne zucht: der garret als ein orrehan, der den munt kan offen lân. Haupt 8, 568 , der den mund gar nicht zuthut ( zu kan s. können II, 6); von einer ratte in der falle: des muostes dâ beharren, si begunde vaste garren. lieders. 3, 53 ; von ungebildeten pfaffen, die an der kanzel girren und garren, gelîch als ander narren. teufels netz 11731 . 1@b b) nhd. garren, garrulare Dief. 258 a , nov. gl. 189 b , 15. jh.; die schwalmen am morgen so garren sie u…