Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schlendern verb.
schlendern , verb. nachlässig, gemächlich gehen; das wort ist erst in neuerer zeit aus dem nd. ins hochd. eingedrungen und wird lexicographisch anscheinend zuerst bei Stieler bezeugt: schlendern, placide, et suspenso gradu ire, sensim progredi. 1816. andere, frühere belege aus dem 17. jahrh. s. unten; das zu schlendern gehörige schlendrian begegnet schon im narrenschiff. schlendern oder schlentern quelle von 1716 bei Weigand 4 2, 588; Steinbach 2, 441 bezeichnet das wort als landschaftlich. die schreibung schlentern, die im 17. und 18. jh. neben schlendern in der schriftsprache vorkommt ( wie …