Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottesdienst m.
gottesdienst , m. , als zusammenrückung aus der schon ahd. in verschiedenen bedeutungen bezeugten genitivverbindung früh zum selbständigen kompositum zusammengewachsen und so vereinzelt im 13. jh. ( s. u. C 1), häufiger im 14. u. 15. jh. nachweisbar; doch zeigt das 16. jh., besonders in Luther -drucken, nicht selten noch getrennte schreibung. im obd. des 15. u. 16. jhs. sehr häufig in den kurzformen gotz-, gottz-, gocz-, gots-, gottsdienst, -dinst, gelegentlich noch im 17. jh. gotsdienst (1625) österr. weist. 1, 17; gottsdienst (1671) ebda 105. singulär bleibt die fugenlose form gottdienst Lut…