Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
regnen verb.
regnen , verb. pluere; ahd. reganôn, mhd. regenen, regnen; dieser bildung steht im goth. und altnordischen eine factitive entgegen, goth. rignjan, altnord. rigna. formen, die in der übergangszeit vom mhd. zum nhd. örtlich vorkommen, zeigen sich durch umstellung, aus- und abfall einzelner laute beeinfluszt, verschwinden aber in der allgemeinen schriftsprache wieder: pluere renen, reyn, regen neben regenen, regnen Dief. 442 b ; rengen, regen nov. gloss. 295 b ; item auf sant Gallen tag desselben jars da ward es rengnen gar fast und rengnet also wol drei wuchen. d. städtechron. 5, 32, 4; is reint…