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stäube

nhd. bis Dial. · 2 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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2 in 2 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

stäube f.

Bd. 17, Sp. 1097
stäube, f. 11) in der bedeutung von staubmehl (s. unten) steube, farina volatilis, amylum Stieler 2124. vgl. auch unten stiebe, f. 22) stelle, wo ein wasser im sturz zu staub zerstiebt, wasserfall, stromschnelle; ein wort, das wie oben staub2 süddeutscher landschaftsschilderung angehört: da braust der wilde Schächen hervor aus seiner schlucht und fels und tanne brechen von seiner jähen flucht. er hat den steg begraben, der ob der stäube hieng. Uhland ged. 394 (Tells tod). nach Schm.2 2, 719 ist der Steuben name verschiedener bäche und wasserfälle im gebirge, wo der geschlechtswandel wol unter dem einflusz von (staub)bach, m. oder wasserfall, m. zu stande gekommen ist. 33) stäube in blumenstäube ähnlich der unten aufgeführten staubspritze eine spritze, welche wasser über topfgewächse fein vertheilt. 44) die in Basler urkunden vorkommenden Chuonradus dictus Stbe 1277 und Heinricus dictus Stoube in Magton 1299 (Socin 167b) führen wol den namen entweder spottweise, weil sie etwa betrügerisch staubmehl (s.stäube 1) als gutes mehl verkaufen, oder weil sie an einer stäube (s. 2) wohnen. über den mangelnden umlaut vgl. das unten folgende stauben, verb.
1181 Zeichen · 19 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    stäubef.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    stäube , f. 1 1) in der bedeutung von staubmehl ( s. unten ) steube, farina volatilis, amylum Stieler 2124 . vgl. auch u…

  2. modern
    Dialekt
    Stäube

    Rheinisches Wb.

    Stäube -:f, Pl. -vən f.: 1. heftige Regenschauer Wippf-Engeld . — 2. Pl. Spässe, Schnurren, lose Streiche Sol-Odenth Sc…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit staeube

9 Bildungen · 8 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

staeube‑ als Erstglied (8 von 8)

Stäubemittel

PfWB

staeube·mittel

Stäube-mittel n. : ' pulverförmiges Pflanzenschutzmittel ', im Tabakanbau verwendet, Steibmiddel (ˈšdaib̩midəl) [ BZ-Stein ]; vgl. stäuben 1…

stäuben

FWB

1. ›Staub verursachen; Staub verbreiten; Unreinigkeit anrichten; (wohl auch:) in Staub zerfallen; zerflattern (vom Haupthaar)‹; ütr. auch au…

stäuber

FWB

1. ›zum Aufstöbern von kleinerem Wild (Vögel, Hasen u. ä.) abgerichteter Jagdhund‹; ütr. auch für einen liebestollen Mann gebraucht (Schweiz…

stäuberlein

DWB

staeuber·lein

stäuberlein , n. , in der form steuberle, deminut. zu dem vorigen, wegen der dieser rasse überhaupt eigenthümlichen kleinheit: ain kleins hü…

stäubern

DWB

stau·bern

stäubern , verb. 1 1) zu stäuber 1 und 2, mit dem stäuber arbeiten oder als stäuber arbeiten, dann auch vom staub reinigen. möglich ist aber…

stäubern

FWB

1. s. stäuben 2.; 2. s. stäuben 3.; 3. ›jm. Staub (in die Augen) wirbeln‹; 4. ›etw. von Staub befreien, den Staub wegblasen‹

stäubesand

DWB

staeube·sand

stäubesand , imperativische bildung als familienname: stäube den sand! bei Heintze die deutschen familiennamen 3 251 als oberdeutsches Staub…

stäubesemmel

DWB

staeube·semmel

stäubesemmel , f. semmel aus stäube ( s. stäube 1, sp. 1097), staubmehl gebacken: wolte gott, dasz ich mein lebenlang keine pfründe noch stä…

Ableitungen von staeube (1 von 1)

gestäube

DWB

gestäube , gestäub , n. , coll. zu staub und verbalsubst. zu stäuben, ohne umlaut gestaub Hulsius dict. (1605) 61 b , mnl. ghestuyf, ghestof…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „staeube". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/staeube/dwb
MLA
Cotta, Marcel. „staeube". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/staeube/dwb. Abgerufen 9. May 2026.
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Cotta, Marcel. „staeube". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/staeube/dwb.
BibTeX
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