Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lullen verb.
lullen , verb. 1 1) saugen, wie ein kind an der brust, lutschen: wir alten menschen sugent noch dütlin wie die jungen kind, und ligen daran zu lüllen, der lült an der fleschen, der lült an unkeuschheit. Keisersberg brösaml. 2, 23 b ; ze sugen, ze lullen, wie die jungen hund an der breckin. ders. narrensch. 145 b ; die kind lüllend an dem düttle, zeühend redlich, saugend, trahunt ubera infantes Maaler 93 c ; nun in solchem seugenden stand ist er gestanden bisz auf ein jar und zehen monat: nicht lenger hat er den brüstlichen saft, ziehender und lüllender weisz ersogen. Garg. 111 a . diese in der…