Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschlulle
Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg
lulle , lülle , m. narr, dummkopf; angelehnt an lullen saugen ( s. nachher ), so dasz eigentlich etwa ein an den fingern…
- modern
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit lulle
15 Bildungen · 15 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen
lulle‑ als Erstglied (15 von 15)
lullebrōder
KöblerMnd
lullebrōder , M. Vw.: s. lollebrōder*
lullekenpīpe
KöblerMnd
lullekenpīpe , F. Vw.: s. lollikenpīpe
lullen I
SHW
lullen I Band 4, Spalte 425-426
lullen II
SHW
lullen II Band 4, Spalte 425-426
lullen II
RhWB
lullen II -u- verstreut in Kreuzn-Langenlonsh , Eup , Lennep , Mettm , Rees-Haldern schw.: schlafen, in der Kinderspr.
lullenpfeife
DWB
lullenpfeife , f. ein musikinstrument: ( sie tanzten ) nach den lustigen schalmeien, seifelen, pfeifenbeukelen, hend und maul, lullenpfeifen…
Lullepape
MeckWB
Wossidia Lullepape m. Spottname eines Pfaffen: 'Wilke Manteufel, genannt Lullepape' (Regest 1399) UB. 23, 648.
lullepîper
MNWB
° lullepîper (Ub. Hildesh. 6, 637) = lulkenspēler .
lullepīper
KöblerMnd
lullepīper , M. Vw.: s. lullepīpære*
lullepīpære
KöblerMnd
lullepīpære , M. nhd. Dudelsackpfeifer, Dudelsackspieler E.: s. lullen, pīpære L.: MndHwb 2, 871 (lullepîper) Son.: örtlich beschränkt
Lullerbrot
BWB
Lullerbrot Band 3, Spalte 3,488
lullerchen
DWB
lullerchen , n. : auch thaten mir die rippen weh nach dieser soldatischen fahrt, wo vier tage und nächte kaum ein lullerchen von schlummer m…
Lulleslappes
RhWB
Lulles-lappes luləslabəs, auch lellap, –labs Siegld m.: verächtl. nachlässiger, träger, gleichgültiger, unzuverlässiger Mensch.
lul(le)süster
MNWB
° lul(le)süster , f. , Begine (Mitt. Osnabr. Gesch. 16, 147; SL 2, 718 b ).
lullesüster
KöblerMnd
lullesüster , F. nhd. Begine E.: s. lullen?, süster L.: MndHwb 2, 871 (lul[le]süster) Son.: örtlich beschränkt