Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
staubfaden m.
staubfaden , m. bezeichnet in der sprache der botanik jenen fadenartigen theil einer männlichen blüte, welcher den staubbeutel ( s. oben ) trägt. beide zusammen bilden das staubgefäsz ( s. unten ). von Göthes versuchen seiner morphologischen bestimmung: die geheime verwandtschaft der verschiedenen äuszeren pflanzentheile, als der blätter, des kelchs, der krone, der staubfäden, welche sich nach einander und gleichsam aus einander entwickeln 2, 6, 25 w. a. ( metamorphose 4); so verändert sich meistens die einfache blume dann in eine gefüllte, wenn sich anstatt der staubfäden und staubbeutel blum…