grete ,
kurzform für margarethe;
im mittleren und östlichen norddeutschland erscheinen formen mit i: krītə Hentrich
Eichsfeld 56; gríde Hertel
thür. 110; grete, grite, gritte Müller - Fraureuth 1, 440; faule griete, gritte
mark Brandenburg Pritzel-Jessen 151; dumme gritte Bernd
dtsch. spr. in Polen 83;
ebenso im schles.; gritte,
gewöhnlich gritt,
dem. grittche
Ermland Frischbier 1, 254;
sodann im westlichsten nd.: grīət Leihener
cronenberg. 47;
vgl. nl. griet;
anders zu beurtheilen alem. grīt, gritt Staub-Tobler 2, 826, '
etwas vornehmer als grēt',
nach frz. marguerite;
aus älterer sprache nur fürs md., speciell für thür.-obersächs. zu belegen: grîte Bartsch
md. ged. 73, 12; griet Kielmann
Tetzelocramia (1617) f III
a;
Thuringis griete Stieler 692; griete Iccander
briefe (1727) 2, 154; jungfer griete
Chemnitzer rockenphilosophie 3, 303. grete
ist samt den deminutivformen gretel, gretchen
vielfach zum appellativum geworden (
vgl. Wackernagel
kl. schr. 3, 132. 137): 11)
auf personen angewendet. 1@aa)
vorwiegend in alem. und rhein. landen für frau, mädchen schlechthin Staub Tobler 2, 824; Martin-Lienhart 1, 285; Follmann 215;
auch im nl., woordenb. d. nederl. taal 5, 698;
mehr scherzhaftes appellativ Fischer
schwäb. 3, 827; Schmeller 1, 1017; gredl
verallgemeinert für frauenzimmer Schranka
wiener dial. 64; du bist ein wunderlich gret (
das mädchen heiszt Vreneli) Gotthelf
Uli d. knecht 306; dis sin
d noch zwo wispligi grete
n mutwillige mädchen Martin-Lienhart
a. a. o.; redensart: o weh, o weh kätt, d gret het s laufe
n da ist etwas schlimmes passiert ib.; ebenso in älterer sprache: gret
quaevis mulier Henisch 1741; gret
quaevis mulier dicitur, quasi amica gratiosa Stieler 692 (
er leitet das wort von greten
begehren ab, s. d.); Venus wird dir gen so vyl zknetten mit iren junckfrawen schon das du würst wie ein gret do ston Gengenbach 131
Goedeke; parodische bauernregel: in dem mertz hat
die grete, wann sie in dem rock geschissen, einen faulen stertz Leyer-Matz
lust. correspondentz-geist (1668) 200;
sprichwort: mach dich der greten nicht zu nahe, wiltu werden alt und graw Lehmann
florileg. polit. (1662) 1, 61;
dafür: mach dich der greten nich zu nah, so wirst du langsam graw Henisch 1741.
alem. redensart: ich bin halt der arme
n grete
n so
hn, tochter
ich habe kein glück Martin - Lienhart 1, 285; Ch. Schmidt
straszb. 44;
daneben i
ch ha's wie der arme grete tochter Staub - Tobler 2, 284; 's ist der armen greten tochter
armer leute kind Fischer
schwäb. 3, 827;
alte wendung: bin ich halt der armen greden tächter Aal (1549)
nach Staub-Tobler; dann ich hatte selbst nichts: war ärmer als der armen greden sohn Moscherosch
gesichte (1650) 2, 30;
nd. redensart: gretchen in der küche
für ungeborene kinder Herrigs
archiv 24, 438
mit erklärung (
gegenstück hänschen im keller); gretken in de köke
eine gesundheit an schwangere frauen Dähnert 160
b;
nd. anscheinend auch prägnant für das allerweiblichste: dat passt as pünt in gret
sagen werkleute und andere arbeiter, wenn sie etwas nach dem augenmasz machen und ohne gemessen zu haben, glücklich treffen Herrigs
archiv 24, 438. —
in frühnhd. literatur typischer name der bauernfrau, -dirne: liebe greto thuon mir gmach
sagt der bauer zu seiner frau Gengenbach 149, 1232
Goedeke; ich trug in (
den käse) heimlich meiner greden ausz dem haus
fastnachtsp. 53, 17;
vgl. H. Sachs 14, 178, 10
Keller-Götze; ich haisz gretel prunzinstall (
stellt sich eine hausmagd vor)
fastnachtsp. 401; greetj schöttelwaschersch '
beiname, den man einer berührigen magd gibt, überhaupt auch der köchin' Schütze
holst. 2, 65;
daher wird grete
speciell zum appellativ für bauernfrau, -mädchen: weil nun die gretel mit dem ja nicht wolte heraus, sondern lieber ihres gleichen nehmen
Simplicissimi alberner briefsteller (1725) 16 (
sonst immer bauren tochter); mir gfalt die baurn gretel nicht übel, dasz sie ihr vorgenommen, ihres gleichen zu heurathen 18; bauernknechte so ihre grieten bey der hand führeten Iccander
briefe (1727) 2, 154;
schweiz. noch heute in diesem gebrauch Staub-Tobler 2, 824. 1@bb)
namentlich im älteren alem. prägnant für leichtfertiges, sittenloses mädchen in allen abstufungen, nicht ganz so hart wie das ähnlich entstandene metze: es ist kein scham noch zucht do by, wann sy (
beim tanz) die töchtern werfent fry und gredtlin sich hoch ynher bricht, das man ir weisz nit wa hin sicht Murner
narrenbeschw. 50, 25
neudr.; ebenso 44, 1; margredt 80, 25; gret müllerin
hauptperson in der mühle von Schwindelsheim; dann wo ein münich uff der weyde geet, da ist gemeinlich auch ein gredt Clemen
reform.-flugschr. 3, 51; was gröszer büberei ist das an dir, zu solcher zeit in der nacht zu kummen für gretleins thür Arigo
decam. (1535) 28
a;
öfter in folgender verbindung: der krufflos babst Calixtas .. hat unsz genumen grosse freid, die gretlin under dem fürtuoch treit Murner
luth. narr 4121; das sy das hymmelsch ewig leben umb gredten fürduoch dörfften geben
gäuchmatt 2810
Uhl; vgl. 4337;
noch heute im schwäb.: die ist jedermanns gretel
von einer gefallsüchtigen Fischer 3, 827;
indessen auch für '
geliebte'
ohne anrüchigen beigeschmack: ein hanenfeder muss er han, ein hemd mit seiden näten, damit er möge wol bestan und gfallen seiner greten Uhland
volksl. 637; ich füre mein gredel zum tanz Birlinger
schwäb.-augsburg. 203
a (
quelle von 1710); gretlein
liebchen Fischer
schwäb. 3, 827;
für ehefrau: als im der todt genommen het Euridicen sein schöne gredt Seb. Brant
freidank (1538) F 2
c; mar sollat .. itt freassa davau
n, noh ih noh mei graith
sagt Adam zu Eva Seb. Sailer
nach Fischer
schwäb. a. a. o.; sprichwort: ein jeder hat sein gretel lieb, ob sie schon beknodelt ist Lehman
florileg. polit. 1, 501;
der landammann von Schwyz ermahnte die Toggenburger, sie sollen sich des psalmensingens müszigen und dafür das gretli
singen (
liebeslieder?) Staub - Tobler 2, 824 (
ende des 16.
jhs.). 1@cc)
weit verbreitet als scheltendes appellativ, je nach dem dialect mit verschiedenem sinne: beuse greete
ein böses weib Strodtmann
osnabr. 76; grete, grite, gritte
verächtl. für mädchen, (
boshaftes)
frauenzimmer Müller-Fraureuth 1, 440;
auch im nl. booze, kwade griet
woordenb. d. nederl. taal 5, 698;
ebenfalls mehr norddeutsch im sinne des plumpen, schwerfälligen: dikke greetje
vierschrötige frauensperson; buur-greetje
brem. wb. 2, 541; grēt
e schimpfname für ein träges frauenzimmer Bauer-Collitz
waldeck. 41
a; bauerngríde
plumpes mädchen Hertel
thür. 110;
spöttisch baurengretl Birlinger
schwäb.-augsburg. 203
a; Schmeller 1, 1017;
dagegen: gredl
gezierte putzpuppe Schranka
wiener dial. 64;
dumme, putzsüchtige, hoffärtige frauensperson Hügel 70;
vgl.putzgretl Schmeller
a. a. o.; grethel
dumme, blöde person Loritza
id. vienn. 54; dumme, a(o)lberne gritte Bernd
deutsche spr. in Polen 83; du dumm gretl Follmann 215; du dummi gret
gutartiges scheltwort Martin - Lienhart 1, 285; dummi gret
einfaltspinsel Staub-Tobler 2, 824;
vielfältig componiert, z. b.: fürchti-, jamer-, kumbergretli 825 (
schon bei Fischart murrgret
mürrisches weib nach Wackernagel
kl. schr. 3, 137); schiessgretli
weibsperson von hastigem wesen Staub-Tobler
a. a. o. (
schon 1605
belegt),
vgl.laufgretel Schmeller
a. a. o.; gänsgret
dummes weib, schnapsgretl, puppengret Martin-Lienhart 1, 286;
auch das blosze demin. hat schweiz. verächtlichen sinn: bin ich denn nüd en g'schlagne ma
nn das ich muess so es gretli ha!
volkslied bei Staub-Tobler 2, 824; das ist nur mit gretli g'schimpft
nur wenig, nicht stark ib.; lutherisch gretel
wird von katholiken den protestantischen mädchen nachgerufen Martin-Lienhart 1, 285.
die schwarze Greet
ist eine gestalt des nd. volksglaubens J. Grimm
dtsch. mythol. 43, 155;
davon die redensart: da hett swatt Greetj in scheeten
von tauben, mit wurmkot gefüllten nüssen gesagt Schütze
holst. 2, 66;
auch im älteren md. schon di swarze Grîte Bartsch
md. ged. 73, 12. 1@dd)
wesentlich alem. scheint die übertragung des scheltenden appellativs auf männer: homo effoeminatus ein weybischer mensch, ein gret Frisius
diction. (1556) 462
b; die gret, ein weybisch man Maaler 192
a; das ist ein läpsche grete
homo est effoeminatus Steinbach 1, 638; wenn ein mann ein gred ist und weiberarbeit thut Geiler
brösamlein (1517) 2, 49
a; (
Venus sagt zum kriegsmann:) wann du schon werst ein ruher stein, vyl herter dann ist ein magnet, machten usz dir dannocht ein gret Gengenbach 133, 631
Goedeke; einem, dem die stirne gleisst, der sich wie die damen schmüket, wird erweisslich aufgerüket wenn man ihn ein gretgen heisst Grob
dichter. versuchg. (1678) 143; grēt
furchtsame, schwache, unbehülfliche person, auch männlichen geschlechts Staub - Tobler 2, 824; wîbergrētli
weibischer mann 826; furchtgret
memme Stalder 1, 478. 1@ee)
alt ist die paarung hans und grete;
bei Luther
stereotypes namenmuster, z. b. in der trauformel: Hans, wiltu Greten zum ehelichen gemalh haben 30
3, 77
Weim.; Hans willstu Greten haben, Grete willst du Hansen haben
vos amantes matrimonione conjungi exoptatis Stieler 692; es ist nicht mehr um die zeit da Gretlin span und Hänszlin stecken ritt Fischart
binenk. (1581) 139; Hänsel und Gretel
im Grimmschen
märchen; Henslein und Gredlein Uhland
volksl. 671; Hänsel, wo hast dein Gräthel gelassen?
anfang eines liedes aus dem 17.
jh. bei Schmeller 1, 1017;
appellativ: Hans und Gretj
mann und frau Schütze
holst. 2, 65;
brem. wb. 2, 541; '
er'
und '
sie' Fischer
schwäb. 3, 827;
im scherz wird ein verliebtes paar Hansel und Gretel
genannt Schmeller, Fischer
a. a. o.; in zahlreichen mundartlichen sprich- und scherzworten verbreitet, z. b. jeder Hansl find't e Gretel Martin-Lienhart 1, 285; Hansl und Gredl spiln
verliebt sein Schmeller, Fischer;
vgl. auch 2. 22)
auf dinge übertragen: gret
name von schauspiel-, schieszbuden-, fastnachtpuppen Staub - Tobler 2, 824; gretel
eine marionette Martin - Lienhart 1, 285; grete
auch für puppe Müller-Fraureuth 1, 440; hansel und gretel
spielwaren, figuren des puppentheaters Fischer
schwäb. 3, 827,
ausgestopfte figuren bei pfingstaufzügen Schmeller 1, 1017; grete, gretchen
rute mit der kinder gezüchtigt werden Bernd
deutsche spr. in Polen 83; birkengretchen und karbatschenhänschen
rute und peitsche s. th. 2, 39; gretchen vom (am) deich
ältere, ende des 19.
jhs. ausgestorbene bezeichnung des kreuzbramsegels Kluge
seemannsspr. 328
mit erklärung; nach Bobrik 319
b. 631
a dafür auch blosz gretchen. — faule grete
nannten die bauern ein schwerfälliges geschütz des kurfürsten Friedrichs I.; groot greetj
hiesz eine alte holländische übergrosze kanone Schütze
holst. 2, 65;
vgl. brem. wb. 2, 541;
eine dulle griete
steht noch heute in Gent. — grise greetje
suppe von buttermilch mit zerriebenem roggenbrot brem. wb. 2, 541; grise greete Strodtmann
osnabr. 76. 33)
sehr verbreitet ist grete
mit den deminutivformen in volksmäszigen pflanzennamen. 3@aa)
für nigella damascena, den türkischen schwarzkümmel, haben die dialecte verschiedene bezeichnungen; am verbreitetsten ist gretchen im busch: gret in b. Danneil
altmärk.-plattd. 70; gretchen im b.
in Schlesien Pritzel-Jessen 247;
vgl. Schmeller 1, 1017; gretli im b. Martin-Lienhart 1, 285;
ebenso in St. Gallen Pritzel-Jessen 247,
und sonst schweiz. Staub - Tobler 2, 825; grethchen im b.
notiert Nemnich 209; grätchen im b. Fr. B. Weber
öcon. lex. 202;
vgl. Holl 135
b; Schlechtendal
flora v. Deutschland 11, 219. —
wesentlich norddeutsch scheint gretchen im grünen Schlechtendal
a. a. o.; gretchen, greten int grône Pritzel-Jessen 247 (
aus Holstein); gretjen int gröne Schütze
holst. 66; gretchen (gretel) im grünen Askenasy
frankf. 170. —
aufs bair.-österr. beschränkt scheint gretel in der staude Holl 135
b; Höfer 1, 322; gretel in
oder unter
oder hinter der stauden Schmeller 1, 1017; gretl in der staudn
salzburg., unta de staudn
bair. Pritzel-Jessen 247; gretel in der staude Unger - Khull 305
b; gredel i.
d. st. Nemnich 209. —
südwestdeutsch ist gretchen in der hecke Oken 3, 1159; gre
itchen an der heck
lux. ma. (1906) 154
a; gretl henner der heck Follmann
lothr. 215; gretel in
d. h., hinder
d. h. Martin-Lienhart 1, 285; greedel i.
d. h. Ch. Schmidt
straszb. 44; grētli i.
d. h. Staub-Tobler 2, 825. —
nur schweiz. erscheint greatli im struss (
St. Gallen bei Werdenberg) Pritzel-Jessen 247; grētli im strūss Staub - Tobler 2, 825. —
nicht localisierbar ist gretel in der hütte Wackernagel
kl. schr. 3, 139; Wagners
archiv 1, 244. —
gelegentlich für verwandte pflanzen: nigella arvensis, hornkümmel, gretel in der staude
österr. Pritzel-Jessen 246;
ebenso Unger-Khull 305
b;
nigella sativa, schwarzer koriander, grētli im busch Staub - Tobler 2, 825.
die namen beruhen auf dem aussehen der blume: die weisz - blauen blütenblätter sind von den zu fäden entwickelten grünen kelchblättern wie von einem busch umgeben; vgl. die für dieselbe pflanze üblichen namen '
braut in haaren'
und '
jungfer im grünen'
; im (
wohl spontanen)
vergleich bei Bettina v. Arnim: die secte die hier in meiner liebe stadt Frankfurt wie die gretel im busch aufgeblüht war mitten im luxus von den reifröcken, paniers, andrieng ..., die war nach art der quäker
dies buch gehört dem könig 1, 45. 3@bb) zottige grete
bezeichnet im österr. dianthus plumarius, die federnelke: zottichtes gretl Höfer 1, 322; das zottlichte gretl
österr. Pritzel-Jessen 134;
nach Loritza
id. vienn. 54
dafür auch bloszes grethel. 3@cc) faule grete
ist mehrdeutig; teils für aethusa cynapium, gartengleisze (
anscheinend mehr im norden Deutschlands)
: preuss. Frischbier 1, 252;
schles. Pritzel-Jessen 12
a;
in der altmark als ful gret
ib.; vgl. Holl 135
b; Nemnich 209;
teils für falcaria vulgaris, sichelkraut (
auch im süden Deutschlands): faule griete, gritte
mark Brandenburg Pritzel - Jessen 151
a; faule grete
in Schlesien, Würtemberg ib.; Fischer
schwäb. 3, 827;
vgl. Nemnich 209. —
anderes vereinzelt: anagallis arvensis, gauchheil, faul gretchen Nemnich 209 (
mecklenburg. dafür fule lis, ful liese Pritzel-Jessen 25);
fumaria officinalis, ackerraute ful gret (
Altmark, einige dörfer) Pritzel-Jessen 156
a;
auch für semen foeni graeci Frischbier 1, 252,
s. d. 3@dd) feine (
vereinzelt schöne) grete
ist volksmäszige bezeichnung und verdrehung von trigonella foenum graecum; fine greet, greetjen
norddeutsch, fine greiten
götting., schone margret
ostpreusz., bloszes margret
götting., hamburg., mecklenburg. Pritzel-Jessen 409;
im besonderen auch für das medicament semen foeni graeci Schemionek
elbing. 47; Follmann
lothr. 215;
im selben sinne auch faule grete
s. o. c; im ostfries. bezeichnet fine grete
sisymbrium sophia Pritzel-Jessen 379. 3@ee) hänschen und gretchen
in Hessen für veronica chamaedrys, gamander Pritzel-Jessen 432. 3@ff) greetjebladen (
gretchenblatt)
ostfries. für plantago maior, wegerich Pritzel - Jessen 292. —
nicht hierher gehört gretwurz,
vereinzelt für artemisia abrotanum '
eberreis' Holl 135
b;
metathesis aus dem geläufigeren gertwurz. 44)
zoologisch: faule grete
stinkende baumwanze Sanders 1, 626
a.