Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
versprechen n.
versprechen , n. , subst. infinitiv des vorigen. er wird seit dem 16. jh. als selbständiges wort gebraucht und erfreut sich weiterhin einer steigenden beliebtheit. er hat versprechnisz und verspruch abgelöst, von denen das eine mit dem beginn des 18. jh. abstirbt, das andere sich zwar in bestimmter bedeutung bis in unsere tage vereinzelt hält, aber an häufigkeit sich nicht mit jenem messen kann. mit dem früher mehr gebrauchten versprechung ist in der neueren schriftsprache ein ausgleich derart eingetreten, dasz versprechungen die mehrzahl von versprechen bildet, weil bei diesem ein- und mehrza…