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laut

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

laut m.

Bd. 12, Sp. 364
laut, m. sonus. 11) mhd. lût; ahd. nicht bezeugt, dafür die fem. hlûtî und hlûta; in den altnfr. psalmen aber erscheint das wort: lût fluodî sînrô sonum fluctuum ejus 64, 8. häufiger verwendet wird das subst. laut, im gegensatz zu dem nachher folgenden adjectiv, auch von der ältern sprache nur in dem bestimmten falle 3 unten; sonst ist es bis auf heute ein seltneres und in folge dessen gewähltes wort geblieben. im allgemeinsten sinne bezeichnet es das durch den gehörsinn vernehmbare: sonus, laut, est quicquid auri auditur vel percipitur. voc. opt. (Leipz. 1501) Cc 1b; daher synonym mit schall: sie tanzten unde sungen, sie spilten unde sprungen. da was ruofen und schrîen alse kraniche unde wîen. dâ mite êrten sie die brût. alsô michel was der lût in der bürge über al, sie gehôrten nie sô grôʒen schal. herzog Ernst 3374 Bartsch; sonus lut, luut, luyt, laut Dief. 542b; sonitus lut ebenda; strepitus lut 555c; tonus lut, luit, lawt u. ä. 587c; ein starker, schwacher laut; heller laut, clangor, tinnitus, tunkeler laut, murmur, susurrus, scharfer laut, stridor Stieler 1093; ein angenehmer laut fällt in die ohren, dulcis sonus aures complet. Steinbach 1, 1001; und wenn endlich nach tausend tausend jahren unsere erde an der nähern sonnenglut ausgestorben und jeder lebendige laut auf ihr begraben wäre. J. Paul Kampanerth. 68; er sprichts und tritt ins gotteshaus, kein laut ist hier noch reg. Schiller gang nach d. eisenhammer v. 147; vom tone musikalischer instrumente selten, weil hier das speziellere klang (vgl. theil 5, 945) eintritt: einen guten laut hat das horn (in der jägersprache), welches sich gut bläszt, und eine rechte stimme hat. Jacobsson 2, 572a; von der stimme lebender wesen: von ihm muszte kein kläglicher laut gehöret, keine schmerzliche zuckung erblickt werden. Lessing 6, 400; undeutlich drangen die laute einer männerstimme an sein ohr. Freytag handschr. 1, 65; in ir wîse sî dô sungen einen wunderlîchen lût. herzog Ernst 3131 Bartsch; wan ich daʒ sach, daʒ ein rîter durch in (den drachen) stach, und daʒ sîn lût sô vaste schal daʒ eʒ durch den walt hal. Wigal. 136, 27; ihm schauerts durch den rücken, die locken stehn bergan, im munde stirbt der laut. Schiller Dido 52 (arrectaeque horrore comae et vox faucibus haesit. Virg. Aen. 4, 280); ein nachtigallmännchen wird locken die braut, mit lieblichem tief aufflötenden laut. Bürger 61a; oben im söller vernahm den himmlischen laut des gesanges jetzt Ikarios' tochter, die sinnige Penelopeia. Odyss. 1, 330; der schlummer waltet, die lüfte wehn keinen laut der klage mir zu. Uhland ged. 7; du denkst der kindlich frohen laute, du denkst der selgen blicke noch. 17; wird das lied nur immer tönen mit dem ernsten, scharfen laut? 78; die ahnung lockte mich in ferne räume, wenn wo ein laut des lenzes angeschlagen. 133; kleines lautes sein, wenig und leise sprechen, wenig geräusch in seinem auftreten machen, als zeichen gedrückter und ängstlicher stimmung: sie führen die gefangen mit groszem frolocken ab, aber die gefangen sind gar kleines lauts. J. Ayrer 311d (1557, 28 Keller); daher die zusammenziehung kleinslauts geradezu für niedergeschlagen: weil aber der bawren fürnemmen ein bös ende hatte, war Carlstad kleinslauts. Alberus wider die verfl. lehre der Carlstader Gg 2a. 22) in den darstellungen der grammatiker, von der zuletzt angeführten verwendung aus: das i ist vast der laut des kirrens der sew, wenn man sie sticht oder würget. Ickelsamer a 8a; die selblautende letteren oder buchstaben werden also genant, weil sie in einer jeden silbe einen klaren, deutlichen laut geben, und ohn derer zutuhn kein wort noch rechte silb kan geformet und ausgesprochen werden ... die mitlautende buchstabe sind, welche jhren laut den selblautenden mitteihlen. Schottel 185; weil der buchstaben amt und eigenschaft eigentlich diese ist, den laut und tohn der wol ausgesprochenen wörter, deutlichst und vernemlichst zu bilden und auszuwirken. 188, der für die verschiedenen arten des vocalischen lautes die kunstwörter doppellaut, hauchlaut, mittelhauchlaut, langlaut, kleinlaut bildet, s. 199; diese kunstwörter sind manigfach vermehrt worden, vergl. anlaut, inlaut, auslaut, umlaut, nebenlaut, beilaut u. a. 33) am häufigsten aber ist laut angewendet in formeln, die jedenfalls den verhandlungen bei gericht und in den ratssälen ihre entstehung verdanken, wo urkunden, briefe u. ähnl. vom schreiber laut verlesen, für das ohr der beisitzenden vernehmbar gemacht wurden; daher der laut einer schrift: haben sie ersten unter sich des hochmeisters briefe, damit sie zu tage verbotet waren, lassen lesen, um zu verhören, ob sie eines lautes weren. Schütz Preuszen 147, ganz eigentlich, ob sie gleich klingen; vergl. auch unten lauten, und wortlaut. diese eigentliche bedeutung verblaszt bald und laut heiszt nur inhalt, angabe, und zwar verwendet in folgenden festen verbindungen: 3@aa) nach laut: nach der gewaltbrief lut die si uns darüber geben habent. d. städtechron. 2, 177 (von 1374); nach lawt und sag seiner künigklichen maiestat brief darüber gegeben. 2, 43 (von 1424); da nun all ding nach laut des testaments volbracht ... waren. Ulensp. no. 93, s. 135 Lappenb.; soll jeder schöff also antwurten, herr richter, das peinlich entlich gericht ist nach laut keyser Karl des fünften und des heiligen reichs ordnung wol besetzt. Carolina art. 84; nach laut und anzeigung dieses sacraments. Luther 1, 181b; nach laut der wort: nemet hin. 3, 71b; nach laut eines langen original. 410a; es sei nicht wider die schrift noch glaube, das nach jrem laut, Christus leib da sei im ersten abendmal. 446b; nach laut der visitation. br. 5, 9; welches beide treffliche menner waren nach laut der historien. Melanchthon orat. von herzog Friedrich (deutsch von Lauterbeck) 10; nach laut und auszweisung der recht. Reuter v. Speir kriegsordn. 50; dasselbig getreuwelichen zu versehen, nach laut seiner pflicht. Fronsperger kriegsbuch 1, 63a; nach laut des gehaltenen vertrags. Schweinichen 3, 228; nach laut der aufgerichteten miethung. 230; alles nach mehrerm laut ihr l. und f. g. des oberambts erfolgten resolution. verhandl. der schles. fürsten u. stände von 1619 s. 206; wolte derselbe alles nach laut des testamentes haben. Micrälius 3, 423; der zog also nach laut der schrift. B. Ringwald ev. A 8b; die form nach laute wird zu dem fem. laute gehören, s. d. 3@bb) auch blosz laut: wo dem also wär, hielten sie die dingk nit lut des artikels. d. städtechr. 5, 393, 20 (von 1467); das sie die dingk nit gehalten haben lut des artikels. 27; laut des vertrags, ex pacto Alb. Kk 1b; laut der herrlichen tröstlichen verheiszung Christi. L. Keiser bei Luther 3, 414b; und dieses laut wird als präposition verwendet, nicht nur in verbindung mit dem genitiv, wie von altersher: laut vorschrift unserer eigenen vernunft. Kant 7, 372; laut dieses eides würde er sich allem unterziehen müssen. Schiller 848; andre briefe melden, dasz eine flotte Solimans bereits von Rhodus ausgelaufen, den monarchen von Spanien laut des geschlosznen bundes im mittelländschen meere anzugreifen. don Carlos 5, 8; und du, o volk! das, laut so vieler sagen, der erdensöhne höchstes glück genieszt. Blumauer 1, 4; sondern auch mit dem dativ (indem es der fügung von nach folgt): laut dem artikel des vergleichs. Heilman Thucyd. 692; da er sich, laut dem vorbericht, nach einer schweren krankheit aller ermüdenden arbeiten enthalten muszte. Göthe 33, 45. 3@cc) endlich auch in der genitivform lauts, eine form die namentlich Luther vertritt: das wir dasselbige thun können, so wir lauts der zehen gebot thun sollen. 4, 409b; so ists lauts derselbigen (worte) warhaftig Christus leib und blut. 426b; (die pfarrherren sollen) die sachen an m. g. h. amptleute oder canzley gelangen lassen, lauts des befelhs, so jnen geben ist. 7, 15a; lauts dieses artikels. br. 2, 370; und wird jn absondern zum unglück, aus allen stemmen Israel, lauts aller flüche des bunds. 5 Mos. 29, 21; auf den tag, da gott das verborgen der menschen, durch Jhesum Christ, richten wird, lauts meines evangelij. m. 2, 16. 3@dd) des lauts, dieses lauts, dieses inhalts: ist unser beger, jr wollet uns durch euer widerschrift anzeigen, ob jr ein schrift des lauts an Hartmut von Cronberg habt lassen ausgehen. herzog Georg von Sachsen bei Luther 2, 189a; da lag ein stein darauf, in dem fast dieses lauts lateinisch war gegraben: hier liegt ein groszer schatz ... Opitz 1, 129; éines lauts, éines inhalts, gleichlautend: habe die zwo copeyen gegen einander collationirt und befinde dasz sie eines lauts sind. Pontanus in Melanchthons opp. 3, 628 Bretschneider; daneben zwo verschreibungen eines lauts, jedere auf 250 thlr. Schweinichen 3, 224; Seneca verlase den verfasten ausspruch und verfertigte ihrer zween eines lauts und handschrift. Ayrer proc. 3, 5.
8872 Zeichen · 147 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    lautst. F. (ō)

    Köbler An. Wörterbuch

    laut , st. F. (ō) nhd. Vertiefung, kleines Tal, Feld, Erde Hw.: s. lūta (1) L.: Vr 348b

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Laut

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Der Laut , des -es, plur. die -e, dasjenige an einem Dinge, was sich dem Gehöre merkbar macht, der Schall. 1) Eigentlich…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Laut

    Goethe-Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    Laut 1 (von Mensch od Tier verursachtes) Geräusch, stimmlich od verbal artikulierte Äußerung Es rührte sich nichts .. Ke…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Laut

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Laut , alles Hörbare, zunächst die durch Stimmorgane hervorgebrachten Schälle, in engster Bedeutung die articulirten L.e…

  5. modern
    Dialekt
    Lautm.

    Lothringisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Laut [láut Bo. D. Si. ; sonst lùt] m. wie hd. Laut. Eppes L. dun etwas verlauten lassen.

  6. Sprichwörter
    Laut

    Wander (Sprichwörter)

    Laut 1. Gemeiner Laut macht halben Beweis. – Graf, 461. Ein gemeines Gerücht ist kein Beweis; wenn aber dazu noch die Au…

  7. Spezial
    Laut, behauchterm

    Dt.-Russ. phil. Termini · +37 Parallelbelege

    Laut , m , behauchter звук , м , придыхательный

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit laut

315 Bildungen · 273 Erstglied · 30 Zweitglied · 12 Ableitungen

laut‑ als Erstglied (30 von 273)

lautern

SHW

laut-ern Band 4, Spalte 205-206

Lauthals

SHW

Laut-hals Band 4, Spalte 205-206

Lautabsatz

FiloSlov

laut·absatz

Lautabsatz , m отступ , м → FiloSlov Ausgang, m → FiloSlov Abglitt, m

Lautaret

Meyers

Lautaret (spr. lotarä), 1) Col du L., Paß in den Dauphiné-Alpen, 2075 m hoch, verbindet das Tal des Flüßchens Lautaret (rechten Zuflusses de…

lautauf

DWB

laut·auf

lautauf , adv. aus laut und auf zusammengerückt: sünde ja ists, lautauf um erschlagene männer zu jauchzen. Odyssee 22, 412 .

lautaufheulend

DWB

lautaufheulend , part. : ( sie ) erwürgeten ringsum kinder und greis, und lautaufheulende mütter. Pyrker Rudolf von Habsburg 3, 133 .

lautaufrauschend

DWB

lautaufrauschend , part. πολύφλοισβος : lärmend, wie wann die woge des lautaufrauschenden meeres hoch am gestade zerscheitert. Bürger 197 a …

lautaufweinend

DWB

lautaufweinend , part. : stöhnend sprang er vom lager, und hing am halse des fremdlings lautaufweinend. Pyrker Tunis. 6, 455 .

Lautbalg

RhWB

laut·balg

Laut-balg lūət- MülhRuhr-Selbeck; lok- Sieg-Ägid m.: verächtl. (u. so die meisten Zs.) Schreihals.

lautbar

DWB

laut·bar

lautbar , adj. und adv. 1 1) laut gebend, hallend, tönend: aus denen amphibiis das lautbareste geschlecht der frösche. Prätorius storchs win…

lautbar

FWB

1. ›akustisch deutlich hörbar, klar, klar erkennbar, laut, über das normale Maß der Lautstärke hinausgehend‹; als Metonymie: ›wohlklingend, …

Laut-Bedeutungszuordnung

FiloSlov

Laut-Bedeutungszuordnung , f соотношение , ср звуковой и смысловой стороны

lautbetend

DWB

lautbetend , part. : aber Atreides erhob lautbetend vor ihnen die hände. Bürger 209 a .

Lautbildung

FiloSlov

laut·bildung

Lautbildung , f фонация , ж → FiloSlov Phonation, f → FiloSlov Stimmbildung, f → FiloSlov Lauterzeugung, f

lautbrausend

DWB

lautbrausend , part. : das meer mit lautbrausender macht. Weckherlin 719 ; schon rollen des zornes lautbrausende wellen. Göthe 57, 244. 245 …

lautbrecht

DWB

laut·brecht

lautbrecht , adj. und adv. laut brechtend ( vgl. brächten th. 2, 287), schreiend: lautbrächt, der nüt thuot dann brächten, clamosus Maaler 2…

laut als Zweitglied (30 von 30)

Mitlaut

RDWB1

Mitlaut m согласный (звук)

Selbstlaut

RDWB1

Selbstlaut m (kein Bezug zu "сам") гласный

Wortlaut

RDWB1

Wortlaut m (Lakune) буквальный текст, слово в слово идиом. , каждое слово Ich habe den genauen Wortlaut nicht in Erinnerung. - Не помню букв…

Aalblaut

MeckWBN

aal·blaut

Wossidia Aalblaut n. Aalblut: Aalblot is giftig Sta Stargard@Dolgen Dolg .

Allaut

Adelung

all·aut

Das Allaut , plur. inus. ein Nahme, der an einigen Orten derjenigen Pflanze gegeben wird, welche an andern guter Heinrich, Schmerbel, schmie…

Blaselaut

Adelung

blase·laut

Der Blaselaut , des -es, plur. die -e, in der Sprachlehre, eine Art bedeutender Laute, welche mit einer Art von Blasen hervorgebracht werden…

doppellaut

DWB

doppel·laut

doppellaut , m. diphthongus, der durch die verschmelzung von zwei verschiedenen kurzen vocalen gebildete laut. dahin ai (mai, hain, kaiser),…

Dreylaut

Adelung

Der Dreylaut , des -es, plur. die -e, in der Sprachkunst, ein zusammen gesetzter Laut, wo drey verschiedene Selbstlaute mit Einer Öffnung de…

einlaut

DWB

ein·laut

einlaut , unisonus, gebildet wie kleinlaut: der hof lebt sehr still und einlaut.

fährtenlaut

DWB

fahrten·laut

fährtenlaut , weidmännisch, wenn ein hund schon bei der gefundnen fährte laut wird.

Freylaut

Adelung

frey·laut

Freylaut , -er, -este, adj. et adv. welches nur bey den Jägern für voreilig im Reden und Bellen üblich ist. Ein Hund ist freylaut, wenn er z…

gegenlaut

DWB

gegen·laut

gegenlaut , m. echo Stieler 1093 , Frisch 1, 329 c ; dän. gjenlyd, schwed. genljud.

gelaut

DWB

gel·aut

gelaut , n. subst. verb. zu lauten, laut sein oder werden, klingen, gebildet wie gebraus, gelasz, geheisz u. ä. ( sp. 1615 β ). 1 1) mhd. ge…

Gemeinlaut

Wander

gemein·laut

Gemeinlaut Gemeinlaut macht einen Flecken. – Graf, 453, 442. Gemeines Gerücht, das aus vielseitigem Nachsagen erwachsen, ist zwar kein vollg…

gleichlaut

DWB

gleich·laut

gleichlaut , adj. , frühnhd. vereinzelt statt gleichlautend ( s. d. 1), ' übereinstimmenden wortlauts oder inhalts ': disen brief hovn ich g…

hauchlaut

DWB

hauch·laut

hauchlaut , m. laut der durch hauchen erzeugt wird, namentlich h. als technischer ausdruck den grammatikern des 18. jahrh., besonders Adelun…

Kahlenglaut

MeckWBN

Wossidia Kahlenglaut f. Kohlenglut Müll. Reut. 64 a .

kleinlaut

DWB

klein·laut

kleinlaut , adj. 1 1) eigentlich von dem der wenig laut wird, wenig oder nichts verlauten läszt ( wegen des ' nichts ' s. klein gleich kein …

Mißlaut

Adelung

miss·laut

Der Mißlaut , des -es, plur. die -e, ein fehlerhafter, übel klingender Laut; Dissonantia. Der Mißlaut in dem Singen der Kirchengesänge.

mitlaut

DWB

mit·laut

mitlaut , adj. consonus, consonans. voc. inc. theut. o 1 a .

Niggelaut

Wander

nigge·laut

Niggelaut He is sau 'n Niggelaut 1 in allen Ecken. – Lyra, 107. 1 ) Ein Stöberer.

selbstlaut

DWB

selbst·laut

selbstlaut , m. als übersetzung für vocal. Adelung ; übertragen, laut, der von selbst erschallt, ohne dasz ein redender da ist (?): der chri…

übellaut

DWB

uebel·laut

übellaut , m. , dissonanza. disconza, zu übellauten, Kramer (1678) 1065 b ; gegensatz: wohllaut; in der musik und sprache: unmelodische oder…

überlaut

DWB

ueber·laut

überlaut , adv. , ahd. ubarlût; mhd. überlût. zusammenrückung aus über und acc. n. laut, wie überall ( s. d. ), daher mhd. oft getrennt über…

unvervlaut

KöblerMnd

unvervlaut , (verneintes Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. unvörvlauet*?

unvorvlaut

MNWB

(unvorvlaut) , ° unvervlaut , adj. : fest, „ Der Fresen volck is stolt mit wapen, stercke und lange lichamen eines sekeren und unverflauden …

verlaut

DWB

ver·laut

verlaut , m. wortlaut. kanzleiwort: undt ist obangedeute mir uberreichte schedula protestationis nachfolgenden verlauts und inhalts. Weim. s…

vorlaut

DWB

vor·laut

vorlaut , adj. , in allgemeiner anwendung erst in neuerer sprache gebräuchlich ( s. aber vorlautisch), älter dagegen als ausdruck der jägers…

wohllaut

DWB

wohl·laut

wohllaut , m. , ' angenehmer laut, schöner klang ', vom klang der musikinstrumente, vom gesange und auch von der gesprochenen rede gesagt. a…

Ableitungen von laut (12 von 12)

belauten

RhWB

be-lauten: einen b., ausschimpfen Schleid-Dreiborn , Mörs-Friemersh (mehr utlūən ).

erlauten

DWB

erlauten , resonare, erschallen, ertönen, mhd. erlûten: dô erlûte sâ zehant vil lûte daʒ gehünde, swaʒ ës den bërn sach. Nib. 899, 2 ; mit k…

gelaut

DWB

gelaut , n. subst. verb. zu lauten, laut sein oder werden, klingen, gebildet wie gebraus, gelasz, geheisz u. ä. ( sp. 1615 β ). 1 1) mhd. ge…

laute

DWB

laute , f. chelys. 1 1) wort und sache sind arabischen ursprungs: dort bezeichnet 'ud, mit artikel al'ud schon in einem wörterbuche um das j…

Mißlaut

Adelung

Der Mißlaut , des -es, plur. die -e, ein fehlerhafter, übel klingender Laut; Dissonantia. Der Mißlaut in dem Singen der Kirchengesänge.

Míßlauten

Adelung

Míßlauten , verb. reg. neutr. mit haben, übel lauten. Mittelw. gemißlautet.

unlaut

DWB

unlaut , adj. adv. , gth. v. laut 3: ein iedweder ding ... klingend oder u. Weigel himmelsspiegel (1661) J 3 a ; mit unlauten worten pol. ma…

unlauten

DWB

unlauten , verb. , absonare Diefenbach gl. 5 b . vgl. miszlauten. —

urlaut

DWB

urlaut , m. , ursprünglicher laut (ur- C 4 c). als neubildung bei Campe (' ein ursprünglicher laut, und der urlauter ein lauter oder buchsta…

verlaut

DWB

verlaut , m. wortlaut. kanzleiwort: undt ist obangedeute mir uberreichte schedula protestationis nachfolgenden verlauts und inhalts. Weim. s…

verlauten

DWB

verlauten , verb. laut werden. schon in früher zeit zeigt sich, wie oben 6, 372. 375 nachgewiesen, beim einfachen zeitworte im oberd. die ni…

verlautung

DWB

verlautung , f. das lautbar, kund werden, fama rumor, sermo raro tamen occurrit pro eo dicamus der verlaut. Stieler 1094 .

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Cotta, M. (2026). „laut". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/laut/dwb
MLA
Cotta, Marcel. „laut". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/laut/dwb. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „laut". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/laut/dwb.
BibTeX
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  author       = {Cotta, Marcel},
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