Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gefilde n.
gefilde , n. collectivum zu feld, ahd. gifildi campi, campestria Graff 3, 517 , mhd. gevilde, ags. gefilde Grein 1, 399 . 1 1) zur form ist zu bemerken 1@a a) im westl. md. auch gefelde: sie wâren kumen zu gelde an walde und an gevelde. Herb. 1864 ; von weme oder woher ir wasser und weide, wald und gefeld zu lehen habt. weisth. 6, 622, aus Pellenz, 14. jh.; nrh. geveltz ( s. 1, c a. e. ). noch im 17. jh., bei einem Meiszner: der halb erfrorne nord weht durch das schwache thal, macht das gefelde blosz. Fleming 124 ( Lapp. 38). 1@b b) im pl. auch mit -er, schon ahd. kefilder N. 95, 13, und nhd.:…