Eintrag · Pfälzisches Wb.
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- 7
totteln1 schw.: 1. 'stottern', todd(e)le [KU-Schmittw/O Kaulb Reichsth Dietschw WD-Niedkch Zweibr verbr. NPf KL-Weilb Pirmas LU-Limbghf Don-Bulkes Gal-Beckersd], tudd(e)le [KU-Bedb Diedk Körbn Kus Ingb RO-Lettw], dottele [SOPf (Nachlaß Heeger)] tottele [Schandein Sprachsch. 92]; vgl. stotteln stottern. — 2. 'mit der Zunge anstoßen, lispeln', tottele [KU-Herschw/Petth RO-Obd]. — 3. 'stammeln', dottle [PfId, 35 Journal 1787, 7.— 12. St., S. 212], tottle [Don-Werb]. — 4. 'schwätzen, tratschen'. Sie tattelt zu viel [Danner Penns 42]. Syn. s. schwätzen. — Aus mhd. todern mit Übergang von r>1 in unbetonter Silbe, wie z. B. Marder > Mardel. — Südhess. I 1415 u. 1612; Rhein. I 1221/22 u. VIII 1506/07; Lothr. 97; Els. II 725.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschtottelnvb.
Grimm (DWB, 1854–1961)
totteln , vb. , stottern. nebenform zu dottern, dattern — tattern s. d. sicher älter und verbreiteter als belegbar. bere…
- modern
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Kompositum 14
Sackgasse 4
Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit totteln
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‑totteln als Zweitglied (1 von 1)
hintotteln
BWB
hintotteln Band 4, Spalte 4,44