Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gebaren n.
gebaren , gebahren , n. das vorige als infin. subst. ( s. auch gebarung), schon mhd., z. b.: si hât zuht bî hôchgemüete, daʒ gebâren ir vil wol an stât. MSH. 1, 358 b . nhd.: aber Reichart liesz von seinem kläglichen gebaren. Aimon v; ein damit übereinstimmendes gebaren. Hamann 7, 30 ; er kannte das innere gebaren in all den häusern des dorfes. Auerbach dorfg. 1, 296 . gerade diesz subst. ist wieder in vollem gebrauche, im zeitungs- und parteistil ist z. b. vom gebahren der gegenpartei die rede, in tadelndem oder schnödem sinne, wie im gewöhnlichen leben von unanständigem gebahren u. dergl., f…