Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kreischen
kreischen , grell, scharf schreien, ein mitteld. wort ( nicht östr. bair. schwäb. schweiz. ), schon bei Jeroschin : dâ si ( die gespieszten kinder ) der pîn enzwischin zabiltin unde krischen. 1603 , also krîsche kreisch gekrischen starkf., wie noch am mittlern ( Schm. 2, 395 ) und Niederrhein, westerw., wetterauisch, hess. ( vgl. auskreischen 1, 897), westthür., henneb. ( s. Fromm. 2, 287. 282 ), siebenb. ( Schröer 73 a ) und nd.; auch altnrh. kreisch praet. Karlm. 163, 4 ( plur. praet. kreischen Harff pilg. 33, 21 ). dazu als subst. durch den ganzen ablaut krîsch, kreisch und krisch m. Ebenso…