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Ohr

mnd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
Anchors
23 in 20 Wb.
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7 von 16
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Ohr Das

Bd. 3, Sp. 553b
Das Ohr, — es, Mz. — en; Vw. das Öhrchen, O. D. — lein, das Werkzeug des Gehöres bei Menschen und Thieren, welches aus äußern am Kopfe hervorragenden und aus innern in der Höhlung des Kopfes befindlichen Theilen bestehet. Das äußere Ohr des Menschen (Auris externa) wird von einem Knorpel gebildet, den man in den großen und kleinen Ohrenknorpel theilt, und hat eine eiförmige Rundung; das innere Ohr (Auris interna) fängt mit dem Gehörgange an, und enthält mehrere feine Theile, die Pauke, die Schnecke, den Trichter, den Hammer, den Amboß, den Steigbügel  Große, kleine, lange, kurze Ohren haben. Einen beim Ohre zupfen. Die Ohren klingen, sagt man, wenn man einen vorübergehenden eintönigen Klang im Ohre vernimmt; hat ein solches Tönen mehr Ähnlichkeit mit einem Sausen oder Brausen, so sagt man die Ohren sausen oder brausen. Ein Geschrei, daß die Ohren davon gellen, daß man den Anstoß der bewegten Luft im Ohre wirklich fühlt. Die Ohren jücken, bei einem Reize oder Kitzel im Ohre mit dem Finger oder einem Werkzeuge darin jücken. Bei den Jägern heißen die Ohren Luser, Lösel, Luchser, die Ohren der Hasen Löffel und die der Hunde auch Gehänge. I der Diebssprache nennt man das Ohr den Leisling. Mit Ohr werden wie mit den meisten vorzüglichen Körpertheilen viele uneigentliche und bildliche Redensarten gebildet, die aber meist nur im gemeinen Leben üblich sind. Ei= nem hinter oder an die Ohren schlagen, ihm eine Ohrfeige, einen Backenstreich, eine Maulschelle geben. Einem die Haut oder das Fell über die Ohren ziehen, eigentlich, ihm die Haut ganz abziehen, uneigentlich, ihn fast um Alles das Seinige bringen durch große Bedrückung  Einen beim Ohre, oder bei den Ohren nehmen oder kriegen, ihn fest halten, in Verhaft nehmen. Bis über die Ohren ins Wasser  fallen, ganz und gar, so daß das Wasser  ganz oder beinahe über den Kopf gehet. Bis über die Ohren in Schulden, im Elend stecken, im höchsten Grade verschuldet sein, im tiefsten oder größten Elende sein. Es hinter den Ohren haben, den Schalk hinter den Ohren haben, klüger, listiger, schalkhafter  sein, als man zu sein scheint; wofür man um einen hohen Grad auszudrucken auch sagt: er hat es faustdick hinter den Ohren. Die Ohren hangen lassen, muthlos, zaghaft sein. Noch nicht trocken hinter den Ohren sein, noch ganz jung und unerfahren sein; verächtlich von einem jungen besonders naseweisen Menschen. Den Kopf zwischen die Ohren nehmen und davongehen, sich in aller Eil fortmachen. Sich auf das Ohr legen, sich schlafen legen. Sich hinter den Ohren kratzen, in Verlegenheit sein, sich nicht zu helfen wissen, weil dies eine in solchen Fällen sehr gewöhnliche Geberde ist. Sich etwas hinter die Ohren schreiben, sich etwas, besonders eine Beleidigung gut merken, um sich bei rechter Gelegenheit dessen zu erinnern. ♁ Zu seinen Ohren sehen, sich vorsehen, in Acht nehmen. Doch Rache hab' ich ihm geschworen, Du sollst mir zahlen für ihn. Da, sieh zu deinen Ohren. Wieland. Mehrere Redensarten beziehen sich auf Ohr besonders, sofern es das Werkzeug des Gehöres ist. Die Ohren spitzen, auf etwas genau hören, weil die Hunde, Pferde  wenn sie aufmerksam auf etwas hören, die Ohren in die Höhe richten. Er wird die Ohren spitzen, Wenn er erfährt, was unsre Absicht ist. Wieland. Die Ohren aufthun, mit Aufmerksamkeit hören. Dicke, harte Ohren haben, nicht hören oder nicht hören wollen. Keine Ohren zu etwas haben, davon nichts hören wollen. Auf dem Ohre höre ich nicht wohl, sagt man, wenn man von einer Sache, die ein Andrer sagt, nichts wissen will, sie nicht thun will  Bohnen in den Ohren haben, ♁ auf den Ohren sitzen, im N. D. ♁ auf den Ohren gehen, nicht hören was gesagt wird, oder es nicht hören wollen. Seine Ohren vor jemand verstopfen, ihn nicht hören wollen. Etwas zu einem Ohre hinein und zum andern wieder hinauslassen, es ohne Aufmerksamkeit, ohne darauf zu achten, ohne sich danach zu richten, hören. Dünne Ohren haben, ein leises Gehör. Die Ohren jucken ihm, er möchte gern etwas Neues hören. Einem die Ohren kitzeln, ihm Neuigkeiten oder was er gern hört sagen. Einem die Ohren mit etwas reiben, es ihm beständig vorwerfen. Jemanden die Ohren voll schreien, ihm durch sein Geschrei lästig werden. Einem beständig in den Ohren liegen, ihm beständig von derselben Sache vorreden, ihn dazu zu überreden oder sie von ihm zu erlangen. Einem die Ohren warm machen, ihm mit seinen Reden und Überredungen lästig fallen. Einem etwas in das Ohr setzen, oder einen Floh ins Ohr setzen, ihn durch etwas, was man ihm sagt, durch eine Nachricht  Unruhe verursachen. Einem etwas ins Ohr blasen, zu Ohren tragen, ihm heimlich etwas sagen, heimlich eine Nachricht geben, besonders zum Nachtheil eines Dritten. Ohne diesen Nebenbegriff versteht man unter: einem etwas ins Ohr blasen auch nur, ihm ins Ohr sagen, d. h. ihm heimlich sagen, einhelfen. Es ist mir zu Ohren gekommen, zu Ohren gebracht worden, man hat mir es gesagt, berichtet, ich habe es erfahren. Tauben Ohren predigen, solche Menschen, die nicht hören wollen, ermahnen, ihnen rathen  Und sein verhärtet Ohr ist taub bei unserm Flehen. Schlegel. Ein offenes Ohr finden, geneigtes Gehör. Sein Ohr zu jemand neigen, auf das was er sagt, auf sein Verlangen hören, oft mit dem Nebenbegriffe der Aufmerksamkeit und der Geneigtheit, das Verlangte zu gewähren. I der Bibel kommen auch die sonst ungewöhnlichen Ausdrücke, zu Ohren nehmen, zu Ohren fassen vor, und vom Gegentheile, sein Ohr von jemand wenden . Ich bin ganz Ohr, ich höre aufmerksam zu. »Es war eine Zeit, da ihr Name die Wollust meines Ohres war«, da ich ihren Namen mit Wollust nennen hörte. Brawe. Sein Ohr um Nath fragen, auf den Eindruck, der etwas aufs Gehör macht, Rücksicht nehmen, z. B. bei Beurtheilung eines Tonstückes. Zuweilen bezeichnet Ohr auch eine Person selbst in Hinsicht des Gehöres. Die größte Plage kluger Ohren. Gellert. I weiterer und uneigentlicher Bedeutung führen den Namen Ohren verschiedene hervorragende Dinge. 1) I der Schalthierlehre, (1) die Ecke oder der Ansatz am Schlosse einer Schnecke (Auricula). Iliger. (2) Das Ohr der Diana, eine Art Flügelschnecken in den Meeren von Asien (Strombus auris Dianae L.); das Dianenohr, der Dianenflügel, der dickschalige Fechter oder Weiser, der Kampfhahn, das Eselsohr. (3) Das rauhe Ohr, eine Art Stachelschnecken, auch das krumme Maul genannt. S. Maul. 2) I der Pflanzenlehre heißen Öhrchen die Afterblätter oder die kleinen Blättchen, welche unter den Blättern bei der Gattung Jungermannia liegen (Auriculae). Willdenow. 3) Bei den Webern heißen Ohren die Theile an beiden Seiten eines Weberstuhles, welche den Kettenbaum halten, wie auch die Hölzer, auf welchen die Sitzbank des Webers ruht. 4) I der Landwirthschaft werden zwei längliche krumme Hölzer an einem Hakenpfluge, welche unten am Pflughaupte befestiget sind und die Spillewetter in der Mitte haben, Ohren genannt. Auch nennen Einige das Strichbrett eines Pfluges das Ohr. 5) Bei den Wagnern heißen Ohren die krummen Widerhaken an der Büchse eines Rades oder denjenigen Ringen, die inwendig in das Rad geschlagen werden, welche man in das Holz treibt. 6) Die umgebogene Spitze des Blattes eines Buches nennt man ebenfalls ein Ohr, Eselsohr. 7) I der Schifffahrt werden die beiden Spitzen der Ankerflügel zuweilen Ohren des Ankers genannt. 8) I Geschützwesen sind die Ohren einer Kanone die Zapfen derselben. 9) I der Baukunst ist das Ohr ein kleines Gewölbe in und an einem größern, wenn z. B. die Fenster und Thüren in einem Gewölbe von neuen überwölbt werden, um die durch die Öffnung geschwächte Mauer zu verstärken; das Ohrgewölbe. I Schiffbaue heißt das Ohr der über= oder ausgebauete Theil eines Schiffes. Ein solches oben übergebauetes Schiff heißt ein übers Ohr gebauetes. I andern Fällen, wenn von vertieften Dingen die Rede ist, gebraucht man Öhr, welches mit Ohr nahe verwandt ist. S. Öhr.
7869 Zeichen · 92 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    ohrN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    ohr , N. Vw.: s. ōre (1)

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Ohr

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Das Ohr , des -es, plur. die -en, Diminut. das Öhrchen, Oberd. Öhrlein. 1. In der engsten und gewöhnlichsten Bedeutung, …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Ohr

    Goethe-Wörterbuch

    Ohr Gebrauchsschwerpkt in Bed A2b, in reicher Phraseologie A Teil des Kopfes, Hörorgan 1 Ohrmuschel als Teil der menschl…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Ohr

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Ohr (auris) , das Organ des Gehörsinns, vergl. Gehör; man unterscheidet das äußere, mittlere u. innere O. Zum äußern O. …

  5. modern
    Dialekt
    Ohr

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    O h r [Ôr Liebsd. bis Co. Str. Bf. , Ûr Dü. K. Ingenh. ; Yor M. ; Ùwr Sulzern ; Ór Su. bis Hf. ; Óər Wh. ; Pl. — ə] n. O…

  6. Sprichwörter
    Ohr

    Wander (Sprichwörter)

    Ohr 1. An den Ohren erkennt man den Esel. 2. An den Ohren erkennt man die halben, am Schreien die Stocknarren. Lat. : Ex…

  7. Spezial
    Ohrn

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    Ohr , n ухо , ср

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ohr

841 Bildungen · 769 Erstglied · 69 Zweitglied · 3 Ableitungen

ohr‑ als Erstglied (30 von 769)

Ohr(en)litz

SHW

Ohr(en)-litz Band 4, Spalte 1081-1082

Ohr(en)loch

SHW

Ohr(en)-loch Band 4, Spalte 1081-1082

Ohrbampel

SHW

Ohr-bampel Band 4, Spalte 1079-1080

Ohrfeige

SHW

Ohr-feige Band 4, Spalte 1083-1084

Ohrklingen

SHW

Ohr-klingen Band 4, Spalte 1083-1084

Ohrknorpel

SHW

Ohr-knorpel Band 4, Spalte 1083-1084

Ohrkricksel

SHW

Ohr-kricksel Band 4, Spalte 1083-1084

Ohrlappen

SHW

Ohr-lappen Band 4, Spalte 1085-1086

Ohrlatsche

SHW

Ohr-latsche Band 4, Spalte 1085-1086

Ohrlaufer

SHW

Ohr-laufer Band 4, Spalte 1085-1086

Ohrlaus

SHW

Ohr-laus Band 4, Spalte 1085-1086

Ohrlicks

SHW

Ohr-licks Band 4, Spalte 1085-1086

Ohrlicksel

SHW

Ohr-licksel Band 4, Spalte 1085-1086

ohr als Zweitglied (30 von 69)

Äselsjohr

MeckWBN

Wossidia Äselsjohr n. Eseljahr; Pl.: in de Äselsjohren, denn säält (s. sœlen 2 2 schwer arbeiten) hei (der Mensch) Ro Rostock@Klockenhagen K…

Eselsohr

RDWB1

Eselsohr n (Lakune) загнутая страница книги или тетради

Schlitzohr

RDWB1

Schlitzohr n хитрец, хитрюга, проныра, пройдоха, мазурик, жук перен.

bärenohr

DWB

baeren·ohr

bärenohr , n. auris ursi, das kleine, gestutzte ohr des bären. Linnaeus gab ausländischen pflanzen den namen arctotis.

blaserohr

DWB

blase·rohr

blaserohr , n. ein langes rohr, wodurch man kugeln auf vögel bläst: ferner muste ich auch i. gn. geschosz, das ist das blaserohr nebst küchl…

Bleyrohr

Adelung

bley·rohr

Das Bleyrohr , des -es, plur. die -e, ein messingenes Rohr, einen Bleystift darin bey sich zu tragen.

Blumenrohr

Adelung

blumen·rohr

Das Blumenrohr , des -es, plur. inus. eine ausländische dem Rohre ähnliche Pflanze, welche in Asia, Afrika und Amerika wächset, und eine sch…

Brunnenrohr

Wander

brunnen·rohr

Brunnenrohr Du hiast sol'n a Brunnrohr we'n (werden), aft kunt'st de g'nuag liegen. ( Innsbruck. ) – Frommann, VI, 37, 75. Zu einem Trägen.

Büchsenrohr

Adelung

buechsen·rohr

Das Büchsenrohr , des -es, plur. die -e, das Rohr oder der Lauf zu einer Feuerbüchse; der Büchsenlauf.

Bürschrohr

Adelung

buersch·rohr

Das Bürschrohr , des -es, plur. die -röhre, bey den Jägern, ein gezogenes Rohr mit einem Deutschen Schlosse, zur Jagd; eine Bürschbüchse, zu…

Dammbohr

Wander

damm·bohr

Dammbohr Hei heft ver Dammbâres gelêge. ( Alt-Pillau. ) – Frischbier, II, 487. Von jemand, der mit seinen Thaten prahlt. Es ist der Dammkrug…

Deinstjohr

MeckWBN

Wossidia Deinstjohr n. Dienstjahr: in min Deinstjohren Wa.

Dickohr

Campe

dick·ohr

Х Das Dickohr , des — es, Mz. die — en, im gemeinen Leben, besonders O. S. ein Mensch, der dicke Ohren hat d. h. der sich nichts sagen läßt,…

Drag'bohr

MeckWBN

drag·bohr

Wossidia Drag'bohr f. wie Dracht 2 a Lu Ludwigslust@Glaisin Glais .

Eisenmohr

Adelung

eisen·mohr

Der Eisenmohr , des-es, plur. inus. in der Chymie, ein durch bloßes Wasser in sehr feine Theile verwandeltes Eisen, wegen seiner schwarzen F…

eselsohr

DWB

esel·s·ohr

eselsohr , 1 1) n. auris asinina, oft ein zeichen des hohns und spottes: ër wolte ouch löuwen sprünge pflëgen, dô erkôs an im sîn meister es…

fallenohr

DWB

fallen·ohr

fallenohr , n. das was den riegel im schlosse bewegt, gleichsam ohr der falle.

faustrohr

DWB

faust·rohr

faustrohr , n. was fäustling 2: habe mich mit diesem einfeltigen schreiben als mit einem faustrohr ... wider den erbfeind beweisen wöllen. R…

Fêderrohr

Adelung

feder·rohr

Das Fêderrohr , des -es, plur. die -röhre, S. Adelung Federbüchse .

fernrohr

DWB

fern·rohr

fernrohr , n. telescopium: der vorwitz legt sein fernrohr aus der hand, besorgnis späht nicht nach der zukunft wüsten. Salis 147 ; die schön…

feuerrohr

DWB

feuer·rohr

feuerrohr , n. fistula pyria, flinte. Kirchhof wendunm. 476 a ; er geberdet sich mit dem stock als mit einem feuerrohr. Gryphius 1, 327 ; im…

fischohr

DWB

fisch·ohr

fischohr , n. kieme, eine der vier öfnungen, branchiae, τὰ βράγχια , wodurch die fische athmen.

förwohr

MeckWBN

Wossidia förwohr fürwahr, wahrlich: 'vorwar Gades' Schlue 71; 72; verwohr nich (fürwahr nicht) WO. V. 2, 325 a; entstellt: verwahre mich 323…

Frag'johr

MeckWBN

Wossidia Frag'johr n. Fragejahr; Rda. von einer älteren Unverheirateten: sei is ok all ut dei Frag'johren rut es fragt sie niemand mehr nach…

fyddelsnohr

MNWB

vēdelensnôr (veddelsnoer , fyddelsnohr) „sistrum, tuba”.

handrohr

DWB

hand·rohr

handrohr , n. , was handbüchse ( sp. 366), kleine feuerwaffe: wie man jetzt die kürisz vergüldet und silber in die eisenen handrohr schlegt …

hasenohr

DWB

hasen·ohr

hasenohr , n. 1 1) ohr des hasen, oder doch von gleicher form: ein brustbild eines jungen narrn in kälbernem habit mit einem paar hasenohren…

herzohr

DWB

herz·ohr

herzohr , n. 1 1) plur. herzohren, auriculae cordis, die vorkammern des herzens, muskulöse säcke an der basis desselben. Nemnich 1, 544 . s.…

Hochmohr

Adelung

hoch·mohr

Das Hochmohr , des -es, plur. die -e, ein hoch gelegenes Mohr, in einigen Niedersächsischen Gegenden; im Gegensatze des Grünlandes oder Wies…

hörrohr

DWB

hoer·rohr

hörrohr , n. werkzeug in form einer röhre oder eines gewundenen horns, um schwachem gehöre aufzuhelfen. Jacobsson 2, 289 a ; der zorn mit se…

Ableitungen von ohr (3 von 3)

beohren

RhWB

be-ohren: einen b. 1. durch Zuflüsterungen günstig stimmen, bearbeiten Saargeb. 1830. — 2. einen betrügen; s. be-horrampeln Kreuzn .

erohren

DWB

erohren , partum aure edere, durchs ohr gebären: allda macht es ( das kind ) nicht lang mist, sonder nam seinen weg durch die königliche wei…

Ohre

Adelung

Die Ohre , oder

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APA
Cotta, M. (2026). „ohr". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 18. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/ohr/campe
MLA
Cotta, Marcel. „ohr". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/ohr/campe. Abgerufen 18. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „ohr". lautwandel.de. Zugegriffen 18. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/ohr/campe.
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