Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gefälle n.
gefälle , n. subst. zu fallen und gefallen, in mehrfacher bedeutung des zeitworts; ahd. gifelli mit nebenform gifellidi ( vgl. sp. 1616. 1610), s. bei Graff 5, 465. 466 kefelle ruinas ( s. auch 1, d a. e. ), in givellide in ruinosis; mhd. gevelle in vielseitiger verwendung, mnd. gevelle Sch. u. L. 2, 91 a . nhd. nur noch in resten. 1 1) zu fallen in seinem eigentlichen sinne, kräftiger als fall, ein groszer fall, fall in masse o. ähnl. 1@a a) mhd. der einsturz z. b. eines thurmes, sowol das stürzen wie das stürzende oder gestürzte ( vgl. franz. ruine das gestürzte aus lat. ruina sturz ): dô vi…