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kotzen

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

kotzen

Bd. 11, Sp. 1905
kotzen , vomere, sich erbrechen. II. Formen, verbreitung, verwandtschaft. I@aa) es erscheint zuerst im 15. jh. (ist aber sicher weit älter): kotzen, speien, vomere, debibere. voc. 1482 r 1a. ee 4b; koczen Dief. n. gl. 385b, hier auch schon, aus den ersten jahren des 15. jh., sich bekotzen. I@bb) auch kutzen, in einem rhein. voc. des 15. jh. Dief. 629a, vgl. das kutzen unter II, 3 und gützen unter I, c; in Sachsen findet sich auch keuzen, also bewegung im vocal, vgl. kœzen unter d. vielleicht waltet selbst alter ablaut (I A U), denn nl. heiszt es kitsen (s. e) und tirol. katzlen, sich erbrechen, s. Frommann 6, 292; das a auch in tirol. kätzgen ekel empfinden und in kâz! was man den kindern zuruft wenn sie husten, auch kâzde! (kaz dich! brich aus was dich stört), s. Schöpf 307. diesem zuruf entspricht wieder bair. kuz! oder kutzaus! Schm. 2, 347, dem kätzgen aber schweiz., vorarlb. kötzelen sich zum brechen ekeln, kötzelig, zum brechen widerlich. I@cc) schweiz. mit doppeltem anlaut, neben kotzen (chotze) auch gützen, z. b. von kleinen kindern, dazu gutz m. das gebrochene (wie oben kotz) Stalder 1, 504. mit g auch schwäb. goazken durch heftiges räuspern aus dem halse stoszen Schmid 216 (vgl.gorzgen, das würgen beim erbrechen das. 238). k- und g- wechseln auch sonst bei diesen schallwörtern, s. unter kackezen, kauzen 2, käken, köcken I, d, bes. kickezen 4, die übrigens alle auf éinen stamm zurückgehn müssen. I@dd) und auch kotzen musz zuletzt dazu gehören, benannt von dem klange den es gibt. kotzen stellt sich zu köcken, wie katzlen (b), kätzen zu käken, kauzen 2 zu kaüken (sp. 371). freilich hat köken nur oder doch meist langen vocal, aber es gibt eben auch kœzen sich erbrechen, in Nassau (Kehrein 241). selbst eine entstehung der verba auf -z aus denen auf -k ist möglich, wie blitz aus blick ward durch blikz hindurch (2, 129), wie klucken gluckern durch kluchzen, kluckzen, klucksen hindurch vielleicht zu klutzen ward (vergl.gackzen). in dem kätzgen, goazken unter c könnte auch eine umstellung aus k-kz zu k-zk vorliegen, wie in blitzgen aus blickzen (2, 134), gatzgen aus gackzen. doch scheint das nur auf hd. boden annehmbar, und kotzen greift weiter (e); ein urspr. koz- aber neben kok- ist auch nicht undenkbar, vgl. klatzen. I@ee) kotzen ist nicht nur hd. und md. allgemein, es ist eigner weise auch nd., z. b. bei Danneil 114a in der Altmark, Dähnert 251b in Pommern, Vilmar 221 im nd. Hessen. und wie nrh., so auch fläm. kotsen, nl. kodsen, im 16. jh. aber merkwürdig kitsen, kidsen vomere Kil., Plant. ob böhm. kuckati, sloven. kozláti nur zufällig anklingen? IIII. Bedeutung und gebrauch. II@11) kotzen vomere, im 16. jh. bei Altenstaig (nauseare Dief. 376c), Alberus aa 3b, Dasypodius, Frisius, Maaler, Junius, noch heute allgemein gültig, und zwar meist als der derbste ausdruck. II@1@aa) intrans.: der fieng an vor gestank zu kotzen. Brant bei Steinhöwel 146b; seint guter ding und kotzt darneben. Murner schelmenz. 31b; die andern sein seu, wann sie trunken sein, so speien sie und kotzen. Pauli sch. u. e. cap. 46 (104b); speihen, undewen, koppen und kotzen. Frank chr. 1531 103a; die melonen klen wol und sein vast nutzlich denen die gern kotzen wolten, dann nach der speise bewegen und treiben sie vil schleims aus dem magen. Herrs Columella 105b; da thuot man anders hören nicht dann grolzen, reibsen, farzen, kotzen. Wickram pilger P 2 (bl. 54); auf beide ermel wüsch den rotz, dasz wer es seh, vor unlust kotz. Scheit grob. A 4b; den tollen macht der wein noch töller, bisz dasz er grölzet, speit und kotzt. H. Sachs 5, 148b; stärket den erlöcherten (f. erlecherten) magen vom kotzen oder brechen. Tabern. 390; farzen und kotzen, mit zucht zu melden. Philander 1650 2, 414; und alle endlich kotzten wie die gerberhunde. Simpl. 1, 100. II@1@bb) auch trans.: und die hund auffressen, was sie (die trunkenen) gekotzt haben. Frank trunkenh. E 4a, daher das gekotzte, vomitum: deswegen fütterte frau Sibylle den kleinen Adolph allemal so lange, bis er kotzete, und um recht sicher zu gehn, strich sie ihm das gekotzete auch wieder ein paarmal an, bis sie ganz gewiss wuszte dasz nichts mehr hinunter wollte. Salzmann anweisung zu einer unvernünft. erziehung der kinder 166. II@1@cc) ebenso mit praepos.: kotzen sie aus ihrem eigenen inneren magen denen jungen die speise vor, dieselben zu ersättigen. Fleming t. jäger 378a; die schwere völlerei, befleckt mit ausgekotzten speisen. Brockes 9, 480. vgl. sich bekotzen (s. I, a), das auch im folg. versteckt ist: (der betrunkene) entschlief, darzu sich aller bespeiet und kotzet. Kirchhof wendunm. 146a, das erste be- gilt, wie oft, mit für das zweite verbum (vergl. sp. 866 unter c, auch klügeln 1, b). s. auch 2, c. II@1@dd) aber auch unpers. mir kotzet, wird zum kotzen übel: und macht damit (mit dem tabakspeien) ein solches unflätig geiferwerk um sich herumb, dasz einem darob kotzen möchte. Simpl. 1684 3, 99. so noch schweiz. mir kötzelet oder kötzerlet Stalder 2, 125. vgl. mir köket sp. 1567 (3). II@1@ee) oft mag es übrigens nur als kraftwort für spucken stehen, deutlich z. b. in folg.: 'herr, ich wuszt nicht wo hin einsmals, darumb kotzt ich in s. Thomas kirch'. da lachet der heilig man, sprach 'lieber son, das ist alles nichts gethan, wir alle in unserm kloster kotzen täglich darein'. Bocc. 1, 16a (1. novelle), wo der it. text hat sputai una volta nella chiesa di dio. auch speien hat ja diese und jene bedeutung zugleich. s. auch 3, b. II@22) bildlich. II@2@aa) von dem, der ein unrecht, eig. ein übermasz büszen musz, wie der völler mit kotzen: so müssens nun doppel kotzen, was sie einfach gefressen. practica der pfaffen (Cammerlander) J 1b, doppelt büszen, was sie verschuldet; volle rähte (d. i. trunkene ratmannen) volle rathschläge, volles unglück, welches die arme unterthanen mit ihrem untergang speien und kotzen müssen. Philander de politico 19, es gleicht der redensart ausessen müssen, was ein anderer eingebrockt. II@2@bb) kotzen ab .., ekel, widerwillen empfinden gegen .., heftig verschmähen: der kotzet auch ab der ehe, si nicht besser dann huorerei achtende. Frank chr. 1531 437b; also richtet der teüfel under diser warheit (der hussit. lehre) ein auflauf an, damit ers verdacht und der welt verhaszt machet, dʒ man darab als ab einem grewel kotzet und auf der alten ban blib. das. 1536 237a; vgl. mehr eigentlich: kaum hatten sie das gemantsche gekostet, als sie anfiengen dargegen zu kotzen und zu speien. Wiedemann nov. 13. so noch das schweiz. kötzelen unter 1, d, aber unpersönlich, taedere. II@2@cc) selbst geistig, von sich kotzen, aus dem geiste entfernen: darumb, kaufman, mein rat ietz wer, das du all wohn und böse lehr die du glernt hast, kotzest von dir. Naogeorgs kaufman, übers. v. Menius (1540) J 1a, vielleicht nach lat. respuere, das vielgebraucht war für verwerfen, verschmähen u. ä., hier als wiederausspeien genommen. II@2@dd) auch für reden, verächtlich (wie köcken II, 4): warumb doch will ein jeder lapp für gut teutsch á la mode kotzen? Weckherlin 534 (263). so lat. evomere iram u. dgl., vgl. speien. daher nass. kotzen ein geheimnis ausplaudern (Kehrein 241)? II@33) aber auch für bloszes starkes husten, der laut dieses hustens, der auch das brechen begleitet, ist gewiss der eig. inhalt des wortes, wie bei köcken (II, 1); vgl.kotz, kotzer 2, auch kutzen. II@3@aa) kotzen husten geben z. b. Schmotther 2, 390, Steinbach 1, 921, M. Kramer 1768. 1787, und noch für heute wird es angegeben z. b. aus Tirol, Hessen, vom Mittelrhein (Kehrein). so wol in folg.: fieng an zu kotzen und zu schneuzen, kleglich zu stehen (flehen?) und zu seufzen. froschm. K 7a, vom fuchse, der sich dem begegnenden bären krank stellt; auch das eine und andere beispiel unter 1 dürfte hierher gehören, wie vielleicht das farzen und kotzen, vergl.husten und kotzen Kirchhof wendunm. 117a. übrigens sind auch darin noch unterschiede, denn II@3@bb) als hessisch bei Vilmar 221 kotzen sich räuspern, die kehle durch auswurf reinigen, mit einem beleg aus dem 17. jh.: hyena, welch thier wie ein mensch kotzen und schnupfen kan, wie im froschm. vorhin kotzen und schneuzen. westerw. mit auswurf husten Schmidt 85. s. kotzicht mucosus, kotzigkeit katarrh. II@3@cc) aber hessisch ausdrücklich auch blosz husten, besonders heftig husten ('sehr üblich'), dazu kotzer einer der mit einem starken husten behaftet ist. II@44) was ist folg. gekotzt? in Grandgoschiers vorräten bütten voll geplotzter rettich und gekotzter mörrettich ausz dem Elsasz. Garg. 54a (1575 E 7a, Sch. 87). vgl. allenfalls kotzvoll.
8667 Zeichen · 215 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    kotzenstn.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +5 Parallelbelege

    kotzen stn. vomitus. und solt dich kotzen sêr verdriessen Anz. 12,348 ( 1431 ).

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Kotzen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    † Kotzen , verb. reg. neutr. welches das Hülfswort haben erfordert, und nur in den niedrigen Sprecharten üblich ist, sic…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kotzen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Kotzen (althochdeutsch kozzo , rauhes Deckenzeug), Deckenstoff aus gröbern und langen Wollen, gewalkt und beiderseitig g…

  4. modern
    Dialekt
    kotzen

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    kotze n [òtsə S., sonst khòtsə fast allg.; khùtsə Dollern ] 1. sich erbrechen. Me n möcht drab k. das ist eklig. Das Di…

  5. Sprichwörter
    Kotzen

    Wander (Sprichwörter)

    Kotzen 1. Er hat gekotzt. – Tendlau, 326. Sich übergeben, eingestanden. 2. Er kotzt wie ein Gerberhund. ( Nürtingen. ) –…

  6. Spezial
    kotzen

    Russ.-Dt. Übers. (de-ru)

    kotzen derb , übertr. es ist zum Kotzen, ich könnte ~ - гадость разг. , какая гадость разг. , какая дрянь разг. , как эт…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kotzen

36 Bildungen · 32 Erstglied · 2 Zweitglied · 2 Ableitungen

Zerlegung von kotzen 2 Komponenten

kot+zen

kotzen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

kotzen‑ als Erstglied (30 von 32)

Kotzenau

Meyers

kotze·nau

Kotzenau , Stadt im preuß. Regbez. Liegnitz, Kreis Lüben i. Schl., an der Staatsbahnlinie Freystadt-Reisicht, hat eine evangelische und eine…

kotzenbrauter

DWB

kotzenbrauter , m. paederast. Steinhöwels Bocc. 2, 159 a . s. kotze 1, b sp. 1901 und brauten minnen.

kotzenbruder

DWB

kotzen·bruder

kotzenbruder , m. als scheltwort, in übers. aus dem ital., falscher verreter und kotzenbruder. Bocc. ( Straszb. 1535) 191 b , gleich dem vor…

Kotzenbube

PfWB

kotzen·bube

Kotzen-bube m. : ' Knabe, der sich erbricht ', scherzh., Kotzebu (kodsəbū) [ BZ-Dernb ]. Wohl scherzhafte Bildung aus dem Namen des Schrifts…

kotzenbōve

KöblerMnd

kotzenbōve , M. nhd. Hurenbube E.: s. kotze (1), bōve L.: MndHwb 2, 655 (kotze/kotzenbôve)

kotzengrob

DWB

kotzen·grob

kotzengrob , bair. östr., grob wie eine kotze ( sp. 1902), eig. und bildlich, vgl. 'grober filz' gleich grobian.

Kotzenhagen

MeckWB

kotzen·hagen

Kotzenhagen erfundener ON. in der Rda. von jem. der im Begriff ist, sich zu übergeben: dei is up dei Reis' nah Kotzenhagen Ro Langsd .

kotzenhērre

KöblerMhd

kotzenhērre , sw. M. nhd. schlechter Herr Q.: Dür (um 1418/1419) E.: s. kotze (2), hērre W.: nhd. DW- L.: LexerHW 1, 1691 (kotzenherre)

kotzenhōre

KöblerMnd

kotzen·hōre

kotzenhōre , F. nhd. Hure E.: s. kotze (1), hōre (1) L.: MndHwb 2, 655 (kotze/kotzenhôre)

kotzenhōrensȫne

KöblerMnd

kotzenhōrensȫne , M. nhd. Hurensohn Hw.: s. kotzensȫne E.: s. kotze (1), hōrensȫne L.: MndHwb 2, 655 (kotze/kotzenhôrensȫne) Son.: langes ö

kotzen II

RhWB

kotzen II das Wort ist allg., u. zwar -ǫts-, –o- [ -u- im Hunsr hier u. da; -- NWSaarbg , Trier bis Koch (u. May hier u. da), Wittl , Bitb …

kotzenkind

KöblerMnd

kotzen·kind

kotzenkind , N. nhd. Hurenkind E.: s. kotze (1), kint L.: MndHwb 2, 655 (kotze/kotzenkint)

Kotzenkuntenschalk

MeckWB

kotzen·kuntenschalk

Kotzenkuntenschalk m. a. Spr. Hurenknecht: 'we mi dat overseght (nachgesagt) heft ..., de schal dat leghen unde lůcht yd, alse n vorhyed (s…

kotzenmacher

DWB

kotzen·macher

kotzenmacher , m. verfertiger von kotzen ( sp. 1902) Frisch 1, 541 a : das ehrsame kotzenmacherhandwerk gerathet gänzlich in abschlag, weile…

kotzenmantel

DWB

kotzen·mantel

kotzenmantel , m. mantel von kotzen, z. b. in seebädern, zum wärmen nach dem bade ( in einem berichte der Augsb. allg. zeit. aus Dieppe ). s…

kotzenmantelīn

KöblerMhd

kotzenmantelīn , st. N. nhd. kleiner Kotzenmantel, Kotzenmäntelchen Q.: Renner (1290-1300) E.: s. kotze (2), mantel (1), *līn? (2) W.: nhd. …

kotzenmenger

DWB

kotzen·menger

kotzenmenger , m. ein witzwort des 17. jh.: ich war zu dem gefangenen wild ein williger gast ( schmauste tüchtig mit ), welches dann mit so …

kotzenpāpe

KöblerMnd

kotzenpāpe , M. nhd. „Hurenpfaffe“ E.: s. kotze (1), pāpe L.: MndHwb 2, 655 (kotze/kotzenpâpe)

kotzensatt

RhWB

kotzen·satt

kotzen-satt -tsə-  Malm , Dür-Geich Winden , Eup , Aach , Geilk , Neuss Adj.: ech ben (han) es (dessen) k. bin dessen satt zum Erbrechen,…

kotzenschalc

Lexer

kotzen·schalc

kotzen-schalc stm. hurenknecht, als schelte Germ. 5,241. ich mein fürder, das der selbige kotzenschalk ( G. Podiebrad ) ein logener bleiben …

kotzenschalk

KöblerMnd

kotzen·schalk

kotzenschalk , M. nhd. Hurenbube, Hurenknecht Hw.: vgl. mhd. kotzenschalc E.: s. kotze (1), schalk L.: MndHwb 2, 655 (kotze/kotzenschalk), L…

kotzensohn

DWB

kotzen·sohn

kotzensohn , m. hurensohn, kotzensun. voc. th. 1482 r 1 b . q 2 a . in ältern rechten oft als schimpfwort verpönt, s. Schm. 2, 347 .

kotzenspilman

KöblerMhd

kotzen·spilman

kotzenspilman , st. M. nhd. Hurenspielmann Q.: Ring (1408/1410) E.: s. kotze, spil, man W.: nhd. DW- L.: Hennig (kotzenspilman), MHDBDB (kot…

kotzensun

Lexer

kotzen·sun

kotzen-sun stm. BMZ hurensohn, spurius Voc. 1482, als schimpfwort Germ. 5, 241. Malag. 37 b . Chr. 6. 59,27.

kotzensȫne

KöblerMnd

kotzensȫne , M. nhd. Hurensohn Hw.: s. kotzenhōrensȫne; vgl. mhd. kotzensun E.: s. kotze (1), sȫne (1) L.: MndHwb 2, 655 (kotze/kotzensȫne),…

kotzen als Zweitglied (2 von 2)

bekotzen

DWB

bek·otzen

bekotzen , convomere, bespeien: die sich bekotzen, am morgen wöllen inen die augen nit uf, sie seind inen zuogebachen. Keisersb. geistl. lew…

Ableitungen von kotzen (2 von 2)

bekotzen

DWB

bekotzen , convomere, bespeien: die sich bekotzen, am morgen wöllen inen die augen nit uf, sie seind inen zuogebachen. Keisersb. geistl. lew…

verkotzen

LothWB

ver-kotze n tr. v. Bi. u. s. durch Erbrechen verunreinigen. — els. 1, 486 ; schwäb. 2, 1200.

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APA
Cotta, M. (2026). „kotzen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 19. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/kotzen/dwb
MLA
Cotta, Marcel. „kotzen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/kotzen/dwb. Abgerufen 19. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „kotzen". lautwandel.de. Zugegriffen 19. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/kotzen/dwb.
BibTeX
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