Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stäube f.
stäube , f. 1 1) in der bedeutung von staubmehl ( s. unten ) steube, farina volatilis, amylum Stieler 2124 . vgl. auch unten stiebe, f. 2 2) stelle, wo ein wasser im sturz zu staub zerstiebt, wasserfall, stromschnelle; ein wort, das wie oben staub 2 süddeutscher landschaftsschilderung angehört: da braust der wilde Schächen hervor aus seiner schlucht und fels und tanne brechen von seiner jähen flucht. er hat den steg begraben, der ob der stäube hieng. Uhland ged. 394 ( Tells tod ). nach Schm. 2 2, 719 ist der Steuben name verschiedener bäche und wasserfälle im gebirge, wo der geschlechtswandel …