Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wörtchen n.
wörtchen , n. , deminutivbildung zu wort. als ursprünglich md. ( mhd. = (e)chen, mnd. = (e)kîn) bildung neben ursprünglich obd. wörtlein ( s. d. ). mhd. und noch bis zum ausgang des 16. jh. ganz vereinzelt: wortichen in einer nrh. hs. d. 14. jh. bei Seuse 536 Bihlm., vgl. dazu ebda * 46; wordeken (1534) B. Rotmann restitution 75 ndr. im 17. jh. wächst der gebrauch und überflügelt bald in der schriftsprache das bis dahin vorherrschende wörtlein weit. neben wortichen, wordeken ( s. ob. ) vgl. noch wörtichen (1618) M. Rinckhart jubelcomödie 20 Rembe. im 17. und 18. jh. häufig als wörtgen, namentl…